Und schon wieder ein herrlicher Sonntagmorgen :-) War verhältnismäßig früh wach und habe den Morgen genutzt, wieder ein paar Fotos im Garten zu schießen - es hatte heute Morgen geregnet, im Anschluss kamen intensive Sonnenstrahlen durch den mit einzelnen dunklen Regenwolken verhangenen blauen Himmel... ein schönes Licht, um die Blüten und Pflanzen zu fotografieren, auf denen noch die Regentropfen wie glasklare Perlen in der Sonne glitzerten.
Anschließend habe ich mich hier im Esszimmer ans offene Fenster gesetzt und mich während des Frühstücks (Brötchen mit Frischkäse und Erdbeerkonfitüre, dazu Café Choco) mit einem guten Bekannten via Skype unterhalten.
Der Tag liegt offen vor mir... vielleicht kann ich eine gute Bekannte erreichen, mit der ich nun schon seit gut 3 Wochen nicht mehr wirklich ausführlich quatschen konnte, weil wir beide ziemlich viel zu tun hatten - die auszutauschenden Neuigkeiten dürften also den Nachmittag oder Abend füllen :-)
Ansonsten freue ich mich über den Erfolg von Li-La-Lena Meyer-Landrut beim Eurovision Song Contest 2010. Leider wird ja hier und da im Internet immer noch bzw. schon wieder darüber diskutiert, ob sie nun gut singen kann, ob / dass andere sich die Punkte zugeschoben haben, wer den Sieg eigentlich verdient hätte etc. - hallo ? Die Tatsache, dass das eigene Land - also Deutschland - nicht selbst für sich stimmen kann bzw. konnte und wir (dennoch) mit deutlichem Vorsprung gewonnen haben, spricht doch für sich: vielen Zuschauer in unseren Nachbarländern hat "unsere" Lena (am besten) gefallen, trotz oder vielleicht gerade weil sie nicht perfekt singt (oder zumindest keine Gesangsausbildung hat, aber hatte Nicole eine ? weiß nicht...) und sie noch unverbraucht wirkte und man ihr noch kein vorgefertigtes Image übergestülpt hatte. Glückwunsch auch an Herrn Raab, dem nun einige Spötter Anerkennung zollen können, denn er hat gezeigt, dass er nicht nur für Blödel-Beiträge (Wadde-hadde-dudde-da) taugt, sondern doch ein Gespür für Publikumslieblinge hat.
Ich glaube nicht, dass ich mir Lenas Album oder Single kaufen werde, aber dennoch freue ich mich sehr über diesen Erfolg (zumal ich mich noch sehr gut erinnern kann, wie ich früher mit meinen Eltern immer den "Grand Prix d’Eurovision de la Chanson", wie er damals hieß, angeschaut und mich als Siebenjährige mit meinen Eltern über Nicoles Triumph gefreut hatte (heute bringt mich das Lied auch eher zum Gähnen, aber es war - nichtsdestotrotz - damals der Siegertitel !).
Mich, die ich selbst Musik spiele und genauso gerne Musik höre, freut der Triumph der 19jährigen Hannoveraner Abiturientin oder, wie der Radiomoderator eben sagte, des "Fräuleinwunders", welches sich "gegen die osteuropäische Pyrotechnik durchgesetzt" hat, jedenfalls sehr - vielleicht mehr als der in den Sternen stehende Erfolg unserer WM-Elf. Möglicherweise verschwindet sie genauso schnell von der Bildfläche, wie sie aufgetaucht ist... wie so mancher nur kurzzeitig am Musikhimmel glitzernde und bald wieder erloschene Stern - aber den Anblick eines schönen Sternenhimmels kann man schließlich auch nicht konservieren, sondern genießt den Augenblick seiner Gegenwart.
Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen,
ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.
Johann Wolfgang von Goethe
Und hin und wieder bloggen.
Sonntag, 30. Mai 2010
Freitag, 28. Mai 2010
Küche 001
Heute habe ich angefangen, den Inhalt der Schubladen und Schränke in meiner Küche in Kartons zu verpacken und im Dachgeschoss einzulagern. Denn ich habe letzten Freitag die Bestellung für meine erste, eigene, geplante, niegel-nagel-neue Küche aufgegeben und nach Leistung der Anzahlung in dieser Woche gehört sie ja eigentlich (jedenfalls was den Betrag angeht) schon zur Hälfte mir :-)
Meine bisherige Kücheneinrichtung hat zwar ihren Zweck erfüllt, war aber dennoch immer ein Provisorium: sie bestand zum Teil aus alten, weißen Resopal-Küchenschränken, die schon mein Opa in der Wohnung stehen hatte (die also so alt sind wie ich, d.h. > 30 Jahre) sowie zwei weiteren weißen Küchenschränken bzw. -anrichten, die ich vor gut 10 Jahren zusammen mit einem Elektro-Herd mit Backofen sowie einer Kühl-Gefrier-Kombination gekauft und damit die Küche meiner ersten Wohnung zusammengestellt hatte.
Ich hatte dann lange gezögert, mir eigens für diese Wohnung, in der ich jetzt lebe, eine spezielle Küche zusammenstellen zu lassen... aber da sich bisher weder aus beruflichen Gründen noch der Liebe wegen ein Umzug ankündigt(e), erhält - nach dem Wohnzimmer - nun auch die Küche ein neues, schönes Gesicht.
Habe also vorhin die ersten Kartons gepackt mit Küchenzubehör, das ich nicht (mehr) brauchen werde in den nächsten Tagen: diverse Plastikschüsseln und -dosen, Messbecher, Brotboxen, Backutensilien, Besteck und Tassen en masse.
Morgen folgen die Trinkgläser und überhaupt alles andere aus Glas und Porzellan sowie Thermoskannen und evtl. das Kochgeschirr.
Die Geräte (Kaffeemaschine, Wasserkocher, Mikrowelle etc.) hebe ich für den Schluss auf, die kommen eh nicht in Kartons.
Morgen bestelle ich die Farbe (helles Grau) für die Wände, am Dienstag werden die Schränke abgebaut und - wenn's zeitlich klappt - mit dem Herausreißen des alten PVC-Bodens begonnen, am Mittwoch kann ich hoffentlich schon mit dem Streichen anfangen. Wenn alles im Zeitplan bleibt, kann evtl. schon Ende nächster Woche der neue Boden verlegt werden.
Und dann heißt es nur noch warten, warten, warten - auf die Küche. Reguläre Lieferzeit 4-6 Wochen, aber mir wurde gesagt, vielleicht kommt sie auch schon in 3 Wochen. Ich werde berichten.
Meine bisherige Kücheneinrichtung hat zwar ihren Zweck erfüllt, war aber dennoch immer ein Provisorium: sie bestand zum Teil aus alten, weißen Resopal-Küchenschränken, die schon mein Opa in der Wohnung stehen hatte (die also so alt sind wie ich, d.h. > 30 Jahre) sowie zwei weiteren weißen Küchenschränken bzw. -anrichten, die ich vor gut 10 Jahren zusammen mit einem Elektro-Herd mit Backofen sowie einer Kühl-Gefrier-Kombination gekauft und damit die Küche meiner ersten Wohnung zusammengestellt hatte.
Ich hatte dann lange gezögert, mir eigens für diese Wohnung, in der ich jetzt lebe, eine spezielle Küche zusammenstellen zu lassen... aber da sich bisher weder aus beruflichen Gründen noch der Liebe wegen ein Umzug ankündigt(e), erhält - nach dem Wohnzimmer - nun auch die Küche ein neues, schönes Gesicht.
Habe also vorhin die ersten Kartons gepackt mit Küchenzubehör, das ich nicht (mehr) brauchen werde in den nächsten Tagen: diverse Plastikschüsseln und -dosen, Messbecher, Brotboxen, Backutensilien, Besteck und Tassen en masse.
Morgen folgen die Trinkgläser und überhaupt alles andere aus Glas und Porzellan sowie Thermoskannen und evtl. das Kochgeschirr.
Die Geräte (Kaffeemaschine, Wasserkocher, Mikrowelle etc.) hebe ich für den Schluss auf, die kommen eh nicht in Kartons.
Morgen bestelle ich die Farbe (helles Grau) für die Wände, am Dienstag werden die Schränke abgebaut und - wenn's zeitlich klappt - mit dem Herausreißen des alten PVC-Bodens begonnen, am Mittwoch kann ich hoffentlich schon mit dem Streichen anfangen. Wenn alles im Zeitplan bleibt, kann evtl. schon Ende nächster Woche der neue Boden verlegt werden.
Und dann heißt es nur noch warten, warten, warten - auf die Küche. Reguläre Lieferzeit 4-6 Wochen, aber mir wurde gesagt, vielleicht kommt sie auch schon in 3 Wochen. Ich werde berichten.
Montag, 24. Mai 2010
Herrlich !
Ich bin ja sonst nicht soooo die Sonnenanbeterin, aber dieser Pfingstmontag, also wirklich - da kann sogar ich nicht anders und muss mich mit dem Netbook auf den Balkon setzen, wenn auch in den Schatten unter der Markise. Btw: Sonne hatte ich für heute wirklich schon genug, wegen einer Pflichtveranstaltung verbrachte ich heute Vormittag mehr als eine Stunde in der glühenden Sonne, was man mir morgen sicherlich an einer geröteten Nasenspitze ansehen wird.
Ist nicht mein Balkon hier - meine Wohnung ist ganz ohne Balkon oder Terrasse - sondern einer der vielen am Haus meiner Eltern, das in unmittelbarer Nähe meiner Wohnung liegt. Da gibt's einen kleinen Balkon an der Küche sowie die Terrasse am Wohnzimmer, von dieser aus führt ein kleiner Gang um das Haus herum zum Esszimmer, vor dessen Fenster man mit Blick auf den Garten auf einer Holzbank verweilen kann; die Treppe von der Terrasse hinab gelangt man zum Teich und auf den Rasen, der in zwei Ebenen angelegt ist und von Blumenbeeten und Sträuchern umrandet wird. Im oberen Stockwerk gibt es auch noch einen Balkon, aber da es dort noch kein Geländer gibt, wird er kaum bzw. jedenfalls nicht zum Relaxen benutzt.
Die Vögel zwitschern sich gerade einen ab, als ob der Sommer morgen wieder vorbei sein könnte, die Goldfische tümpeln zu sechzehnt knapp unter der Wasseroberfläche und nagen an den algenbewachsenen Steinplatten im Teich. Ursprünglich waren das mal vier gekaufte Goldfische, diese vier heben sich durch ihre Größe, ihr kräftiges Rot-Orange und die fein gefächerten Schwanzflossen von den anderen Teichbewohnern ab. Die anderen, ja, die waren eines Tages auch da... wir hatten gar nicht damit gerechnet, dass sich die Fische in unserem den Regeln der Aquaristik und Teichkunst wohl kaum entsprechenden Bassin vermehren würden, doch eines Tages schwammen da viele kleine Fische, von denen zwar der ein oder andere vermutlich gefressen wurde, aber ein kleiner bunter Haufen (orange, weiß und schwarz) konnte sich behaupten.
Die Tulpen, gelb, rosa und lila, sind so gut wie verblüht, dafür lassen die Akeleien ihre weiß, rosé und violett betuchten Köpfchen im Wind schaukeln. Die Knospen der Pfingstrosen explodieren eine nach der anderen zu dichten Blütenbällen in kräftigem Pink, Purpur und cremigen Rosatönen.
Bisher ist mir noch keine nervige Wespe begegnet, sondern nur geschäftige Bienen und friedliebende Hummeln, die sich schwerfällig von einer Blüte zur anderen hangeln.
Darüber ein blauer Himmel mit weißen Wolkenfetzen und ab und zu ein erfrischender Windhauch. So genieße sogar ich den Sommer :-)
Ist nicht mein Balkon hier - meine Wohnung ist ganz ohne Balkon oder Terrasse - sondern einer der vielen am Haus meiner Eltern, das in unmittelbarer Nähe meiner Wohnung liegt. Da gibt's einen kleinen Balkon an der Küche sowie die Terrasse am Wohnzimmer, von dieser aus führt ein kleiner Gang um das Haus herum zum Esszimmer, vor dessen Fenster man mit Blick auf den Garten auf einer Holzbank verweilen kann; die Treppe von der Terrasse hinab gelangt man zum Teich und auf den Rasen, der in zwei Ebenen angelegt ist und von Blumenbeeten und Sträuchern umrandet wird. Im oberen Stockwerk gibt es auch noch einen Balkon, aber da es dort noch kein Geländer gibt, wird er kaum bzw. jedenfalls nicht zum Relaxen benutzt.
Die Vögel zwitschern sich gerade einen ab, als ob der Sommer morgen wieder vorbei sein könnte, die Goldfische tümpeln zu sechzehnt knapp unter der Wasseroberfläche und nagen an den algenbewachsenen Steinplatten im Teich. Ursprünglich waren das mal vier gekaufte Goldfische, diese vier heben sich durch ihre Größe, ihr kräftiges Rot-Orange und die fein gefächerten Schwanzflossen von den anderen Teichbewohnern ab. Die anderen, ja, die waren eines Tages auch da... wir hatten gar nicht damit gerechnet, dass sich die Fische in unserem den Regeln der Aquaristik und Teichkunst wohl kaum entsprechenden Bassin vermehren würden, doch eines Tages schwammen da viele kleine Fische, von denen zwar der ein oder andere vermutlich gefressen wurde, aber ein kleiner bunter Haufen (orange, weiß und schwarz) konnte sich behaupten.
Die Tulpen, gelb, rosa und lila, sind so gut wie verblüht, dafür lassen die Akeleien ihre weiß, rosé und violett betuchten Köpfchen im Wind schaukeln. Die Knospen der Pfingstrosen explodieren eine nach der anderen zu dichten Blütenbällen in kräftigem Pink, Purpur und cremigen Rosatönen.
Bisher ist mir noch keine nervige Wespe begegnet, sondern nur geschäftige Bienen und friedliebende Hummeln, die sich schwerfällig von einer Blüte zur anderen hangeln.
Darüber ein blauer Himmel mit weißen Wolkenfetzen und ab und zu ein erfrischender Windhauch. So genieße sogar ich den Sommer :-)
Donnerstag, 6. Mai 2010
6. Mai 2010
Ich hasse ja diese neuartige Schreibweise für das Datum, in umgekehrter Reihenfolge und mit Strichen zwischen den Zahlen:
2010-05-06
Das wirkt so nüchtern und genormt, wie eine Rechnungs- oder Kunden-Nummer, ein Datum bzw. Tag sieht aus wie der andere.
Wenn ich hingegen den Monat ausgeschrieben sehe, dann assoziiere ich Bilder mit dem Wort.... April lässt mich an Aprilwetter denken... Mai an blühende Bäume; Juli und August an Schwimmbad, Urlaub, Sonnenschein, Grillen... September und Oktober an Ernte, speziell an Weinlese sowie bunt gefärbtes Laub... November an graue, kühle Tage und viel Nebel, Dezember an Weihnachten und die Wintermonate allgemein an Schnee.
Deshalb (und weil mir auch sonst keine passende einfiel) dient heute das "richtige" Datum als Überschrift - auch wenn das aktuelle Wetter nicht unbedingt meiner Vorstellung von "Mai" entspricht ;-)
Habe mich heute im Blog einer Flugbegleiterin festgelesen.
Außerdem im Chat auf die Cultured Pearls hingewiesen worden und gleich bei amazon deren Pearls of a Decade-Best of-CD bestellt. Eigentlich nicht unbedingt mein Musik-Stil, aber die Musik wirkt so beruhigend, dass ich mir sehr gut vorstellen kann, sie nach einem stressigen Tag im Büro daheim laufen zu lassen, um "runterzukommen".
2010-05-06
Das wirkt so nüchtern und genormt, wie eine Rechnungs- oder Kunden-Nummer, ein Datum bzw. Tag sieht aus wie der andere.
Wenn ich hingegen den Monat ausgeschrieben sehe, dann assoziiere ich Bilder mit dem Wort.... April lässt mich an Aprilwetter denken... Mai an blühende Bäume; Juli und August an Schwimmbad, Urlaub, Sonnenschein, Grillen... September und Oktober an Ernte, speziell an Weinlese sowie bunt gefärbtes Laub... November an graue, kühle Tage und viel Nebel, Dezember an Weihnachten und die Wintermonate allgemein an Schnee.
Deshalb (und weil mir auch sonst keine passende einfiel) dient heute das "richtige" Datum als Überschrift - auch wenn das aktuelle Wetter nicht unbedingt meiner Vorstellung von "Mai" entspricht ;-)
Habe mich heute im Blog einer Flugbegleiterin festgelesen.
Außerdem im Chat auf die Cultured Pearls hingewiesen worden und gleich bei amazon deren Pearls of a Decade-Best of-CD bestellt. Eigentlich nicht unbedingt mein Musik-Stil, aber die Musik wirkt so beruhigend, dass ich mir sehr gut vorstellen kann, sie nach einem stressigen Tag im Büro daheim laufen zu lassen, um "runterzukommen".
Montag, 3. Mai 2010
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