Sonntag, 24. Mai 2009

Pfingstrosen

Ich liebe Pfingstrosen.

In Mutters Garten blühen sie bevorzugt in Farbtönen von Dunkelrot über Fuchsia (mit oder ohne Gelb in der Mitte) bis hin zu einem zarten Rosé. Und sie duften so herrlich, dass sogar dieser bescheidene Strauß auf dem Treppenabsatz das Treppenhaus mit einem wunderbaren Duft erfüllt....

Die Vase dürfte aus der Anfangszeit des elterlichen Haushalts stammen, also Mitte der 70er Jahre.

Hier eine kleine Auswahl der Schönheiten, die sich in den letzten Tagen im Garten die Ehre gegeben haben....













Noch sind die Knospen geschlossen, aber bald ....




... blüht es in rosa ...

... in pink mit gelbem Herzen ...

... auch in Rosa ....

... die beiden hier sehen etwas zerzaust aus ...

... und schließlich noch in einem intensiven Rot und ...

... purpurfarben.

Einfach herrlich !

Was lange glüht, grillt endlich gut

Meine Mutter hat gestern - kurzfristig und überraschend - zum familiären Angrillen 2009 geladen. Das ist im Prinzip auch ganz schön, denn letztes Jahr hatten wir den Holzkohlegrill auf der elterlichen Terasse kein einziges Mal in Betrieb, es gab lediglich ein, zwei Mal Steaks von diesem lächerlichen Elektrogrill (obwohl der wiederum den Vorteil hat, dass man lediglich den Rost spülen muss und das war's dann auch, aber es ist eben kein richtiges Grillen).

Bei mir müssen solche Events, jedenfalls bei erstmaliger Durchführung, organisiert und durchgeplant sein. Insofern war ich schon gestern Abend etwas irritiert. Aber da ich ja "nur" eingeladen war, sollte es mir recht sein, ich würde mich dann eben einfinden und hier und da mithelfen.

Nachdem lt. telefonischer Rückfrage am Morgen nichts mehr vorzubereiten wäre, bin ich dann so um 11.30 Uhr bei meinen Eltern aufgeschlagen.
Ich hatte eigentlich erwartet, dass mir schon der Geruch von Holzkohlenfeuer in die Nase steigt. Stattdessen wehte mir eher Staub um die Nase: mein Vater war auf die Idee gekommen, die Terasse zunächst einmal einer frühsommerlichen Generalreinigung zu unterziehen. Der Grill stand jungfräulich in der Ecke, neben ihm standen einträchtig, aber unbefeuert der Grillkamin und ein Sack Grillkohle. Hm.

Als mein Vater den Boden dann für sauber genug befand, erhielt mein Bruder die Erlaubnis zur Zündung des Grillkamins, welcher natürlich wiederum seine Zeit brauchte, bis er den Kohlen ordentlich einheizte.

Verhaltene Rauchzeichen.

Da wir nur einen Grillkamin besitzen, unser Grill aber ein mittelalterlicher rechteckiger Kasten mit einer tiefen Schale für die Glut ist, die so ungefähr das Doppelte dessen fasst, was in diese modernen Barbecue-Grills reinpasst, reichte die Ladung weißglühende Kohle nicht, so dass Bruder nochmal nachlegen musste.

Irgendwie war auch der Abstand des Rostes zur Glut suboptimal, denn die mittlerweile aufgelegten Steaks ließen sich Zeit mit der Bräunung (andererseits dürfte das im Hinblick auf carcinogene Stoffe wieder von Vorteil sein ?).

Los jetzt ... !

Gegen 13.30 Uhr wurde dann der Steakhunger (nach dem Lösen etlicher Sudokus und Kreuzworträtsel) nebst Salat und Brötchen mit Knoblauchbutter endlich gestillt.

Da dann die Glut leider schon wieder schwächelte, gab's die zweite Portion so um 14.15 Uhr. - Gut, dass ich am Morgen einen Quark gegessen hatte...

Es ist vollbracht.
(Der Schleier ist das Fliegengitter an der Balkontür und kommt nicht von einem schmutzigen Objektiv ;-)).

Um 15.00 Uhr war dann alles gespült und aufgeräumt. Puh.

Ich würde sagen, ich mache mich dann mal an die Planung des nächsten "Barbecues", man kann ja nie früh genug damit anfangen ;-)