Heute war es wirklich richtig heiß. Über 28°C - sagte jedenfalls die Temperaturanzeige meines Autos (und es hat sich definitiv auch so angefühlt).
Ich zog mich deshalb vorzugsweise in den Schatten des alten Kirschbaums zurück, weil mir die Sonne zu intensiv war...
aber die Knospen der Pfingst- und Seerose streben dem wärmenden Sonnenlicht entgegen:
Es grünt und blüht ...
Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen,
ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.
Johann Wolfgang von Goethe
Und hin und wieder bloggen.
Samstag, 5. Juni 2010
Das kommt davon...
... wenn man auf anderen Blogs herumstöbert und sich dabei zum Drogenkonsum verleiten lässt.
Täglich schaue ich auf Dona Quijotas Blog und hoffe auf Bilder vom Urlaub, finde aber immer wieder bzw. noch den Eintrag vom 28. April vor, wo Dona Quijota beschreibt, wie sie der Versuchung einer legalen Droge erliegt.
Und nun hat's mich erwischt ! Gestern im Supermarkt konnte ich nicht widerstehen und habe mich gerade noch so durchgerungen, zwischen Erdbeer-Rhabarber, Heidelbeer- bzw. Himbeer-Vanille und Pfirsich-Aprikose zu wählen statt gleich von jeder Sorte einen Joghurt-Schokoladen-Stick zu kaufen.
Den Rest der Geschichte kennt man ja:
Täglich schaue ich auf Dona Quijotas Blog und hoffe auf Bilder vom Urlaub, finde aber immer wieder bzw. noch den Eintrag vom 28. April vor, wo Dona Quijota beschreibt, wie sie der Versuchung einer legalen Droge erliegt.
Und nun hat's mich erwischt ! Gestern im Supermarkt konnte ich nicht widerstehen und habe mich gerade noch so durchgerungen, zwischen Erdbeer-Rhabarber, Heidelbeer- bzw. Himbeer-Vanille und Pfirsich-Aprikose zu wählen statt gleich von jeder Sorte einen Joghurt-Schokoladen-Stick zu kaufen.
Den Rest der Geschichte kennt man ja:
"all-all"
Brückentag
Während die Stadt, in der ich arbeite, gestern aus allen Nähten platzte - nach tagelangem Regenwetter lockten der letzte Tag der Pfingstferien bzw. der "Brückentag" und die warmen Sonnenstrahlen die Menschen aus den Häusern heraus und hinein in die (Eis-)Cafés und Geschäfte, auf die Straßen und Plätze der Innenstadt -, nutzte ich den Tag, um halbwegs ungestört und konzentriert arbeiten zu können.
Ich hatte am späten Nachmittag noch einen Termin vereinbart, so dass die Versuchung, das Büro doch früher zu verlassen, gar nicht erst aufkam.
Nachdem eine Kollegin schon mehrmals von einer kleinen Konditorei geschwärmt hatte, die wöchentlich nur an bestimmten Tagen - u.a. am Freitag - geöffnet hat und nur eine kleine, aber feine, saisonal abgestimmte Auswahl hausgemachter Kuchen und Torten bereit hält, bot ich mich an, in meiner Mittagspause mit meiner Kollegin zu dieser Konditorei zu fahren und Kuchen zu besorgen.
So versüßten meine Kolleginnen und ich uns die Mittagspause mit einer Tasse Kaffee und solch einem prachtvollen Stück Rhabarbertorte, das wunderbar schmeckte: kein künstlicher Mürbeteigboden unter dem Rührteig, wie es bei den Fabrikkuchen üblich ist, auch wenn der Rührteig dann unten eben etwas feuchter ist, fein-säuerlicher Rhabarber und locker-fluffige, nicht allzu pappig-süße Baisermasse obenauf:

Nach diesem gesunden, vitaminreichen Mittagssnack ;-) ließ es sich doch gleich viel entspannter weiterarbeiten und ich konnte noch einige Sachen fertig machen, zumal sich der geplante Termin dann noch um eine Stunde nach hinten verschob. Habe das Büro dann zwar erst um 17.15 Uhr verlassen, dafür kann ich mich am Montag auf einen halbwegs geordneten Tisch freuen !
Ich hatte am späten Nachmittag noch einen Termin vereinbart, so dass die Versuchung, das Büro doch früher zu verlassen, gar nicht erst aufkam.
Nachdem eine Kollegin schon mehrmals von einer kleinen Konditorei geschwärmt hatte, die wöchentlich nur an bestimmten Tagen - u.a. am Freitag - geöffnet hat und nur eine kleine, aber feine, saisonal abgestimmte Auswahl hausgemachter Kuchen und Torten bereit hält, bot ich mich an, in meiner Mittagspause mit meiner Kollegin zu dieser Konditorei zu fahren und Kuchen zu besorgen.
So versüßten meine Kolleginnen und ich uns die Mittagspause mit einer Tasse Kaffee und solch einem prachtvollen Stück Rhabarbertorte, das wunderbar schmeckte: kein künstlicher Mürbeteigboden unter dem Rührteig, wie es bei den Fabrikkuchen üblich ist, auch wenn der Rührteig dann unten eben etwas feuchter ist, fein-säuerlicher Rhabarber und locker-fluffige, nicht allzu pappig-süße Baisermasse obenauf:
Nach diesem gesunden, vitaminreichen Mittagssnack ;-) ließ es sich doch gleich viel entspannter weiterarbeiten und ich konnte noch einige Sachen fertig machen, zumal sich der geplante Termin dann noch um eine Stunde nach hinten verschob. Habe das Büro dann zwar erst um 17.15 Uhr verlassen, dafür kann ich mich am Montag auf einen halbwegs geordneten Tisch freuen !
Donnerstag, 3. Juni 2010
Blick in den Garten am 3. Juni
Die häufigen Regenschauer der letzten Tage ...


scheinen jetzt ein Ende gefunden zu haben, leichter Wind weht zwar Wolken über den Himmel, aber es war den ganzen Tag sonnig.
Die Goldfische ziehen kühles Nass natürlich vor...

... und auch sie bringt eher der Regen "ganz aus dem Häuschen",

während die Sonne sie unter das schattige Blätterdach flüchten lässt:

Seit Nachbars Katze zur Mäusejagd in die ewigen Jagdgründe entschwunden ist, muss sie nicht mehr um ihr Leben fürchten und kreuzt den Gartenpfad ...

... bevor sie wieder im Blütenmeer untertaucht...

Die Pfingstrosenknospen strecken und recken sich, um endlich von der Sonne wachgeküsst zu werden...

während die Bienen vollauf damit beschäftigt sind, sämtlichen Akeleien einen Besuch abzustatten:


scheinen jetzt ein Ende gefunden zu haben, leichter Wind weht zwar Wolken über den Himmel, aber es war den ganzen Tag sonnig.
Die Goldfische ziehen kühles Nass natürlich vor...
... und auch sie bringt eher der Regen "ganz aus dem Häuschen",
während die Sonne sie unter das schattige Blätterdach flüchten lässt:
Seit Nachbars Katze zur Mäusejagd in die ewigen Jagdgründe entschwunden ist, muss sie nicht mehr um ihr Leben fürchten und kreuzt den Gartenpfad ...
... bevor sie wieder im Blütenmeer untertaucht...
Die Pfingstrosenknospen strecken und recken sich, um endlich von der Sonne wachgeküsst zu werden...
während die Bienen vollauf damit beschäftigt sind, sämtlichen Akeleien einen Besuch abzustatten:
Sonnenuntergang...
Mittwoch, 2. Juni 2010
Küche 003
Kann jetzt einen Gang zurückschalten. Heute Telefonat mit Herrn Küchenverkäufer geführt, dem mittlerweile die Auftragsbestätigung vom Werk vorliegt: Auslieferung ab Werk an Möbelhaus voraussichtlich Ende der 25. KW, somit Lieferung und Montage frühestens in der 26. KW, lt. Verkäufer eher ab 01.07.2010. Und da ich am 02.07.2010 selbst unterwegs bin, werde ich den Liefertermin also voraussichtlich in die 27. KW legen, weil ich da eh noch Resturlaub abfeiere.
Somit hat sich das Fußbodenproblem gelöst - wenn ich morgen keine Alternative finde, bleibt's beim bisher favorisierten Boden und fertig.
Dafür heute eine andere Komplikation, mit der ich aber eigentlich schon gerechnet hatte: der PVC-Boden hat sich (natürlich) in seine Einzelbestandteile aufgelöst. Während sich die obere Kunststoff-Schicht gut, wenn auch mit ordentlich Kraftaufwand, hat abziehen lassen, haftet der Filzrücken weiterhin treu vereint mit dem Fußbodenkleber auf dem Estrich. Eines muss man also den damals verwendeten, z.T. sehr gesundheitsschädlichen Klebern lassen: sie haben ihrem Namen alle Ehre gemacht. Das läuft also sehr wahrscheinlich wieder darauf raus, dass der ganze Raum mit dem "Schrabber", so eine Art riesige, laute Schleifmaschine, bearbeitet werden muss, der den ganzen Schmodder vom Boden abschabt. Krach und sehr viel Dreck, vor allem dringt der sich dabei entwickelnde Staub durch jede Ritze, egal wie gut man vorher sämtliche Spalten abklebt.
Somit brauche ich jetzt auch noch nicht streichen, denn nach dem Abschleifen des Bodens muss ich sowieso die ganze Wand wieder abkehren. Aber ich habe nun sowieso einen Monat Leerlauf gewonnen, in dem ich alle Zeit der Welt zum Streichen haben werde.
Ansonsten habe ich heute Türen und Fenster abgeklebt sowie Dübellöcher und die Löcher von den Nägeln, mit denen die Fußbodenleisten befestigt waren, zugespachtelt. Zunächst wollten mich die Männer nicht an die Spachtelmasse lassen ("das muss man richtig machen, sonst hält's nicht!"). Ich sag' ja: wer eine Torte mit Creme dekorieren und glattstreichen kann, der kann auch spachteln *g*. Okay, vielleicht bröckelt mein Kunstwerk dahin, wenn die Bodenleisten neu angenagelt werden, aber bisher sieht es alles ganz gut aus !
Somit hat sich das Fußbodenproblem gelöst - wenn ich morgen keine Alternative finde, bleibt's beim bisher favorisierten Boden und fertig.
Dafür heute eine andere Komplikation, mit der ich aber eigentlich schon gerechnet hatte: der PVC-Boden hat sich (natürlich) in seine Einzelbestandteile aufgelöst. Während sich die obere Kunststoff-Schicht gut, wenn auch mit ordentlich Kraftaufwand, hat abziehen lassen, haftet der Filzrücken weiterhin treu vereint mit dem Fußbodenkleber auf dem Estrich. Eines muss man also den damals verwendeten, z.T. sehr gesundheitsschädlichen Klebern lassen: sie haben ihrem Namen alle Ehre gemacht. Das läuft also sehr wahrscheinlich wieder darauf raus, dass der ganze Raum mit dem "Schrabber", so eine Art riesige, laute Schleifmaschine, bearbeitet werden muss, der den ganzen Schmodder vom Boden abschabt. Krach und sehr viel Dreck, vor allem dringt der sich dabei entwickelnde Staub durch jede Ritze, egal wie gut man vorher sämtliche Spalten abklebt.
Somit brauche ich jetzt auch noch nicht streichen, denn nach dem Abschleifen des Bodens muss ich sowieso die ganze Wand wieder abkehren. Aber ich habe nun sowieso einen Monat Leerlauf gewonnen, in dem ich alle Zeit der Welt zum Streichen haben werde.
Ansonsten habe ich heute Türen und Fenster abgeklebt sowie Dübellöcher und die Löcher von den Nägeln, mit denen die Fußbodenleisten befestigt waren, zugespachtelt. Zunächst wollten mich die Männer nicht an die Spachtelmasse lassen ("das muss man richtig machen, sonst hält's nicht!"). Ich sag' ja: wer eine Torte mit Creme dekorieren und glattstreichen kann, der kann auch spachteln *g*. Okay, vielleicht bröckelt mein Kunstwerk dahin, wenn die Bodenleisten neu angenagelt werden, aber bisher sieht es alles ganz gut aus !
Dienstag, 1. Juni 2010
Küche 002
Heute und morgen habe ich Urlaub. Bin nicht so bald aus dem Bett gekommen wie es angesichts des Küchenrenovierungsvorhabens angemessen gewesen wäre, habe mich dafür nach dem Aufstehen ohne Frühstück gleich daran gemacht, Korb um Korb mit allen möglichen Einzelteilen und Gegenständen aus meiner Küche in das darüber liegende Stockwerk zu transportieren. Am frühen Nachmittag kamen mein Bruder und mein Vater, um die Schränke/-chen falls nötig, auseinander zu bauen und ebenfalls nach oben zu bringen. Der Kühlschrank wurde vorübergehend geleert, in den Keller gebracht und dort wieder befüllt - mit dem Abtauen warte ich jetzt, bis die Küche incl. Kühlschrank steht, so dass ich genügend Kühlmöglichkeit habe. Außerdem ist es bis dahin vielleicht etwas wärmer, so dass der Kühlschrank bzw. das Eisfach auch schneller abtaut.
Erste Komplikation beim Telefonat mit dem Bodenleger: die Firma, von der ich den Küchenboden beziehen wollte ("der wird in max. 8 Tagen geliefert"), produziert den Boden erst auf Bestellung (?) und braucht dafür 3-4 Wochen, aber frühestens 21. Juni. Na herzlichen Glückwunsch, bis dahin ist evtl. schon die Küche da. Also werde ich jetzt meinen Küchenverkäufer bitten, beim Werk des Küchenherstellers nachzufragen, ob die Lieferzeit schon absehbar ist (es hieß, im günstigsten Fall 3 Wochen, längstens 6 Wochen). Falls auch die Küche länger auf sich warten lässt, könnte ich auf den ursprünglich gewünschten Boden warten, andernfalls am Freitag die Muster eines anderen Herstellers durchsehen, ob da eine Alternative dabei ist. Die soll dann - lt. Bodenleger - binnen 3-4 Tagen geliefert werden (hoffen wir mal, dass daraus nicht auch 2-3 Wochen werden ?).
Jedenfalls werden wir den alten PVC morgen rausreißen, dann fange ich mit Streichen an, und am Freitag Nachmittag wird der Boden voraussichtlich gespachtelt. Wird schon.
Erste Komplikation beim Telefonat mit dem Bodenleger: die Firma, von der ich den Küchenboden beziehen wollte ("der wird in max. 8 Tagen geliefert"), produziert den Boden erst auf Bestellung (?) und braucht dafür 3-4 Wochen, aber frühestens 21. Juni. Na herzlichen Glückwunsch, bis dahin ist evtl. schon die Küche da. Also werde ich jetzt meinen Küchenverkäufer bitten, beim Werk des Küchenherstellers nachzufragen, ob die Lieferzeit schon absehbar ist (es hieß, im günstigsten Fall 3 Wochen, längstens 6 Wochen). Falls auch die Küche länger auf sich warten lässt, könnte ich auf den ursprünglich gewünschten Boden warten, andernfalls am Freitag die Muster eines anderen Herstellers durchsehen, ob da eine Alternative dabei ist. Die soll dann - lt. Bodenleger - binnen 3-4 Tagen geliefert werden (hoffen wir mal, dass daraus nicht auch 2-3 Wochen werden ?).
Jedenfalls werden wir den alten PVC morgen rausreißen, dann fange ich mit Streichen an, und am Freitag Nachmittag wird der Boden voraussichtlich gespachtelt. Wird schon.
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