Dienstag, 31. Dezember 2013

Is' was ?

Diesen Jahresabschluss- und Silvester-Hype konnte ich ja noch nie so wirklich nachvollziehen. Liegt vielleicht daran, dass (in größerer Menge konsumierter) Alkohol und (oberflächliche) Partys nicht so wirklich mein Ding sind und ich den 31. Dezember in aller Regel entweder in sehr kleiner Runde (wenn nicht sogar mal alleine) verbringe und eher als Anlass für ein nettes Essen unter Freunden betrachte.

Mir will nicht so recht in den Kopf, was es am 31. Dezember zu feiern gibt bzw. warum sich gerade anlässlich des Übergangs vom 31. Dezember des einen zum 01. Januar des nächsten Jahres etwas ändern sollte. Damit sich etwas ändert in meinem Leben und Umfeld, dazu ist nicht selten mein eigenes Zutun gefragt und essentiell. Gute Vorsätze zu fassen und umzusetzen, aktiv zu werden - das ist nicht von einem Kalenderdatum abhängig (puh, schöne Worte, die gelebt und mit Inhalt gefüllt werden wollen ;-)).
Das Einzige, was ich anlässlich des 31. Dezembers beachte: Fristen für die Abgabe von Anträgen und Dokumenten, Steuererklärung zum Finanzamt, beispielsweise. Und da bin ich wohl nicht allein, wenn ich bedenke, wie randvoll gestopft der Briefkasten vom Finanzamt war ;-)

Heute Abend gibt's also Raclette mit Freunden und vielleicht auch eher keinen Nachtisch, weil Weihnachten noch schwer im Magen liegt. Davor, dazu und danach Gespräche, Musik, vielleicht schauen wir auch eine DVD. Als Zugeständnis an das übliche Silvesterfeierprotokoll um Mitternacht dann ein halbes Glas Sekt (mit Alkohol) oder zwei Gläser (alkoholfrei) und wenn es auf den Straßen ruhiger wird und der Rauch sich lichtet, geht's nach Hause.

Egal wie du oder ihr feiert und wie auch immer man zu Silvester stehen mag:

Ich wünsche dir bzw. euch heute einen schönen Abend und ggf. eine tolle Party !
Beschließt gut und unfallfrei (ihr wisst schon, Böller und so ...) das Jahr 2013 und kommt gut rüber. 
Für das Jahr 2014
(aber auch einfach für den morgigen Mittwoch, 01. Januar, sowie für alle weiteren Tage *g*)
wünsche ich euch alles Gute, persönliches und berufliches Wohlergehen, aber vor allem eines:
bleibt (oder werdet) gesund an Körper und Seele !



Samstag, 21. Dezember 2013

Wunschzettel ...

... beim großen Internet-Buchversandhandel anlegen zu können ist ja im Grunde eine schöne Sache, zumal ich sie auch als Gedankenstütze für mich verwende, welche Bücher ich irgendwann (vielleicht auch woanders kaufen und) noch lesen möchte.

Ist nur irgendwie doof, wenn man die Inhalte seiner Wunschzettel ziemlich genau kennt und einem deshalb sofort auffällt, welche Artikel nun kurz vor Weihnachten plötzlich von der Liste verschwunden sind ;-) Kann aber jetzt schon sagen, dass ich mich über diese Geschenke freuen werde *g*

Ansonsten wünsche ich mir ab morgen bis Neujahr nur noch Ruhe und Erholung, aber auch Gelegenheit für ein bisschen Sport & Sauna, Zeit zum Lesen, Nachdenken und Telefonieren, Kerzenlicht und heißen Tee.

Freitag, 23. August 2013

Urlaub und Fingernägel

Abwesenheitsmitteilung eingerichtet, Telefon umgeleitet, persönliche Schublade abgeschlossen, Büro verdunkelt - Urlaub. Und mit all den Aufgaben, die unbedingt noch heute vor dem Urlaub abgeschlossen sein mussten, eine Punktlandung hingelegt. Hatte mir nämlich bewusst einen Termin im Anschluss an die Arbeit gelegt, damit ich nicht der Versuchung erliegen würde, doch noch ein, zwei, drei Stündchen länger zu bleiben. 13 Minuten vor Deadline war ich fertig. Geht doch.

Danach Termin bei der Nageldesignerin. - Zum ersten und wahrscheinlich auch letzten Mal.
Ja, sieht schon ganz nett aus, aber...
  • ... es ist fürchterlich unpraktisch beim Tippen, jedenfalls an den beiden kleinen Fingern (obwohl es nur eine "Naturnagelverstärkung" ist und nicht besonders lang - habe extra noch nach einem Stift verlangt, um zu testen, ob es auch beim Schreiben nicht stört)
  • ... meine Nase ist einfach zu empfindlich... Desinfektionsmittel, hochprozentiger Alkohol zum Reinigen der Nägel, Haftvermittler, Aceton, Versiegelung etc pp - brrrr !
  • ... ich möchte keine 1,5 Stunden rumsitzen, um meiner Eitelkeit einen Gefallen zu tun
  • ... meine Finger sind eben zum Arbeiten und nicht zum Präsentieren da.
Ich bin und bleibe eben ein einfaches Mädchen eine einfache Frau vom Land. *g*

Vorhin per E-Mail benachrichtigt worden, dass meine bestellte Urlaubslektüre aus unerfindlichen Gründen noch nicht versandt werden konnte und dieser Umstand dem Händler auch total furchtbar leid tut und natürlich bekomme ich sofort Bescheid, wenn das Paket raus ist. Naja, kommt wahrscheinlich trotzdem noch rechtzeitig vor Abflug. Falls nicht, auch nicht schlimm, denn eine liebe Kollegin hat mich gestern mit ausreichend Lesestoff versorgt - und was sie empfiehlt, ist eigentlich immer gut bzw. trifft meinen Geschmack.

Morgen letzte Besorgungen in der Drogerie, Anfang nächster Woche noch eine Stippvisite in der Stadt. Wohnung putzen und aufräumen. Eben das, womit man gerne die ersten Urlaubstage verbringt :-)

Sonntag, 14. Juli 2013

Auf Achse

Bin dankbar für das doch noch recht milde Sommerwetter, denn die nächste Woche hat's in sich: nachdem ich bereits Anfang Juli in Sachen Fortbildung unterwegs war, mache ich mich auch morgen früh wieder für zwei Tage auf zu einem Seminar. Am Dienstag Abend komme ich zurück, versuche am Mittwoch und Donnerstag das Liegengebliebene halbwegs aufzuarbeiten oder zumindest zu sichten und zu sortieren, habe sowohl am Mittwoch als auch am Donnerstag Abend noch einen Termin, und am Freitag fahre ich dann schon wieder zum nächsten Seminar bis einschließlich Samstag. Aber dann habe ich es erst mal geschafft - nur Ende September und im November bin ich dann jeweils noch ein paar Tage weg.
Einerseits sind Fortbildungen eine schöne Abwechslung zum täglichen Einerlei. Mal abgesehen davon, dass man (hoffentlich) vom Inhalt fachlich und / oder persönlich profitiert, lernt man neue Menschen und deren Ansichten oder auch neue Seiten an bereits bekannten Menschen kennen. Und, für mich gaaaanz wichtig: es gibt ein Frühstücksbuffet ! Ich muss keine großen Distanzen zurücklegen um mich wie im Urlaub zu fühlen, mir reicht bereits ein liebevoll zusammengestelltes, kleines Buffet am Morgen, so dass ich in aller Ruhe ein Frühstück genießen kann, wie ich es mir zu Hause seltenst mache (selbst am Wochenende besteht mein Frühstück in der Regel nur aus Kaffee und Brötchen oder auch mal, ausnahmsweise, einem süßen Gebäckstück).
Andererseits mache ich mir jetzt schon wieder Sorgen, wenn ich an die Arbeit denke, die liegen bleibt... aber vielleicht starte ich danach auch umso motivierter und mit neuer Leichtigkeit wieder durch.
Schluss mit der Grübelei - ich genieße die nächsten beiden Tage :-)

Sonntag, 16. Juni 2013

Pfingstrosen & Erdbeeren

Nicht unerheblich wenn nicht sogar der Hauptgrund für die heutigen Zeilen ist die Tatsache, dass hier schon wieder fast ein Monat nichts passiert ist - das Schicksal aller tagebuchartigen analogen oder digitalen "Werke", die ich je begonnen habe.
Ursache ist die Kombination aus (gefühltem) Zeitmangel (jaja, jeder Tag hat 24 Stunden, und zwar für jeden Menschen, es kommt nur drauf an, was man draus macht etc. pp.), Ereignislosigkeit und meinem Widerstreben lediglich über Belangloses zu schreiben. Mangels wichtiger und / oder aufregender Erlebnisse verblogge ich also den gänzlich unspannenden Alltag. Für gesellschaftspolitische oder laienphilosophische Ausführungen fehlt mir schon seit langer Zeit die Energie.

Die Energie - welche Energie ? Noch vor zwei Jahren war ich fast jeden Abend im Fitnessstudio, obwohl ich damals (fast) genauso viel gearbeitet habe wie heute. Ist das nun schon das Alter ? In etwas mehr als einem Jahr steht ein runder Geburtstag an. - Themawechsel.

Pfingstrosen. Mutters Pfingstrosen im Garten sehen nach dem heftigen Regen und kräftigen Sturmböen der letzten Woche zwar etwas zerzaust aus, haben sich aber berappelt und beschenken uns nochmal mit ihrem herrlichen Duft. Ich liebe Pfingstrosen. Die Farben, die großen, dichten Blüten, der intensive Duft. Nach einem langen, nervigen Arbeitstag heimkommen, aus dem Auto aussteigen und durch wahre Duftwolken zu laufen... das sind dann die Momente, in denen ich nachvollziehen kann, warum man sich Gartenarbeit aufbürdet, warum Gärtnern ein Trendhobby (geworden) ist und in den letzten Jahren immer mehr Menschen ihren Stress beim Umgraben, Rechen, Säen, Vereinzeln, Unkraut rupfen etc. abbauen können und Entspannung und Freude ernten.

Erdbeeren. Selbst habe ich weder Erdbeerpflanzen noch überhaupt Garten, bin aber Nutznießerin der umfassend ausgeprägten elterlichen Neigung zum Eigenanbau. Im kalten und verregneten Mai hieß es doch, dass wir heuer wohl mit wenig Erdbeeren vorlieb nehmen müssen. Hm. Wenn ich bedenke, dass wir zur Zeit täglich zwei Schüsseln voller Erdbeeren pflücken, putzen und verabeiten (dürfen / müssen), bin ich fast ein bisschen froh, dass der Mai nicht sonnig und warm war. Sonst müssten wir unsere Ernährung vermutlich komplett auf Erdbeeren umstellen ;-)
Wenn ich nur wüsste, wo ich das Rezept für ein sehr leckeres Erdbeer-Dessert vergraben habe, das wir bei einem italienischen Koch-Abend in der Volkshochschule vor einigen Jahren zubereitet haben... Erdbeeren mariniert in mildem Balsamico und Honig mit grünen, angedrückten Pfefferbeeren, darüber eine Mascarponecreme, an deren Zubereitung ich mich leider nicht mehr erinnern kann. Jedenfalls seeeehr lecker.

Neues Smartphone. Ich fand es ja bisher befremdend, dass es glühende, absolute Anhänger diverser Hersteller gibt und die Zugehörigkeit zum jeweiligen Lager von der Gegenseite im besten Fall milde belächelt, gerne aber auch verächtlich kommentiert wird, wenn man gerade mit einer fabrikatstypischen Fehlfunktion oder Schwäche kämpft. Da ich kein Anhänger solchermaßen ausgeprägten Smartphone-Kultes bin und für mich - unabhängig vom Hersteller - immer ein Gerät aussuche, welches meinen Vorlieben und Bedürnissen am Besten entspricht (im Smartphone-Marketing würde man wohl vom Nutzerprofil sprechen ?), habe ich vor zwei Wochen das Lager gewechselt (was mit Kopfschütteln auf meiner bisherigen und selbstzufriedenem, gönnerhaftem Lächeln auf der neuen Seite quittiert wurde). Was soll ich sagen ... ich bin in aller Regel durchaus in der Lage, meine Smartphones selbst einzurichten und zu synchronisieren, komme mit diesem technischen Kram recht gut zurecht. Aber dieses neue Smartphone brachte mich und meinen PC wirklich an meine / seine Grenzen (okay, die Leistungsfähigkeit meines PCs ist altersbedingt ausgereizt, was ich von mir noch nicht behaupten möchte ;-)). Nach zwei Tagen mehr oder minder erfolglosen Herumprobierens mit und ohne Zuhilfenahme des Benutzerhandbuches sowie Hilfeforen-im-Internet-Durchstöberns dann den familieneigenen Informatiker zu Hilfe gerufen, der zunächst an weiteren zwei Abenden alle Konflikte und Treiberprobleme zwischen PC und Smartphone aufspürte und behob, um am vierten Tag gegen Mitternacht die Synchronisierung endlich erfolgreich vollendet zu haben.
Nun schließe ich nicht mehr aus, dass ich mit dem Kauf meines nächsten Smartphones (oder welche mobilen Endgeräte wir in ca. zwei Jahren nutzen mögen) als vorübergehend verloren gegangene Tochter ins alte Lager zurückkehre ... kann keine grauen Haare mehr gebrauchen !

Noch gute zwei Monate - dann geht's für eine Woche auf Mallorca. Gestern notiert: eine Saline besuchen und Flor de Sal für liebe Verwandte & Freunde zu Hause mitnehmen !

Samstag, 18. Mai 2013

Easy living

Nach den vergangenen Wochen(-enden), in denen ein Termin den anderen jagte und auch die Wochenenden sehr verplant gewesen sind, immer irgendetwas zu tun, zu erledigen und vorzubereiten war, nun endlich ein (fast) ganz ruhiges Wochenende. Und ich genieße es, jede Stunde ! Es ist ja nicht so, dass ich rein gar nichts zu tun hätte, hier ein paar Unterlagen sortieren, das Bett ab- und neu beziehen, Bad putzen - aber ich tue alles mit Vergnügen und Zufriedenheit, und das ist sonst nicht immer so :-)

Heute Morgen war ich in der Stadt einkaufen und habe im Stoffladen noch ein paar Näh-Utensilien gekauft, einen Markierstift und drei Spulen Nähgarn in weiß, schwarz und grau, denn das braucht man ja immer wieder. Nenne nämlich seit ca. einem Jahr eine (einfache, günstige) Nähmaschine mein Eigen, habe es aber bis heute noch nicht geschafft, meine ersten Schritte bzw. Stiche damit zu wagen. Wenn's im Supermarkt Näh-Sets gab (mit diversen Nadeln, verschiedenfarbigen Nähgarnen, Schere etc.), habe ich auch schon zugegriffen, das müsste für den Anfang reichen. Mein erstes Projekt: Platzsets säumen, dafür habe ich mir einen festen grau-weiß-violett gestreiften Baumwollstoff gekauft. Alles andere als anspruchsvoll, aber ich fange von Null an, d.h.: erst mal geradeaus nähen und dabei gleichmäßig den Stoff mitlaufen lassen, damit sich die Naht nicht zusammenzieht.
Mein letzter Annäherungsversuch an eine Nähmaschine ist im Alter von 12 Jahren gescheitert; damals mussten wir (versuchen) im Rahmen des Hauswirtschaftsunterrichts (sowas gab's damals noch am Gymnasium) ein T-Shirt (zu) nähen. Naja. Ich war meistens ziemlich genervt und das Shirt hat letztlich meine Mutter fertig genäht (wurde nicht benotet - also kein Betrug :-)).
Aber jetzt bin ich (ziemlich viele Jahre) älter und will nähen (können / lernen) und ehrlich gesagt bin ich auch stark beeindruckt, wie viele meiner Freundinnen und Bekannten sich selbst recht handfeste Nähkünste angeeignet haben. Nicht dass ich künftig meine Klamotten selbst schneidern wollte, dazu fehlt mir alleine schon die Zeit, aber es gibt auch andere Kleinigkeiten (Reißverschlusstäschchen für Krimskrams bzw. Taschen im Allgemeinen, Platzsets / Servietten, individuelle Kissenbezüge ...), die ich lieber selbst gestalten und herstellen würde als die 0815-Designs aus dem Handel zu erwerben.

Später backe ich einen sehr schokoladigen Schokoladenkuchen, denn morgen gibt's was zu feiern, und das Rezept ist nicht allzu aufwändig, so dass das Rezept bzw. der Kuchen - wenn er auch gut schmeckt - in den Fundus der "geht immer mal auf die Schnelle"-Rezepte Einzug halten kann.

Und da ich heute irgendwie Hummeln im du-weißt-schon-wo habe, überlege ich, ob ich heute Abend ins Kino oder evtl. ins Schwimmbad / Therme gehe.

Alles in allem: ... livin' is easy :-)

Sonntag, 5. Mai 2013

Stippvisite

Alles neu macht der Mai - nun ja, hier im Blog trifft das nicht zu. Und da ich voraussichtlich bis einschließlich 12. Mai nicht mehr viel Gelegenheiten haben werde (privat) am PC zu sitzen (beruflich natürlich täglich), geschweige denn zu bloggen, nutze ich heute nochmal die Gelegenheit.

Komme gerade von einer Geburtstagsfeier und gönne mir noch eine späte, kleine Tasse Nachmittagskaffee mit einem riesigen Berg Milchschaum feinster Art und Güte - habe nämlich endlich mal das Milchaufschäumgerät verwendet, das es damals beim Kauf der Kaffeemaschine obendrein gab. Diese Zugabe (die schließlich sowieso irgendwo einkalkuliert ist) war nicht der ausschlaggebende Grund, die Kaffeemaschine selbst zu erwerben, und so stand der Karton seit einem guten Jahr in der Speisekammer, zumal ich für die kleine Tasche zwischendurch sowieso den Mini-Quirl verwende. Nachdem ich den Milchschäumer jetzt ausprobiert habe, muss ich sagen: im Prinzip braucht die Welt dieses Gerät nicht - aber neben Milch lässt sich damit Kakao, Suppe u.ä. erwärmen bzw. aufschäumen (falls ich Gästen mal einen Cappucino von der Steckrübe mit was-weiß-ich-Schäumchen kredenzen möchte *g*) und der Milchschaum ist definitiv nicht von schlechten Eltern, also wird es sicherlich mal wieder zum Einsatz kommen. Geht ja schon los, wenn man ein paar Mädels zum Kaffee da hat - da wird Latte Macchiato immer gerne genommen.

Den Rest des Abends werde ich heute dann mit Organisation und Planung der nächsten Tage bzw. Woche verbringen. Eine Veranstaltung während der Woche, unmittelbar darauf (als Gast bei) eine(r) Hochzeit (eingeladen), für deren Kaffeetafel ich einen Kuchen zugesagt habe und dann noch Übernachtungsbesuch - also abstauben, aufwaschen, Bettzeug vom Dachboden holen und auslüften, Bettbezüge und Handtücher raussuchen, die Verpflegung planen (jaja, im Grunde alles nichts Besonderes, aber ich habe nicht so oft Besuch und noch viel seltener über Nacht).

Wenn das alles geschafft ist, verwöhne ich mich dafür mit einem Besuch in einer Therme. Das habe ich schon seit gut zwei Jahren nicht mehr gemacht, umso mehr freue ich mich auf diesen Tag :-)

Donnerstag, 11. April 2013

Unproduktiv

Habe die ganze Woche Urlaub. Da könnte man ja so viel machen.
Die Wohnung putzen, zum Beispiel.
Naja, wir wollen's ja nicht übertreiben und den Urlaub gleich in Stress ausarten lassen, außerdem soll man sich große, furchteinflößende Aufgaben in kleine Teilschritte zerlegen und sich für jeden erledigten Schritt belohnen. Um ehrlich zu sein, ich bin ja sogar zu faul mir Gedanken zu machen, wie die Teilschritte aussehen könnten. Bin gerade einfach nur - müde. Und genieße meinen Urlaub auch nicht wirklich. Die erste Hälfte der Woche spukten mir alle Aufgaben im Kopf rum, die im Büro letzten Freitag unerledigt geblieben sind. Und seit gestern mache ich mir wieder Gedanken, was am Montag wohl alles auf mich zukommen mag, weil es schon während des Urlaubs dringlich geworden ist. Das wirkt sich dann im Weiteren so aus, dass ich für die nächste Woche schon gar nichts mehr Privates plane (z.B. fragte gestern Abend eine Freundin, ob wir nächste Woche nicht mal abends was essen gehen wollten) - habe ihr gesagt, dass ich das erst zusagen kann, wenn ich weiß, wie es im Büro aussieht und an wie vielen Tagen ich länger arbeiten muss, um das Chaos halbwegs in seine Schranken zu weisen. Aber das geht wohl jedem so - oder ?

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Heute Morgen (okay, es war deutlich nach Zehn *räusper*) aus dem Haus gegangen und festgestellt: jetzt ist der Frühling aber wirklich da und der warme Wollmantel kann wohl so langsam verstaut werden. Es fühlte sich fast schon wie ein schwül-regnerischer Morgen nach einem nächtlichen Sommergewitter an.

***

Auf's Bloggen hätte ich jetzt noch am ehesten Lust, aber - sorry - ich muss mich aufraffen und andere Dinge tun. Bin (war) eigentlich nur hier, um mich zu drücken vor dem, was getan werden muss ;-) deswegen wird die Kiste jetzt ausgeschaltet, aber nicht ohne auf einen Artikel von Anke Groener zu verweisen, der mir irgendwie aus der Seele spricht, besonders was das Thema "verzichten" betrifft.


Sonntag, 31. März 2013

Gremolata

In meiner Familie ist es am Karfreitag üblich, dass wir am Mittag alle zusammenkommen und gemeinsam Fisch essen. Solange mein Bruder und ich noch klein waren, gab es Fischstäbchen, später, als wir und unser Appetit wuchsen, diese rechteckigen Pressfisch-Briketts in Panade / Backteig.
Heute wissen wir natürlich alle, dass "richtiger" Fisch viel teurer gesünder ist und kaum besser schmeckt als der Pressfisch von damals, also gibt's mal Lachs, mal Kabeljau oder Scholle, paniert oder auch nur mehliert und dann gebacken, dazu Kartoffeln und einen Blattsalat oder - aus zwei mach eins - Kartoffelsalat.

Nun lag am Freitag eine große Zitrone herum, die in Scheibchen geschnitten und zum Fisch gereicht werden sollte. Da es hiefür aber auf den Saft und nicht auf die Schale ankommt, fiel mir ein, dass ich fix eine Art Gremolata zubereiten könne. Puren Zitronensaft auf Fisch mag ich nicht und eine Gremolata erschien mir persönlich leckerer, wenn ich mir auch sicher war, dass meine Eltern sie vielleicht aus Höflichkeit probieren, eher aber gar nicht anrühren würden.

Also rieb ich die Zitronenschale ab, schnitt Petersilie und etwas Knoblauch klein und vermischte alles mit einem Schuss Öl (eigentlich gehört da kein Öl rein, aber so ließ sich die Masse besser auf dem Fisch verteilen :-)).

Die geschmackliche Kombination aus frisch-fruchtiger Zitrone mit Petersilie und einem Hauch Knoblauch schmeckte mir sehr gut zum Fisch. Und wohl nicht nur mir, denn das Schälchen mit der zugegebenermaßen sehr spärlichen Portion (die ja sonst sowieso keiner essen mag.... von wegen ! ;-)) war ruck-zuck geleert.

Sonntag, 17. März 2013

Fußnoten

Um an den letzten Eintrag anzuknüpfen: die Sache mit dem spontanen Urlaubstag am Mittwoch war eine sehr gute Idee. Am Nachmittag habe ich mich nämlich auf die - ursprünglich für Freitag geplante - Suche nach Schuhen für Frühjahr / Sommer, den "Übergang", also irgendwie auch für Herbst ... eben "feineren", weniger klobigen Schuhen gemacht.
Ganz untypisch für eine Frau: ich hasse Schuhe kaufen, es widerstrebt mir und ich bin weit davon entfernt, zu Hause Unmengen von Schuhen irgendwie verstauen zu müssen. Bin da sehr zweckmäßig, ich habe Schuhe für "gute Anlässe", für den Alltag und für "Drecksarbeit", und farblich bewegen sich diese meistens zwischen braun - schwarz - grau, so dass sie eben zu jedem Outfit passen.
Sicherlich liegt meine Unlust, was das Schuh-Shopping angeht, zu einem guten Teil darin begründet, dass ich (für mein Empfinden) so unförmige, sprich: zu breite, Füße habe und die bezaubernden, hübschen Schühchen, für die andere sich so begeistern können, gar nicht erst anprobieren brauche - entweder sie passen von vornherein nicht oder es ist abzusehen, dass ich den (mehr oder weniger stabil gearbeiteten) Schuh in kürzester Zeit breit und flach getreten habe.

Nun habe ich letzten Herbst neue Wanderschuhe gekauft, und zwar bei einem Orthopädie-Schuhtechniker, der in seinem Laden neben dem klassischen orthopädischen Schuhsortiment auch hochwertige Wander (neudeutsch) Trekkingschuhe sowie eine kleine aber feine Auswahl an "Alltags"-Schuhen anbietet. Schon beim Kauf meiner Wanderschuhe bekam ich eine Kostprobe davon, dass in diesem Laden nicht ein hübsch anzusehender, in dieser Saison total trendy sein mögender Schuh im Mittelpunkt steht, sondern die Füße der Kunden und deren individuelle Bedürfnisse. Da wird zunächst mal der Fuß (ohne Socken !) in Augenschein genommen, der Knöchel betastet und dann auch ausführlich erläutert, wieso ein bestimmter Schuh empfohlen, von einem anderen (auch wenn er einem noch so gut gefällt ...) hingegen entschieden abgeraten wird.
So hatte ich z.B. verinnerlicht, dass ich wegen meiner "großen" Füße bestimmt keine Ballerinas bzw. Mokkassins mit weitem "Ausschnitt" (wie nennt man die Öffnung, in die man hineinschlüpft ?) tragen könne. Da lag ich aber offensichtlich falsch, denn: ich habe zwar breite, aber keinesfalls lange Füße, so dass es eigentlich nur darauf ankommt, dass das Modell meiner Wahl etwas weiter geschnitten ist. Anprobiert - passt ! In meiner Begeisterung habe ich mich dann auch noch auf Hellbeige eingelassen, was bei mir bisher ein "no-go" war ("wozu soll ich die denn tragen ?" "total fleckenanfällig und aufwändig zu pflegen" "so eine Farbe lenkt die Aufmerksamkeit doch erst recht auf meine hässlichen Füße !").
Außerdem habe ich gelernt, dass Absätze, auch wenn man - wie ich - etwas mehr Gewicht mit sich rumschleppt, nicht unbedingt schlecht oder schädlich sind und dass meine Beine / Füße am ehesten mit einem mittelhohen Absatz harmonieren, den ein weiteres Paar schwarzer, geschnürter Trotteurs (Schnäppchen !) aufweisen.
Bei weiteren 15 % Rabatt auf die gesamte Kaufsumme und einer wert-vollen Beratung wieder mal ein guter Grund, dem Fach-Einzelhandel treu zu bleiben.

Mittwoch, 13. März 2013

Ganz spontan ...

... habe ich mir heute einen Tag frei genommen. Für diese Woche hatte ich eigentlich schon einen Tag Urlaub vorgesehen, und zwar am Freitag, denn am Samstag möchte ich nach Nürnberg fahren, um eine (evtl. auch zwei) Freundin(nen) zu besuchen. Also hätte ich ein verlängertes Wochenende gehabt und alles, was in der Wohnung am Wochenende bzw. Samstag so zu erledigen ist, auf den Freitag vorgezogen.

Nachdem ich aber gestern Morgen aufgewacht bin und festgestellt habe, dass ich auf dem linken Ohr fast nichts mehr höre abgesehen von einem steten Rauschen, das mich dann auch durch den restlichen Tag begleitet und Telefonate und Gespräche im Büro stark beeinträchtigt hat, hielt ich es für besser, heute mal lieber zu meiner Hausärztin zu gehen. Eigentlich bin ich ja die Gesundheit in Person und wenn ich kränklich bin / war, dann fiel das meist unter die Kategorie "Was von selbst kommt, geht auch von selbst wieder weg." Habe dann aber doch auf die Warnungen der Tinnitus- und Hörsturzbetroffenen gehört (mehr so mit dem rechten Ohr ;-)).
Ist aber halb so schlimm, beginnende Mittelohrentzündung, nicht verschreibungspflichtige Heilmittelchen, viel trinken, am Donnerstag nochmal zur Kontrolle, das wird schon (und hoffentlich ist das Rauschen dann tatsächlich weg).
Da ich es nicht mehr vor 10.00 Uhr ins Büro geschafft hätte, aber heute Abend einen Termin habe und deshalb früh gehen muss, der Tag also sowieso schon zerrissen war, habe ich den Urlaubstag also kurzerhand von Freitag auf heute verschoben.

Dann habe ich vorhin meine Medikamenten-Schublade gecheckt und festgestellt, dass ich zwei der Medikamente, die die Ärztin empfohlen hat, sogar hier habe und - oh Wunder - deren "Verwendbar bis"-Datum noch nicht abgelaufen ist.
Anschließend endlich gefrühstückt (um 9.40 Uhr).

Ach ja, Frühsport hatte ich heute auch schon. Damit ich rechtzeitig bei der Ärztin vor der Tür stehe, bin ich sowieso früh aufgestanden, habe mich fertig gemacht, aber noch nicht gefrühstückt. Draußen hatte es heute Nacht nochmal richtig schön geschneit, ganz leichter Pulverschnee, also bin ich zum Haus meiner Eltern gelaufen, habe mir dort die Schneeschaufel geschnappt und den Gehsteig entlang unseres Grundstücks und den Weg über das Grundstück geräumt und gestreut. Danach war ich so richtig wach :-)



Sonntag, 13. Januar 2013

Dann mal los

Gelegentlich habe ich es schon erwähnt, mein mittlerweile (fast all-)sonntägliches Morgenritual: aufstehen, (warm) anziehen, Spaziergang zum Bäcker, zwei Brötchen und / oder was Süßes einkaufen, zurück zur Wohnung, Kaffee kochen (wobei bei mir eher die Auswahl der Kaffeesorte als der eigentliche Kochvorgang im Vordergrund steht...) und dann mit Frühstück ab an den PC. Jaja, ich weiß schon, man soll nicht essen am PC, TV etc pp... nun, sagen wir, das ist meine Morgenlektüre, andere lesen die Zeitung am Frühstückstisch, aber einsam am Esstisch zu sitzen würde mich doch sehr betrüben, also findet meine Morgenlektüre am PC statt.

Am PC sitzend rufe ich dann zuerst mein Mailprogramm auf und sämtliche Konten ab und surfe anschließend durch meine Blogroll bzw. auch zu anderen von mir gerne gelesenen Blogs, und wenn ich Freitag und / oder Samstag Abend unterwegs und deshalb selten am PC war, erwartet mich dort ausreichend frischer Lesestoff. Nun war ich gestern aber sowas von träge, war - wenn überhaupt - nicht lange aus dem Haus und hatte im Hintergrund immer den PC laufen, so dass ich - was "meine" Blogs anbelangt - auf dem Laufenden bin.

Nichtsdestotrotz war ich heute morgen schon ein bisschen enttäuscht, dass es so gar nix "Neues" in meiner Blogosphäre gab (und während ich das schreibe, komme ich mir schon ein bisschen "voyeuristisch" vor, hm).

Nun, man kann eben nicht erwarten, dass andere immer tun und machen (bzw. schreiben), sondern sollte auch selbst wieder mal den A...llerwertesten hochkriegen - oder in diesem Fall eben diesen vor dem PC platzieren und ein bisschen was schreiben.

Wobei es im Grunde nix Weltbewegendes zu schreiben gibt. Heute Mittag gehe ich mit einer Bekannten ins Café und danach klingt der Sonntag bzw. das Wochenende auch schon aus. Die kommende Woche ist schon gut mit Terminen durchsetzt, morgen Abend Sport (hatte ich eigentlich vor) oder Probe (davon habe ich am Wochenende erfahren und jetzt weiß ich nicht, wofür ich mich entscheiden soll, hatte schon die letzte Probe absagen müssen ...), am Dienstag kurz bei der Kosmetikerin vorbei und anschließend evtl. Sport (falls ich mich am Montag für die Probe entscheide), am Mittwoch Abendessen mit KollegInnen (Höhepunkt der Woche :-)), Donnerstag Abend Meeting, Freitag Abend... ausruhen. Denn am Samstag und Sonntag steht - wenn sich ausreichend Teilnehmer anmelden und es tatsächlich stattfindet - ein jeweils ganztägiges (und voraussichtlich auch körperlich anstrengendes) Seminar auf dem Plan, auf das ich schon seit 3 Wochen hinfiebere. Aber zumindest bin ich in der (eigentlich un-)glücklichen Lage, mann- und kinderlos zu sein - niemand erwartet von mir, dass ich zusätzlich jeden Tag ein (warmes, wohlschmeckendes) Essen auf den Tisch stelle, Berge an Wäsche wasche und die Wohnung blitzblank wienere.

Die letzte Woche wurde im Wesentlichen durch die Arbeit bestimmt, mein einziges Ziel war den Stapel Urlaubspost abzutragen und das gelang auch auf zufriedenstellende Weise. Abendlicher Sport: Fehlanzeige. Fehlt(e) mir zwar irgendwie, aber die erste Hälfte der Woche war mir nach einem kleinen Eingriff ärztlicherseits von körperlicher Anstrengung abgeraten worden, und in der zweiten Wochenhälfte war ich einfach nur noch schlapp.

In der Woche davor, zwischen Neujahr und Hl. Drei König, hatte ich mit einer Bekannten zwei Übernachtungen in einem kleinen Wellness-Hotel gebucht. Naaaja. Ganz nett, aber der Hotelprospekt ist... ich sag' mal... fantasievoll getextet und gut fotografiert. Das Hotel, v.a. der Wellnessbereich hielt nicht, was vorher angekündigt war. Obwohl die Voraussetzungen durchaus gegeben und zahlreiche Ansätze vorhanden sind. Sowohl beim Service als auch hinsichtlich der Ausstattung fehlte der "Feinschliff". Ich bin keinesfalls "etepetete" und grundsätzlich bereit bei diesen Punkten Abstriche zu machen - wenn der Preis stimmt. Aber bei den Übernachtungsentgelten, die dort mittlerweile verlangt werden, muss sich die Leistung auch mit denen preislich vergleichbarer Häuser messen lassen. Großer Pluspunkt: das Essen war qualitativ und quantitativ einwandfrei und immer liebevoll angerichtet.

So, nachdem ich mein Frühstück mit einem Joghurt abgeschlossen habe, komme ich auch hier zum Ende und schau' mich um, ob es mittlerweile frischen Lesestoff auf der Blogroll gibt. Schönen Sonntag :-)