Samstag, 5. Juni 2010

Brückentag

Während die Stadt, in der ich arbeite, gestern aus allen Nähten platzte - nach tagelangem Regenwetter lockten der letzte Tag der Pfingstferien bzw. der "Brückentag" und die warmen Sonnenstrahlen die Menschen aus den Häusern heraus und hinein in die (Eis-)Cafés und Geschäfte, auf die Straßen und Plätze der Innenstadt -, nutzte ich den Tag, um halbwegs ungestört und konzentriert arbeiten zu können.
Ich hatte am späten Nachmittag noch einen Termin vereinbart, so dass die Versuchung, das Büro doch früher zu verlassen, gar nicht erst aufkam.

Nachdem eine Kollegin schon mehrmals von einer kleinen Konditorei geschwärmt hatte, die wöchentlich nur an bestimmten Tagen - u.a. am Freitag - geöffnet hat und nur eine kleine, aber feine, saisonal abgestimmte Auswahl hausgemachter Kuchen und Torten bereit hält, bot ich mich an, in meiner Mittagspause mit meiner Kollegin zu dieser Konditorei zu fahren und Kuchen zu besorgen.

So versüßten meine Kolleginnen und ich uns die Mittagspause mit einer Tasse Kaffee und solch einem prachtvollen Stück Rhabarbertorte, das wunderbar schmeckte: kein künstlicher Mürbeteigboden unter dem Rührteig, wie es bei den Fabrikkuchen üblich ist, auch wenn der Rührteig dann unten eben etwas feuchter ist, fein-säuerlicher Rhabarber und locker-fluffige, nicht allzu pappig-süße Baisermasse obenauf:



Nach diesem gesunden, vitaminreichen Mittagssnack ;-) ließ es sich doch gleich viel entspannter weiterarbeiten und ich konnte noch einige Sachen fertig machen, zumal sich der geplante Termin dann noch um eine Stunde nach hinten verschob. Habe das Büro dann zwar erst um 17.15 Uhr verlassen, dafür kann ich mich am Montag auf einen halbwegs geordneten Tisch freuen !

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