Nein, nicht diese hässlichen Stretchröhren, wie man -pardon- frau sie in den beginnenden 80er Jahren (wenn mich mein Mode-Gedächtnis nicht im Stich gelassen hat) trug, sondern diese charmanten Beinschmeichler aus Jeansstoff mit Stretchanteil, die in den letzten Jahren mehr und mehr den Markt erobert haben.
Ich habe gerade eben die Kleider, denen ich (negativ, gewissermaßen) entwachsen bin, sortiert und in einen großen Plastiksack verpackt, um sie in einen dunklen Winkel des Kellers zu verbannen. Leider habe ich in den letzten Monaten wieder deutlich zugenommen, aber noch nicht so sehr, dass ich mich wieder dieser (SEHR großen) Hosen und Pullover bedienen müsste, und um die Verlockung, noch nachlässiger in Sachen Ernährung zu werden, im Keim zu bekämpfen, hielt ich es für eine gute Idee, mir diese Klamotten noch einmal vor Augen zu führen.
Bei den Beinkleidern herrscht derzeit etwas Notstand, denn meine Lieblingsjeans kneifen erheblich (wenn sie sich überhaupt schließen lassen), so dass ich schon auf die etwas größeren Exemplare meiner aktuell im Schrank befindlichen Sammlung ausweichen musste. Für den Fall der Fälle habe ich also alle alten Jeans nochmal durchprobiert und darunter waren auch etliche klassische (brettsteife) Jeans.
Was soll ich sagen: eine 44-er Stretchjeans fühlt sich wie Größe 46-48 an. Um in eine herkömmliche Jeans Größe 46 einzusteigen, benötigt man hingegen soviel Kraft, Gleichgewichtssinn und Beweglichkeit, dass man allein durch's An- und Ausziehen einen Haufen Kalorien verbrennen dürfte. ;-)
Werte Modeschöpfer und Verantwortliche der Bekleidungsindustrie: kommt mir bitte nicht auf die Idee, den Stretchanteil in den Jeans wegzulassen, sonst trage ich nur noch Röcke !
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