Freitag, 31. Dezember 2010

Bilanz 2010


negativ
  • an Gewicht zugenommen bzw. zu wenig abgenommen
  • Zustände in der Arbeit (politische Rahmenbedingungen / Vorgaben; Anspruchshaltung und Selbstverständlichkeit, mit der Forderungen seitens der Klienten gestellt werden; Infrastruktur - wie soll man schnell und effizient arbeiten, wenn EDV und sonstige Bürohardware dies häufig be-/verhindern; oberste Führungs"riege"; räumliche Gegebenheiten / Lärmbelastung / Stress)
  • zuviel gegrübelt, überflüssige, unnötige Gedanken (über "ungelegte Eier" gemacht
  • zu oft zu schlecht über mich selbst gedacht
  • zu wenig Zeit für die Familie, insbesondere Eltern gehabt (oder genommen ?)

positiv
  • ich habe ein Dach über dem Kopf, muss weder finanzielle Armut noch Hunger leiden, bin halbwegs gesund und habe einen Job
  • meine Eltern und mein Bruder sind gesund, wir verstehen uns alle gut, so soll es bleiben
  • Personen (neu) kennengelernt, die mir sehr ans Herz gewachsen und wichtig geworden sind und die ich als 'Freunde' bezeichnen kann (mit diesem Prädikat gehe ich im Allgemeinen sehr sparsam um)
  • eine supertolle Zimmerkollegin im Büro und auch sonst nette Kollegen um mich rum
  • ich bin sehr zufrieden mit meinen 'direkten' Vorgesetzten im Job und fühle mich (abgesehen von den o.g. Gesamtumständen) in meinem direkten Arbeitsumfeld wohl
  • ich hatte Gelegenheiten zu guten, ehrlichen Gesprächen in 2010
  • als Bewohnerin eines vergleichsweise reichen und fortschrittlichen Landes bin ich in der glücklichen Lage, mich nur über die unter "negativ" gelisteten Umstände beklagen zu können / müssen

Samstag, 25. Dezember 2010

Frühsport

Heute kurz vor Acht (wieder von den Schneeschippgeräuschen des Nachbarn) wach geworden, Katzenwäsche im Bad, warm eingepackt und dann von 8.15h bis ca. 9.15h Schnee geschippt. Auch wenn ich Schnee nach wie vor liebe, sollte es vielleicht langsam mal aufhören zu schneien. Ich jedenfalls komme langsam an meine körperlichen Grenzen, wenn ich zig Schaufeln voller Pappschnee auf bzw. über bereits beträchtlich gewachsene Schneehalden schleudern muss, damit mir der Schnee nicht gleich unten wieder über die Füße und auf meinen frisch geräumten Weg rieselt.

Außerdem frage ich mich langsam, wo man den Schnee noch hinräumen soll. Zwischen Gehsteig und Fahrspur häufen sich an den Straßen entlang bereits "Schneewälle" - beim Versuch, diese zu durchqueren, versinkt man bis in Oberschenkelhöhe.

Hier ist soviel Schnee ja ein Jahrhundertereignis, während das für andere Landstriche ganz normaler Winter ist. ;-)

Und während ich so schreibe, schneit es draußen schon wieder stärker - aber jetzt sind erst mal die anderen (männlichen) Familienmitglieder dran, schließlich habe ich den ganzen Schnee, der über Nacht gefallen ist, weggeräumt. Und das war ganze Arbeit. Gewissermaßen mein Frühsport, da heute das Fitnessstudio geschlossen ist.


Frohe Weihnachten

Endlich ist Ruhe - innerlich wie äußerlich - eingekehrt.


Ich wünsche Euch und Euren Lieben
schöne, erholsame Weihnachtstage
und
alles Gute
für das Jahr 2011 !

Freitag, 24. Dezember 2010

Is' was ?

Wenn ich am 24.12.2010, nicht frei hätte - worüber ich mich schon glücklich schätzen kann, wenn ich so an die Öffnungszeiten der Geschäfte denke (bis 14.00, 15.00 oder 16.00 Uhr) - würde ich wahrscheinlich nicht mal merken, dass dies kein normales Wochenende ist.
Was war da nochmal ?
Vor lauter Stress ist es mir entfallen.
Hoffe, dass ich mich bis zum Mittag halbwegs erholt habe, um Christbaumdekoration und Geschenke-Einpacken anzugehen.
Gute Nacht.

Sonntag, 19. Dezember 2010

Noch mehr Schnee !

Heute Nacht kamen schon wieder gute 8cm Pulverschnee - herrlich ! Als ich um ca. 7.30 Uhr aufwachte, vernahm ich das Scharren und Kratzen einer Schneeschippe von der Straße her, und beim Öffnen der Rollos bestätigte sich meine Hoffnung: Schnee !

Also musste das Frühstück erst mal warten (hatte eigentlich geplant, gleichzeitig mit dem Backen des Nougat-Orangen-Gugelhupfs zu beginnen, von dem Anke Gröner schwärmt) und ich machte mich winterfest mit Handschuhen und dicker Jacke auf den Weg in die weiße Pracht. Ich liebe es Schnee zu schippen (jaja, wirklich !) und es war dann auch wunderbar, der Pulverschnee nicht allzu schwer, unter dem Schnee keine fiesen Eisplatten, auf denen man hätte wegrutschen können, blauer Himmel mit weißen Wolkenfetzen und diese herrliche Stille am frühen Sonntagmorgen :-)
Außerdem erfüllt es mich irgendwie auch mit Zufriedenheit, meinem Vater (der auch nicht mehr der Jüngste ist) diese körperliche Arbeit zumindest am Wochenende abnehmen zu können - denn unter der Woche, wenn ich zur Arbeit muss, fehlt mir dazu einfach die Zeit.

Dann habe ich in der Wohnung gleich noch ein bisschen weitergewirbelt - Heizungen aus, mal richtig durchgelüftet, Staub gesaugt, Blumen gegossen, die Orchidee gewässert und ihr gut zugeredet, dass sie doch bitte bald schön blühen soll (sie hat schon einen Blütentrieb, aber irgendwie tut er sich schwer damit, sich zu "entfalten"). Es heißt schließlich immer, Blumen bräuchten Ansprache - vielleicht hilft's ja :-)

Ja, und dann wollte ich mir einen Kaffee machen. - Meine Senseo wollte das aber nicht. Wir hatten also eine längere Auseinandersetzung... Wassertank raus, ausgeleert, Ventil geprüft, Stecker raus, Stecker rein, sämtliche losen Teile nochmal festgedrückt/-dreht/-steckt, Wassertank wieder eingesetzt, nochmal alles von vorne, und ich hatte schon fast aufgegeben und mich damit abgefunden, wohl eine neue Kaffeemaschine zu brauchen, da leuchtete endlich das herbeigesehnte Signal auf, mit dem die Maschine anzeigt, dass sie nun das Wasser aufheizt. Mann-o-Mann !

Manchmal denke ich mir, man sollte seinen Kaffee doch einfach und ausschließlich wieder mit einem Porzellan-Kaffeefilter und Papierfiltertüten zubereiten. Tatsächlich suche ich schon seit geraumer Zeit einen kultigen Porzellan-Aufsatzfilter, so wie sie früher eben aussahen (weiß, eierschalenfarben, Pastelltöne). Meine Mutter hat ja noch zwei alte, aber die hütet sie selbst wie ihre Augäpfel. Bei WMF habe ich diese Woche ein "Angebot" gesehen, eine 1-l-Servierthermoskanne zusammen mit passendem Porzellanfilter, aber dem Filter sah man an, dass es ein moderner, billiger Abklatsch war - und, sorry, 99,00 EUR sind meiner Meinung nach alles andere als billig gewesen für dieses vermeintliche "Angebot".

Jedenfalls geht die Senseo jetzt wieder.

Kürzlich war ich bei einer Kollegin zu Besuch, die hatte die Tassimo... der Kaffee schmeckt daraus auch sehr fein, aber die Kosten sind dabei noch höher, weil man diese speziellen Kunststoffpads/-kapseln braucht. Kaffeepads, wie man sie in herkömmlichen Kaffeepadmaschinen verwendet, bekommt man hingegen mittlerweile in allen Supermärkten, kann sie sogar selbst befüllen.
Von der Müllproblematik mal ganz zu schweigen, denn die Pads sind kompostierbar, diese Kunststoffkapseln aber nicht.
Naja, und ein Vollautomat wäre einfach übertrieben für mich allein - so sehr "Coffeeholic" bin ich nun auch wieder nicht.

Eine weitere Feststellung an diesem Sonntag Morgen: Gelee mag toll sein zum Plätzchen füllen / zusammenkleben (dafür hatte ich es auch geöffnet und verwendet) oder auch, um eine Sauce damit zu aromatisieren, aber Gelee auf Frischkäse auf Brötchen ? So ein Geglitsche ! Einmal nicht hingeschaut, das Brötchen nicht hundertprozentig waagerecht auf den Teller gelegt, und schon flutschen die Geleebrocken vom Brötchen auf den Teller, bevor man dazu kommt, sie zu verstreichen. Muss man nicht haben.

Abgesehen davon, dass dieses (gekaufte) Brombeergelee hoffnungslos überzuckert ist. Mutters Himbeer-Brombeer-Marmelade hingegen - ja, ich weiß, die Bezeichnung "Marmelade" ist Zitrusfrüchten vorbehalten und alles andere heißt "Konfitüre", aber hier in unserer Region ist "Marmelaad" der Sammelbegriff für alle Brotaufstriche aus Obst, abgesehen von "Hagebuttenkonfitüre", die wiederum als "Hiffemark" bezeichnet wird - schmeckt noch fein-säuerlich wie die Früchte und nicht wie ein Zuckersirup mit Beeren-Aroma.

Sonntag, 5. Dezember 2010

Sonntag, 05.Dezember 2010

Das obligatorische Sonntagmorgen-Frühstücks-Posting. Obwohl, Frühstück ist schon vorbei, denn ich bin schon vor 8 Uhr aufgestanden und saß gleich im Anschluss, nach einem Boxenstopp im Bad, schon am Esstisch.

Mir ist kalt, aber mein energetischer Geiz verbietet mir, die Heizkörperventile bis zum Anschlag aufzudrehen. Ich weiß auch gar nicht, weshalb ich so verfroren geworden bin. Irgendwie habe ich das Gefühl, die Temperaturen kommen einem viel kälter vor, wenn nicht gleichzeitig Schnee fällt. Jetzt soll es zwar nächste Woche wieder etwas schneien, aber auch wärmer werden. Das bedeutet dann eher Sauwetter und zunächst mal Glatteis, denn der Boden ist gut durchgefroren. Aber da ich sowieso Arbeit ohne Ende im Büro habe, fahre ich erst dann nach Hause, wenn das Feierabend-Chaos auf den Straßen vorbei ist, also berührt mich das alles wenig.

Ansonsten stelle ich gerade fest, dass es nichts wirklich Lesenswertes zu bloggen gibt, deshalb mache ich erst mal wieder Schluss.

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Schneeeee-he-he-heee !

Habe ich irgendwo schon mal erwähnt, dass ich Schnee liebe ?
Hach, ist das schön, alles weiß und schon jetzt soviel Schnee.
Und solange das Zeug noch keine dreckigen Haufen und Pfützen bildet, ist das auch alles noch toll.
Auch Hin-/Rückfahrt zu/von Arbeit war okay... meditative 60-70 km/h im Schneegestöber. Mir scheint, die gesetzliche Winterreifenpflicht zeigt Erfolge, jedenfalls sah ich auf dem Rückweg weder einen Unfall noch ein Auto, das in den Straßengraben gerutscht ist oder quer auf der Fahrbahn stand. Mal abgesehen von einer Mercedes-Fahrerin, die leider in keinster Weise in der Lage war, ihre Nobelkarosse bei Schnee im Straßenverkehr zu führen und die hinter ihr fahrenden Verkehrsteilnehmer auf dem Stadtring blockierte, weil sie im Schneckentempo in der Mitte von zwei Fahrspuren vor sich hin kroch. schnauf

Sonntag, 28. November 2010

Ziemlich frustrierend...

... wenn man beim Einloggen beim webmail-Anbieter angezeigt bekommt, dass zwei neue e-mails im "Freunde & Bekannte"-Ordner sind, und es sich dabei einfach nur um zwei Werbe-Mails von amazon handelt. Na danke.

Ansonsten ist es verdammt kalt, so kalt, dass ich schon beim Blick aus dem Fester auf die weiß gezuckerten Dächer friere. Obwohl es eigentlich noch gar nicht wirklich kalt ist, gerade mal so unter dem Gefrierpunkt.

Etwa auf Höhe der gefühlten Temperatur befindet sich auch meine Laune. Da ändern auch zig Weihnachtsmärkte am ersten Adventswochenende nix dran. Ach ja, da war ja noch was - Advent und Weihnachten. Also, hier steht ja noch keinerlei Deko-Kitsch rum. Ich bekomme derzeit nur schlechte Laune, wenn ich sowas anschaue.

Später Weihnachtsmarkt - Pflichttermin. Meine Füße sind jetzt schon kalt. Ich will wieder ins Bett.

Sonntag, 21. November 2010

Habe mich gegen den Markt entschieden. Zu viel Stress. Schon alleine die Suche nach einem Parkplatz gestaltet sich dort meist schwierig. Außerdem ist es oft so, dass man die Dinge, die man braucht oder sucht, nicht findet (oder auf's Suchen verzichtet, weil das Geschäft, der Marktstand o.ä. so überlaufen ist) und stattdessen aber Dinge kauft, die man, wenn man dann später zu Hause nachdenkt, eigentlich nicht so wirklich dringend brauchte.

Stattdessen war ich noch kurz im Fitnessstudio, allerdings nicht um zu trainieren, sondern für einen Saunagang und bin jetzt frisch geduscht und gestriegelt. Jetzt müsste nur noch jemand da sein, der mit mir ausgehen wollte *harhar*.

In Ermangelung einer Person, mit der ich jetzt in die Stadt fahren, in ein Café gehen und bei Cappucino und Kuchen quatschen könnte, habe ich mir meinen Kaffee eben selbst gekocht. Noch widerstehe ich dem frischen Croissant bzw. dem Krapfen, den ich auf meinem Weg zurück vom Fitnessstudio mitgenommen habe. Fürchte allerdings, Croissant und Krapfen werden letztendlich siegreich aus diesem Kampf hervorgehen.

Jetzt schaue ich mir mal alle Blogs an, die ich mitverfolge, dann lese ich mich durch die neuesten Einträge meines Lieblingsforums und im Übrigen hoffe ich, dass der junge, kluge Mann, den ich gestern in einem Chat kennen gelernt habe, später wieder im Messenger online geht. Das war eine angenehme Abwechslung zu den vielen Dumpfbacken, die dort üblicherweise ein und aus gehen (1). Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass sich ab und zu doch - wie früher - intelligente Menschen dorthin verirren. Leider haben diese Menschen meist ein äußerst erfüllendes Leben außerhalb des Internets, so dass man sie selten online antrifft. *seufz*

(1) Liebe mitlesende Chatbekannte, Ihr seid damit ausdrücklich NICHT gemeint. Es handelt sich um einen anderen Chat. :-)

Frühstücksbloggen

Seit langer Zeit wieder mal ein Posting vom Frühstückstisch. Zwischen acht und halb neun aufgestanden, ein Paar Socken gestopft (und mich dabei gefragt, wieso ich mir einen Stopfpilz (!) gekauft habe, wo ich mir doch eigentlich gleich ein paar neue Socken hätte kaufen können... vielleicht der unbewusste Wunsch nach Häuslichkeit, Mutterschaft und Familie ?) und dann das Frühstück gerichtet: Brötchen mit Wurst, dazu Cola-Mix, im Anschluss Café latte, ein Schoko-Lebkuchen und eine Orange. - Die Orange liegt noch ungeschält neben mir, das erfordert dann einen kurzen Break, damit das Netbook nicht verschmutzt wird. Beim Mandarinen- und Orangenschälen bekommt man immer so einen glimmernden Belag auf den Fingern... ob das wohl Wachs ist, mit dem die Schale behandelt wurde, oder ist das eine natürliche Substanz, die die Orangenschale z.B. davor schützt, bei Nässe zu schimmeln ? Mal schauen, was Wiki dazu sagt ;-) (vielleicht weiß der kluge Moves etwas dazu zu schreiben ?)

[...]

Orange ist mittlerweile geschält und im Radio läuft CD 2 von "Best of Robbie Williams 1990 - 2010", einem Geburtstagsgeschenk. "Let Love be your energy" fordert Robbie mich auf - naja... nicht so passend irgendwie. Ich muss mir meine Energie sonst woher nehmen, aber aus Liebe bekomme ich sie leider nicht.

Heute ist der erste Tag seit geschätzt 4 Wochen, an dem ich einfach gar nichts zu tun habe, keine Termine, nichts was ich dringend erledigen, planen, schreiben muss. Und irgendwie ist das auch wieder nicht gut, denn ich habe zuviel Zeit um nachzudenken. Meistens über nichts Positives. Das Wetter tut sein Übriges - grau und trüb, es fehlt nur noch Dauerregen, aber der kann ja noch kommen.

In der nahe gelegenen Stadt ist Markt, allerdings ist dort - bei jedem Wetter - sehr voll und darauf habe ich nun auch keine Lust, vor allem nicht darauf, Bekannte zu treffen und nett Konversation machen zu müssen. Nee, dafür bin ich heute zu sehr Misanthropin.

Montag, 8. November 2010

So - das Büro hat mich wieder !
Zugegebenermaßen war ich heute noch nicht wirklich produktiv; meist reichte die Zeit zwischen den zahlreichen Gratulanten gerade mal aus um ein Schriftstück abzuheften, eine Mail zu lesen, ggf. zu beantworten und / oder zu löschen und Telefonnotizen zu schreiben. Die Post der letzten Woche war nicht sooo umfangreich, allerdings kam dafür heute umso mehr - um genau zu sein, war der Poststapel von letztem Freitag und heute ebenso umfangreich wie der von Dienstag bis Donnerstag letzter Woche. Aber das wird schon, da bin ich guter Dinge ;-)

Der neue Tagesrhythmus und die früher einsetzende Dunkelheit sagt mir zu - im Gegensatz zu einigen Kollegen/-innen, bei denen die spätherbstlichen Licht- und Wetterverhältnisse schon ebenso trübe Stimmung verursachen.

Mehr fällt mir auch gar nicht mehr ein. Die restliche Woche werde ich wohl kaum zum Schreiben kommen. Obwohl ich die Abende vermutlich mit nichts anderem als Schreiben verbringen werde, aber eben nicht hier im Blog, sondern für das Wochenende. Ich hoffe, die Zeit wird mir nicht zu knapp. Zumal ich mich auch noch um angemessene Garderobe kümmern muss, was bei mir durchaus noch zum Problem werden kann.

Sonntag, 7. November 2010

Sonntagsposting zu später Stunde

Nachdem Moves mein Blog bei sich schon als "Frau Alessas Sonntagsblog" führt, will ich diesem Titel wenigstens noch mit ein paar Zeilen gerecht werden.
Mit der Absicht, heute mal etwas früher ins Bett zu gehen, um für's Büro morgen früh gewappnet zu sein, wird's dann doch nix.

Viel schreiben kann ich nicht und habe auch gerade nicht den Nerv dazu. Das Wochenende war etwas nervenaufreibend, und das ist so gemeint, wie ich es schreibe. Ich hoffe jedoch, dass das Einerlei im Büro mich etwas vom Wirrwarr des Privatlebens ablenken wird. Davon abgesehen steht mir beruflich wie auch privat eine stressige, arbeitsreiche Woche bevor, die ich - wenn alles gut läuft - am nächsten Samstag Abend kurz vor Mitternacht (oder vielleicht auch erst in den frühen Morgenstunden des Sonntags) bei einem guten Glas Wein abschließen werde.

Danach wird's dann wieder etwas ruhiger, mal abgesehen von den anstehenden Konzertterminen in der Weihnachtszeit. Aber Weihnachtskonzerte bzw. die Proben dafür haben ja auch ein bisschen was Meditatives, im Übrigen ist das Musizieren bei mir im gesamten Jahr zu kurz gekommen, also freue ich mich auf diese Gelegenheit zum Abschluss des Jahres.

Vor mir liegt mein Handy, das den ganzen Abend über - seit ich um 20.00 Uhr eine SMS abgeschickt habe - keinen Laut von sich gegeben hat (und nein, es ist nicht auf lautlos geschaltet). Vielleicht hätte ich meine SMS eher abschicken sollen. Oder direkt anrufen (wie mir ein Freund dringlich geraten hat). Aber nein, in meiner grenzenlosen Rücksichtnahme habe ich mich für ein sehr zurückhaltendes Vorgehen entschieden. Das habe ich jetzt davon: keine Reaktion. Und ich sitze weiterhin auf glühenden Kohlen. Ich befürchte, das wird sich auch bis Mittwoch Abend (oder, wenn ich viel Glück habe, Dienstag Abend) nicht ändern.
Naja. Da muss ich jetzt wohl durch.

Dienstag, 2. November 2010

Wie machen's eigentlich die Eulen ?

Nein, nein, nicht das, was mancher jetzt vielleicht denkt. Mir geht's hier nicht ums Paarungsverhalten (die klassische Schenkelklopferantwort wäre natürlich: V****n), sondern darum, wie man das nennt, wenn eine Eule bzw. ein Kauz ruft (wiki umschifft das Thema nämlich geschickt, indem man auch dort nur von heulenden und markanten Rufen schreibt, die in den jeweiligen Sprachen auch die verschiedenen Bezeichnungen für die Eulen geprägt haben).

(H)eult eine Eule ? Sie pfeift, gackert und kräht nicht. Sie zwischert und tiriliert nicht, und als Gurren würde ich das eigentlich auch nicht bezeichnen. Gibt es da kein spezielles Wort für oder will mir das nur nicht einfallen ?

Wie ich eigentlich darauf komme ? Als ich kurz nach halb Neun an meinem ersten Urlaubstag in der Küche stehe und mir eine Tasse Kaffee koche, höre ich draußen eine Eule und denke mir: hm... wir sind wohl spät dran, hä ? Okay, ich gebe zu, um diese Zeit sitze ich normalerweise im Büro und nehme die Laute der heimischen Vogelwelt, wenn überhaupt, nur noch gedämpft war (meistens nur das Krächzen der Raben, die gerne auf unserem Zwischenbau landen) und höre bestimmt keine Eulen rufen, eher trage ich in meiner Tätigkeit Eulen nach Athen. Aber irgendwie scheint mir 9.00 Uhr doch reichlich spät für eine Eule...

Ich fange dann mal an, meinen Plan für diesen Tag abzuarbeiten, zuallererst im Autohaus anrufen, ob man mir dort am Mittwoch die Reifen wechselt und mal nachschaut, wie lange ich noch mit meinem maladen Auspuff durch die Gegend fahren kann (er röhrt schließlich noch nicht, und solange er nicht droht abzufallen...). Dann eine Moderation ausarbeiten und verschicken / verteilen. KV-Karte beim Arzt vorbeibringen. Reste vom Sonntag verarbeiten - also gibt's heute evtl. nochmal Pizza und Salat. Abends dann Sport und vielleicht Sauna.

Montag, 1. November 2010

Alles wieder gut

Er hat (bzw. sie haben) vorhin angerufen, von unterwegs. Jetzt ist alles wieder gut. Vielleicht bin / war ich einfach zu ungeduldig und sehe auch zu schnell schwarz. Ich muss mal etwas großzügiger mit meiner Umwelt werden und versuchen, die Maßstäbe, an denen ich mich selbst messe, nicht so oft auf andere anzuwenden.

Aber ich bin heute allgemein entspannter, habe lange geschlafen, den Tag langsam angehen lassen, später besuche ich noch eine Freundin und ab morgen habe ich vier Tage Urlaub, in denen ich hoffentlich nicht allzu oft ans Büro denke.

Geschafft...

... habe ich es und bin ich jetzt auch.

Fest steht, dass ich es nicht geschafft hätte, wenn mir mein Bruder nicht schon heute Nachmittag geholfen und meine Freundin nicht eine Stunde früher gekommen wäre. Mit vereinten Kräften haben wir es dann geschafft, die Crostini noch rechtzeitig backofenfertig zu kriegen, den Pizzateig auszurollen, alle Zutaten für die Pizza zu schnippeln.

Der Abend war leider kein Musterbeispiel für vollendete Gastgeberqualitäten: ich bin mit dem Anbieten der Getränke und dem Einschenken nicht hinterher gekommen, genauer gesagt stand das warme Essen schon auf dem Tisch, während ich noch Getränke holen und einschenken war. Überhaupt hatte ich ständig irgendwas vergessen und wuselte noch in der Küche rum. Tischdeko: komplette Fehlanzeige. Eigentlich wollte ich noch die Tischsets auflegen und Kerzen anzünden. Aber da wir das Essen gerade so rechtzeitig fertig brachten und dann meine restlichen Gäste teilweise etwas früher kamen als vereinbart, brach dann kurzzeitig das Chaos aus. Zumal ich mich immer auf eine Sache konzentrieren muss, und als dann alle gratulieren und Geschenke übergeben wollten, war ich nur noch im Stress. Nächstes Mal bestelle ich die Pizza lieber vom Italiener (da schmeckt sie eh besser *g*).
Jetzt habe ich bis auf die Backbleche alles gespült... das mache ich morgen, wenn ich dann sowieso den Backofen putze. Vielleicht lade ich morgen am späten Nachmittag meine Eltern noch auf einen Kaffee ein.

Jetzt bin ich allerdings sowas von fertig, dass ich nur noch meine Mails abrufen und den Anrufbeantworter abhören werde - dann geht's ab ins Bett.

Der bittere Wermutstropfen: die Person, von der ich einen Anruf oder eine Nachricht anlässlich meines Geburtstags erwartet hätte, hat sich nicht gemeldet. Das lässt mich doch sehr an der Freundschaft zweifeln. Es sei denn, eine der beiden Nachrichten auf dem AB ist von ihm ...
Aber besser, ich denke nicht weiter darüber nach, sonst kriege ich extrem schlechte Laune.

Sonntag, 31. Oktober 2010

Fünfunddreißig

Na dann...



... wünsche ich mir alles Gute.
Ich hasse es, Geburtstag zu haben. Aber manchmal ist es dann doch nicht so schlimm wie befürchtet. Mal schauen, wie's heute wird.

Samstag, 30. Oktober 2010

Es ist genug für alle da

Wie gut, dass ich nicht allzu knapp kalkuliert habe bei meinen Einkäufen für morgen. Ich konnte nur ganz schlecht schätzen, welche Mengen von den einzelnen Zutaten ich für das Essen morgen brauchen würde, zum Einen, weil ich selten Gäste bewirte, zum Anderen, weil ich nicht nach Rezept kochen werde. Wobei kochen im Hinblick auf morgen stark übertrieben ist - siehe Speisenfolge im letzten Posting. Nichts Aufwändiges, Kompliziertes - einfaches Party-Food. Aber wenn man wie ich selten Gäste bekocht geschweige denn eine eigene Familie versorgen muss, hat man das mit den Mengen eben nicht so drauf.
Nun hat sich also heute Mittag ergeben, dass ich einen Gast mehr haben werde als geplant. Das ist aber gut, denn dann bleibt nicht so viel übrig, reichen wird es allemal ;-)
(Und schon kommt eine Welle schlechten Gewissens über mich, wie dekadent es ist, über den Überfluss, in dem wir leben bzw. den wir uns leisten können, auch noch zu bloggen.)

Großartig putzen werde ich nicht mehr. Habe gerade im Badezimmer noch ein bisschen sauber gemacht, alles andere ist akzeptabel. Man muss nicht vom Boden essen können, und es ist alles sauer und ordentlich, das ist gut so. Wenn ich morgen auch noch eine Putzorgie beginnen wollte, käme ich überhaupt nicht rum. Schließlich habe ich Vorbereitungen en masse zu erledigen, und so am Rande möchte ich meinen Geburtstag auch noch ein kleines bisschen genießen.
Vielleicht sollte ich das Angebot von C., mich bei den Vorbereitungen zu unterstützen (Salat, Gemüse, Obst waschen, putzen, schnippeln...) doch annehmen. Ich hoffe, es steht morgen auch noch. *g*

Freitag, 29. Oktober 2010

Je Urlaub desto Stress ...

... so würde ich mal den heutigen Tag bezeichnen, letzter Arbeitstag vor einer Woche, oder besser gesagt vier Tagen Urlaub - der Montag ist Feiertag, also sowieso verlängertes Wochenende.

Heute also bis 17.00 Uhr im Büro gekämpft und versucht, noch so viel wie möglich vom Tisch zu kriegen - nach dem Urlaub wird sich sowieso (noch) mehr als genug angehäuft haben. Und weil man gerade seinen letzten Arbeitstag hat, kommt dann um ca. 14.00 Uhr noch was Dringendes auf den Tisch. Ich war ja total motiviert, das noch so weit wie möglich zu bearbeiten, damit meine Kollegin damit in der nächsten Woche möglichst wenig Arbeit hat, dumm nur, wenn erst auf "eilig, eilig!" gemacht wird, dann aber die Unterlagen nicht vollständig sind. Also gut, dann eben alles soweit fertig gemacht wie möglich, mehr konnte ich auch nicht mehr tun. Mein Schreibtisch sah jedenfalls ganz hübsch (i.e. aufgeräumt) aus, als ich gegangen bin.

Danach war ich noch einkaufen, was man so braucht, aber auch schon ein paar Sachen für meine Geburtstagsfeier im kleinen Kreis am Sonntag. Den Löwenanteil der Besorgungen werde ich aber morgen erledigen - das heißt aber auch, dass ich nichts vergessen darf, denn was morgen Abend nicht besorgt ist, ist dann eben auch nicht da. Außerdem führte mein Weg sowieso am Möbelhaus vorbei, also zahlte ich auch noch den gestern gelieferten Lattenrost - erledigt und schon abgeheftet.

Die aktuelle Planung für Sonntag sieht vor, dass es zunächst mal einen Sekt oder Prosecco gibt, anschließend in Knoblauchöl geröstete Weißbrotscheiben mit einem Mix aus Tomatenwürfeln, Mozzarella, Kräutern und Balsamico. Dann Pizza mit Belag nach Wunsch (auf Ansage beim Eintreffen der Gäste, dann ab in den Ofen, das reicht dann von der Zeit her). Zum Abschluss irgendein Eis (mal sehen, was die TK-Truhe im Supermarkt Leckeres hergibt), dazu Obst (Ananas-Schiffchen, Weintrauben ?), Schokoblätter und Schokopralinen als Deko.

Sonntag, 17. Oktober 2010

Sonntag, 17.Oktober.2010

Seit langem wieder mal ein Sonntagmorgen-Frühstücks-Posting. Die letzten zwei, drei Wochen lag ich entweder am Sonntag recht lange im Bett oder hatte einfach keine Lust, was zu schreiben.
Es gibt auch nicht viel, worüber ich schreiben könnte. Meine Tage sind zwar ausgefüllt bis obenhin, aber da ist nichts dabei, was aus dem täglichen Einerlei herausragen würde.

Arbeit, Arbeit, Arbeit im Büro - vor allem die nächste Woche wird nochmal eine sehr stressige werden. In der darauffolgenden Woche muss ich dann um das in der kommenden Woche Liegengebliebene (liegen bleiben werdende) kümmern, damit ich ca. Anfang November endlich wieder mal ein paar Tage Urlaub nehmen kann. Wobei der Erholungswert dieser Urlaubstag auch immer fraglicher wird, wenn man sich die ersten Tage Sorgen macht, was man alles im Büro nicht mehr geschafft hat zu erledigen und die letzten Urlaubstage unterschwellig in Panik gerät beim Gedanken daran, was einen im Büro erwarten könnte.

Draußen kämpft sich gerade der Sonnenschein durch den nebelverhangenen Oktobermorgen. Während andere nun so richtig das Jammern anfangen ob des trüben Wetters, fühle ich mich wohl. Herbst & Winter, das sind meine Jahreszeiten. Was Drüberziehen geht immer, aber mehr als das "letzte Hemd" ausziehen im Sommer geht nicht. Und während die anderen im Büro mit Strickjacke da sitzen und bibbernd die Heizung aufdrehen, laufe ich im T-Shirt über die Gänge - ich halte das ganze Gebäude für überheizt ;-)

Wow - da draußen bricht gerade ein richtig goldener Herbstmorgen an. :-) Obwohl.... durch die grauen Wolken am Himmel wirkt das Licht der aufgehenden Sonne eher.... platinfarben, verhalten, kühl. Strahlend hell, aber nicht wärmend.

Heute Mittag muss ich mir unbedingt Gedanken machen, ob (naja, das ist eigentlich schon abgehakt, wenn auch trotzdem immer wieder Zweifel aufkommen), wann, mit wem und wie ich meinen Geburtstag feiern werde. Hinsichtlich des Punktes "mit wem" stellt sich weniger die Frage, wer überhaupt kommen soll, sondern wie ich meine Wunschgäste auf diverse Feiern / Tage verteile, da manche weniger gut miteinander harmonieren bzw. ich auch nicht gleichzeitig mit allen feiern möchte, weil ich keine Riesen-Partys mag. Ich möchte am Ende des Abends nämlich die Gelegenheit gehabt haben, mit jedem ein paar Sätze zu sprechen. Das geht nicht, wenn 20 Leute in meiner Wohnung rumwuseln.

Heute Nachmittag fahre ich vielleicht noch in zwei Städte in der Nähe zum verkaufsoffenen Sonntag... zum Einen möchte ich Ausschau nach Büchern halten (und die Gelegenheit nutzen, vor dem Kauf erst mal ein paar Seiten lesen, was bei Bestellungen im Internet nun mal nicht geht), vielleicht finde ich auch noch einen schönen Buchkalender für 2011, und im Anschluss vielleicht noch einen Abstecher ins Möbelhaus machen, in dessen Prospekt ich schöne Lampen und Deko-Artikel gesehen habe.

Montag, 27. September 2010

Wieder im Trott

Nach einem zuweilen melancholisch angehauchten Wochenende habe ich mich heute wieder gut in den Wochentrott eingefädelt. Sogar so gut, dass ich am Abend richtig zufrieden mit meiner Arbeit im Büro war. Wäre sogar gerne noch länger geblieben, wollte mich aber endlich um einen neuen Lattenrost kümmern. Auf dem Weg erst noch einen Möbel-Discounter besucht (nicht den gelb-blauen) und für mein "Dinner" am Mittwoch Tisch-Sets besorgt, 4x ecru und 4x grau, das dürfte für's erste reichen und bietet Abwechslung. Anschließend, eine Viertelstunde vor Ladenschluss (19.00 Uhr), in das Möbelhaus im Nachbarort gestürmt, dort von der Info direkt an den Bettenverkäufer weitergereicht und kurze Sache gemacht: ca. 10min später war der Lattenrost (mit einer Lieferzeit von 4-5 Wochen - werden die handgeschnitzt ?!) bestellt. Hätte ich möglicherweise bei anderen Discount-Läden günstiger haben können, dafür ist die Lieferung bis ins Schlafzimmer im Preis inclusive und das ist mir der höhere Preis allemal wert.
Zum Abschluss neben ein paar Kleinigkeiten vom ALDI noch eine Flasche Cremant Rose für Mittwoch mitgenommen. Ich habe ja so eher keine Ahnung von Wein und hoffe, einen guten Kauf getätigt zu haben; nun kommen am Mittwoch endlich auch mal meine Champagnergläser zum Einsatz !

Apropos Champagner: meine erste und einzige Flasche Champagner, die mir meine Eltern kürzlich vom Urlaub in der Champagne mitbrachten, wird an meinem Geburtstag geleert. So langsam muss ich mir Gedanken machen, wen ich wann einladen will bzw. wen ich in den erlauchten Kreis der champagner-würdigen Gäste erheben werde ;-)

Sonntag, 26. September 2010

Celebrating the loneliness

Heute morgen gab es kein Frühstück, bei dem ich hätte bloggen können. Mit Rückenschmerzen und schlechter Laune aufgestanden; erstere vermutlich dem defekten Lattenrost geschuldet, den ich eigentlich schon seit fast zwei Wochen ersetzen will, zweitere bereits seit zwei Tagen anhaltend.
Habe dann erst mal in der Küche den am gestrigen Abend gebackenen Apfelkuchen aus der Form gelöst. Hätte den Kuchen vielleicht doch noch eine Viertelstunde länger im Ofen lassen sollen, obwohl er eh schon 15 min länger drin war als vorgesehen. Der Kuchen besteht aus einem Mürbteigboden, auf den man kleingeschnittene Äpfel gibt und anschließend einen aus 3 Bechern Sahne, Vanillepuddingpulver und Zucker aufgekochten Guss. Anschließend wandert die randvolle Kuchenform für (mindestens !) 1,5 Stunden in die Backröhre, was - bei meinem Kuchen - noch immer nicht gereicht hat. Der Kuchen zerfließt zwar nicht mehr und ist halbwegs stabil, auch der Boden ist mürbe und krümelig statt matschig, aber innen ist die Apfelfüllung doch etwas sehr weich für meinen Geschmack bzw. mein mouth-feeling. Beim nächsten Mal werde ich die Zuckermengen deutlich reduzieren, zumindest dann, wenn ich so reife und süße Äpfel verwende wie gestern, denn der Kuchen - ein Stück habe ich probiert - ist schon recht süß (und mächtig sowieso).

Kuchenbacken diente der Restobstverwertung, aber vor allem auch dem Zweck, mich abzulenken und zu beschäftigen. Die Melancholie hat übelst zugeschlagen; als ich gestern eine 24minütige Doku über ein Seminar für Stotterer im Internet gesehen habe bzw. die Geschichte von zwei Teilnehmern, kamen mir an diversen Stellen fast die Tränen. *seufz*

Eine Freundin, mit der ich am Sonntag Mittag desöfteren zum Kaffeetrinken gehe, ist bei Freunden zu Besuch, und meine Wochenend-Beschäftigung der letzten Wochen (Baustelle) ist aufgrund Fertigstellung hinfällig. Nun sitze ich hier vor dem PC, während mein Gemüt sich im Sinkflug befindet, um am Montagmorgen im Büro hart aufzuschlagen.

Sonntag, 29. August 2010

Sonntag, 29.August 2010

Kaum zu glauben, aber wahr: jetzt bin ich sonntags nicht nur schon vor 9.00 Uhr wach und frühstücke hier im Esszimmer - nein, im Flur steht heute schon die gepackte Tasche fürs Fitnessstudio, wo ich - wie man vielleicht vermuten könnte - nicht nur den "Nassbereich" (sprich Dusche und Sauna) nutzen, sondern um 10.30 Uhr beim Spinning mitfahren werde. Okay, okay, der Hauptgrund ist, dass mein Lieblingsspinningtrainer den Kurs gibt, aber dennoch - ich bin doch wirklich fleißig !
Was übrigens nicht ohne Folgen geblieben ist, wie ich gestern Abend auf der Waage feststellen konnte. Vielleicht schaffe ich es ja bis Ende September, dass sich die Anzeige mit einer zweistelligen Zahl (vor dem Komma *hahaha*) begnügt.
Allerdings hat dieses Training (gerade mein geliebtes Langhanteltraining) den fiesen Nachteil, dass gewisse Muskeln an Umfang zulegen. So kommt es dann, dass man in der Bekleidungsabteilung locker (!) die kleinere Blusengröße wählen könnte... wenn da nur die Oberarme nicht wären, die selbst in eine im Hinblick auf den restlichen Oberkörper zu große Bluse nicht wirklich reinpassen wollen, ohne den zarten Stoff nahezu zum Zerreißen zu bringen.
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Gestern wieder den ganzen Tag auf'm Bau geholfen. Zunächst noch verhältnismäßig "saubere" Arbeiten erledigt (große Fensterfronten abgeklebt, Farbspritzer weggeputzt etc.), um mich dann zum Ende des Tages noch mal richtig mit weißer Farbe einzuferkeln. Argh. Vor lauter Arbeit die letzte Gelegenheit zum Duschen (Öffnungszeiten des Fitnessstudios...) verpasst; der geplante Weinfestbesuch fiel dem immer wieder einsetzenden Regen zum Opfer, stattdessen endete der Tag dann (was mir eh lieber war) wieder mit gemütlichem nächtlichen Grillen auf der Terrasse und Abendessen an der behelfsmäßig aus Spanplatten, Holzböcken und Farbeimern gezimmerten Tafel. Viel gelacht, aber auch rechtschaffen müde geworden bzw. gewesen.
Zuhause dann Großreinemachen zwecks Entfernung von getrockneter Wandfarbe, Sägespänen und Staub aus Haut & Haar.
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Heute Nachmittag vielleicht der bereits vor zwei Wochen geplante Besuch von Cats&Dogs. Weiß nicht, ob das so meine Art von Film ist, lasse mich aber gerne überraschen, zumal ich letztes Wochenende (wir waren in 'Inception') erst wieder festgestellt hatte, dass ich viel zu selten ins Kino gehe. Mein TV hingegen fristet ein einsames Dasein im Wohnzimmer; ich komme ja noch nicht mal zum DVD-Schauen (davon liegen einige originalverpackt in der Schublade). Habe ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, ob ich mir zum Geburtstag nicht einfach mal eine Kino-Card ("Flatrate" für ein halbes oder ganzes Jahr) wünschen sollte.
Wenn ich die Vorstellungen am frühen Abend nutzen würde, könnte ich direkt im Anschluss an die Arbeit ins Kino gehen, dann fällt auch keine zusätzliche Fahrstrecke an. Andererseits... wenn ich schon mehr ins Kino gehen will, sollte ich vielleicht das kleine, liebevoll restaurierte ein-Saal-Kino zwei Ortschaften weiter bevorzugen, das vom Inhaber als Familienbetrieb geführt wird (die Tochter, die zuweilen an der Kasse sitzt, ist ein lebendes Filmlexikon) und schon mehrere Preise für seine regelmäßig stattfindenden Matineen und Film-Auslesen eingeheimst hat.
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So, jetzt geht's erst mal zum Spinning - yippeh !!!
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Hui-ui-ui, Sport am Morgen hat eine ganz andere Qualität als am Abend. Irgendwie habe ich mehr Power, wenn ich mich abends austoben und beruflichen Stress und Ärger abreagieren will. Aber wenn man dann etwas mehr als eine Stunde nach dem Aufstehen auf dem Bike sitzt und schon beim zweiten Track feststellt, dass das sicherlich kein Sonntagmorgen-Chillout-Spinning wird, sondern ordentlich zur Sache gehen wird... da sehnt man sich dann doch ein bisschen nach dem weichen Bett zurück :-) Aber egal, ich hab's durchgezogen und meiner Disziplin sei Dank nun einen Freibrief für Kaffee und was Süßes im weiteren Verlauf des Tages.
Zumal ich mich heute auch noch in der Wohnung ein bisschen sportlich betätigen werde: staubsaugen bzw. aufwaschen, Spinnweben an Decken und in Ecken entfernen (ich finde es ja sehr rücksichtsvoll von den achtbeinigen Mitbewohnern, dass sie sich nie blicken lassen, wenn ich zuhause bin, obwohl es - nach der regen Bau- oder besser gesagt Web- und Spinntätigkeit hier zu schätzen - mehr als eine Handvoll von ihnen geben muss.

Montag, 23. August 2010

Und er dreht sich noch ...

Gestern Abend haben sich 9,50 EUR Eintritt ins Kino zzgl. 3,90 EUR für eine kleine Portion Popcorn endlich wieder mal gelohnt: wir schauten uns 'Inception' an. Zunächst spannte man uns ziemlich lange auf die Folter: lt. Programm sollte der Film um 19.40 Uhr beginnen, 10-15 Min Werbung sind üblich und akzeptabel. Als der Film dann um 20.10 Uhr endlich anlief, hatte ich mich schon einen Augenblick lang gefragt, ob es irgendeinen Zwischenfall gab (kann mich noch an den Kinobesuch anlässlich Jurassic Park II erinnern, als es Probleme mit dem Film gab und wir alle während der Wartezeit ein Eis spendiert bekamen...).
Vorgewarnt durch die Aussagen anderer Bekannter, die den Film schon gesehen hatten, und diverse Kritiken im Internet versuchte ich von Anfang an konzentriert die Handlung zu verfolgen und nicht den Überblick zu verlieren, was Realität und was Traum ist. Schließlich spielt der Film über weite Strecken im Traum und wenn man ans Ende des Films denkt, könnte es sogar sein, dass sich der ganze Film in einem Traum des Hauptdarstellers Dom(inic) Cobb (Leonardo di Caprio) abspielt.

Dieser hat die Herausforderung angenommen, die Technik der "Extraction", bei der sich die Person des "Extractors" Zugang zu den Träumen eines Menschen verschafft und sich darin wie in einem luziden Traum gezielt bewegen und handeln kann, in Form von "Inception" auf die Spitze zu treiben, nämlich einem anderen Menschen einen Gedanken zu implantieren, der sich im Bewusstsein dieses Menschen einnistet, entwickelt und sein Handeln beeinflusst. Der eigentliche Anlass für diese Inception - wirtschaftspolitische Interessen - geraten im Laufe des Films überwiegend in den Hintergrund, was aber auch nicht weiter schadet, wird doch der Zuschauer gleichzeitig Schritt für Schritt in Cobb's eigene Geschichte eingeweiht: denn Cobb hat Inception bereits praktiziert, und zwar bei seiner eigenen Ehefrau, die sich in den mit ihm zusammen erschaffenen Traumwelten verloren hatte und nicht mehr zwischen Realität und Traum unterscheiden konnte. Indem sie ihren Suizid so arrangiert hatte, dass Mordverdacht auf Cobb fiel, konnte dieser in der Folge nicht mehr in die Vereinigten Staaten einreisen und seine Kinder sehen, die fortan bei Cobb's Eltern lebten (wobei Cobb's Vater wiederum als Uni-Professor mit der Extraction vertraut zu sein scheint, weil er ihm für das Vorhaben der Inception auch eine neue Architektin für die Traumwelten empfiehlt, die junge Ariadne (Ellen Page). Ariadne wird Cobb später in der Traumwelt bei der Bewältigung seiner Schuldgefühle gegenüber seinen Kindern und seiner toten Frau (die als Projektion seines Unterbewusstseins versucht, Cobbs Vorhaben in der Traumwelt zu durchkreuzen und ihn so für immer bei sich in der Traunmwelt festzuhalten) zur Seite stehen - ich persönlich finde die Rolle der Ariadne zu mädchenhaft besetzt.
Es würde zu weit führen, den Verlauf des gesamten Films hier wiedergeben zu wollen - dafür gibt es schließlich genügend Rezensionen im Internet :-) - deshalb vielleicht noch ein Wort zum Schluss: jeder Extractor verfügt über ein höchstpersönliches "Totem", einem kleinen schweren Gegenstand, dessen Bedeutung nur ihm persönlich bekannt ist. Cobbs Totem ist ein kleiner schlichter Metallkreisel (der im Übrigen früher das Totem seiner verstorbenen Ehefrau Mal war ... ich habe mich gefragt, ob die Wahl des Namens "Mal" eine Anspielung auf die dunklen ("schlechten") Anteile des Unterbewusstseins sein sollte ?). Wenn er diesen Kreisel in Bewegung setzt und er kommt irgendwann wieder zum Stillstand und fällt um, weiß er, dass er sich wieder in der Realität befindet, andernfalls - wenn sich der Kreisel dreht und dreht - befindet er sich weiterhin im Traum. Am Ende des Films, als Cobb wieder in die Vereinigten Staaten zurückkehren kann und seine Kinder wiedertrifft, setzt er den Kreisel auf einem Holztisch in Bewegung, bevor er den Blick zu seinen Kindern wendet. Und die Kamera bzw. der Zuschauer sieht als letzte Einstellung den Kreisel, wie er sich dreht und dreht... kurz holpert und instabil wird und man sich schon freuen will, weil er gleich umkippt... was er aber dann doch nicht tut und sich weiterdreht - und dann wird die Leinwand schwarz. Dieses ungewisse Ende entlockte der gesamten Zuschauerschaft ein gequältes Aufstöhnen.
Alles in allem ein Film, der - wenn man versucht, der Handlung zu folgen - mich persönlich 2,5 Stunden lang (unterbrochen von 10min Pause) gedanklich gefesselt hat. Auch die Action kommt nicht zu kurz, wobei ich mich immer daran erinnern musste, dass es sich bei den vielen Angreifern, die auftauchten, um die "Abwehrkräfte" des eigenen Unterbewusstseins des Träumers handelte, das die Extraction bzw. Inception zu verhindern sucht.

Der Soundtrack von Hans Zimmer ist sehr düster, gewaltig, unheimlich. Hier ein interessanter Link, der eine (mögliche ?) Verbindung mit bzw. Inspiration durch das Lied "Non, je ne regrette rien" von Edith Piaf aufzeigt - dem Lied, das den Traumreisenden im Film die anstehende Rückkehr in die Wirklichkeit ankündigt.

Ich würde sagen: wem die Matrix-Trilogie gefallen hat, der wird auch an "Inception" (und dessen nächstem Teil, denn die oben erwähnte Schlussszene verlangt ja geradezu nach einer Fortsetzung...) Gefallen finden.

Sonntag, 22. August 2010

Sonntag, 22. August 2010

Irgendwie klappt das mit dem Frühaufstehen zur Zeit nicht so recht, aber immerhin, um 9.00 Uhr war ich raus aus dem Bett. Andererseits bin ich auch erst gegen 3.00 Uhr ins Bett gekommen, und das ist für meine aktuellen Verhältnisse schon sehr spät (früher war das für mich an Wochenenden ganz normal). Außerdem war ich gestern wieder den ganzen Tag im Baustellendienst.
Nachdem die Bauherren selbst verschlafen hatten und ich längere Zeit vor der Tür stand, bis auch die beiden eintrafen, lief die Arbeit zunächst etwas schleppend an - es fehlte etwas der rote Faden ;-)
So schliffen wir mal hier die Wände nochmal fein, grundierten dort eine Wand für den Anstrich, und begannen dann - als wir im Schein eines Baustrahlers feststellten, dass man die Wände noch nicht gerade eben nennen konnte - zu spachteln. Da ich mich binnen kurzer Zeit zu einer Meisterin meines Fachs entwickelte (mein Kommentar dazu: Frauen können das, weil es auch nix anderes ist, als eine Torte mit Sahne oder Creme zu verzieren, wo ich ebenfalls sehr perfektionistisch ans Werk gehe), bekam ich die Sonderaufgabe, die Decke zu verschönern, die einer meiner Vorgänger auf der Baustelle beim Tapeten-Ablösen mit argen Kratzern und Unebenheiten zurückgelassen und die der Trockenbauer offensichtlich... ähm... nun ja, übersehen hatte.

Nach dem Duschen dann Besuch im Biergarten.... wunderbares Wetter, man konnte bis elf in kurzen Ärmeln draußen sitzen und auch danach reichte ein dünnes Jäckchen, um nicht zu frieren. Das Essen ließ zunächst - aufgrund der Überfüllung und einer Gruppe von 30 Personen, die vor uns mit warmem Essen zu versorgen war - etwas auf sich warten, war aber recht gut. Preislich vielleicht etwas überzogen, aber in diesem Fall zahlt man eben den wunderbaren Blick auf den Fluss und die Stadt. Besonders hervorzuheben war der Service - bei der einen Bedienung hätte man meinen können, sie hätte einen Narren an unserem Tisch gefressen, weil sie nicht nur sehr häufig bei uns vorbeischaute und fragte, ob alles in Ordnung sei, sondern uns auch sehr ehrlich über die Wartezeit auf's Essen aufklärte und uns über den Stand der Dinge in der Küche bzw. die aktuelle Laune des Küchenpersonals auf dem Laufenden hielt, so dass uns die Wartezeit gar nicht so lange erschien.

Heute Abend werde ich mir mit einer Bekannten "Inception" anschauen - bin schon sehr gespannt auf diesen Film.

Wie ich vorhin im Radio hörte, ist wieder eine Steuersünder-CD in Baden-Württemberg aufgetaucht, dieses Mal 250 Firmen und eine Steuersumme von 800 Millionen Euro. Ordentlich, ordentlich. Mein schadenfreudiges Steuerzahler-Herz sagt: kaufen ! Andererseits: diesen Firmen wird man doch sowieso nicht beikommen, und falls man es versucht, kommt das Totschlag-Argument Nr. 1: wenn ihr uns nicht in Ruhe lasst, entlassen wir Leute oder verlegen unsere Produktion / Verwaltung / etc. in ein Billiglohn-Land (falls sie nicht sowieso schon dort angesiedelt sind). Und damit sind sie raus aus dem Schneider.

Donnerstag, 19. August 2010

(K)Leider unpassend ...

Das Leid mit dem Kleid, das ist mir all die Jahre hindurch und die Kilogramm rauf und runter vertraut.
Am meisten könnte ich mich darüber aufregen, dass man als - wie heißt es so schön ? - 'starke' Frau keine anständigen Sportklamotten bekommen. Entweder Großraum-Oberteile mit dem Zuschnitt eines 10-Mann-Zeltes in absolut unschönen Farben wie sämtlichen Erd-, Dreck- und Schlammtönen (sprich "khaki", "sand", "olive"), alternativ marineblau oder irgendein ätzendes Rot.
Möchte man gerne auf das Angebot der Sportbekleidungshersteller zurückgreifen - was eigentlich nahe liegt - gibt es im ganzen Sortiment meist ein bis zwei "Basics", die man vielleicht bis Gr. 44, wenn man Glück hat, bis 46 oder gar 48 bekommt, allerdings spätestens 2 Tage nach Veröffentlichung im e-shop ebenfalls nur in den o.g. Farben, oder man quetscht sich verzweifelt in Kleidung, die unvorteilhafte Stellen noch betont und an Armen und Beinen erstaunliche Kompressionswirkung verspüren lässt.
Nicht besonders motivierend für Frauen, die sich gerne körperlich betätigen möchten (ob nun zum Zwecke der Gewichtsreduktion oder nicht, sei dahin gestellt).

Habe in den letzten Tagen einige, wie ich finde, sehr treffende Beiträge zum Thema Bekleidung und Frauen-Stereotypen gelesen: hier (ganz oben) und dort (ganz unten) bei Frau Kaltmamsell sowie bei Anke Gröner (beachte jeweils auch die weiterführenden Links).

Respekt.

Sonntag, 15. August 2010

Sonntag, 15.August 2010

Mariä Himmelfahrt. Feiertag - wenn nicht sowieso Sonntag wäre. Draußen auf der Straße höre ich gerade die Kirchgänger nach Hause laufen. Hoffentlich haben sie einen Schirm dabei, denn gerade eben hat es wieder begonnen zu regnen. Wenn man morgens aufsteht und nach draußen schaut, denkt man eher an Oktober als an November denn an Mitte August, so trüb und verregnet sieht es jeden Tag aus.

Ich bin müde und mir tun sämtliche Gräten weh, was zum Einen dem gestrigen Arbeitseinsatz und zum Anderen den zusätzlichen beiden Sporteinheiten geschuldet ist, die wir auch noch zwischen der Arbeit absolvierten. Ein Auto voller Verrückte, wie wir da von der Baustelle zum Sport und anschließend zurück fuhren. Abends dann wieder Grillen mit Würstchen, Putensteaks, Tomatensalat und Baguette, dazu eine Flasche Wein. Der Wein wäre mir wohl früher sehr recht gewesen, süßlich, aber irgendwie auch nichtssagend. jetzt verstehe ich, wieso meine Eltern mir immer sagten, je älter ich würde und je mehr Weine ich getrunken hätte, desto herbere Weine würde ich auch trinken.

Jedenfalls musste ich mich heute regenerieren und lag etwas länger im Bett, erst um 10.24 Uhr raus aus den Federn. Bin gefragt worden, ob ich heute Abend mit ins Kino komme - Cats and Dogs 2 - aber leider habe ich mich schon vor einer Woche bereit erklärt, meine Eltern von einer Veranastaltung abzuholen und es ist sonst niemand da, der diesen Job übernehmen könnte. Jetzt muss ich eben zu meinem Versprechen stehen. Zwar haben sich die anderen wohl hinsichtlich der Uhrzeit getäuscht (sie wollten in die 20h-Aufführung gehen, aber die gibt's gar nicht, sondern 15.00 Uhr, 17.00 Uhr und 19.00 Uhr), aber da sie vorher noch auf der Baustelle sind, werden sie dort wohl möglichst lange arbeiten wollen, dann duschen und zum spätmöglichsten Termin ins Kino gehen. Naja. Habe ich eben Pech gehabt. Werde mich vielleicht mit einem Buch ins Café setzen und dort warten, bis die Eltern fertig sind, den Sonntag Abend gemütlich ausklingen lassen.

Samstag, 14. August 2010

Samstag, 14.August 2010

Mittlerweile stehe ich am Wochenende fast schon früher auf als unter der Woche - jedenfalls fällt es mir leichter. Da gehört aber auch nicht viel dazu, wenn ich mal so an den Job denke ;-)
Obwohl heute auch Arbeit auf dem Plan steht, sogar körperliche, zuweilen schmutzige Arbeit, jedoch in Gesellschaft netter Menschen. Außerdem kann ich dabei wieder meinen Gedanken nachhängen (wie ich schon in einem Posting etwas früher geschrieben hatte), gleichzeitig rücken aber die Menschen um mich rum notfalls meine Weltsicht wieder gerade, wenn sie zu sehr Schlagseite bekommt.

Mit Frühstück und weiteren Zwischenmahlzeiten werde ich dort versorgt - was wiederum den Vorteil hat, dass ich in Gesellschaft kontrollierter esse. Das ist gut, nachdem ich - trotz 3x Sport in dieser Woche - ein Pfund zugenommen habe. Davon war ich ziemlich angenervt, zumal ich kurz vorher sehr plötzlich mehr als ein Pfund abgenommen hatte. Nun, ich müsste wissen, dass zu schnelle Abnahme selten gut ist... aber ich bin eben ungeduldig in dieser Hinsicht.

Gestern Abend wieder mal Italiener mit alten Bekannten, war ganz nett. Vielleicht hätte es besser sein können, wenn ich nicht derzeit am Freitag immer so ausgelaugt und müde wäre. Essen war okay, aber auch keine kulinarische Offenbarung - kann aber daran liegen, dass ich gerne Nudeln oder Pizza gegessen hätte, mich jedoch wegen des zugenommenen Pfundes schon im Vorfeld auf Salat eingeschworen hatte.

Jetzt wüsste ich nur noch gerne, wieso meine Nase zu ist, das nervt. Zumindest wenn das Mitte August passiert - also rein theoretisch zwischen Heuschnupfen- und Erkältungszeit. Wobei eine Erkältung bei diesem Wetter nicht ausgeschlossen ist ...

Sonntag, 8. August 2010

Aktion Fotobuch

Seit Wochen sitze ich an einem Fotobuch. Dafür habe ich mir meine schönsten Naturfotos ausgesucht (schlendere gerne mit meiner Digitalkamera bei schönem Wetter durch den Garten oder die Natur, um alles, was da grünt und blüht, im Bild einzufangen), schöne Zitate, Gedichte, Weisheiten und irische Segenswünsche zu den Themenbereichen Freundschaft, Glück und Lebensfreude gesammelt und dann alles zusammen in einem Geschenkbuch festgehalten.

Ich hätte nicht gedacht, dass 36 Seiten bzw. 36 Fotos soviel Arbeit machen können. Die Software hat ihre Tücken, so dass ich mehrere Texte wiederholt eingeben und formatieren musste, aber jetzt ist alles - bis auf ein Bild und zwei Texte - fertig.

Dann muss ich den Auftrag nur noch abschicken und kann dann gespannt auf das Ergebnis warten. Am meisten aber freue ich mich darauf, dieses Buch dann drei sehr lieben Menschen übergeben zu können. Ich hoffe, es gefällt ihnen. Ich werde berichten.

Sonntag, 8. August 2010

Guten Morgen !

Weiter geht's mit meinen Blog-Worten zum Sonntag. Heute erstmals schon um 6.24 Uhr wach gewesen und beschlossen, dass ich am Sonntag doch zumindest bis 7.00 Uhr im Bett ausharren sollte - schließlich ist immer noch Sonntag ! Aber um 7.16 Uhr ging dann nix mehr, der Rücken begann zu schmerzen, außerdem hatte mich eine Stechmücke ins Visier genommen, wie ich an den beiden juckenden Einstichen an meinem rechten Daumen feststellte.

Nach Waschen und Anziehen erst mal die Fenster aufgerissen, es ist regnerisch und kühl und ich lebe richtig auf bei diesem Wetter (ich hasse den Hochsommer).

Jetzt sitze ich in meiner Wohnküche beim Frühstück (heiße Schokolade, Körnerbrötchen mit Frischkäse und Marmelade), höre im Radio den "Kult-80er-Tag", die größten Hits aus den 80er Jahren, auf Bayern3 (mein Sonntags-Sender, unter der Woche der Verkehrsmeldungen wegen eher einen regionalen Sender) und blogge.

Gestern und am Freitag hatte ich einen Durchhänger, Lust auf nichts (vielleicht abgesehen von viel und ungesund essen) und lag deshalb gestern auch schon recht bald im Bett. Wenn ich am Freitag von der Arbeit nach Hause komme, bin ich in der letzten Zeit so müde, erschöpft, ausgelaugt... ich habe keine Lust auf Gesellschaft, weil ich diese dann nur als anstrengend empfinde. Beim Einkaufen habe ich gestern eine alte Bekannte getroffen und sie fragt, ob wir wieder mal essen gehen wollten, so wie früher - ich hoffe, nicht allzu lustlos gewirkt zu haben und werde sie heute noch mal anrufen, denn ich habe schon Lust !

Heute Abend werde ich mit einer Freundin den Film "Männer al dente" anschauen, über den ich einige recht gute Kritiken mit dem gemeinsamen Fazit 'der Film ist um Längen besser als sein idiotischer deutscher Titel' gelesen habe. Bin gespannt.

Sonntag, 1. August 2010

Sonntag, 01. August 2010

Und schon wieder eines dieser sonntäglichen Frühstückstisch Postings. Vielleicht sollte ich eine Rubrik "Immer wieder sonntags" einrichten oder gleich das Blog umbenennen ? - egal, jedenfalls finde ich am Sonntag Morgen, wenn ich nicht gerade bis zum Mittag schlafe, am ehesten Gelegenheit, ein paar Zeilen zu schreiben.

Heute gibt's Kürbiskernbrötchen mit Frischkäse und Hiffenmark (Hagebuttenkonfitüre) bzw. mit gepfeffertem Schinken, dazu eine Tasse heiße Schokolade bzw. Johannisbeernektar.

Gestern bin ich den ganzen Tag bei Freunden gewesen und habe diesen bei der Wohnungsrenovierung geholfen - Fenster abschleifen und vorstreichen.
Drecksarbeit am Wochenende ? - Wenn man, so wie ich, im Büro arbeitet und am Abend keine Erfolge sieht, sondern Papier um Papier und Akte um Akte abarbeitet, und es gleichzeitig durch das Arbeitsgebiet bedingt keine großartigen "Erfolge" geben kann, wird körperliche Arbeit am Wochenende plötzlich zur Erholung. Es hat auch was Meditatives, wenn man versucht, sein Werk möglichst gut zu vollenden und sich bei jedem neuen Stück noch zu verbessern. Und ich kann dabei meinen Gedanken nachhängen.

Am Abend wurde dann gegrillt und ich fühlte mich sooo wohl in Gesellschaft lieber Menschen. Zunächst hatte ich zwar Kopfschmerzen, ließ mich dann aber überzeugen, dass mich 500mg Aspirin nicht umbringen werden (da ich ja sonst so gut wie nie bzw. nur, wenn es wirklich erforderlich ist, Schmerztabletten einnehme).
Was will man mehr, wenn nach dem leckeren Essen fürsorglich eine warme Decke über einem ausgebreitet wird, damit man gemütlich den Sternenhimmel auf der Dachterrasse betrachten und dem Gespräch lauschen kann ... ? Diese seltenen Momente sauge ich förmlich in mich auf, weil sie nicht so häufig sind.
Gegen elf bin ich dann aber aufgebrochen, weil man dem Gastgeber seine Müdigkeit dann wirklich ansah und er - im Gegensatz zu mir - heute wieder auf der Baustelle arbeiten wird.

Das Wochenende ist auf jeden Fall gerettet, egal was heute noch kommen mag :-)

Freitag, 30. Juli 2010

Dinner-Cancelling

Eigentlich hatte ich ja heute Mittag mit zwei Bekannten Abendessen in der Pizzeria vereinbart. Nach der Arbeit hatte ich dann aber überhaupt keine Lust, noch irgendwelchen Verpflichtungen nachzugehen und einen Abend mit Smalltalk zu verbringen ... mein Kopf ist einfach dicht vom Büro und ich will nur meine Ruhe. Habe dann alles abgesagt - leider niemanden persönlich erreicht, also Mailboxes und Anrufbeantworter besprochen (was mir dann sofort einen ganzen Schwall schlechten Gewissens einbrachte ob meiner Unzuverlässigkeit, denn eigentlich hasse ich es, wenn Menschen Versprechen und Zusagen, die sie gegeben haben - auch wenn es sich nur um eine Verabredung zum Essen-gehen handelt - wegen Lustlosigkeit brechen).

Statt also einen Abend beim "Stamm-Italiener" zu verbringen habe ich meine Sporttasche gepackt, bin ins Fitnessstudio gefahren, habe dort in aller Ruhe geduscht und einen Saunagang gemacht. War ganz alleine im Saunabereich und habe es sehr genossen, zumal ich schon länger nicht mehr in der Sauna war. Nach dem Saunieren noch ein bisschen auf dem Balkon in der frischen Abendluft geruht, zufällig sogar einen Blick auf einen Kunstflieger erhascht, der sich durch den blauen Himmel schraubte, später meiner Haut eine Portion Bodylotion gegönnt (was ich meist in der Eile vernachlässige) und jetzt wieder zu Hause.

Ich bin morgen den ganzen Tag aus dem Haus (auf die morgige Gesellschaft freue ich mich allerdings sehr), da gönne ich mir heute Nichtstun.

Sonntag, 18. Juli 2010

18. Juli 2010

Wieder eines von diesen schöner-Sonntag-Morgen-Postings :-)

Zum wiederholten Male sitze ich in meinem Esszimmer, habe eine Tasse Schweizer Kakao sowie ein Brötchen mit Hüttenkäse und Hagebuttenmark hinter mir und setze das Frühstück gerade weiter fort mit Geflügelwienerle, Brötchen, einer kleinen Tasse Milchkaffee und Saftschorle. Nebenbei spüle ich das Geschirr, das im Verlauf der letzten Tage und des heutigen Frühstücks angefallen ist, für das es sich aber nicht gelohnt hätte, mit dem Spülen zu beginnen (und im Anschluss die Spüle und das gesamte Drumrum putzen zu müssen.

Gestern Abend wieder mal mit Freundin in der alten "Stamm-Pizzeria" gewesen, die ich für längere Zeit wegen eines m.E. sehr unaufmerksamen / unfreundlichen Verhaltens der Besitzer gemieden und erst in letzter Zeit wieder gelegentlich besucht hatte. Und am gestrigen Abend schmeckte es mir zum ersten Mal auch wieder, denn bei den letzten Besuchen war ich enttäuscht.... über zu harte Nudeln und lasche Salatdressings, überhaupt schmeckte alles nur noch sehr durchschnittlich. Ich glaube nicht, dass mein Geschmacksempfinden durch meine kritische Einstellung zu den Betreibern getrübt oder davon beeinflusst war, sondern vermute als Grund eher die Tatsache, dass man dort zwei bis drei Köche hat. Zumindest einer von denen ist einer zuviel... oder wie man so schön sagt: viele Köche verderben die Pasta.

Heute Abend geht's in Twilight Eclipse. Bin sehr gespannt und freue mich vor allem - bzw. hoffe darauf - Carlisle möglichst oft zu sehen, der mein Favorit in den Verfilmungen der Romane von Stephenie Meyer ist. Habe mittlerweile gehört, dass der dritte Teil nach dem eher enttäuschenden zweiten Teil wieder sehenswert sein soll (wenn man diese Art von Filmen sehen möchte *g*). Wahrscheinlich sitzen wir Mitdreißiger/-innen (bzw. deutlich darüber) wieder inmitten Horden von Teenies. :-)

Während mich die letzten Tage jeden Morgen Halsschmerzen plagten, treibt mir gerade ein heftiger Niesanfall die Tränen in die Augen und verhindert, dass ich hier einen Absatz am Stück schreiben kann, ohne ein neues Taschentuch holen zu müssen...

Gestern im Supermarkt bei den Druckerzeugnissen zugeschlagen: zuerst bei den Zeitschriften der P.M. Perspektive "Verschwörer & Geheime Mächte" nicht widerstehen können in der Hoffnung, dass dieses Heft sich eben gerade nicht an der Panikmache beteiligt, sondern sauber trennt zwischen wahren und möglicherweise ganz harmlosen Fakten auf der einen Seite, so z.B. über historisch gewachsene Zusammenschlüsse wie die Freimaurer und deren Rituale, und haltlosen Gerüchten und Übertreibungen auf der anderen Seite.
Anschließend am Bücherregal noch auf David Safiers neues Buch "Jesus liebt mich" aufmerksam geworden. Zwar fand ich "Mieses Karma" nur auf den ersten Seiten sehr witzig-spritzig, während der Spaßfaktor dann im weiteren Verlauf des Buches deutlich abnahm. Aber nun habe ich mich vom "Teaser" auf dem Cover (oder wie nennt man den kurzen Ausschnitt bzw. die Zusammenfassung auf der Rückseite des Covers, ist ja eigentlich kein Klappentext...) animieren lassen das Buch zu kaufen und hoffe, es ist besser als "Mieses Karma" - was durchaus zu machen wäre ;-)

Samstag, 5. Juni 2010

Blick in den Garten am 05. Juni

Heute war es wirklich richtig heiß. Über 28°C - sagte jedenfalls die Temperaturanzeige meines Autos (und es hat sich definitiv auch so angefühlt).

Ich zog mich deshalb vorzugsweise in den Schatten des alten Kirschbaums zurück, weil mir die Sonne zu intensiv war...




aber die Knospen der Pfingst- und Seerose streben dem wärmenden Sonnenlicht entgegen:







Es grünt und blüht ...











Das kommt davon...

... wenn man auf anderen Blogs herumstöbert und sich dabei zum Drogenkonsum verleiten lässt.

Täglich schaue ich auf Dona Quijotas Blog und hoffe auf Bilder vom Urlaub, finde aber immer wieder bzw. noch den Eintrag vom 28. April vor, wo Dona Quijota beschreibt, wie sie der Versuchung einer legalen Droge erliegt.

Und nun hat's mich erwischt ! Gestern im Supermarkt konnte ich nicht widerstehen und habe mich gerade noch so durchgerungen, zwischen Erdbeer-Rhabarber, Heidelbeer- bzw. Himbeer-Vanille und Pfirsich-Aprikose zu wählen statt gleich von jeder Sorte einen Joghurt-Schokoladen-Stick zu kaufen.

Den Rest der Geschichte kennt man ja:






"all-all"

Brückentag

Während die Stadt, in der ich arbeite, gestern aus allen Nähten platzte - nach tagelangem Regenwetter lockten der letzte Tag der Pfingstferien bzw. der "Brückentag" und die warmen Sonnenstrahlen die Menschen aus den Häusern heraus und hinein in die (Eis-)Cafés und Geschäfte, auf die Straßen und Plätze der Innenstadt -, nutzte ich den Tag, um halbwegs ungestört und konzentriert arbeiten zu können.
Ich hatte am späten Nachmittag noch einen Termin vereinbart, so dass die Versuchung, das Büro doch früher zu verlassen, gar nicht erst aufkam.

Nachdem eine Kollegin schon mehrmals von einer kleinen Konditorei geschwärmt hatte, die wöchentlich nur an bestimmten Tagen - u.a. am Freitag - geöffnet hat und nur eine kleine, aber feine, saisonal abgestimmte Auswahl hausgemachter Kuchen und Torten bereit hält, bot ich mich an, in meiner Mittagspause mit meiner Kollegin zu dieser Konditorei zu fahren und Kuchen zu besorgen.

So versüßten meine Kolleginnen und ich uns die Mittagspause mit einer Tasse Kaffee und solch einem prachtvollen Stück Rhabarbertorte, das wunderbar schmeckte: kein künstlicher Mürbeteigboden unter dem Rührteig, wie es bei den Fabrikkuchen üblich ist, auch wenn der Rührteig dann unten eben etwas feuchter ist, fein-säuerlicher Rhabarber und locker-fluffige, nicht allzu pappig-süße Baisermasse obenauf:



Nach diesem gesunden, vitaminreichen Mittagssnack ;-) ließ es sich doch gleich viel entspannter weiterarbeiten und ich konnte noch einige Sachen fertig machen, zumal sich der geplante Termin dann noch um eine Stunde nach hinten verschob. Habe das Büro dann zwar erst um 17.15 Uhr verlassen, dafür kann ich mich am Montag auf einen halbwegs geordneten Tisch freuen !

Donnerstag, 3. Juni 2010

Blick in den Garten am 3. Juni

Die häufigen Regenschauer der letzten Tage ...





scheinen jetzt ein Ende gefunden zu haben, leichter Wind weht zwar Wolken über den Himmel, aber es war den ganzen Tag sonnig.

Die Goldfische ziehen kühles Nass natürlich vor...



... und auch sie bringt eher der Regen "ganz aus dem Häuschen",



während die Sonne sie unter das schattige Blätterdach flüchten lässt:



Seit Nachbars Katze zur Mäusejagd in die ewigen Jagdgründe entschwunden ist, muss sie nicht mehr um ihr Leben fürchten und kreuzt den Gartenpfad ...



... bevor sie wieder im Blütenmeer untertaucht...



Die Pfingstrosenknospen strecken und recken sich, um endlich von der Sonne wachgeküsst zu werden...



während die Bienen vollauf damit beschäftigt sind, sämtlichen Akeleien einen Besuch abzustatten:





Sonnenuntergang...

... gestern Abend in der Flur, wo ich den Baufortschritt einer Solaranlage besichtigt habe.

Leider war es schon etwas zu dunkel, um mit meiner unspektakulären Digitalkamera noch gestochen scharfe, deutliche Bilder zu machen, aber trotzdem ein schöner Sonnenuntergang...

Mittwoch, 2. Juni 2010

Küche 003

Kann jetzt einen Gang zurückschalten. Heute Telefonat mit Herrn Küchenverkäufer geführt, dem mittlerweile die Auftragsbestätigung vom Werk vorliegt: Auslieferung ab Werk an Möbelhaus voraussichtlich Ende der 25. KW, somit Lieferung und Montage frühestens in der 26. KW, lt. Verkäufer eher ab 01.07.2010. Und da ich am 02.07.2010 selbst unterwegs bin, werde ich den Liefertermin also voraussichtlich in die 27. KW legen, weil ich da eh noch Resturlaub abfeiere.

Somit hat sich das Fußbodenproblem gelöst - wenn ich morgen keine Alternative finde, bleibt's beim bisher favorisierten Boden und fertig.

Dafür heute eine andere Komplikation, mit der ich aber eigentlich schon gerechnet hatte: der PVC-Boden hat sich (natürlich) in seine Einzelbestandteile aufgelöst. Während sich die obere Kunststoff-Schicht gut, wenn auch mit ordentlich Kraftaufwand, hat abziehen lassen, haftet der Filzrücken weiterhin treu vereint mit dem Fußbodenkleber auf dem Estrich. Eines muss man also den damals verwendeten, z.T. sehr gesundheitsschädlichen Klebern lassen: sie haben ihrem Namen alle Ehre gemacht. Das läuft also sehr wahrscheinlich wieder darauf raus, dass der ganze Raum mit dem "Schrabber", so eine Art riesige, laute Schleifmaschine, bearbeitet werden muss, der den ganzen Schmodder vom Boden abschabt. Krach und sehr viel Dreck, vor allem dringt der sich dabei entwickelnde Staub durch jede Ritze, egal wie gut man vorher sämtliche Spalten abklebt.

Somit brauche ich jetzt auch noch nicht streichen, denn nach dem Abschleifen des Bodens muss ich sowieso die ganze Wand wieder abkehren. Aber ich habe nun sowieso einen Monat Leerlauf gewonnen, in dem ich alle Zeit der Welt zum Streichen haben werde.

Ansonsten habe ich heute Türen und Fenster abgeklebt sowie Dübellöcher und die Löcher von den Nägeln, mit denen die Fußbodenleisten befestigt waren, zugespachtelt. Zunächst wollten mich die Männer nicht an die Spachtelmasse lassen ("das muss man richtig machen, sonst hält's nicht!"). Ich sag' ja: wer eine Torte mit Creme dekorieren und glattstreichen kann, der kann auch spachteln *g*. Okay, vielleicht bröckelt mein Kunstwerk dahin, wenn die Bodenleisten neu angenagelt werden, aber bisher sieht es alles ganz gut aus !

Dienstag, 1. Juni 2010

Küche 002

Heute und morgen habe ich Urlaub. Bin nicht so bald aus dem Bett gekommen wie es angesichts des Küchenrenovierungsvorhabens angemessen gewesen wäre, habe mich dafür nach dem Aufstehen ohne Frühstück gleich daran gemacht, Korb um Korb mit allen möglichen Einzelteilen und Gegenständen aus meiner Küche in das darüber liegende Stockwerk zu transportieren. Am frühen Nachmittag kamen mein Bruder und mein Vater, um die Schränke/-chen falls nötig, auseinander zu bauen und ebenfalls nach oben zu bringen. Der Kühlschrank wurde vorübergehend geleert, in den Keller gebracht und dort wieder befüllt - mit dem Abtauen warte ich jetzt, bis die Küche incl. Kühlschrank steht, so dass ich genügend Kühlmöglichkeit habe. Außerdem ist es bis dahin vielleicht etwas wärmer, so dass der Kühlschrank bzw. das Eisfach auch schneller abtaut.

Erste Komplikation beim Telefonat mit dem Bodenleger: die Firma, von der ich den Küchenboden beziehen wollte ("der wird in max. 8 Tagen geliefert"), produziert den Boden erst auf Bestellung (?) und braucht dafür 3-4 Wochen, aber frühestens 21. Juni. Na herzlichen Glückwunsch, bis dahin ist evtl. schon die Küche da. Also werde ich jetzt meinen Küchenverkäufer bitten, beim Werk des Küchenherstellers nachzufragen, ob die Lieferzeit schon absehbar ist (es hieß, im günstigsten Fall 3 Wochen, längstens 6 Wochen). Falls auch die Küche länger auf sich warten lässt, könnte ich auf den ursprünglich gewünschten Boden warten, andernfalls am Freitag die Muster eines anderen Herstellers durchsehen, ob da eine Alternative dabei ist. Die soll dann - lt. Bodenleger - binnen 3-4 Tagen geliefert werden (hoffen wir mal, dass daraus nicht auch 2-3 Wochen werden ?).

Jedenfalls werden wir den alten PVC morgen rausreißen, dann fange ich mit Streichen an, und am Freitag Nachmittag wird der Boden voraussichtlich gespachtelt. Wird schon.

Sonntag, 30. Mai 2010

Sonnen-Sonntag mit Li-La-Lena-Laune

Und schon wieder ein herrlicher Sonntagmorgen :-) War verhältnismäßig früh wach und habe den Morgen genutzt, wieder ein paar Fotos im Garten zu schießen - es hatte heute Morgen geregnet, im Anschluss kamen intensive Sonnenstrahlen durch den mit einzelnen dunklen Regenwolken verhangenen blauen Himmel... ein schönes Licht, um die Blüten und Pflanzen zu fotografieren, auf denen noch die Regentropfen wie glasklare Perlen in der Sonne glitzerten.

Anschließend habe ich mich hier im Esszimmer ans offene Fenster gesetzt und mich während des Frühstücks (Brötchen mit Frischkäse und Erdbeerkonfitüre, dazu Café Choco) mit einem guten Bekannten via Skype unterhalten.

Der Tag liegt offen vor mir... vielleicht kann ich eine gute Bekannte erreichen, mit der ich nun schon seit gut 3 Wochen nicht mehr wirklich ausführlich quatschen konnte, weil wir beide ziemlich viel zu tun hatten - die auszutauschenden Neuigkeiten dürften also den Nachmittag oder Abend füllen :-)

Ansonsten freue ich mich über den Erfolg von Li-La-Lena Meyer-Landrut beim Eurovision Song Contest 2010. Leider wird ja hier und da im Internet immer noch bzw. schon wieder darüber diskutiert, ob sie nun gut singen kann, ob / dass andere sich die Punkte zugeschoben haben, wer den Sieg eigentlich verdient hätte etc. - hallo ? Die Tatsache, dass das eigene Land - also Deutschland - nicht selbst für sich stimmen kann bzw. konnte und wir (dennoch) mit deutlichem Vorsprung gewonnen haben, spricht doch für sich: vielen Zuschauer in unseren Nachbarländern hat "unsere" Lena (am besten) gefallen, trotz oder vielleicht gerade weil sie nicht perfekt singt (oder zumindest keine Gesangsausbildung hat, aber hatte Nicole eine ? weiß nicht...) und sie noch unverbraucht wirkte und man ihr noch kein vorgefertigtes Image übergestülpt hatte. Glückwunsch auch an Herrn Raab, dem nun einige Spötter Anerkennung zollen können, denn er hat gezeigt, dass er nicht nur für Blödel-Beiträge (Wadde-hadde-dudde-da) taugt, sondern doch ein Gespür für Publikumslieblinge hat.
Ich glaube nicht, dass ich mir Lenas Album oder Single kaufen werde, aber dennoch freue ich mich sehr über diesen Erfolg (zumal ich mich noch sehr gut erinnern kann, wie ich früher mit meinen Eltern immer den "Grand Prix d’Eurovision de la Chanson", wie er damals hieß, angeschaut und mich als Siebenjährige mit meinen Eltern über Nicoles Triumph gefreut hatte (heute bringt mich das Lied auch eher zum Gähnen, aber es war - nichtsdestotrotz - damals der Siegertitel !).
Mich, die ich selbst Musik spiele und genauso gerne Musik höre, freut der Triumph der 19jährigen Hannoveraner Abiturientin oder, wie der Radiomoderator eben sagte, des "Fräuleinwunders", welches sich "gegen die osteuropäische Pyrotechnik durchgesetzt" hat, jedenfalls sehr - vielleicht mehr als der in den Sternen stehende Erfolg unserer WM-Elf. Möglicherweise verschwindet sie genauso schnell von der Bildfläche, wie sie aufgetaucht ist... wie so mancher nur kurzzeitig am Musikhimmel glitzernde und bald wieder erloschene Stern - aber den Anblick eines schönen Sternenhimmels kann man schließlich auch nicht konservieren, sondern genießt den Augenblick seiner Gegenwart.

Freitag, 28. Mai 2010

Küche 001

Heute habe ich angefangen, den Inhalt der Schubladen und Schränke in meiner Küche in Kartons zu verpacken und im Dachgeschoss einzulagern. Denn ich habe letzten Freitag die Bestellung für meine erste, eigene, geplante, niegel-nagel-neue Küche aufgegeben und nach Leistung der Anzahlung in dieser Woche gehört sie ja eigentlich (jedenfalls was den Betrag angeht) schon zur Hälfte mir :-)

Meine bisherige Kücheneinrichtung hat zwar ihren Zweck erfüllt, war aber dennoch immer ein Provisorium: sie bestand zum Teil aus alten, weißen Resopal-Küchenschränken, die schon mein Opa in der Wohnung stehen hatte (die also so alt sind wie ich, d.h. > 30 Jahre) sowie zwei weiteren weißen Küchenschränken bzw. -anrichten, die ich vor gut 10 Jahren zusammen mit einem Elektro-Herd mit Backofen sowie einer Kühl-Gefrier-Kombination gekauft und damit die Küche meiner ersten Wohnung zusammengestellt hatte.

Ich hatte dann lange gezögert, mir eigens für diese Wohnung, in der ich jetzt lebe, eine spezielle Küche zusammenstellen zu lassen... aber da sich bisher weder aus beruflichen Gründen noch der Liebe wegen ein Umzug ankündigt(e), erhält - nach dem Wohnzimmer - nun auch die Küche ein neues, schönes Gesicht.

Habe also vorhin die ersten Kartons gepackt mit Küchenzubehör, das ich nicht (mehr) brauchen werde in den nächsten Tagen: diverse Plastikschüsseln und -dosen, Messbecher, Brotboxen, Backutensilien, Besteck und Tassen en masse.
Morgen folgen die Trinkgläser und überhaupt alles andere aus Glas und Porzellan sowie Thermoskannen und evtl. das Kochgeschirr.
Die Geräte (Kaffeemaschine, Wasserkocher, Mikrowelle etc.) hebe ich für den Schluss auf, die kommen eh nicht in Kartons.

Morgen bestelle ich die Farbe (helles Grau) für die Wände, am Dienstag werden die Schränke abgebaut und - wenn's zeitlich klappt - mit dem Herausreißen des alten PVC-Bodens begonnen, am Mittwoch kann ich hoffentlich schon mit dem Streichen anfangen. Wenn alles im Zeitplan bleibt, kann evtl. schon Ende nächster Woche der neue Boden verlegt werden.

Und dann heißt es nur noch warten, warten, warten - auf die Küche. Reguläre Lieferzeit 4-6 Wochen, aber mir wurde gesagt, vielleicht kommt sie auch schon in 3 Wochen. Ich werde berichten.

Montag, 24. Mai 2010

Herrlich !

Ich bin ja sonst nicht soooo die Sonnenanbeterin, aber dieser Pfingstmontag, also wirklich - da kann sogar ich nicht anders und muss mich mit dem Netbook auf den Balkon setzen, wenn auch in den Schatten unter der Markise. Btw: Sonne hatte ich für heute wirklich schon genug, wegen einer Pflichtveranstaltung verbrachte ich heute Vormittag mehr als eine Stunde in der glühenden Sonne, was man mir morgen sicherlich an einer geröteten Nasenspitze ansehen wird.

Ist nicht mein Balkon hier - meine Wohnung ist ganz ohne Balkon oder Terrasse - sondern einer der vielen am Haus meiner Eltern, das in unmittelbarer Nähe meiner Wohnung liegt. Da gibt's einen kleinen Balkon an der Küche sowie die Terrasse am Wohnzimmer, von dieser aus führt ein kleiner Gang um das Haus herum zum Esszimmer, vor dessen Fenster man mit Blick auf den Garten auf einer Holzbank verweilen kann; die Treppe von der Terrasse hinab gelangt man zum Teich und auf den Rasen, der in zwei Ebenen angelegt ist und von Blumenbeeten und Sträuchern umrandet wird. Im oberen Stockwerk gibt es auch noch einen Balkon, aber da es dort noch kein Geländer gibt, wird er kaum bzw. jedenfalls nicht zum Relaxen benutzt.

Die Vögel zwitschern sich gerade einen ab, als ob der Sommer morgen wieder vorbei sein könnte, die Goldfische tümpeln zu sechzehnt knapp unter der Wasseroberfläche und nagen an den algenbewachsenen Steinplatten im Teich. Ursprünglich waren das mal vier gekaufte Goldfische, diese vier heben sich durch ihre Größe, ihr kräftiges Rot-Orange und die fein gefächerten Schwanzflossen von den anderen Teichbewohnern ab. Die anderen, ja, die waren eines Tages auch da... wir hatten gar nicht damit gerechnet, dass sich die Fische in unserem den Regeln der Aquaristik und Teichkunst wohl kaum entsprechenden Bassin vermehren würden, doch eines Tages schwammen da viele kleine Fische, von denen zwar der ein oder andere vermutlich gefressen wurde, aber ein kleiner bunter Haufen (orange, weiß und schwarz) konnte sich behaupten.

Die Tulpen, gelb, rosa und lila, sind so gut wie verblüht, dafür lassen die Akeleien ihre weiß, rosé und violett betuchten Köpfchen im Wind schaukeln. Die Knospen der Pfingstrosen explodieren eine nach der anderen zu dichten Blütenbällen in kräftigem Pink, Purpur und cremigen Rosatönen.

Bisher ist mir noch keine nervige Wespe begegnet, sondern nur geschäftige Bienen und friedliebende Hummeln, die sich schwerfällig von einer Blüte zur anderen hangeln.

Darüber ein blauer Himmel mit weißen Wolkenfetzen und ab und zu ein erfrischender Windhauch. So genieße sogar ich den Sommer :-)

Donnerstag, 6. Mai 2010

6. Mai 2010

Ich hasse ja diese neuartige Schreibweise für das Datum, in umgekehrter Reihenfolge und mit Strichen zwischen den Zahlen:
2010-05-06

Das wirkt so nüchtern und genormt, wie eine Rechnungs- oder Kunden-Nummer, ein Datum bzw. Tag sieht aus wie der andere.

Wenn ich hingegen den Monat ausgeschrieben sehe, dann assoziiere ich Bilder mit dem Wort.... April lässt mich an Aprilwetter denken... Mai an blühende Bäume; Juli und August an Schwimmbad, Urlaub, Sonnenschein, Grillen... September und Oktober an Ernte, speziell an Weinlese sowie bunt gefärbtes Laub... November an graue, kühle Tage und viel Nebel, Dezember an Weihnachten und die Wintermonate allgemein an Schnee.

Deshalb (und weil mir auch sonst keine passende einfiel) dient heute das "richtige" Datum als Überschrift - auch wenn das aktuelle Wetter nicht unbedingt meiner Vorstellung von "Mai" entspricht ;-)


Habe mich heute im Blog einer Flugbegleiterin festgelesen.

Außerdem im Chat auf die Cultured Pearls hingewiesen worden und gleich bei amazon deren Pearls of a Decade-Best of-CD bestellt. Eigentlich nicht unbedingt mein Musik-Stil, aber die Musik wirkt so beruhigend, dass ich mir sehr gut vorstellen kann, sie nach einem stressigen Tag im Büro daheim laufen zu lassen, um "runterzukommen".

Montag, 3. Mai 2010

Donnerstag, 22. April 2010

1500 kcal...

... sind nicht viel, wahrlich nicht. *seufz*

Werde hier nicht näher darauf eingehen, wie es dazu kommt, aber ich versuche mich gerade daran, meine tägliche Energiezufuhr auf (nicht weniger als) 1500kcal zu drosseln.

Da ich heute Urlaub habe, bin ich erst um 10.30 Uhr aufgestanden und habe dann ein winziges Schoko-Osterei (ich brauchte einfach Schokolade), 1 Brötchen mit Sonnenblumenkernen und ein Würstchen gegessen. Und - schwupps - sind ca. 460kcal weg ! Dabei hätte ich noch mindestens ein Brötchen mit Marmelade essen wollen, aber dann bleibt ja nichts mehr für den Rest des Tages übrig ! Also habe ich mir jetzt einen Trostcappucino gemacht und damit die 500kcal fast voll, also ein Drittel meiner Tagesration an Kalorien verbraucht.
Wenn ich auf Arbeit wäre, würde mich die ständige Beschäftigung vielleicht ablenken, aber momentan kreisen meine Gedanken nur noch um's Essen und darum, wie und ob ich mein "Kalorien-Budget" einhalten kann. Deshalb sitze ich jetzt auch hier und blogge ein bisschen - um mich abzulenken und "runterzukommen".

Da ich aber nicht gezwungen bin, mich streng an diese kcal-Vorgabe zu halten, sondern es mir vielmehr so einrichten soll, wie ich am besten damit zurecht komme (d.h. auch die 1500kcal überschreiten darf), werde ich die Strategie wohl ändern. Sinnvoll wäre, bestimmte fett-/kalorienreiche Lebensmittel einzuschränken. Um auf o.g. Schoko-Osterei zurückzukommen: das wäre wirklich nicht nötig gewesen, ich habe einfach dem morgendlichen Impuls "Ich brauch' jetzt sofort Schokolade !" nachgegeben. Werde mir also vielleicht eine hübsche (kleine) Porzellanschale in die Küche oder an einen zentralen Ort der Wohnung stellen, die (m)eine tägliche Schoko-Ration enthält, und daneben eine Schale mit ausreichend Obst. So habe ich meine (restliche) Schoko-Ration im Blick und bin dann eher motiviert, die Schokolade für den Rest des Tages aufzusparen und stattdessen ein Stück Obst zu essen.

Das klingt so banal, und eigentlich finde ich es lächerlich, wenn ich als erwachsene Frau auf solche Kindergarten-Spielchen zurückgreifen muss, aber anders klappt das wohl nicht.

Fest steht nur, dass ich es schon mal geschafft habe (viel) abzunehmen und das feste Ziel habe, heuer im Herbst bei einer bestimmten Familienfeier zumindest eine Kleidergröße kleiner tragen zu können.

Sonntag, 11. April 2010

Ganz schön stressig...

... wird die kommende Woche werden. Der morgige Tag bietet, abgesehen natürlich vom Job, noch etwas Schonfrist. Diese sollte ich aber ausnutzen und einen Abstecher in ein Bekleidungsgeschäft machen. Dort hoffe ich für meinen Kurztrip nächstes Wochenende eine Übergangsjacke zu ergattern (okay, der Begriff ist recht old-school, trifft es aber ganz gut, eine zwar leichte, aber trotzdem aprilwettertaugliche Jacke, in der man bei frühlingshaftem Sonnenschein nicht zerfließt, aber bei Regenschauern auch nicht nass wird) und ein, zwei schicke Oberteile.
Den Abend muss ich dann für meinen wohl einzigen Besuch im Fitnessstudio in den nächsten 7 Tagen nutzen.

Ab Dienstag steht bis Donnerstag jeden Abend ein Termin an, und am Freitag Morgen heißt es um spätestens 5.30 Uhr aufstehen, gut frühstücken und ab zum Bus. Ich hoffe, ich ergattere nicht den tollen Platz direkt an der Treppe (spricht: Toilette). Überhaupt finde ich, diese Örtchen dürften im Bus nur für den absoluten Notfall vorgehalten werden, und nicht deshalb, weil die (v.a. männlichen) Mitreisenden sich zuviel Bier einverleiben, um bis zur nächsten Raststätte aushalten zu können. Schließlich werden für die Raucher sowieso Zwischenstopps eingelegt, und die sollten auch reichen, um das WC aufzusuchen.
Aber vielleicht sollte ich mir da mal nicht so viele Gedanken machen und mich überraschen lassen. Ich werde es schon ertragen ;-)

Bis es soweit ist, werde ich allerdings noch vier sehr anstrengende Tage haben und ich bin bemüht, im Büro noch soviel Arbeit wie möglich wegzuschaffen. Schließlich habe ich dann ab Freitag ein paar Tage Urlaub, da wird wieder genug Post liegen bleiben, um mir die Wiederkehr ordentlich zu vermiesen.

Gespannt bin ich auf die Verkehrssituation auf dem Weg zur Arbeit morgen früh. Die letzten beiden Wochen ging es noch relativ flüssig, aber es waren ja auch Osterferien. Ab morgen allerdings kann das ziemlich chaotisch werden, und das vermutlich für die nächsten Jahre, bis die Bauarbeiten abgeschlossen sind (... und noch haben sie nicht einmal begonnen !).

Sonntag, 14. März 2010

Wie weit ist es mit meinem Bloggen gekommen...

... wenn ich mein Blog schon nicht mehr direkt ansteuere, sondern via donaquijotas blogroll darauf aufmerksam gemacht werde und mich deshalb aufraffe, wieder einmal ein paar Worte zu schreiben ?

Beim Aufrufen meines Blogs springt mich dann gleich die slide-show 'Urlaub 2009' an; die könnte eigentlich auch so langsam verschwinden. Vielleicht macht sie in Kürze Bildern von Frühlingsblumen Platz, mal sehen.

Sitze gerade blog-frühstückend am Tisch, d.h. Netbook zentral vor mir, zu meiner Rechten die Kaffeetasse mit einem Rest Vanilla-Chocolate-Kaffee, zu meiner Linken ein Körnerbrötchen mit Wurst, dem Nachfolger seines Zwillingskörnerbrötchens mit Margarine und Akazienhonig bzw. Kirschkonfitüre. Habe mich heute nämlich - trotz Sonntag und gestrigem abendlichen Auftritt - ziemlich früh aus den Federn schwingen können.

Noch ist die Tagesplanung ziemlich offen. Am ehesten ist mir nach (Aus-)Ruhe(-n). Die Wochen sind derzeit so sehr mit Arbeit und Terminen angefüllt, dass mir wenig Zeit einfach nur für mich bleibt. Eine Einladung zur Besichtigung einer Ausstellung von Presse-Fotos habe ich schon ausgeschlagen. Vermutlich werde ich in nächster Zeit dann noch eine SMS von einer Bekannten erhalten, ob wir heute Mittag Kaffee trinken gehen wollen - aber selbst Kaffeeklatsch ist mir heute zuviel.

Kino würde mich reizen, aber meist kann ich mich nicht aufraffen und wenn es dann erst mal Abend ist, mag ich auch nicht mehr raus. Obwohl ich Avatar in 3D schon noch gerne sehen würde...

Sonntag, 7. März 2010

Wo ist meine Sonnenbrille ?!

Igittigittigitt. Ist das sonnig da draußen. Viel zu hell für meine Verhältnisse. Ich müsste mal bei den Eltern in unser Familienstammbuch schauen, aber mir scheint, es gibt da einen Zweig, der bis nach Transylvanien zurück reicht...

Obwohl ich gerade unter einem akuten Schub von Unlust leide, habe ich einer Freundin zugesagt mit ihr einen Kaffee trinken zu gehen. Sie als Sonnenanbeterin wird dann wohl auch noch draußen sitzen wollen. *gnarf*

Was tut man nicht alles, um die sozialen Erwartungen zu erfüllen.

Sonntag, 21. Februar 2010

Jaaaa !

Während andere ob des erneuten Schneefalls vermutlich in tiefe Verzweiflung verfallen, habe ich frohlockt, als ich heute Morgen beim Ziehen des Rollos die gemächlich dahinrieselnden, wattigen Flocken gesehen habe.
Da stehe ich doch gerne auf - und nicht nur das, nach dem Morgenkaffee (den ich mir auch nur an solchen Sonntagen gönne) und zwei Stücken leckeren Schokokuchens von meiner Mutter habe ich mich winterfest angezogen, bin raus und habe meinem Vater beim Schneeschippen und Straße-Kehren Gesellschaft geleistet. Er ist schließlich auch nicht mehr der Jüngste und ich war diesen Winter wirklich jeden Tag froh, dass er noch so fit ist. Denn so gerne ich Schnee mag: es kostet ordentlich Zeit, wenn man jeden Tag vor der Arbeit auch noch den Räum- und Streudienst leisten muss. Kürzlich habe ich mehr oder minder zufällig einen Gebührenbescheid einer größeren Stadt über Müll-, Abwasser- und Straßensäuberungsgebühr zu Augen bekommen und daran sehen können, wie gut Städte es sich bezahlen lassen, wenn sie die Räum- und Streupflicht ihrer Bürger selbst übernehmen. In einer Stadt auch sinnvoll, wo es (in manchen Stadtteilen) überwiegend Mietswohnungen gibt, deren Besitzer oft woanders wohnen und man sich nicht bei allen (oder eher den wenigsten) Mietern darauf verlassen kann, dass sie ordentlich (oder überhaupt) räumen bzw. kehren.
Jedenfalls ist Schnee räumen eine Arbeit, die ich gerne erledige.
Aber ich denke, jetzt ist es mit dem Schnee bald vorbei, schließlich ist fast März. Obwohl das nix heißen muss, vor zwei oder drei Jahren hatte es am ersten Freitag im März nochmal gute 10cm geschneit. Das weiß ich noch sehr genau, weil ich so hellauf begeistert war, dass ich - auf total einsamen Straßen - zu meinem Fitnessstudio gefahren bin und dort Saunieren war. Es gibt nichts Schöneres, als sich nach dem Saunagang zur Abkühlung auf den Balkon zu begeben und sich dort auf eine Sonnenliege zu legen, die mit 10cm Schnee bedeckt ist ;-)

Um an das Thema des letzten Beitrags anzuknüpfen: morgen habe ich wieder mal einen ZA-Termin, da wird sich dann wohl herausstellen, ob ich für diesen blöden (toten) Zahn jetzt eine (Teil-)Krone brauche oder wie der ZA das Malheur restaurieren will ;-)

Samstag, 16. Januar 2010

WKB in process ...

Zunächst vielen Dank für die guten Wünsche an J. :-)

Mir geht's wieder besser, erst war der Zahn bzw. seine Wurzel und / oder der Nerv noch etwas widerspenstig, so dass ich die Zahnarztpraxis beim ersten anberaumten Behandlungstermin wieder ziemlich schnell verlassen durfte - die Betäubung hatte mir zwar fast das halbe Gesicht lahmgelegt, aber nicht den noch immer entzündeten Zahn bzw. sein "Fundament"... - und vom Zahnarzt zu einem weiteren Stelldichein binnen 3 Tagen eingeladen wurde.

Bei diesem Termin war's dann endgültig um den Zahn geschehen, er hatte wohl kapituliert und sein Leben ausgehaucht, denn das nun folgende Herumgestochere und Pobeln in der Zahnruine ging komplett ohne Betäubung. Und als ich nach gefühlten 10min ausspülen sollte, die Assistentin schon mein "Lätzchen" abnahm und der ZA meinte, dass wir nur noch einen Termin zum Füllen der Kanäle und des Zahnes bräuchten, war ich dann doch etwas erstaunt und fragte ihn, ob das denn nun schon alles gewesen sei - wo man doch immer hört "huh... Wurzelkanalbehandlung... schrecklich, schmerzhaft, grausam... uah... gaaaanz schlimm" und diese offensichtlich nach der Wurzelspitzenresektion mit zur TopTen der unerfreulichsten Zahnbehandlungen zu gehören scheint. Er meinte, es gebe schon auch schmerzhafte Wurzelkanalbehandlungen, oft dann, wenn die Leute zu lange warten, die Zahnschmerzen in der Hoffnung ertragen, sie würden wieder schwinden und sich dann mit einer bösen Entzündung zum ZA schleppen. Außerdem würden meist die unguten Zahnarzt-Erlebnisse weitererzählt (oder im Internet breit getreten ;-)).

Also, meine WKB war jedenfalls gar nicht so schlimm.
Und wenn ich als kleine Zahnarzt-Schisserin das schreibe, dann stimmt das auch.