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Mittwoch, 13. März 2013

Ganz spontan ...

... habe ich mir heute einen Tag frei genommen. Für diese Woche hatte ich eigentlich schon einen Tag Urlaub vorgesehen, und zwar am Freitag, denn am Samstag möchte ich nach Nürnberg fahren, um eine (evtl. auch zwei) Freundin(nen) zu besuchen. Also hätte ich ein verlängertes Wochenende gehabt und alles, was in der Wohnung am Wochenende bzw. Samstag so zu erledigen ist, auf den Freitag vorgezogen.

Nachdem ich aber gestern Morgen aufgewacht bin und festgestellt habe, dass ich auf dem linken Ohr fast nichts mehr höre abgesehen von einem steten Rauschen, das mich dann auch durch den restlichen Tag begleitet und Telefonate und Gespräche im Büro stark beeinträchtigt hat, hielt ich es für besser, heute mal lieber zu meiner Hausärztin zu gehen. Eigentlich bin ich ja die Gesundheit in Person und wenn ich kränklich bin / war, dann fiel das meist unter die Kategorie "Was von selbst kommt, geht auch von selbst wieder weg." Habe dann aber doch auf die Warnungen der Tinnitus- und Hörsturzbetroffenen gehört (mehr so mit dem rechten Ohr ;-)).
Ist aber halb so schlimm, beginnende Mittelohrentzündung, nicht verschreibungspflichtige Heilmittelchen, viel trinken, am Donnerstag nochmal zur Kontrolle, das wird schon (und hoffentlich ist das Rauschen dann tatsächlich weg).
Da ich es nicht mehr vor 10.00 Uhr ins Büro geschafft hätte, aber heute Abend einen Termin habe und deshalb früh gehen muss, der Tag also sowieso schon zerrissen war, habe ich den Urlaubstag also kurzerhand von Freitag auf heute verschoben.

Dann habe ich vorhin meine Medikamenten-Schublade gecheckt und festgestellt, dass ich zwei der Medikamente, die die Ärztin empfohlen hat, sogar hier habe und - oh Wunder - deren "Verwendbar bis"-Datum noch nicht abgelaufen ist.
Anschließend endlich gefrühstückt (um 9.40 Uhr).

Ach ja, Frühsport hatte ich heute auch schon. Damit ich rechtzeitig bei der Ärztin vor der Tür stehe, bin ich sowieso früh aufgestanden, habe mich fertig gemacht, aber noch nicht gefrühstückt. Draußen hatte es heute Nacht nochmal richtig schön geschneit, ganz leichter Pulverschnee, also bin ich zum Haus meiner Eltern gelaufen, habe mir dort die Schneeschaufel geschnappt und den Gehsteig entlang unseres Grundstücks und den Weg über das Grundstück geräumt und gestreut. Danach war ich so richtig wach :-)



Sonntag, 13. Januar 2013

Dann mal los

Gelegentlich habe ich es schon erwähnt, mein mittlerweile (fast all-)sonntägliches Morgenritual: aufstehen, (warm) anziehen, Spaziergang zum Bäcker, zwei Brötchen und / oder was Süßes einkaufen, zurück zur Wohnung, Kaffee kochen (wobei bei mir eher die Auswahl der Kaffeesorte als der eigentliche Kochvorgang im Vordergrund steht...) und dann mit Frühstück ab an den PC. Jaja, ich weiß schon, man soll nicht essen am PC, TV etc pp... nun, sagen wir, das ist meine Morgenlektüre, andere lesen die Zeitung am Frühstückstisch, aber einsam am Esstisch zu sitzen würde mich doch sehr betrüben, also findet meine Morgenlektüre am PC statt.

Am PC sitzend rufe ich dann zuerst mein Mailprogramm auf und sämtliche Konten ab und surfe anschließend durch meine Blogroll bzw. auch zu anderen von mir gerne gelesenen Blogs, und wenn ich Freitag und / oder Samstag Abend unterwegs und deshalb selten am PC war, erwartet mich dort ausreichend frischer Lesestoff. Nun war ich gestern aber sowas von träge, war - wenn überhaupt - nicht lange aus dem Haus und hatte im Hintergrund immer den PC laufen, so dass ich - was "meine" Blogs anbelangt - auf dem Laufenden bin.

Nichtsdestotrotz war ich heute morgen schon ein bisschen enttäuscht, dass es so gar nix "Neues" in meiner Blogosphäre gab (und während ich das schreibe, komme ich mir schon ein bisschen "voyeuristisch" vor, hm).

Nun, man kann eben nicht erwarten, dass andere immer tun und machen (bzw. schreiben), sondern sollte auch selbst wieder mal den A...llerwertesten hochkriegen - oder in diesem Fall eben diesen vor dem PC platzieren und ein bisschen was schreiben.

Wobei es im Grunde nix Weltbewegendes zu schreiben gibt. Heute Mittag gehe ich mit einer Bekannten ins Café und danach klingt der Sonntag bzw. das Wochenende auch schon aus. Die kommende Woche ist schon gut mit Terminen durchsetzt, morgen Abend Sport (hatte ich eigentlich vor) oder Probe (davon habe ich am Wochenende erfahren und jetzt weiß ich nicht, wofür ich mich entscheiden soll, hatte schon die letzte Probe absagen müssen ...), am Dienstag kurz bei der Kosmetikerin vorbei und anschließend evtl. Sport (falls ich mich am Montag für die Probe entscheide), am Mittwoch Abendessen mit KollegInnen (Höhepunkt der Woche :-)), Donnerstag Abend Meeting, Freitag Abend... ausruhen. Denn am Samstag und Sonntag steht - wenn sich ausreichend Teilnehmer anmelden und es tatsächlich stattfindet - ein jeweils ganztägiges (und voraussichtlich auch körperlich anstrengendes) Seminar auf dem Plan, auf das ich schon seit 3 Wochen hinfiebere. Aber zumindest bin ich in der (eigentlich un-)glücklichen Lage, mann- und kinderlos zu sein - niemand erwartet von mir, dass ich zusätzlich jeden Tag ein (warmes, wohlschmeckendes) Essen auf den Tisch stelle, Berge an Wäsche wasche und die Wohnung blitzblank wienere.

Die letzte Woche wurde im Wesentlichen durch die Arbeit bestimmt, mein einziges Ziel war den Stapel Urlaubspost abzutragen und das gelang auch auf zufriedenstellende Weise. Abendlicher Sport: Fehlanzeige. Fehlt(e) mir zwar irgendwie, aber die erste Hälfte der Woche war mir nach einem kleinen Eingriff ärztlicherseits von körperlicher Anstrengung abgeraten worden, und in der zweiten Wochenhälfte war ich einfach nur noch schlapp.

In der Woche davor, zwischen Neujahr und Hl. Drei König, hatte ich mit einer Bekannten zwei Übernachtungen in einem kleinen Wellness-Hotel gebucht. Naaaja. Ganz nett, aber der Hotelprospekt ist... ich sag' mal... fantasievoll getextet und gut fotografiert. Das Hotel, v.a. der Wellnessbereich hielt nicht, was vorher angekündigt war. Obwohl die Voraussetzungen durchaus gegeben und zahlreiche Ansätze vorhanden sind. Sowohl beim Service als auch hinsichtlich der Ausstattung fehlte der "Feinschliff". Ich bin keinesfalls "etepetete" und grundsätzlich bereit bei diesen Punkten Abstriche zu machen - wenn der Preis stimmt. Aber bei den Übernachtungsentgelten, die dort mittlerweile verlangt werden, muss sich die Leistung auch mit denen preislich vergleichbarer Häuser messen lassen. Großer Pluspunkt: das Essen war qualitativ und quantitativ einwandfrei und immer liebevoll angerichtet.

So, nachdem ich mein Frühstück mit einem Joghurt abgeschlossen habe, komme ich auch hier zum Ende und schau' mich um, ob es mittlerweile frischen Lesestoff auf der Blogroll gibt. Schönen Sonntag :-)

Montag, 31. Dezember 2012

31. Dezember 2012

I'm not amused.
Nächste Woche verbringe ich mit einer Bekannten 3 Tage (bzw. 2 Nächte) in einem nicht allzu weit entfernten Wellness-Hotel. In der Nacht von Freitag auf Samstag träume ich, es brenne im Hotel, wir müssten aus dem Fenster springen (was insofern beunruhigend ist, dass ich höchst selten Träume habe, an die ich mich erinnere, manchmal jahrelang nicht). Unterhalte ich mich nun gestern mit einer anderen Bekannten nach dem Sport, die sich häufiger Wellness-Aufenthalte gönnt, u.a. auch schon häufiger in besagtem Hotel, und erfahre von ihr, dass es dort vor nicht allzu langer Zeit gebrannt habe und deshalb einige Räumlichkeiten frisch renoviert seien. Zwar hatte ich auch gelesen, dass die Räume "neu gestaltet" sind, aber dass der Anlass ein Brand war, hinterlässt nun - in Zusammenhang mit dem Traum - doch ein komisches Gefühl ;-)

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 Am Samstag Nachmittag beim Einkaufen: hinter mir ein Vater mit Baby (vielleicht knapp ein Jahr ?) auf dem Einkaufswagen. Zwei Kassen weiter eine Mutter mit Baby, etwa gleichaltrig, auf dem Einkaufswagen. Plötzlich sehen sich die beiden Kleinen, strecken im selben Moment ihre niedlichen Patschehändchen aus, zeigen mit dem Finger auf den bzw. die jeweils andere(n) und lachen so herzallerliebst, wie das kleine Kinder eben tun. Das war... eine willkommene Ablenkung beim in-der-Schlange-Stehen und einfach schön :-)

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Und überhaupt: Einkaufen am Samstag vor Silvester / Neujahr bzw. heute Morgen (Silvester). Die Hölle. Eigentlich - hätte ich ja nicht mehr unbedingt in den Supermarkt gehen müssen... wenn nur das Andererseits nicht wäre - ach, bring' mal noch die leeren Flaschen im Kofferraum weg, und ich habe gerade sooolche Lust auf roten Heringssalat.... und so fand ich mich unversehens in der Einkaufshölle wieder. :-)
Apropos roter Salat: sollte für Verwandte roten Blattsalat besorgen, für deren Silvesterfeier-Buffet. Aber nirgendwo roter Eichblatt / Lollo rosso o.ä. zu bekommen, außer im "Mix-Pack", schon leicht welk und stellenweise angefault. Bäh. Was lernen wir daraus: saisonal essen, Krautsalat wäre eine Alternative ...
Im Gegensatz zu den Einkäufen unter der Woche, die ich in Märkten erledige, die auf dem Heimweg von der Arbeitsstelle liegen, fahre ich am Samstag zu einem anderen Supermarkt, dessen Fleisch- und Käsetheke ich sehr schätze ob ihrer reichhaltigen, leckeren Auswahl. Nun ein weiterer Pluspunkt: man zieht Nummern, in deren Reihenfolge man bedient wird. Funktioniert wunderbar und es kommt nicht mehr vor, dass rücksichtslose Kunden den Andrang an der Theke nutzen, um sich irgendwo mittendrin schnell dazwischen zu schieben und dann tatsächlich bedient zu werden, weil die gestresste Verkäuferin hinter der Theke natürlich auch nicht den Überblick behalten kann. Wenn mir das in einem kleinen Laden passiert, wo man die Theke und die weiteren Kunden überblicken kann, erlaube ich es mir dann durchaus, auf die Reihenfolge hinzuweisen, aber in diesem Markt würde auch ich nicht den Überblick behalten können, wer nun vor bzw. nach mir dran ist.


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Gestern Mittag mit der Familie essen gewesen. Ich bin es ja schon gewohnt, dass in der "durchschnittlichen" Gastronomie jegliche Schnitzelvariation auf einem panierten Schnitzel basiert, auch wenn es einfach nicht passt und zuviel des Guten ist (also z.B. paniertes Schnitzel unter Pilzrahmsauce oder Schnitzel "Hawaii", für das ein paniertes Schnitzel mit Schinken, Ananas und Käse überbacken wird) - Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und über die "richtige" Zubereitungsart kann man sicherlich streiten. Aber wenn ich ich nun ein Schnitzel "Hawaii" bestelle, bei dem m.E. Schinken, Ananas und Käse die wesentliche Rolle spielen, und ich auch dabei wieder auf ein paniertes Schnitzel stoße, das zu allem Überfluss ( im wahrsten Sinne des Wortes !) auch noch mit einer Flut von Rahmsauce ertränkt wurde, dann zweifle ich schon ein bisschen der Küche des Hauses. Was ich dann der (freundlichen) Bedienung auch gesagt habe. Geschmacklich war's ja okay, weshalb ich es auch nicht habe zurückgehen lassen, und einen so gut vorgewärmten Teller wie dort hatte ich schon lange nicht mehr, aber die Kombination war dann doch etwas too much.

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Heute morgen zwischen 9.30 Uhr und 11.00 Uhr dann noch schnell meine Steuererklärung für 2008 fertig gemacht und beim Finanzamt eingeworfen. Just in time. :-)

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Dann wünsche ich allen, die hier (gelegentlich) mitlesen, einen schönen, vergnüglichen Silvesterabend und einen guten Start in das neue Jahr, das allen die besten Voraussetzungen für persönliches und berufliches Wohlergehen bringen möge !

Samstag, 3. September 2011

Was für ein herrlich plan- und zielloser Tag heute. Das Wetter ist in einer Art und Weise schön, wie ich sie auch zu schätzen weiß: sattblauer Himmel, als ob man reichlich Acrylfarbe mit einem dicken Pinsel auf eine Glasplatte gestrichen hätte, die Luft noch nicht allzu heiß (es kann ruhig so bleiben, wie's jetzt ist, ich brauche heute keine 28°C mehr) und immer mal wieder ein Luftzug.

Gestern Abend leicht unwohl gefühlt, deshalb nach einem Besuch in der Pizzeria mit einer Bekannten schon kurz nach Mitternacht schlafen gelegt. Heute Morgen gegen 8.00 Uhr raus, zum Bäcker, wo es um diese Zeit bei uns auf dem Dorf schon rege zugeht. Die ältere Generation hier (zu der ich mal alles ab 55 aufwärts rechne) hat um diese Zeit schon den Haushalt geschmissen, kauft beim Bäcker Brot für's Wochenende ein (Croissants für's Frühstück ? um diese Zeit, wo man schon rechtschaffen arbeitet ? doch nicht bei uns nüchternen, sparsamen und karg vor sich hin darbenden Franken.) um im Anschluss entweder das Rindfleisch für die Sonntagssuppe abzukochen, die spätsommerliche Gartenausbeute in Marmelade zu verarbeiten (ja. ich weiß. Marmelade nennt man das Zeugs aus Zitrusfrüchten. Und alles andere ist Konfitüre. Das interessiert hier aber keinen. Alles, was süß ist und auf's Brot kommt, ob es nun korrekt Marmelade, Mus, Gelee oder "Fruchtaufstrich mit mind. xy % Fruchtanteil" heißen müsste, ist einfach Marmelade. Im Übrigen bezeichnen Franken Gegenstände auch mal gern und ganz pragmatisch mit dem dazugehörigen substantiviertem Verb, in diesem Fall: [die] Schmier.) oder sich um Haus, Hof und Garten zu kümmern.
Ich habe mir jedenfalls ein paar Brötchen geholt, um dann daheim am PC bei einer großen Tasse Kaffee und frischen, knusprigen Brötchen(hälften) vom Bäcker, der das Handwerk noch gelernt hat, bestrichen mit (dieser verdammten englischen) Orangen-Mango-Marmelade (die einfach nicht leer werden will, aber hier ist wenigstens Marmelade korrekt) , Himbeergelee und Waldhonig, mich durch die Blogs zu lesen, die ich unter der Woche nicht verfolgen konnte.
Vorher alle Fenster der Wohnung weit geöffnet, um Luft und Licht herein zu lassen, erfreut festgestellt, dass ich momentan sogar in der Laune zum Putzen wäre., und meinem (zugegebenermaßen sehr spärlichen) Pflanzenbestand Wasser & Zuwendung gegönnt.

Zunächst hatte ich überlegt, ob ich heute mal zum blau-gelben Möbel-Dealer fahre, diese Idee dann aber verworfen. Hier sind noch Ferien, also bieten sich Wochenenden noch für (Groß-)Familieneinkäufe an, vor ein paar Tagen lag der neue Katalog im Briefkasten, also ist dort vermutlich richtig was los. Dann lieber mal nach der Arbeit, so zwischen 19.00 Uhr und 20.00 Uhr. Kommt es mir nur so vor, oder kaufen arbeitende Singles generell gerne zu solchen Zeiten ein ?

Ein richtiges Mittagessen wird es nicht geben, zumal ich ja nun ausführlich gefrühstückt (und im Anschluss noch zwei sooo leckere Cookies verspeist) habe. Am frühen Nachmittag gehe ich dann zum Sport, heute vielleicht sogar zwei Kurse und anschließend ein Gang in die Sauna (oder auch nicht, das hängt von gewissen Faktoren ab).

Vielleicht koche ich mir heute Abend was.... die Zucchini-Ernte ist gut ;-) ich habe noch braune Champignons im Kühlschrank, Mutters Tomaten wollen verarbeitet werden... da kann man doch was draus machen. Ob's dann Fleisch oder eher Kohlenhydrate dazu gibt, wird sich weisen.