Montag, 27. September 2010

Wieder im Trott

Nach einem zuweilen melancholisch angehauchten Wochenende habe ich mich heute wieder gut in den Wochentrott eingefädelt. Sogar so gut, dass ich am Abend richtig zufrieden mit meiner Arbeit im Büro war. Wäre sogar gerne noch länger geblieben, wollte mich aber endlich um einen neuen Lattenrost kümmern. Auf dem Weg erst noch einen Möbel-Discounter besucht (nicht den gelb-blauen) und für mein "Dinner" am Mittwoch Tisch-Sets besorgt, 4x ecru und 4x grau, das dürfte für's erste reichen und bietet Abwechslung. Anschließend, eine Viertelstunde vor Ladenschluss (19.00 Uhr), in das Möbelhaus im Nachbarort gestürmt, dort von der Info direkt an den Bettenverkäufer weitergereicht und kurze Sache gemacht: ca. 10min später war der Lattenrost (mit einer Lieferzeit von 4-5 Wochen - werden die handgeschnitzt ?!) bestellt. Hätte ich möglicherweise bei anderen Discount-Läden günstiger haben können, dafür ist die Lieferung bis ins Schlafzimmer im Preis inclusive und das ist mir der höhere Preis allemal wert.
Zum Abschluss neben ein paar Kleinigkeiten vom ALDI noch eine Flasche Cremant Rose für Mittwoch mitgenommen. Ich habe ja so eher keine Ahnung von Wein und hoffe, einen guten Kauf getätigt zu haben; nun kommen am Mittwoch endlich auch mal meine Champagnergläser zum Einsatz !

Apropos Champagner: meine erste und einzige Flasche Champagner, die mir meine Eltern kürzlich vom Urlaub in der Champagne mitbrachten, wird an meinem Geburtstag geleert. So langsam muss ich mir Gedanken machen, wen ich wann einladen will bzw. wen ich in den erlauchten Kreis der champagner-würdigen Gäste erheben werde ;-)

Sonntag, 26. September 2010

Celebrating the loneliness

Heute morgen gab es kein Frühstück, bei dem ich hätte bloggen können. Mit Rückenschmerzen und schlechter Laune aufgestanden; erstere vermutlich dem defekten Lattenrost geschuldet, den ich eigentlich schon seit fast zwei Wochen ersetzen will, zweitere bereits seit zwei Tagen anhaltend.
Habe dann erst mal in der Küche den am gestrigen Abend gebackenen Apfelkuchen aus der Form gelöst. Hätte den Kuchen vielleicht doch noch eine Viertelstunde länger im Ofen lassen sollen, obwohl er eh schon 15 min länger drin war als vorgesehen. Der Kuchen besteht aus einem Mürbteigboden, auf den man kleingeschnittene Äpfel gibt und anschließend einen aus 3 Bechern Sahne, Vanillepuddingpulver und Zucker aufgekochten Guss. Anschließend wandert die randvolle Kuchenform für (mindestens !) 1,5 Stunden in die Backröhre, was - bei meinem Kuchen - noch immer nicht gereicht hat. Der Kuchen zerfließt zwar nicht mehr und ist halbwegs stabil, auch der Boden ist mürbe und krümelig statt matschig, aber innen ist die Apfelfüllung doch etwas sehr weich für meinen Geschmack bzw. mein mouth-feeling. Beim nächsten Mal werde ich die Zuckermengen deutlich reduzieren, zumindest dann, wenn ich so reife und süße Äpfel verwende wie gestern, denn der Kuchen - ein Stück habe ich probiert - ist schon recht süß (und mächtig sowieso).

Kuchenbacken diente der Restobstverwertung, aber vor allem auch dem Zweck, mich abzulenken und zu beschäftigen. Die Melancholie hat übelst zugeschlagen; als ich gestern eine 24minütige Doku über ein Seminar für Stotterer im Internet gesehen habe bzw. die Geschichte von zwei Teilnehmern, kamen mir an diversen Stellen fast die Tränen. *seufz*

Eine Freundin, mit der ich am Sonntag Mittag desöfteren zum Kaffeetrinken gehe, ist bei Freunden zu Besuch, und meine Wochenend-Beschäftigung der letzten Wochen (Baustelle) ist aufgrund Fertigstellung hinfällig. Nun sitze ich hier vor dem PC, während mein Gemüt sich im Sinkflug befindet, um am Montagmorgen im Büro hart aufzuschlagen.