Sonntag, 20. Dezember 2009

Selbstbeherrschung...

... fällt sehr schwer, wenn man bei den Eltern am PC sitzt und 10cm links von der Tastatur der erste Plätzchendosenstapel steht (Terassen mit Erdbeermarmelade und Heinerle), gefolgt von weiteren Dosen und Eimern mit Schoko-Nuss-Kränzen, Kokosmakronen, Nougatplätzchen, Vanillekipferl und Schneeballen.

Mjam.

Samstag, 31. Oktober 2009

4und30

Habe mich gerade eben bettfertig gemacht, damit ich morgen früh genug aus dem Bett komme, um letzte Besorgungen zu erledigen.
Schließlich will dann meine "Herkunftsfamilie" zwecks Gratulation und Geschenk-Entgegennahme beehrt werden, wo vermutlich auch das Mittagessen auf mich warten wird, und anschließend muss ich noch eilig in den Supermarkt, um letzte Besorgungen für meine Gäste zu machen, die schon kurz vor Zwei vor der Tür stehen werden.

Überhaupt ist mein Terminplan morgen - dafür, dass es sich um meinen Geburtstag handelt - nicht weniger voll als sonst. Wie bereits erwähnt, am frühen Nachmittag 3 Gäste zu Kaffee und Kuchen, anschließend Stippvisite beim Sektempfang anlässlich einer anderen Geburtstagsfeier, dann bei Freundin zum Abendessen eingeladen, um anschließend mit ihr ins Kino ('Männerherzen') zu gehen. Der Film soll gut sein - hoffentlich !

Gerade eben habe ich beim prüfenden Blick in den Badezimmerspiegel feststellen müssen, dass ich für 34 Jahre schon ziemlich viele graue Haare habe :-( werde mich also entweder weniger ärgern müssen (schwieriges Unterfangen bei meinem Naturell) oder ziemlich bald einen Friseurtermin brauchen (sehr wahrscheinlich *g*).

Jetzt aber ins Bett. Bleibt nur zu hoffen, dass ich mich bis morgen wieder halbwegs auf dem Weg der Besserung befindet (oder zumindest mein derzeit total brachliegender Geschmacks- und Geruchssinn).

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Das eiskalte Händchen

Daran musste ich gerade denken.... war das nicht bei Adams' Family oder wie diese US-Comedy-Serie mit den Vampiren hieß ?
Ich spüre beim Tippen schon gar nicht mehr die Taste an den Fingerspitzen, so eiskalte Finger habe ich.
Bin nämlich mächtig krank.
Ging gestern morgen mit Kratzen im Hals los, was sich bis 12.00 Uhr zu ordentlichen Halsschmerzen gesteigert hat, dazu gesellten sich Schnupfen, ordentlich dichte Nebenhöhlen (mein Kopf fühlt sich an wie so ein Riesenkürbis...) und weiterhin Halsschmerzen, Halsschmerzen, Halsschmerzen.

Ich geh' jetzt erst mal essen. Bei Mama. Nur dass es statt Hühnersuppe ordentliches Gulasch gibt :-)

Sonntag, 27. September 2009

Sonntag, 27.09.2009

Eigentlich gibt es in meinem relativ gleichförmigen, ohne besondere Ereignisse vor sich hinplätscherndem Leben ich keinen Anlass, gerade heute einen Beitrag zu posten. Einziger Grund ist wohl, dass ich einerseits das Gefühl habe, endlich wieder einmal irgendwas schreiben zu müssen, andererseits aber auch ein bisschen freie Zeit.

Diese ist dem Umstand geschuldet, dass ich heute schon sehr früh aufgestanden bin um meinen Bruder zu einem Seminar zu fahren (nach einer Feier traute er seinem Restalkoholspiegel noch nicht und wollte kein Risiko eingehen). Während ich anschließend auf einem Parkplatz darauf wartete, wiederum von meinem Vater abgeholt zu werden (das Auto hatte ich für meinen Bruder dort stehen lassen), spielte ich ein wenig mit der Foto-Funktion meines Handys herum und hielt dasherbstmorgendlichen Schattenspiel und ein tänzelndes Blatt fest.

Bei der Rückfahrt machten wir einen Abstecher zum Garten, dessen spätsommerliche Pracht nun langsam zur Neige geht. Ein bisschen davon habe ich mir in Form von Rosen und Rittersporn in mein Wohnzimmer hinüber gerettet.

Gerade sitze ich an meinem Esstisch, während die goldene Herbstsonne durch's offene Fenster hereinströmt, vor mir der Topf mit dem Basilikum, das sich trotz meiner sehr mangelhaft ausgeprägten gärtnerischen Qualitäten hervorragend hält und knackig grün und frisch vor sich hin wuchert. Leider hatte ich in letzter Zeit keine Gelegenheit zum Kochen.... entweder könnte ich das Basilikum opfern, um erstmals selbst ein Pesto herzustellen, oder ich kaufe mir für's Abendbrot Tomaten und Mozzarella, um diese verschwenderisch mit Basilikum einzuhüllen. Dafür kommt aber eigentlich nur morgen Abend in Frage, denn der Rest der Woche ist bereits verplant: Dienstag Sport, Mittwoch Arbeitskreis, Donnerstag Musikprobe und am Freitag steht wahrscheinlich die Weinlese (Silvaner) an.

Heute Nachmittag bin ich im Briefwahlvorstand, was in erster Linie immer wieder langes Warten bedeutet, denn die eigentliche Arbeit (äußere Wahlumschläge öffnen, innen liegende Wahlscheine anhand des Wählerverzeichnisses kontrollieren, Stimmzettelumschläge in die Urne, ab 18.00 Uhr dann Leeren der Urne, Öffnen der Stimmzettelumschläge, Stapel bilden, Auszählen, über einzelne Stimmzettel Beschluss fassen) dauert gar nicht so lange. Trotzdem muss der Wahlvorstand bzw. ein Teil davon immer anwesend sein. Irgendwann zwischendurch werde ich selbst wählen. Die Wahlanalysen und Interviews nach der Wahl werde ich mir allerdings wahrscheinlich nicht zumuten, das nervt einfach nur noch. Es reicht, via Internet die Hochrechnungen zu verfolgen und dann morgen das vorläufige amtliche Ergebnis zu erfahren.

Ich bin sowieso kein Freund von Parteiprogrammen - ich wünsche mir eine Politik der Gerechtigkeit und Vernunft. Und mit Gerechtigkeit meine ich nicht, dass jeder alles bekommt, was er gerne hätte, sondern das, was er braucht, um zufrieden zu leben und zugleich das, was ihm oder ihr zusteht. Das Problem ist wohl, dass die subjektiven Wünsche und Bedürfnisse das objektiv Erforderliche und Angemessene mittlerweile oft immens übersteigen.
Hm, stellt sich die Frage, wer befugt und qualifiziert ist zu entscheiden, was dem Einzelnen zusteht ...

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Auf meiner Digicam schlummern dann auch noch ein paar Bilder, die ich verbloggen wollte, aber ich bin bisher einfach zu faul gewesen, die Kamera anzuschließen. Vielleicht sollte ich mal einen Versuch mit dem Netbook starten, einfach auch um zu sehen, wie langsam oder schnell das Übertragen auf's Netbook funktioniert.

Ach ja, das Netbook - mein Asus eeePC 1005HA-H. Am Mittwoch, 16.09., kam er per Post (aufgrund des geringen Gewichts von nur 1,27 kg incl. Akku musste er nicht mal per Päckchen verschickt werden). Nach bereits zwei Stunden war der Akku voll geladen und ich konnte zum ersten Mal "reinschnuppern". An den letzten beiden Wochenenden habe ich dann mit Hilfe meines Computer-Bruders den Rechner an meine Bedürfnisse angepasst und seit gestern habe ich WLAN in meiner Wohnung. Deshalb nutzte ich dann gestern erstmals die Gelegenheit, mit dem Netbook hier im Essbereich meiner Wohnung zu sitzen und drahtlos zu chatten, bis der Akku zur Neige ging. Mit Absicht, denn ich wollte ihn - wie empfohlen - einmal "tiefentladen". Es dauerte bis 1.30 Uhr, bis das Netbook dann endlich seinen (elektrischen) Geist aushauchte ;-) und anschließend hing ich das Netbook wieder ans Netz, damit es sich regeneriert.
Ein Minuspunkt ist tatsächlich die Reflektion des Bildschirms, diese ließe sich allerdings vermeiden, wenn man nicht - so wie ich gerade - am Fenster sitzt. Den schwarzen Hochglanz-Pianolack wiederum, der in einigen Kundenrezensionen kritisiert wurde, empfinde ich als nicht so problematisch. Okay, man sieht natürlich die Fingerabdrücke - aber die kann man wegwischen und im Übrigen stören sie mich auch nicht. Das Netbook ist ein Gebrauchsgegenstand und kein Schmuckstück.
An die kleine Tastatur kann man sich gewöhnen, auch wenn ich häufiger als sonst Fehler tippe (diese bitte ich mir ggf. nachzusehen). Einzig an die Lage und den Einsatz der "Fn-(Funktion)-Taste" muss ich mich noch gewöhnen, da ich diese ja am PC nicht habe bzw. brauche. Aber ich bin ja noch jung (*harhar*) und anpassungsfähig. ;-)
Muss mich jetzt nur noch schlau machen, wo es in der Stadt Hotspots gibt, für den Fall der Fälle. Obwohl ich denke, dass ich immer noch am ehesten zu Hause online gehen werde und das Netbook unterwegs eher zum Erstellen von Notizen verwenden werde.

So... jetzt räume ich hier erst mal die Überreste meines Frühstücks weg.

Sonntag, 13. September 2009

Vorfreude

Heute nachmittag habe ich den hier bestellt. Wenn er morgen versandt wird, müsste er voraussichtlich am Mittwoch, spätestens am Donnerstag bei mir eintreffen.
Ich kann's kaum erwarten *zappel* :-)

Freitag, 4. September 2009

Graublau und Schuhkauf-Frust

Was das Wetter angeht, bringt mich ja eigentlich nichts so leicht aus der Fassung. Während andere nach 2 Wochen Regen in mittelschwere Depressionen verfallen, sich lichthungrig unter Solarien oder Tageslichtlampen bzw. wärmebedürftig in Saunen retten, bin ich immer noch froh gelaunt. Aber dieses Wetter heute, das ist schon Hardcore-Herbst-Wetter, echt jetzt.

Der Himmel lückenlos in Grau-Blau gehalten, der Regen variierte zwischen mittelstark und da-hilft-nicht-mal-mehr-ein-Regenschirm und ich habe kurzentschlossen auf meinen geplanten IKEA-Besuch verzichtet, weil ich keine Lust hatte, über den ganzen (gut besetzten) Parkplatz bis zum Eingang im strömenden Regen zu laufen. So spart man Geld !

Ich bin müde. Und wenn ich nicht heute Abend noch in der Pizzeria verabredet wäre, würde ich mich ins Bett legen und schlafen bis morgen früh. Der Pizzeria-Besuch ist eigentlich auch nur eine Gefälligkeit, einer Bekannten zu liebe, denn ich kann mir das eigentlich weder kalorienmäßig leisten noch habe ich gesteigerte Lust drauf (siehe Müdigkeit).
Natürlich müsste ich dort nichts essen - aber das ist dann auch wieder doof, stundenlang an einem Wasserglas zu kleben...

Vorhin habe ich mich dann noch im Schuhladen umgeschaut, denn ich brauche dringend tageslichttaugliche, gute Schuhe für den Herbst / Winter, die ich auch im Büro tragen kann - also klassisch, bequem und belastbar.
Ich finde es immer wieder verwunderlich, wieso Schuhe trotz Größe 42 immer noch die Breite eines Schuhs in Größe 38 haben ? Sollte man nicht annehmen können, dass ein Fuß mit zunehmender Länge auch etwas breiter wird ? Es gab zwar ein (spärlich bestücktes) Regal mit Schuhen in Weite "G", bzw. überschrieben mit "Bequeme Schuhmode". So sahen die dann auch aus. Naturlederlatschen, Öko-Look (nix gegen Öko, aber mit sowas kann und will ich keine Termine wahr nehmen), Kindersärge. Also auch nix für mich.
Und Größe 43 ist dann eben zu groß (das ist neu, dass sie Damenschuhe in 43 führen).
Möglicherweise werde ich mal noch dem Schuhgeschäft, wo ich die ersten 6 Jahre meines Lebens meine Schuhe bekommen habe, einen Besuch abstatten - und wo man mich noch heute mit Namen kennt....

Ansonsten tut es mir leid für den Schuh-Fachhandel, aber dann muss ich eben zum Geschäft mit dem großen D ausweichen - denn die haben Schuhe, die mir passen, auch wenn man das von einem 'Discounter' nicht unbedingt erwartet.

Sonntag, 30. August 2009

Liebe Spinnenphobiker...

... auch wenn es den folgenden Fotos an Brillanz und Schärfe mangeln mag, empfehle ich euch trotzdem, nun woanders weiterzulesen.

Während bei Frau Schäufele die Spinne noch mit dem Garten vorlieb nimmt, haben sich die hiesigen Spinnen offenbar mein Badezimmer auserkoren, denn ich habe binnen zwei Wochen schon zwei dieser niedlichen Exemplare unter größtem Widerwillen (lebend!) aus der Badewanne entfernen müssen:




















Ich bitte die schlechte Bildqualität (Aufnahme durch Plastikdose *g*) zu entschuldigen, aber ich wollte das Tier in einem ausbruchsicheren Behältnis eingesperrt wissen, bevor ich mich an die Foto-Dokumentation machte.

Brrrrrrr. *schüttel*

Zwetschgenkuchen

Gerade eben habe ich einen Anruf von C. bekommen. Eine Kollegin hat ihr einen Eimer voller Zwetschen vermacht, die sie heute morgen u.a. zu Zwetschgenkuchen verarbeitet hat. Aber für sie alleine ist so ein Blech Zwetschgenkuchen zuviel und jetzt ist sie auf der Suche nach Opfern, denen sie den Mund wässrig machen und Abnehmvorsätze sabotieren kann.

Mein Mittagessen war reichlich und ich hatte sogar in Erwägung gezogen, das Abendessen heute ausfallen zu lassen (neudeutsch: Dinner-Cancelling) und stattdessen nur noch Obst zu essen. Naja. Zwetschgenkuchen ist ja, gewissermaßen, auch Obst. Man darf das nicht zu eng sehen. Die Kleider sind schon eng genug.

Ich geh' dann mal - zu Kaffee und (Zwetschgen-)Kuchen.

Sonntag, 23. August 2009

Eigentlich ....

... sollte ich jetzt, an diesem schönen, geruhsamen Sonntagnachmittag, eines oder mehrere der folgenden Dinge tun, wobei die Reihenfolge nicht die Dringlichkeit oder Wichtigkeit wiedergibt:

  • nach draußen gehen, die Sonne genießen, ein paar Bilder machen
  • ins Schwimmbad gehen (ich glaube, ich war seit 15 Jahren nicht mehr im Freibad - komplexbedingt -, lediglich wenn wir die Therme besuchen oder unser Wellness-Wochenende machen, schwimme ich - dann aber exzessiv - in den hauseigenen Schwimmbecken, doch leider sind die in der Regel so untief und überhitzt, dass lediglich ein sich-im-Wasser-dahintreiben-lassen, aber kein Schwimmen i.e.S. möglich ist
  • Eis-Essen gehen (was sich allerdings negativ auf die Wahrscheinlichkeit eines Schwimmbad-Besuchs auswirken würde)
  • den vorherigen Post fertigschreiben (dumm nur, dass ich mich nach einer Woche im Büro kaum mehr an meinen Urlaub erinnern kann, und die sowieso etwas kurz gekommene Erholung ist - wie zu erwarten war - auch schon flöten)
  • Konzertorganisation betreiben (Termine festlegen, Einladungen schreiben etc. pp.)
  • Schreibkram erledigen, die überall in der Wohnung umherliegenden Schriftstücke auf Ablage bzw. Papierkorb sortieren, ersteren Stapel nach Themen geordnet abheften
  • den Hokkaido-Kürbis in der Küche z.B. zu einer leckeren Suppe verarbeiten
  • außerdem die Äpfel, von denen der erste gefault ist und die anderen zu schrumpeln beginnen, z.B. zu einem einfach Apfelkuchen transformieren
  • entscheiden, nach welchem System ich die CDs im Wohnzimmer ordne und dies dann auch umsetzen, damit die Stapel auf dem Couchtisch verschwinden
  • Putzen & Aufwaschen

Es gäbe also genug zu tun - packen wir's an. Naja. Aber nicht heute. Ist doch so ein schöner Tag. Und so warm auch, da ist Arbeit schon ein bisschen unangenehm. - Wird ja auch bald kühler, dann lässt sich viel besser (körperlich und auch sonst) arbeiten (ich hasse dieses Wetter, alles über 25°C setzt mich außer Gefecht). Genau, im Winter, da ist doch dann genügend Zeit (und die Punkte Äpfel und Kürbis haben sich dann auch erledigt, weil sie schon im Kompost vor sich hin gammeln).

Eigentlich bin ich auch total müde, könnte mich schon wieder ins Bett legen (das ich um 11.34 Uhr verlassen habe...). Das Einzige, das jetzt verlockend wäre: ein gutes Gespräch. Vielleicht bei einem Eis (wunderbar, dann hätte ich sogar einen der obigen Punkte abgearbeitet !). Aber es ist niemand da, mit dem ich ein solches Gespräch führen könnte. Also doch nur Eis. Aber Eis alleine ist auch doof und außerdem ... wie ich schon sagte ... schlecht für die Schwimmbad-Figur.

Herrliche Sommer-Sonntage sind doof. Jedenfalls alleine.

Montag, 10. August 2009

Moinmoin !

Da bin ich wieder, zurück von der Nordseeküste, von der ich mir moderate Temperaturen und vielleicht ab und zu Wind oder gar ein bisschen Regen erhofft hatte.

Stattdessen hatten wir in Jever einen ebenso heißen Hochsommer wie hier mit strahlender Sonne vor blauem Himmel, Gluthitze und schwülen Nächten.
Nachdem wir am Dienstag in aller Frühe Richtung Norden aufgebrochen und am frühen Nachmittag angekommen waren, machten wir einen kurzen Stadtbummel durch die Altstadt von Jever und anschließend eine Stippvisite an den Strand von Hooksiel mit Abendessen beim Fisch-Imbiss.
Fisch-Imbiss, das lässt vielleicht eine Vorstellung von "Currywurst-Bude an der Ecke" aufkommen, aber nein - der Backfisch, den wir dort mit Pommes und Ketchup vertilgten, war wirklich vom Allerfeinsten. Der Fisch herrlich weiß und schmackhaft in einem knusprig ausgebackenen Teigmantel und die Portionen alles andere als bademoden-freundlich.

Schon am Mittwoch holte ich mir dann einen derart heftigen Sonnenbrand auf den Füßen und Unterschenkeln, dass ich noch die ganze restliche Woche davon zehren konnte. Die Haut war stellenweise so geschwollen und schmerzempfindlich, dass ich kaum mehr Schuhe anziehen konnte, weil die Riemen oder Nähte zu sehr auf der Haut rieben. Da half dann auch der Panthenol-Schaum aus der Apotheke nicht mehr, nur Abduschen mit sehr kaltem Wasser verschaffte etwas Linderung.
[Jetzt, wo ich zurück bin, öffnen sich die Blasen und die Haut fängt an, sich zu schälen, was ja sonst schon nach 2-3 Tagen passiert. Jeder (Haut-)Arzt würde angesichts soviel Unvernunft entsetzt den Kopf schütteln. Ich hatte ja Sonnenmilch LSF 30 verwendet, aber offensichtlich zu wenig davon und war eben auch zu lange in der Sonne geblieben.]

Am Mittwoch Nachmittag statteten wir Wilhelmshaven einen Besuch ab, fuhren zunächst am in Entstehung befindlichen JadeWeserPort (Containerhafen) und am Marinehafen vorbei, liefen dann durch die Innenstadt und statteten dem Einkaufszentraum "Nordsee-Galerie" einen Besuch ab und genehmigten uns schließlich noch ein Eis, während wir an der Strandpromenade entlangliefen und die Segelboote draußen auf dem Wasser beobachteten.
[Bei dieser Gelegenheit stach mich noch irgendein Insekt, entweder eine Bremse oder eine Wespe, die ich dann wohl rechtzeitig noch wegschlagen konnte, in den rechten Arm. Glücklicherweise war das Eis schon fertig gegessen, sonst hätte ich es wohl - als ich vor Schreck den Arm hochriss - meiner Urlaubsgefährtin ins Gesicht geworfen *g*.]
Auf dem Heimweg kauften wir frische Krabben und kochten uns später in der FeWo Spaghetti mit Krabben, Knoblauch und Kräutern, dazu gab's grünen Salat... lecker !

Sonntag, 2. August 2009

Koffer packen

Ich muss Koffer packen, denn ich fahre am Dienstag für ein paar Tage weg, in den Norden, nach Jever. Und nein ! ich mag kein Bier und werde dort kein Jever trinken.

Dummerweise macht sich noch überhaupt keine Urlaubsfreude bemerkbar. Mich nervt der Gedanke an den Urlaub, mich stresst dieses dumme Koffer-packen-und-an-alles-denken-Müssen, und außerdem graut es mir vor der Rückkehr ins Büro, wo ich meinen Schreibtisch vor lauter Stapeln nicht mehr finden werde :-( (man sieht, ich bin ganz groß darin, mir schlechte Laune einzureden oder diese jedenfalls noch zu intensivieren).

Ich weiß gar nicht, wie ich das viele Zeug auf meiner Liste in einen Trolley, einen Rucksacke und eine Handtasche verstauen soll. Obwohl wir ja mit dem Auto fahren und eine Ferienwohnung haben werden, so dass es nicht drauf ankommt, wie umfangreich mein Reisegepäck ist. Es wäre im Grund auch nicht schlimm, wenn ich etwas vergesse, denn wir reisen schließlich nicht ins Hinterland von Katmandu, sondern in eine Stadt in Niedersachsen. Aber trotzdem mache ich mir Gedanken, als ob ich einen 3-Wochen-Survival-Trip durch den Dschungel plante.
Kann vielleicht daran liegen, dass ich nicht wirklich urlaubserfahren bin. Hin und wieder eine Übernachtung im Hotel oder Tagungshaus macht eben keinen Urlaubsprofi aus mir.

Bleibt zu hoffen, dass die Urlaubsfreude dann vielleicht auf dem Weg über mich kommt, aber momentan sieht's ganz und gar nicht danach aus. Das Wichtigste ist mir zunächst, genügend Bücher dabei zu haben. Mich interessiert gar nichts, von mir aus kann es die ganze Zeit über regnen - ich will einfach nur lesen und meine Ruhe haben. Nicht besonders gesellig....

Hoffentlich raffe ich mich wenigstens soweit auf, dass mein Gepäck bis heute Abend vollständig ist. Morgen möchte ich noch die letzten Besorgungen machen, insbesondere schauen, ob ich im Jack-Wolfskin-Store eine Jacke zu reduziertem Preis ergattern kann. Aber - wer hätt's gedacht - auch der Gedanke an die Stadt, an die vielen Leute, an den Krach... nervt mich. Ich will einfach nur meine Ruhe haben.

Freitag, 10. Juli 2009

Stoßlüften

Ein bisschen muffig und angestaubt ist mein Blog derzeit. Seit mittlerweile knapp über einem Monat kein Posting mehr, so eine Schande, dabei habe ich ja durchaus motiviert begonnen.
Nun ja, es ist ja nicht so, dass ich gar nicht mehr schreiben würde, aber der Großteil meiner Ergüsse landet derzeit in einem anderen, nicht-öffentlichen Blog, das ich eher als "virtuelles Tagebuch" nutze, und darüber hinaus habe ich noch ein "richtiges" Tagebuch begonnen.
Diese beiden fülle ich fast täglich mit ein paar Zeilen, mal mehr, mal weniger, aber hierfür bleibt kaum mehr Zeit....
... und nicht nur das, es passiert auch nichts, es gibt nichts Neues, nichts Schönes.
Nur Arbeit, Arbeit, Arbeit - und davon kann ich auch weder Erfreuliches noch Wissenswertes berichten.

Wenn ich spät Abends nach Hause komme und mich vorm Zu-Bett-Gehen noch an den PC setze, bin ich einfach nur noch müde, rufe hauptsächlich meine Mails ab und surfe anschließend nur noch komatös vor mich hin. :-(

Naja, in nicht ganz einem Monat habe ich Urlaub und fahre für eine Woche an die Nordsee, vielleicht bin ich danach ein wenig erholter und entspannter.

Sonntag, 7. Juni 2009

Grau, nass, kalt

Mit diesen drei Worten lässt sich der soeben vergangene gestrige Tag beschreiben.

Beim Aufstehen in einen wolkenverhangenen, grauen Himmel geblickt, und kurz darauf begann der Regen, welcher sich mal schwächer, mal stärker, über die nächsten Stunden hinzog.
Die Temperatur konstant tief, unter 10°C schätze ich, und ich hoffe, dass ich meinen Leichtsinn, den ganzen Tag kurzärmlig rumzulaufen, nicht mit einer Erkältung büßen werde.

Am frühen Abend hörte der Regen schließlich auf und gelegentlich strahlte eine goldene Abendsonne durch die dunklen Wolken, aber sie konnte den Tag auch nicht mehr retten ;-)

Ich habe vorhin sogar die Heizkörper im Bad und hier im Arbeitszimmer aufgedreht.

Wie aus meinem Kommentar zum letzten Posting zu entnehmen, konnte ich mein Rad heute endlich abholen, habe aber leider weder heute noch morgen Zeit für eine ausgiebige Testfahrt.

Das war so im Großen und Ganzen alles, was es zum heutigen Tag zu schreiben gibt. Interessiert bestimmt keinen, muss es aber auch nicht. Bin müde. Gute Nacht.

Freitag, 5. Juni 2009

Geduldsprobe Dienstleistung

Im Keller vegetierten die letzten ...*hüstel*... Jahre meine beiden Fahrräder vor sich hin, als da wären ein Sport- bzw. Tourenrad älteren Datums (das dürfte gute 15 Jahre auf dem Buckel haben, hat schmale Sportreifen, ist allerdings mittlerweile etwas niedrig für mich und es wird vermutlich einiges kosten, das Rad wieder in Gang, oder besser gesagt, ins Rollen zu bringen) und ein Trekking-Bike, welches ich vor ca. 12 Jahren während meines Studiums gekauft hatte, weil ich nicht ständig das Rad hin und her transportieren wollte.
Kürzlich habe ich Letzteres endlich zum Radhändler gebracht, um es in Schuss bringen zu lassen, denn es war mittlerweile alles andere als fahrtüchtig.

Da möchte man also die regionale Geschäftswelt unterstützen und schlägt das Angebot einer Freundin aus, deren Sohn das Rad (womöglich für einen Bruchteil dessen, was es im Geschäft kosten wird) auch repariert hätte.

Am 08.05.2009 habe ich das Rad abgegeben. Dort musste ich zunächst sehr lange warten, bis ich bedient wurde, aber die dann doch recht ausführliche Beratung bzw. Begutachtung des Rades versöhnte mich wieder. Damals blieb mein Blick auch am Schild mit folgender Aufschrift hängen:

"Es gibt einen alten Brauch - wo man kauft, da flickt man auch."
Darunter der Hinweis, dass Reparaturen an Rädern, die dort gekauft wurden, binnen 24h, andere Aufträge in ca. 15 Tagen erledigt werden.

Also wartete ich zunächst brav die 15 Tage nach Reparaturannahme ab. Als der 15. Tag verstrichen war, übte ich mich in Geduld, schob die Verzögerung auf das gute Wetter, welches dem Geschäft sicherlich zahlreiche Kunden bescherte, und mir leuchtet durchaus ein, dass der Inhaber die Montage eines neuen Rades für einen kaufenden Kunden der Reparatur meines alten Bocks vorziehen wird.

Nach 20 Tagen wurde ich dann doch langsam ungeduldig und rief dort an. Leider war nur ein Anrufbeantworter zu erreichen und die Ansage lautete sinngemäß: "Lieber Anrufer, wir bedienen gerade unsere Kunden, unsere Öffnungszeiten sind ..., bitte nennen Sie Ihr Anliegen - wir rufen zurück."
Aber es rief niemand zurück.
Nun ja, dachte ich mir, die haben eben Stress, viel zu tun, sind nicht dazu gekommen, das kann passieren, kenne ich schließlich auch aus dem Büro. Nun gut.

Ich ließ ein weiteres Wochenende vergehen, schickte dann eine e-mail an die Adresse, die auf dem AB speziell für Rückfragen genannt wurde. Keine Reaktion.

Am folgenden Tag rief ich wieder an - erneut der AB, mit einem neuen, geringfügig geänderten Text (öfter mal was Neues), das Ergebnis aber blieb gleich: kein Rückruf.

Am darauffolgenden Tag konnte ich endlich mit jemandem sprechen, und ich erkundigte mich, bis wann es wohl noch dauern würde. Die Antwort ließ mir fast den Kiefer abwärts klappen: ...heute würde man vielleicht dazu kommen (btw: "heute" war ca. 1 Monat nach Abgabe des Rades), man würde mich dann anrufen, wenn es fertig ist.
Der Leser wird schon erahnen, wie's weiterging - natürlich rief niemand an.

Mittlerweile reichlich genervt, aber immer noch höflich, wie ich nun mal bin, rief ich zwei Tage später erneut an, denn ich ging davon aus, dass die Reparatur, sobald sie (endlich) einmal begonnen war, doch hoffentlich recht schnell fertig sein müsste.
Es erstaunte mich fast ein wenig, dass ich bei meinem nächsten Anruf sogar mit einem Menschen aus Fleisch und Blut sprechen konnte (hatte eigentlich AB erwartet).
...ja, vielleicht würde das Rad sogar noch heute fertig, ansonsten am nächsten Tag. Man werde mich anrufen.
(Ja, schon klar. Das kannte ich bereits. Schließlich hatte ich mich schon in den Tagen zuvor vor Anrufen kaum retten können. *harhar*)

So stürzte ich von da an bei jedem Betreten der Wohnung zuerst an den AB, aber nie kündigte ein Blinken neue Anrufe an; vielmehr signalisierte mir das stoische Dauerleuchten der Anzeige , dass es wieder nichts mit einer Radtour in den nächsten Tagen werden würde.

Heute habe ich dann zum wiederholten Male angerufen, zumal ich bis zum heutigen Abend über ein größeres Auto zum Transport verfügen könnte. Das Gespräch wurde wieder persönlich angenommen (AB wohl kaputt, hä ?).
...ja, an dem Rad werde gerade geschraubt, ob und wo man mich heute erreichen könne, und ob man mich auch spät anrufen dürfe ? - JA JA JA ! Ich will doch mein Rad wieder haben.

Jetzt sitze ich hier und warte gespannt auf einen Anruf.
Verlasse ich nämlich die Wohnung und genieße das herrliche Wetter draußen oder gehe zum Sport, riskiere ich den heiß ersehnten Anruf zu verpassen.
Habe mir allerdings noch nicht überlegt, wie ich es verkraften werde, falls der Anruf ausbleibt.

Und das nennt sich dann "Dienstleistung".

Sonntag, 24. Mai 2009

Pfingstrosen

Ich liebe Pfingstrosen.

In Mutters Garten blühen sie bevorzugt in Farbtönen von Dunkelrot über Fuchsia (mit oder ohne Gelb in der Mitte) bis hin zu einem zarten Rosé. Und sie duften so herrlich, dass sogar dieser bescheidene Strauß auf dem Treppenabsatz das Treppenhaus mit einem wunderbaren Duft erfüllt....

Die Vase dürfte aus der Anfangszeit des elterlichen Haushalts stammen, also Mitte der 70er Jahre.

Hier eine kleine Auswahl der Schönheiten, die sich in den letzten Tagen im Garten die Ehre gegeben haben....













Noch sind die Knospen geschlossen, aber bald ....




... blüht es in rosa ...

... in pink mit gelbem Herzen ...

... auch in Rosa ....

... die beiden hier sehen etwas zerzaust aus ...

... und schließlich noch in einem intensiven Rot und ...

... purpurfarben.

Einfach herrlich !

Was lange glüht, grillt endlich gut

Meine Mutter hat gestern - kurzfristig und überraschend - zum familiären Angrillen 2009 geladen. Das ist im Prinzip auch ganz schön, denn letztes Jahr hatten wir den Holzkohlegrill auf der elterlichen Terasse kein einziges Mal in Betrieb, es gab lediglich ein, zwei Mal Steaks von diesem lächerlichen Elektrogrill (obwohl der wiederum den Vorteil hat, dass man lediglich den Rost spülen muss und das war's dann auch, aber es ist eben kein richtiges Grillen).

Bei mir müssen solche Events, jedenfalls bei erstmaliger Durchführung, organisiert und durchgeplant sein. Insofern war ich schon gestern Abend etwas irritiert. Aber da ich ja "nur" eingeladen war, sollte es mir recht sein, ich würde mich dann eben einfinden und hier und da mithelfen.

Nachdem lt. telefonischer Rückfrage am Morgen nichts mehr vorzubereiten wäre, bin ich dann so um 11.30 Uhr bei meinen Eltern aufgeschlagen.
Ich hatte eigentlich erwartet, dass mir schon der Geruch von Holzkohlenfeuer in die Nase steigt. Stattdessen wehte mir eher Staub um die Nase: mein Vater war auf die Idee gekommen, die Terasse zunächst einmal einer frühsommerlichen Generalreinigung zu unterziehen. Der Grill stand jungfräulich in der Ecke, neben ihm standen einträchtig, aber unbefeuert der Grillkamin und ein Sack Grillkohle. Hm.

Als mein Vater den Boden dann für sauber genug befand, erhielt mein Bruder die Erlaubnis zur Zündung des Grillkamins, welcher natürlich wiederum seine Zeit brauchte, bis er den Kohlen ordentlich einheizte.

Verhaltene Rauchzeichen.

Da wir nur einen Grillkamin besitzen, unser Grill aber ein mittelalterlicher rechteckiger Kasten mit einer tiefen Schale für die Glut ist, die so ungefähr das Doppelte dessen fasst, was in diese modernen Barbecue-Grills reinpasst, reichte die Ladung weißglühende Kohle nicht, so dass Bruder nochmal nachlegen musste.

Irgendwie war auch der Abstand des Rostes zur Glut suboptimal, denn die mittlerweile aufgelegten Steaks ließen sich Zeit mit der Bräunung (andererseits dürfte das im Hinblick auf carcinogene Stoffe wieder von Vorteil sein ?).

Los jetzt ... !

Gegen 13.30 Uhr wurde dann der Steakhunger (nach dem Lösen etlicher Sudokus und Kreuzworträtsel) nebst Salat und Brötchen mit Knoblauchbutter endlich gestillt.

Da dann die Glut leider schon wieder schwächelte, gab's die zweite Portion so um 14.15 Uhr. - Gut, dass ich am Morgen einen Quark gegessen hatte...

Es ist vollbracht.
(Der Schleier ist das Fliegengitter an der Balkontür und kommt nicht von einem schmutzigen Objektiv ;-)).

Um 15.00 Uhr war dann alles gespült und aufgeräumt. Puh.

Ich würde sagen, ich mache mich dann mal an die Planung des nächsten "Barbecues", man kann ja nie früh genug damit anfangen ;-)

Montag, 13. April 2009

Spätzle selbstgemacht

Um es vorweg zu sagen: die Spätzle sind super geworden und haben absolut lecker geschmeckt, kein Vergleich zu Fertigware, ob nun tiefgekühlt oder Trockenware.
Mag vielleicht auch zu einem Teil daran liegen, dass ich natürlich Spätzle mit (viel) Eiern gemacht habe, ist ja schließlich auch Ostern ;-)

Mein Bruder, der Spätzle immer und sehr gerne isst, hat schon beim ersten Blick auf den Esstisch festgestellt, dass das nicht die "Spätzle von *pieeep*" sind, die bei den Eltern bzw. uns sonst auf den Tisch kommen. Aber er war ebenso wie meine Eltern und ich begeistert, wie viel besser als Fertigware diese frisch gemachten Spätzle schmecken.

Und soviel Aufwand war es im Grunde auch nicht, am längsten dauerte es, bis die 5 l Wasser endlich gekocht haben. Wenn ich dann beim nächsten Mal noch die Dienste der Küchenmaschine in Anspruch nehme, ist es eigentlich kaum mehr Arbeit. Das Schlagen des Teiges per Hand beansprucht die Muskeln allerdings schon ordentlich :-)




1. Alle Zutaten stehen bereit; 2. links unten ist eine der Luftblasen zu sehen, bis zu deren Erscheinen der Teig geschlagen werden muss; 3. Spätzleteig auf Hobel und eine Portion fertige Spätzle; 4. die fertigen Spätzle steigen im kochenden Wasser nach oben.

Fotos gibt's (vielleicht) auch noch, dazu muss ich aber zunächst meinen flickr-Zugang wieder finden und die Bilder hochladen.

Ansonsten: der strahlende Sonnenschein vom Morgen hielt an, bis die Sonne am Abend glutrot unterging, die Temperaturen lagen um die 25°C und man sollte nicht meinen, dass es gerade mal Mitte April ist...

Ostermontag

Da es schon die ersten Nachfragen gibt, ob dieses Blog überhaupt noch irgendwann aktualisiert wird, nutze ich die Morgenstunden des freien Ostermontags dazu, ihm wieder etwas Leben einzuhauchen. Ist ja schließlich das Fest der Auferstehung, wieso also nicht auch dieses Blog hier.

Ein weiterer Grund für mein verhältnismäßig frühes Tätigwerden am PC ist, dass sich derzeit mein Wach-Schlaf-Rhythmus zu verschieben scheint. Während ich sonst nachts sehr lange am PC ausharrte, surfte, in Foren las und chattete, und dann erst spät am nächsten Morgen - oder nennen wir es besser: Mittag, so zwischen 11.00 und 11.30 Uhr - erwachte, übermannt mich die Müdigkeit immer öfter sogar schon vor Mitternacht.
Das liegt vielleicht auch zu einem Teil daran, dass alte Internet-Bekanntschaften an Intensität nachlassen und es unsinnig wäre, stundenlang nachts einfach nur in den PC zu starren, statt wie früher rege virtuelle Kommunikation zu betreiben.

So lag ich also auch gestern Abend schon um 23.30 Uhr ziemlich müde im Bett, das ich heute Morgen um 5.07 Uhr erstmals verlassen habe ;-)
Weil 5.07 Uhr für meine Verhältnisse nun doch reichlich früh ist, legte ich mich nochmal hin, nur um stündlich festzustellen, dass mein Rücken es doch besser fände, wenn ich nun aufstände. Um kurz nach Acht hielt ich es dann wirklich nicht mehr aus, habe den Rollo gezogen und wurde von strahlendem Ostermontags-Sonnenschein belohnt.

Der geschätzte Leser fragt sich nun: wieso setzt sie sich an den PC, statt eben diesen Sonnenschein vor der Haustüre zu genießen ? Nun, ich leide seit nun mehr fast 2 Wochen unter sämtlichen Symptomen einer heftigen Erkältung, angefangen von Halsschmerzen über Husten und Heiserkeit, Schnupfen und jetzt verstopften Nebenhöhlen mit Hörproblemen. Und wenn ich draußen in der Hitze - so empfinde ich es momentan - bin, geht's mir damit noch schlechter als eh schon :-( Und ich hoffe doch, dass dies nicht die letzten sonnigen Tage im Jahr 2009. Außerdem kann ich nicht mit Sicherheit ausschließen, dass ich evtl. auch Probleme mit Pollen habe (erst seit ein, zwei Jahren), was ich eigentlich schon lange mal austesten lassen wollte. Habe mir aber nie die Zeit genommen und mir im Übrigen gedacht: was nutzt es mir, wenn ich dann weiß, worauf ich allergisch bin ? Vielleicht reagiere ich dann umso heftiger oder "leide" subjektiv mehr unter den Symptomen, wenn ich dann in der Pollenvorhersage höre, was durch die Luft fliegt und weiß, dass ich darauf allergisch bin ? Und nach allem, was ich bisher so von heuschnupfengeplagten Zeitgenossen hörte, gibt es ja wohl wirklich nicht DAS Wundermittel ohne Nebenwirkungen dagegen, sondern man muss diese Wochen letztlich eben doch aushalten. Ein diagnostizierter Heuschnupfen macht's dann auch nicht besser ;-)

So, jetzt habe ich also hier vor dem PC gefrühstückt - zunächst Brötchen mit körnigem Frischkäse und Akazienhonig. Allerdings habe ich dieses nach einigen Bissen entsorgt, weil mir der Geschmack ein bisschen suspekt war, und Schimmel entsteht ja schon, bevor man ihn sieht... Habe dann als Ersatz Mamas Osterkuchen aus dem Kühlschrank genommen und mich mit einer Tasse heißem Kaffee hier vor den Monitor gesetzt und - wie man sieht - einen Eintrag ins Blog geschrieben. Der Kaffee ist nun leer, der Kuchenteller stark dezimiert.

Als Nächsten packe ich meinen neu erworbenen Tupper-Spätzlehobel und das dazugehörige Spätzle-Rezept, laufe zu meinen Eltern und werde dort zum ersten Mal Spätzle selbst machen (als Nicht-Schwäbin muss mir die Fähigkeit zur Zubereitung von Spätzle schließlich nicht angeboren oder in die Wiege gelegt sein ;-)). Bin sehr gespannt. Sollte die Fabrikation erfolgreich verlaufen, schwebt es mir vor, anschließend ein, zwei Blatt frischen Bärlauch aus unserem Garten zu ernten und die Spätzle in einer Bärlauchbutter anzubraten.

Los geht's.