Bei der Vorbereitung für die Moderation eines Konzerts vor zwei oder drei Jahren war ich auf der Suche nach Information zu "Africa" von Toto und stieß bei meinen Recherchen im Internet auf Perpetuum Jazzile und deren Darbietung des Liedes:
Später begeisterte mich, die ich viele Jahre lang auch traditionelle Musik gespielt habe, Perpetuum Jazzile besonders mit dieser Interpretation, oder fast schon chormusikalischem "happening":
Wer das Stück schon mal selbst gespielt hat, dürfte bestätigen können, dass der Charakter der einzelnen Instrumente durch die
Stimmen sehr passend umgesetzt wird (der antreibende Rhythmus der Gitarre,
das hohe Kreischen der Klarinette).Man kann diesen Musikstil ("Oberkrainer-Sound") mögen oder auch nicht, aber die Freude und Begeisterung am Singen kommt rüber und scheint sich insbesondere auch auf das Publikum zu übertragen, wenn ich die Hintergrundgeräusche und den anschließenden Applaus richtig deute ;-) (auch bei "Africa"). Im Übrigen finde ich es sehr sympathisch, wie der Dirigent mitgeht.
Jetzt kommt Perpetuum Jazzile endlich auch nach Deutschland. Vielleicht ergibt sich ja doch die Möglichkeit den Chor live zu sehen ...
Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen,
ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.
Johann Wolfgang von Goethe
Und hin und wieder bloggen.
Samstag, 31. März 2012
Freitag, 30. März 2012
9 Jahre
Mein Webmail-Provider eröffnet mir gerade, dass ich seine Dienste heute seit 9 Jahren nutze (und bietet mir, wie üblich, für ein paar Monate Sonder-Luxus-Premium-Funktionen an, die ich mit schöner Regelmäßigkeit ablehne).
9 Jahre.
Nun bin ich ja schon länger im Netz unterwegs, als ich die Dienste dieses Anbieters nutze. Erstmals regelmäßig ins Internet konnte ich während meines Studiums. Das ging damals nur im Rechnerraum der Fachhochschule. Und der war von Mo-Do jeweils von 19.00 - 21.00 Uhr für die Studenten frei zugänglich (vorher war Unterricht, danach geschlossen). Meist führte mich mein Weg nach der Bibliothek in den Computerraum, freie Plätze gab's dort eigentlich immer, es interessierten sich noch nicht so viele für das Internet.
Nach meinem Studium und mit festem Einkommen gönnte ich mir als Erstes einen Internetanschluss für zu Hause. Das dürfte vor so ca. 14 Jahren gewesen sein.
14 Jahre.
Ich fühle mich gerade sehr alt.
9 Jahre.
Nun bin ich ja schon länger im Netz unterwegs, als ich die Dienste dieses Anbieters nutze. Erstmals regelmäßig ins Internet konnte ich während meines Studiums. Das ging damals nur im Rechnerraum der Fachhochschule. Und der war von Mo-Do jeweils von 19.00 - 21.00 Uhr für die Studenten frei zugänglich (vorher war Unterricht, danach geschlossen). Meist führte mich mein Weg nach der Bibliothek in den Computerraum, freie Plätze gab's dort eigentlich immer, es interessierten sich noch nicht so viele für das Internet.
Nach meinem Studium und mit festem Einkommen gönnte ich mir als Erstes einen Internetanschluss für zu Hause. Das dürfte vor so ca. 14 Jahren gewesen sein.
14 Jahre.
Ich fühle mich gerade sehr alt.
Freitag, 23. März 2012
Bisschen Urlaub...
... um genauer zu sein, zwei Tage, ein vorne und hinten verlängertes Wochenende also. Letztlich wieder ein Arbeitswochenende, weil auch in der Wohnung so einiges erledigt werden möchte. Bin schon mal stolz auf mich nicht bis in den frühen Vormittag hinein geschlafen zu haben (obwohl ich gefährlich nahe dran war, nachdem ich mich nach dem Aufstehen nochmal in die Federn verkrochen hatte). Dann aber wieder raus, Müll runtergebracht und die Utensilien zum Fensterputzen aus dem Keller mit in die Wohnung genommen.
Hausarbeit muss man sich langsam und behutlich nähern. Deshalb dann erst mal ein Brötchen mit Frischkäse und Himbeerkonfitüre zum Frühstück verzehrt, dabei Blogs gelesen und Mails abgerufen. Werde dann mal ein oder zwei Fenster putzen, nicht alle auf einmal, zumal die Sonne scheint und ich jetzt sowieso nur die Fenster putzen kann, die noch im Schatten liegen.
Mit dem Besuch beim Finanzamt wird's heute wohl nix mehr, aber eigentlich könnte ich die Belege, die ich nachreichen wollte, auch einfach hinschicken und dann sollen sie sich raussuchen, was sie brauchen.
SMS von H. bekommen, ob wir am Wochenende essen gehen wollen. Instinktives Bauchgefühl: nein - es gibt nur zwei Menschen, die ich sehen wollen würde, und die werde ich eh nicht sehen. Also kann ich auch alleine bleiben, dann muss ich wenigstens nicht small-talk betreiben und schön freundlich-aufmerksam tun. Hmpf. Alleine so zu denken ist böse :-( Ich gehe mal besser Fenster putzen.
oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo
15.39 Uhr. Alle Fensterscheiben sind sauber. Die Sonne scheint immer noch. Zimmerpflanzen (die wenigen, die meinem herbiziden grünen Daumen trotzen) umgetopft. Eine Tasse Kaffee getrunken (okay, drei Schokowaffeln waren auch dabei). Latino-House-Rhythmen in Dauerschleife. Drücke mich davor, die SMS von H. zu beantworten, warte stattdessen (wahrscheinlich vergeblich) auf eine von E. Werde dann mal Einkaufszettel schreiben, mir mit der Fahrt zum Supermarkt aber noch etwas Zeit lassen, bis die Wochenend-Einkauf-machenden Familien wieder zu Hause sind.
Hausarbeit muss man sich langsam und behutlich nähern. Deshalb dann erst mal ein Brötchen mit Frischkäse und Himbeerkonfitüre zum Frühstück verzehrt, dabei Blogs gelesen und Mails abgerufen. Werde dann mal ein oder zwei Fenster putzen, nicht alle auf einmal, zumal die Sonne scheint und ich jetzt sowieso nur die Fenster putzen kann, die noch im Schatten liegen.
Mit dem Besuch beim Finanzamt wird's heute wohl nix mehr, aber eigentlich könnte ich die Belege, die ich nachreichen wollte, auch einfach hinschicken und dann sollen sie sich raussuchen, was sie brauchen.
SMS von H. bekommen, ob wir am Wochenende essen gehen wollen. Instinktives Bauchgefühl: nein - es gibt nur zwei Menschen, die ich sehen wollen würde, und die werde ich eh nicht sehen. Also kann ich auch alleine bleiben, dann muss ich wenigstens nicht small-talk betreiben und schön freundlich-aufmerksam tun. Hmpf. Alleine so zu denken ist böse :-( Ich gehe mal besser Fenster putzen.
15.39 Uhr. Alle Fensterscheiben sind sauber. Die Sonne scheint immer noch. Zimmerpflanzen (die wenigen, die meinem herbiziden grünen Daumen trotzen) umgetopft. Eine Tasse Kaffee getrunken (okay, drei Schokowaffeln waren auch dabei). Latino-House-Rhythmen in Dauerschleife. Drücke mich davor, die SMS von H. zu beantworten, warte stattdessen (wahrscheinlich vergeblich) auf eine von E. Werde dann mal Einkaufszettel schreiben, mir mit der Fahrt zum Supermarkt aber noch etwas Zeit lassen, bis die Wochenend-Einkauf-machenden Familien wieder zu Hause sind.
Samstag, 17. März 2012
Karotten-Thymian-Brot
War heute früh wach und deshalb seit langem wieder einmal am Samstag Morgen beim Bäcker. Dann ließ ich den herrlichen, sonnigen Samstagmorgen gemächlich angehen, machte mir einen Kaffee, den ich aus einer meiner beiden eleganten neuen Tassen nippte (mit Zucker statt Süßstoff, jawoll !), ließ die Cultured Pearls in Dauerschleife singen und las gemütlich im Sessel Anke Groeners "Nudeldicke Deern" zu Ende.
Von den Quellenangaben und Lese-Empfehlungen auf den letzten Seiten inspiriert, klickte ich mich durch ihre Essensgalerie und zum wiederholten Male durch die Rezepte in ihrem Blog, bis ich beim Möhren(siehe im Text) - bzw. Pastinakenbrot hängen blieb.
In der Küche lagen noch einige Karotten rum, die ich heute oder morgen dringend verarbeiten musste, außerdem hatte ich im Kühlschrank noch Ziegenfrischkäse, der mir eine mögliche Alternative zum geriebenen Parmesan zu sein schien. Also legte ich mir die Zutaten zurecht und zerschredderte zunächst eine mittelgroße Gemüsezwiebel und zwei Karotten. Die Zwiebel dünstete ich in Butter statt in Öl an. Während die Zwiebel noch auf dem Herd schwitzte, vermischte ich schon mal die geraspelten Karotten mit 50g Ziegenfrischkäse, Salz und Pfeffer, einem guten TL Thymian und einigen Prisen zwischen den Fingern zerrebelten Kräutern der Provence. Da der Ziegenfrischkäse etwas trockener als "normaler" Frischkäse ist, arbeitete ich die Masse gut mit einer Gabel durch. Dann kamen die Zwiebeln hinzu sowie Weizenmehl (Typ 405), Backpulver, ein Ei und etwas Milch. Da mir der Teig danach noch etwas zu klebrig war, streute ich noch etwas Mehl darüber, bis er sich gut kneten und zu einem kleinen Laib formen ließ, welcher anschließend auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech in den auf 180°C vorgeheizten Ofen (Ober-/Unterhitze) kam. Das Ergebnis nach 45 min sah so aus:
Hätte evtl. noch 2-3 min im Ofen bleiben können (oder evtl. das Laib etwas flacher formen). Konnte aber nicht widerstehen - ich habe es noch ofenwarm angeschnitten und - wie Anke Groener empfiehlt - die erste Scheibe mit etwas Butter und Fleur de Sel genossen: seeehr lecker :-) (da stört es nicht, wenn die Konsistenz etwas feucht ist).
Von den Quellenangaben und Lese-Empfehlungen auf den letzten Seiten inspiriert, klickte ich mich durch ihre Essensgalerie und zum wiederholten Male durch die Rezepte in ihrem Blog, bis ich beim Möhren(siehe im Text) - bzw. Pastinakenbrot hängen blieb.
In der Küche lagen noch einige Karotten rum, die ich heute oder morgen dringend verarbeiten musste, außerdem hatte ich im Kühlschrank noch Ziegenfrischkäse, der mir eine mögliche Alternative zum geriebenen Parmesan zu sein schien. Also legte ich mir die Zutaten zurecht und zerschredderte zunächst eine mittelgroße Gemüsezwiebel und zwei Karotten. Die Zwiebel dünstete ich in Butter statt in Öl an. Während die Zwiebel noch auf dem Herd schwitzte, vermischte ich schon mal die geraspelten Karotten mit 50g Ziegenfrischkäse, Salz und Pfeffer, einem guten TL Thymian und einigen Prisen zwischen den Fingern zerrebelten Kräutern der Provence. Da der Ziegenfrischkäse etwas trockener als "normaler" Frischkäse ist, arbeitete ich die Masse gut mit einer Gabel durch. Dann kamen die Zwiebeln hinzu sowie Weizenmehl (Typ 405), Backpulver, ein Ei und etwas Milch. Da mir der Teig danach noch etwas zu klebrig war, streute ich noch etwas Mehl darüber, bis er sich gut kneten und zu einem kleinen Laib formen ließ, welcher anschließend auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech in den auf 180°C vorgeheizten Ofen (Ober-/Unterhitze) kam. Das Ergebnis nach 45 min sah so aus:
Hätte evtl. noch 2-3 min im Ofen bleiben können (oder evtl. das Laib etwas flacher formen). Konnte aber nicht widerstehen - ich habe es noch ofenwarm angeschnitten und - wie Anke Groener empfiehlt - die erste Scheibe mit etwas Butter und Fleur de Sel genossen: seeehr lecker :-) (da stört es nicht, wenn die Konsistenz etwas feucht ist).
Freitag, 16. März 2012
Es geht bergauf !
Wie heißt es: wenn die Nacht am dunkelsten ist, kommt der Tag (oder: ist der Morgen / Tag am nächsten ?) - Das trifft zu. Nachdem ich am Freitag Abend bzw. Nacht so stinksauer war, habe ich mich am Sonntag gezwungen über meinen Schatten zu springen und den ersten Schritt zu machen. Einfach eine SMS geschickt, ob ich vorbei kommen darf, da ich eh gerade in der Gegend bin. Früher wäre das ja selbstverständlich gewesen.
Zwischendurch war ich zunächst im Kino - "Ziemlich beste Freunde" - recht schöner Film, bei dem man trotz der eigentlich ernsten Thematik herzhaft lachen konnte.
Danach war ich bei ihnen. Und wir haben geredet, ganze 3 Stunden, über alles Mögliche, gar nicht so viele Probleme gewälzt und Beziehung thematisiert, sondern einfach geplaudert. Das ist vollkommen okay.
Jetzt ist es alles nicht mehr ganz so schlimm, die Schärfe ist raus, ich sehe es auch selbst nicht mehr so verbissen - ich glaube, das kriegt sich wieder ein.
Arbeit ist diese Woche überraschend "schön", wenn man das so sagen kann. Überwiegend freundliche Telefonate, vernünftige Entscheidungen, schöne Momente mit Kollegen und Chef und - morgen ist Freitag, so schnell ! Ein Wochenende ohne Pflichttermine in Aussicht... besser kann's fast nicht sein. Morgen Vormittag noch zwei Besprechungen, am Nachmittag soviel wie möglich vom Liegengebliebenen wegarbeiten und irgendwann, hoffentlich nicht allzu spät, ins Wochenende starten.
Heute Abend eine Stunde LatinAerobic im Studio, danach auf dem Heimweg beim neu eröffneten Asia-Imbiss stehen geblieben und gebackenes Huhn süß-sauer mit Gemüse und Reis mitgenommen. Für meinen "unter-zwei-von-drei-Chilischoten-geht-beim-Thai-gar-nix"-Gaumen war's etwas sehr mild, dafür wurde das Hühnchenfleisch im Stück frisch vor meinen Augen zubereitet und der Laden machte auf mich allgemein einen sehr positiven Eindruck. Und wenn ich dann mit meinem Asia-Abendessen schon am Auto angekommen bin und der Inhaber läuft mir plötzlich auf der Straße hinterher und fragt mich, ob es auch wirklich genug sei, ist das sehr zuvorkommend. Frage mich jetzt allerdings, ob ich a) so abgemagert (ähem, wohl eher nicht) oder b) so verfressen aussehe :-(
Apropos Abendessen: am Montag packte mich wieder mal akute Kochwut.
So kaufte ich kurz vor Ladenschluss beim Metzger im Nachbarort ein gutes Pfund mageres Schweinefleisch für Braten, welches ich von der Verkäuferin gleich für Rollbraten zurecht schneiden ließ. Im Nachhinein hätte ich es wohl lieber selbst schneiden sollen - sie scheint mich nicht wirklich verstanden zu haben, so dass das Fleisch viel zu dick zum Füllen bzw. Rollen war, weshalb ich es zu Hause mit dem schärfsten Messer meines Haushalts noch flacher zurecht schnitt.
Für die Füllung habe ich 100g braune Champignons und 1 Schalotte in sehr kleine Würfel geschnitten, mit Salz & Pfeffer, Kräutern der Provence sowie extra Thymian und 1 TL Senf gewürzt, 50g Frischkäse untergehoben und die Masse mit ein paar Spritzern Weißwein glattgerührt.
Die gewaschenen und abgetrockneten Fleischstücke (musste aus o.g. Gründen aus einem Braten zwei Rollen machen) wurden gepfeffert und liebevoll mit Fleur de Sel bestreut (wahrscheinlich hätte es stinknormales Speisesalz auch getan, aber Fleur de Sel hört sich immer gleich so schön o lá lá ! an) und dann mit der Champignon-Masse bestrichen. Das Fleisch mitsamt Füllung wurde zärtlich aber bestimmt aufgewickelt, so dass man am Ende einen wohlgeformten, kompakten Rollbraten vor sich liegen hat, ohne die Füllung während des Aufrollens an den Seiten wieder herausquellen zu lassen. Den Braten (in meinem Fall eher: die Schweinefleischrollen) mit Rouladennadeln feststecken oder - wenn man wie ich noch auf das gute alte Küchengarn zurückgreifen muss - mehr oder weniger kunstvoll, aber vor allem sicher zusammen binden.
Den Rollbraten in einen Bräter mit heißem Butterschmalz hieven und darin von allen Seiten scharf anbraten, aus dem Bräter heraus nehmen und zur Seite (warm-)stellen.
Für die Soße hatte ich 2 Karotten, 1 kleine Stange Lauch und 150 g Knollensellerie in kleine Stücke geschnitten und mit 1 gewürfelten Schalotte im Bratensatz angedünstet (außerdem hatte ich noch 3 Champignons übrig, die sich ebenfalls hinzu gesellten), ggf. noch etwas Butterschmalz hinzufügen. Würzen mit Salz & Pfeffer, Kräutern nach Geschmack, ein paar Senfkörnern, 2 Wacholderbeeren und 2 Nelken und zum Schluss mit ca. 2-3 TL Tomatenmark sowie rosenscharfem Paprikapulver nochmal scharf anrösten. Dann habe ich das Gemüse mit ca. 150-200 ml Weißwein und etwas Wasser abgelöscht (und die nicht verbrauchte Champignonmasse eingerührt), das Fleisch auf das Gemüsebett gelegt, Deckel drauf, die Hitze reduziert und alles vor sich hin schmoren lassen. Von Zeit zu Zeit goss ich etwas Flüssigkeit (Wein, Brühe oder Wasser nach Geschmack) nach. Sobald das Fleisch gar war, habe ich die Soße nochmal abgeschmeckt und mit etwas Sahne sowie einem Schuss mildem Aceto Balsamico abgerundet (man könnte auch etwas die Hälfte des Gemüses aus dem Bräter nehmen, den Rest pürieren um die Sauce sämig zu machen, und das restliche Gemüse zurück in die Sauce geben).
Das Fleisch mit einem wirklich scharfen Messer (alles andere wäre schließlich schade um die Optik - deshalb hatte ich mir auch Mutters 70er-Jahre-Elektromesser zu diesem Zweck ausgeliehen) aufschneiden und mit der Sauce und dem Schmorgemüse servieren.Dazu gab's schlichte Salzkartoffeln, welche die leckere Sauce bis auf den letzten Rest in sich aufsaugen.Dummerweise kein Foto vom angerichteten Braten mehr gemacht, der war einfach zu schnell weg ;-) mmmmmhh !
Zwischendurch war ich zunächst im Kino - "Ziemlich beste Freunde" - recht schöner Film, bei dem man trotz der eigentlich ernsten Thematik herzhaft lachen konnte.
Danach war ich bei ihnen. Und wir haben geredet, ganze 3 Stunden, über alles Mögliche, gar nicht so viele Probleme gewälzt und Beziehung thematisiert, sondern einfach geplaudert. Das ist vollkommen okay.
Jetzt ist es alles nicht mehr ganz so schlimm, die Schärfe ist raus, ich sehe es auch selbst nicht mehr so verbissen - ich glaube, das kriegt sich wieder ein.
Arbeit ist diese Woche überraschend "schön", wenn man das so sagen kann. Überwiegend freundliche Telefonate, vernünftige Entscheidungen, schöne Momente mit Kollegen und Chef und - morgen ist Freitag, so schnell ! Ein Wochenende ohne Pflichttermine in Aussicht... besser kann's fast nicht sein. Morgen Vormittag noch zwei Besprechungen, am Nachmittag soviel wie möglich vom Liegengebliebenen wegarbeiten und irgendwann, hoffentlich nicht allzu spät, ins Wochenende starten.
Heute Abend eine Stunde LatinAerobic im Studio, danach auf dem Heimweg beim neu eröffneten Asia-Imbiss stehen geblieben und gebackenes Huhn süß-sauer mit Gemüse und Reis mitgenommen. Für meinen "unter-zwei-von-drei-Chilischoten-geht-beim-Thai-gar-nix"-Gaumen war's etwas sehr mild, dafür wurde das Hühnchenfleisch im Stück frisch vor meinen Augen zubereitet und der Laden machte auf mich allgemein einen sehr positiven Eindruck. Und wenn ich dann mit meinem Asia-Abendessen schon am Auto angekommen bin und der Inhaber läuft mir plötzlich auf der Straße hinterher und fragt mich, ob es auch wirklich genug sei, ist das sehr zuvorkommend. Frage mich jetzt allerdings, ob ich a) so abgemagert (ähem, wohl eher nicht) oder b) so verfressen aussehe :-(
Apropos Abendessen: am Montag packte mich wieder mal akute Kochwut.
So kaufte ich kurz vor Ladenschluss beim Metzger im Nachbarort ein gutes Pfund mageres Schweinefleisch für Braten, welches ich von der Verkäuferin gleich für Rollbraten zurecht schneiden ließ. Im Nachhinein hätte ich es wohl lieber selbst schneiden sollen - sie scheint mich nicht wirklich verstanden zu haben, so dass das Fleisch viel zu dick zum Füllen bzw. Rollen war, weshalb ich es zu Hause mit dem schärfsten Messer meines Haushalts noch flacher zurecht schnitt.
Für die Füllung habe ich 100g braune Champignons und 1 Schalotte in sehr kleine Würfel geschnitten, mit Salz & Pfeffer, Kräutern der Provence sowie extra Thymian und 1 TL Senf gewürzt, 50g Frischkäse untergehoben und die Masse mit ein paar Spritzern Weißwein glattgerührt.
Die gewaschenen und abgetrockneten Fleischstücke (musste aus o.g. Gründen aus einem Braten zwei Rollen machen) wurden gepfeffert und liebevoll mit Fleur de Sel bestreut (wahrscheinlich hätte es stinknormales Speisesalz auch getan, aber Fleur de Sel hört sich immer gleich so schön o lá lá ! an) und dann mit der Champignon-Masse bestrichen. Das Fleisch mitsamt Füllung wurde zärtlich aber bestimmt aufgewickelt, so dass man am Ende einen wohlgeformten, kompakten Rollbraten vor sich liegen hat, ohne die Füllung während des Aufrollens an den Seiten wieder herausquellen zu lassen. Den Braten (in meinem Fall eher: die Schweinefleischrollen) mit Rouladennadeln feststecken oder - wenn man wie ich noch auf das gute alte Küchengarn zurückgreifen muss - mehr oder weniger kunstvoll, aber vor allem sicher zusammen binden.
| Die Champignon-Zwiebel-Frischkäse-Kräuter-Masse... |
| ... ca. 1/2 cm dick auf das Fleisch gestrichen ... |
| ... aufgerollt und festgezurrt. |
Den Rollbraten in einen Bräter mit heißem Butterschmalz hieven und darin von allen Seiten scharf anbraten, aus dem Bräter heraus nehmen und zur Seite (warm-)stellen.
Für die Soße hatte ich 2 Karotten, 1 kleine Stange Lauch und 150 g Knollensellerie in kleine Stücke geschnitten und mit 1 gewürfelten Schalotte im Bratensatz angedünstet (außerdem hatte ich noch 3 Champignons übrig, die sich ebenfalls hinzu gesellten), ggf. noch etwas Butterschmalz hinzufügen. Würzen mit Salz & Pfeffer, Kräutern nach Geschmack, ein paar Senfkörnern, 2 Wacholderbeeren und 2 Nelken und zum Schluss mit ca. 2-3 TL Tomatenmark sowie rosenscharfem Paprikapulver nochmal scharf anrösten. Dann habe ich das Gemüse mit ca. 150-200 ml Weißwein und etwas Wasser abgelöscht (und die nicht verbrauchte Champignonmasse eingerührt), das Fleisch auf das Gemüsebett gelegt, Deckel drauf, die Hitze reduziert und alles vor sich hin schmoren lassen. Von Zeit zu Zeit goss ich etwas Flüssigkeit (Wein, Brühe oder Wasser nach Geschmack) nach. Sobald das Fleisch gar war, habe ich die Soße nochmal abgeschmeckt und mit etwas Sahne sowie einem Schuss mildem Aceto Balsamico abgerundet (man könnte auch etwas die Hälfte des Gemüses aus dem Bräter nehmen, den Rest pürieren um die Sauce sämig zu machen, und das restliche Gemüse zurück in die Sauce geben).
| Karotten, Sellerie, Lauch und Schalotte ... |
| ... mit Gewürzen und Kräutern (sowie Champignons) im heißen Butterschmalz angeröstet ... |
| ... nach dem Ablöschen schmort der Braten auf dem Gemüsebett. |
Das Fleisch mit einem wirklich scharfen Messer (alles andere wäre schließlich schade um die Optik - deshalb hatte ich mir auch Mutters 70er-Jahre-Elektromesser zu diesem Zweck ausgeliehen) aufschneiden und mit der Sauce und dem Schmorgemüse servieren.Dazu gab's schlichte Salzkartoffeln, welche die leckere Sauce bis auf den letzten Rest in sich aufsaugen.Dummerweise kein Foto vom angerichteten Braten mehr gemacht, der war einfach zu schnell weg ;-) mmmmmhh !
Montag, 5. März 2012
Vitamin A galore
Ich hoffe, deutlich erhöhte Vitamin-A-Zufuhr hat keine negativen Folgen, denn mein Abendessen enthielt reichlich davon. Gebrauchen könnte ich eher Vitamin B, aber das ist ein anderes Thema.
Zwei Scheiben Schweineleber gewaschen, in Streifen geschnitten, mit Pfeffer gewürzt, mehliert und in Butterschmalz angebraten; eine halbe, in Ringe geschnittene Gemüsezwiebel, noch mehr Pfeffer, Kräuter der Provence und getrockneten Rosmarin dazu. Mit rosenscharfem Paprikapulver, Salz und Tomatenmark nochmal kurz scharf angeröstet und anschließend mit etwas heißem Wasser sowie einem Spritzer leckerem Aceto Balsamico (alt und süßlich) abgelöscht und nach dem Einköcheln noch ein klein wenig Sahne hinzugegeben.
Als Beilage (gekauftes) Brot mit Roggenvollkornschrot, Leinsamen, Sonnenblumenkernen und Haselnüssen.
Außerdem ein Salat aus in Streifen geschnittenen Karotten (Sparschäler) in einer Marinade aus Olivenöl, Rosé-Essig, Koriander, gemahlenem Anis, Waldhonig, Salz & Pfeffer.
Zwei Scheiben Schweineleber gewaschen, in Streifen geschnitten, mit Pfeffer gewürzt, mehliert und in Butterschmalz angebraten; eine halbe, in Ringe geschnittene Gemüsezwiebel, noch mehr Pfeffer, Kräuter der Provence und getrockneten Rosmarin dazu. Mit rosenscharfem Paprikapulver, Salz und Tomatenmark nochmal kurz scharf angeröstet und anschließend mit etwas heißem Wasser sowie einem Spritzer leckerem Aceto Balsamico (alt und süßlich) abgelöscht und nach dem Einköcheln noch ein klein wenig Sahne hinzugegeben.
Als Beilage (gekauftes) Brot mit Roggenvollkornschrot, Leinsamen, Sonnenblumenkernen und Haselnüssen.
Außerdem ein Salat aus in Streifen geschnittenen Karotten (Sparschäler) in einer Marinade aus Olivenöl, Rosé-Essig, Koriander, gemahlenem Anis, Waldhonig, Salz & Pfeffer.
Sonntag, 4. März 2012
Frühstück am PC (jaja, ich weiß, man soll nicht vor dem PC essen, man esse unkontrolliert, Essen werde zur Nebensächlichkeit degradiert etc pp). Okay, da mag schon was dran sein. Ist mir so aber lieber als alleine am Küchentisch zu sitzen und ständig mit dem Gedanken beschäftigt zu sein, wie blöd und deprimierend es nun mal ist, jede Mahlzeit alleine einnehmen zu müssen. Deshalb: Surfen & Bloggen in Begleitung von Milchkaffee, zwei belegten Brötchenhälften mit Wurst und einem Bio-Bananenjoghurt.
Gestern natürlich nicht mehr beim Sport (mache ich stattdessen heute schön gemütlich incl. Saunagang vor dem Kinobesuch), dafür beim Vollsortimenter einkaufen gewesen. Dort kocht samstags ein "Kunden-/ Ernährungsberater" für die Kunden, oder besser gesagt: er zaubert an seinem kleinen Stand auf zwei Induktionskochplatten und circa 1 m² Arbeitsfläche leckere kleine Köstlichkeiten, häufig mediterran angehaucht, oft vegetarisch. Ob der Herr eine spezielle Qualifikation für diese Tätigkeit hat, muss dahingestellt bleiben; wenn ich seine Auführungen richtig verstanden habe - er kommt aus Bulgarien oder Rumänien - hat er früher irgendwas in Richtung Elektrotechnik oder -ingenieurwesen gemacht. In diesem Zusammenhang hatte er wohl aber auch in der Lebensmittelindustrie zu tun, was bei ihm - in Verbindung mit einer Erkrankung - zu einem Umdenken in Sachen (hochwertiger) Ernährung geführt habe, sagt er (mein Misstrauen wendet ein, das könnte ebenso gut Marketinggelaber sein, aber wenn es so wäre, dann bringt er es äußerst glaubhaft rüber). Was er definitiv nicht macht, ist Promotion / Marketing für (Produkte bestimmter) Lebensmittelkonzerne.
Ich schätze an ihm, dass er sich nicht aufdrängt: schleicht man längere Zeit um ihn rum, fragt er, ob man gerne kosten möchte; geht man direkt auf ihn zu, freut er sich umso mehr und schwingt sofort Pfannen und Besteck, um die Probierportion herzurichten. Dabei erläutert er, welche Zutaten er auf welche Art und Weise verarbeitet (hat), und seinen Ausführungen ist deutlich seine Freude am Verarbeiten der Lebensmittel und Zubereiten der Speisen anzuhören. Gestern gab es z.B. ein Pfannengericht mit Rindfleisch, Spitzpaprika, Sellerie, Zwiebeln, in Gulasch-Manier zubereitet, darauf ein Klecks saurer Sahne, getoppt von frischen und in Öl marinierten Chilischotenstreifchen. Als Beilage hatte er Weißbrotscheiben in der heißen Pfanne angeröstet, ließ dann etwas Butter darin schmelzen, schnitt eine ungeschälte Knoblauchknolle in Scheiben und röstete diese ebenfalls in der Pfanne an. Brot und Knoblauch ordentlich schwenken, alles zusammen in eine große (Glas-)Schüssel kippen und so oft wiederholen, bis ausreichend Brot für alle Esser vorhanden ist, während das fertige Brot in der Schüssel mit dem Knoblauch incl. Schalen noch zusätzlich "parfümiert" wird (wobei er natürlich nicht vergaß darauf hinzuweisen, für diese Zubereitungsart unbedingt Bio-Ware zu verwenden).
Und wie oben schon erwähnt hört man von ihm nicht "Nehmen Sie das Olivenöl von XY, welches sie hier im Markt in jenem Regal finden" oder "... und wenn's Ihnen geschmeckt hat: der / die / das [Zutat] ist heute hier im Angebot", sondern er betont fast schon missionarisch, dass das A & O beim Kochen hochwertige Grundzutaten / Lebensmittel sind, wie z.B. gutes Öl, aromatische Gewürze, frische/-s Obst / Gemüse / Kräuter etc., und Kochen deshalb noch lange nicht teuer, schwierig oder aufwändig sein muss.
Leider ist er nächsten Samstag nicht da *seufz*
Am Abend war ich dann auf einer Geburtstagsfeier, große Party, über 70 Personen. Wie es so meine Art ist hatte ich vorher Bedenken, dass ich wenig Gesprächspartner haben und alleine rumsitzen würde und hatte insgeheim schon überlegt, ob es dem Gastgeber gegenüber sehr unfreundlich wäre, wenn ich die Feier gegen 22.30 Uhr / 23.00 Uhr verlassen würde. Doch dann war es kurzweilig und schön und ich hatte fast den ganzen Abend immer wieder nette Gespräche. Insbesondere saß neben mir ein (professioneller) Weinkenner (mit fundiertem Fachwissen), von dem ich wusste, dass er die Feier wohl besuchen würde und ich ihn hätte sowieso ansprechen wollen - umso günstiger der Zufall, dass wir dann nebeneinander saßen. So ließ ich mich ausführlichst informieren, auf welche Hinweise / Auszeichnungen ich beim Weinkauf achten sollte, wie ich mich "ranprobieren" kann und wo man in meiner Umgebung Weinverkostungen bzw. -seminare besuchen kann, die einerseits anspruchsvoller als die launige Weinprobe mit Brotzeitteller sind, wo man sich aber andererseits nicht als blutiger Laie unter einer Runde angehender Sommeliers ganz verloren vorkommt.
Da unser Gespräch von einem jungen, fränkischen 2011er Silvaner begleitet wurde - eigentlich wollte ich es beim anfänglichen Sekt-Orange belassen um später noch heimfahren zu können - und später ein leckerer Kaffee-Sahne-Likör den Abend abrundete (da war's dann ja eh schon wurscht), blieb das Auto stehen. Und wie war das nochmal ? Überlegen, ob es unfreundlich ist um 22.30 Uhr zu gehen ? - Nun, es war dann 2.07 Uhr, als wir den Heimweg antraten.
So machte ich heute früh einen Sonntagmorgen-Spaziergang zu meinem Auto, stattete unterwegs dem Bäcker einen Besuch ab um anschließend mit frischem Brötchen, Joghurt und Kaffee vor dem PC meinen Samstag zu verbloggen.
Jetzt muss ich aber los, denn ich bin bei Eltern zum Mittagessen eingeladen (ganze, am Spieß gegrillte Hähnchen aus dem monströsen 70er-Jahre-Grillautomat mit Petersilienkartoffeln, dazu Blattsalat, mmmhhh). Danach dann eben Sporteln, Duschen, Sauna, Duschen, Fönen und anschließend "Die eiserne Lady" gucken. Und dann ist der Sonntag auch schon rum.
Gestern natürlich nicht mehr beim Sport (mache ich stattdessen heute schön gemütlich incl. Saunagang vor dem Kinobesuch), dafür beim Vollsortimenter einkaufen gewesen. Dort kocht samstags ein "Kunden-/ Ernährungsberater" für die Kunden, oder besser gesagt: er zaubert an seinem kleinen Stand auf zwei Induktionskochplatten und circa 1 m² Arbeitsfläche leckere kleine Köstlichkeiten, häufig mediterran angehaucht, oft vegetarisch. Ob der Herr eine spezielle Qualifikation für diese Tätigkeit hat, muss dahingestellt bleiben; wenn ich seine Auführungen richtig verstanden habe - er kommt aus Bulgarien oder Rumänien - hat er früher irgendwas in Richtung Elektrotechnik oder -ingenieurwesen gemacht. In diesem Zusammenhang hatte er wohl aber auch in der Lebensmittelindustrie zu tun, was bei ihm - in Verbindung mit einer Erkrankung - zu einem Umdenken in Sachen (hochwertiger) Ernährung geführt habe, sagt er (mein Misstrauen wendet ein, das könnte ebenso gut Marketinggelaber sein, aber wenn es so wäre, dann bringt er es äußerst glaubhaft rüber). Was er definitiv nicht macht, ist Promotion / Marketing für (Produkte bestimmter) Lebensmittelkonzerne.
Ich schätze an ihm, dass er sich nicht aufdrängt: schleicht man längere Zeit um ihn rum, fragt er, ob man gerne kosten möchte; geht man direkt auf ihn zu, freut er sich umso mehr und schwingt sofort Pfannen und Besteck, um die Probierportion herzurichten. Dabei erläutert er, welche Zutaten er auf welche Art und Weise verarbeitet (hat), und seinen Ausführungen ist deutlich seine Freude am Verarbeiten der Lebensmittel und Zubereiten der Speisen anzuhören. Gestern gab es z.B. ein Pfannengericht mit Rindfleisch, Spitzpaprika, Sellerie, Zwiebeln, in Gulasch-Manier zubereitet, darauf ein Klecks saurer Sahne, getoppt von frischen und in Öl marinierten Chilischotenstreifchen. Als Beilage hatte er Weißbrotscheiben in der heißen Pfanne angeröstet, ließ dann etwas Butter darin schmelzen, schnitt eine ungeschälte Knoblauchknolle in Scheiben und röstete diese ebenfalls in der Pfanne an. Brot und Knoblauch ordentlich schwenken, alles zusammen in eine große (Glas-)Schüssel kippen und so oft wiederholen, bis ausreichend Brot für alle Esser vorhanden ist, während das fertige Brot in der Schüssel mit dem Knoblauch incl. Schalen noch zusätzlich "parfümiert" wird (wobei er natürlich nicht vergaß darauf hinzuweisen, für diese Zubereitungsart unbedingt Bio-Ware zu verwenden).
Und wie oben schon erwähnt hört man von ihm nicht "Nehmen Sie das Olivenöl von XY, welches sie hier im Markt in jenem Regal finden" oder "... und wenn's Ihnen geschmeckt hat: der / die / das [Zutat] ist heute hier im Angebot", sondern er betont fast schon missionarisch, dass das A & O beim Kochen hochwertige Grundzutaten / Lebensmittel sind, wie z.B. gutes Öl, aromatische Gewürze, frische/-s Obst / Gemüse / Kräuter etc., und Kochen deshalb noch lange nicht teuer, schwierig oder aufwändig sein muss.
Leider ist er nächsten Samstag nicht da *seufz*
Am Abend war ich dann auf einer Geburtstagsfeier, große Party, über 70 Personen. Wie es so meine Art ist hatte ich vorher Bedenken, dass ich wenig Gesprächspartner haben und alleine rumsitzen würde und hatte insgeheim schon überlegt, ob es dem Gastgeber gegenüber sehr unfreundlich wäre, wenn ich die Feier gegen 22.30 Uhr / 23.00 Uhr verlassen würde. Doch dann war es kurzweilig und schön und ich hatte fast den ganzen Abend immer wieder nette Gespräche. Insbesondere saß neben mir ein (professioneller) Weinkenner (mit fundiertem Fachwissen), von dem ich wusste, dass er die Feier wohl besuchen würde und ich ihn hätte sowieso ansprechen wollen - umso günstiger der Zufall, dass wir dann nebeneinander saßen. So ließ ich mich ausführlichst informieren, auf welche Hinweise / Auszeichnungen ich beim Weinkauf achten sollte, wie ich mich "ranprobieren" kann und wo man in meiner Umgebung Weinverkostungen bzw. -seminare besuchen kann, die einerseits anspruchsvoller als die launige Weinprobe mit Brotzeitteller sind, wo man sich aber andererseits nicht als blutiger Laie unter einer Runde angehender Sommeliers ganz verloren vorkommt.
Da unser Gespräch von einem jungen, fränkischen 2011er Silvaner begleitet wurde - eigentlich wollte ich es beim anfänglichen Sekt-Orange belassen um später noch heimfahren zu können - und später ein leckerer Kaffee-Sahne-Likör den Abend abrundete (da war's dann ja eh schon wurscht), blieb das Auto stehen. Und wie war das nochmal ? Überlegen, ob es unfreundlich ist um 22.30 Uhr zu gehen ? - Nun, es war dann 2.07 Uhr, als wir den Heimweg antraten.
So machte ich heute früh einen Sonntagmorgen-Spaziergang zu meinem Auto, stattete unterwegs dem Bäcker einen Besuch ab um anschließend mit frischem Brötchen, Joghurt und Kaffee vor dem PC meinen Samstag zu verbloggen.
Jetzt muss ich aber los, denn ich bin bei Eltern zum Mittagessen eingeladen (ganze, am Spieß gegrillte Hähnchen aus dem monströsen 70er-Jahre-Grillautomat mit Petersilienkartoffeln, dazu Blattsalat, mmmhhh). Danach dann eben Sporteln, Duschen, Sauna, Duschen, Fönen und anschließend "Die eiserne Lady" gucken. Und dann ist der Sonntag auch schon rum.
Freitag, 2. März 2012
Alles neu macht der M ... ärz
Mir war gerade so nach hell und (sch)licht, da habe ich mal eben das Design meines Blogs geändert.
Den rechten Rand mit den gadgets (so heißt das doch ?) muss ich noch überarbeiten. Eventuell werde ich auch eine eigene Seite für die Bücher anlegen (auch wenn meine Leseliste im Vergleich zu der anderer Blogger minimal daherkommt). Schriftart Arial ist zunächst mal okay, aber da teste ich vielleicht auch noch ein bisschen rum.
Das von einer Freundin am Mittwoch vorgeschlagene Pizza-Essen heute Abend ist ausgefallen, weil jene Freundin krank im Bett liegt. Da ich aber morgen Abend zu einem Geburtstag eingeladen bin und am Sonntag in "Die eiserne Lady" gehen werde, bin ich aber irgendwie um diesen freien Abend froh. Die Woche war anstrengend und nervig, die Batterien sind leer.
Für morgen hatte ich eigentlich pflichtbewussten Besuch im Fitnessstudio (zwecks Gewissensberuhigung oder so) geplant, doch in letzter Zeit kommen mir da immer so unvorhergesehene Dinge dazwischen wie: "hach, ich könnte heute einfach mal so einen Kuchen backen, weil ich gerade (keine) Lust (auf Sport) habe" oder "mein Kühlschrank ist voll, ich habe alles hier was ich brauche, aber ich muss genau jetzt in den Supermarkt gehen".
Immerhin war ich gestern beim Training, beim allerliebsten-besten-und-tollsten-Trainer-von-Welt (ehrlich !), und ich hatte seit vielen Wochen wieder einmal Spaß bei der Sache und wohl auch das, was man gemeinhin ein "Erfolgserlebnis" nennt. Musste mir nämlich ein bisschen das Grinsen verkneifen, weil ein spindeldürres Mädel in Schicki-Micki-Markensportklamotten total arhythmisch vor mir herumgestolpert ist, aber ihrem affektierten Ausdruck nach zu urteilen von ihrer Performance wohl sehr überzeugt war.
Hm. Stop. [This is schlechtes Gewissen speaking.] Ich streiche das Wort "spindeldürres", denn mit diesem Adjektiv beurteile ich das Mädchen in eben derselben Weise wie ich selbst fürchte be-/verurteilt zu werden.
Nota bene:
Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Worten.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Handlungen.
(aus dem Talmud)
Den rechten Rand mit den gadgets (so heißt das doch ?) muss ich noch überarbeiten. Eventuell werde ich auch eine eigene Seite für die Bücher anlegen (auch wenn meine Leseliste im Vergleich zu der anderer Blogger minimal daherkommt). Schriftart Arial ist zunächst mal okay, aber da teste ich vielleicht auch noch ein bisschen rum.
Das von einer Freundin am Mittwoch vorgeschlagene Pizza-Essen heute Abend ist ausgefallen, weil jene Freundin krank im Bett liegt. Da ich aber morgen Abend zu einem Geburtstag eingeladen bin und am Sonntag in "Die eiserne Lady" gehen werde, bin ich aber irgendwie um diesen freien Abend froh. Die Woche war anstrengend und nervig, die Batterien sind leer.
Für morgen hatte ich eigentlich pflichtbewussten Besuch im Fitnessstudio (zwecks Gewissensberuhigung oder so) geplant, doch in letzter Zeit kommen mir da immer so unvorhergesehene Dinge dazwischen wie: "hach, ich könnte heute einfach mal so einen Kuchen backen, weil ich gerade (keine) Lust (auf Sport) habe" oder "mein Kühlschrank ist voll, ich habe alles hier was ich brauche, aber ich muss genau jetzt in den Supermarkt gehen".
Immerhin war ich gestern beim Training, beim allerliebsten-besten-und-tollsten-Trainer-von-Welt (ehrlich !), und ich hatte seit vielen Wochen wieder einmal Spaß bei der Sache und wohl auch das, was man gemeinhin ein "Erfolgserlebnis" nennt. Musste mir nämlich ein bisschen das Grinsen verkneifen, weil ein spindeldürres Mädel in Schicki-Micki-Markensportklamotten total arhythmisch vor mir herumgestolpert ist, aber ihrem affektierten Ausdruck nach zu urteilen von ihrer Performance wohl sehr überzeugt war.
Hm. Stop. [This is schlechtes Gewissen speaking.] Ich streiche das Wort "spindeldürres", denn mit diesem Adjektiv beurteile ich das Mädchen in eben derselben Weise wie ich selbst fürchte be-/verurteilt zu werden.
Nota bene:
Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Worten.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Handlungen.
(aus dem Talmud)
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