Wie gut, dass ich nicht allzu knapp kalkuliert habe bei meinen Einkäufen für morgen. Ich konnte nur ganz schlecht schätzen, welche Mengen von den einzelnen Zutaten ich für das Essen morgen brauchen würde, zum Einen, weil ich selten Gäste bewirte, zum Anderen, weil ich nicht nach Rezept kochen werde. Wobei kochen im Hinblick auf morgen stark übertrieben ist - siehe Speisenfolge im letzten Posting. Nichts Aufwändiges, Kompliziertes - einfaches Party-Food. Aber wenn man wie ich selten Gäste bekocht geschweige denn eine eigene Familie versorgen muss, hat man das mit den Mengen eben nicht so drauf.
Nun hat sich also heute Mittag ergeben, dass ich einen Gast mehr haben werde als geplant. Das ist aber gut, denn dann bleibt nicht so viel übrig, reichen wird es allemal ;-)
(Und schon kommt eine Welle schlechten Gewissens über mich, wie dekadent es ist, über den Überfluss, in dem wir leben bzw. den wir uns leisten können, auch noch zu bloggen.)
Großartig putzen werde ich nicht mehr. Habe gerade im Badezimmer noch ein bisschen sauber gemacht, alles andere ist akzeptabel. Man muss nicht vom Boden essen können, und es ist alles sauer und ordentlich, das ist gut so. Wenn ich morgen auch noch eine Putzorgie beginnen wollte, käme ich überhaupt nicht rum. Schließlich habe ich Vorbereitungen en masse zu erledigen, und so am Rande möchte ich meinen Geburtstag auch noch ein kleines bisschen genießen.
Vielleicht sollte ich das Angebot von C., mich bei den Vorbereitungen zu unterstützen (Salat, Gemüse, Obst waschen, putzen, schnippeln...) doch annehmen. Ich hoffe, es steht morgen auch noch. *g*
Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen,
ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.
Johann Wolfgang von Goethe
Und hin und wieder bloggen.
Samstag, 30. Oktober 2010
Freitag, 29. Oktober 2010
Je Urlaub desto Stress ...
... so würde ich mal den heutigen Tag bezeichnen, letzter Arbeitstag vor einer Woche, oder besser gesagt vier Tagen Urlaub - der Montag ist Feiertag, also sowieso verlängertes Wochenende.
Heute also bis 17.00 Uhr im Büro gekämpft und versucht, noch so viel wie möglich vom Tisch zu kriegen - nach dem Urlaub wird sich sowieso (noch) mehr als genug angehäuft haben. Und weil man gerade seinen letzten Arbeitstag hat, kommt dann um ca. 14.00 Uhr noch was Dringendes auf den Tisch. Ich war ja total motiviert, das noch so weit wie möglich zu bearbeiten, damit meine Kollegin damit in der nächsten Woche möglichst wenig Arbeit hat, dumm nur, wenn erst auf "eilig, eilig!" gemacht wird, dann aber die Unterlagen nicht vollständig sind. Also gut, dann eben alles soweit fertig gemacht wie möglich, mehr konnte ich auch nicht mehr tun. Mein Schreibtisch sah jedenfalls ganz hübsch (i.e. aufgeräumt) aus, als ich gegangen bin.
Danach war ich noch einkaufen, was man so braucht, aber auch schon ein paar Sachen für meine Geburtstagsfeier im kleinen Kreis am Sonntag. Den Löwenanteil der Besorgungen werde ich aber morgen erledigen - das heißt aber auch, dass ich nichts vergessen darf, denn was morgen Abend nicht besorgt ist, ist dann eben auch nicht da. Außerdem führte mein Weg sowieso am Möbelhaus vorbei, also zahlte ich auch noch den gestern gelieferten Lattenrost - erledigt und schon abgeheftet.
Die aktuelle Planung für Sonntag sieht vor, dass es zunächst mal einen Sekt oder Prosecco gibt, anschließend in Knoblauchöl geröstete Weißbrotscheiben mit einem Mix aus Tomatenwürfeln, Mozzarella, Kräutern und Balsamico. Dann Pizza mit Belag nach Wunsch (auf Ansage beim Eintreffen der Gäste, dann ab in den Ofen, das reicht dann von der Zeit her). Zum Abschluss irgendein Eis (mal sehen, was die TK-Truhe im Supermarkt Leckeres hergibt), dazu Obst (Ananas-Schiffchen, Weintrauben ?), Schokoblätter und Schokopralinen als Deko.
Heute also bis 17.00 Uhr im Büro gekämpft und versucht, noch so viel wie möglich vom Tisch zu kriegen - nach dem Urlaub wird sich sowieso (noch) mehr als genug angehäuft haben. Und weil man gerade seinen letzten Arbeitstag hat, kommt dann um ca. 14.00 Uhr noch was Dringendes auf den Tisch. Ich war ja total motiviert, das noch so weit wie möglich zu bearbeiten, damit meine Kollegin damit in der nächsten Woche möglichst wenig Arbeit hat, dumm nur, wenn erst auf "eilig, eilig!" gemacht wird, dann aber die Unterlagen nicht vollständig sind. Also gut, dann eben alles soweit fertig gemacht wie möglich, mehr konnte ich auch nicht mehr tun. Mein Schreibtisch sah jedenfalls ganz hübsch (i.e. aufgeräumt) aus, als ich gegangen bin.
Danach war ich noch einkaufen, was man so braucht, aber auch schon ein paar Sachen für meine Geburtstagsfeier im kleinen Kreis am Sonntag. Den Löwenanteil der Besorgungen werde ich aber morgen erledigen - das heißt aber auch, dass ich nichts vergessen darf, denn was morgen Abend nicht besorgt ist, ist dann eben auch nicht da. Außerdem führte mein Weg sowieso am Möbelhaus vorbei, also zahlte ich auch noch den gestern gelieferten Lattenrost - erledigt und schon abgeheftet.
Die aktuelle Planung für Sonntag sieht vor, dass es zunächst mal einen Sekt oder Prosecco gibt, anschließend in Knoblauchöl geröstete Weißbrotscheiben mit einem Mix aus Tomatenwürfeln, Mozzarella, Kräutern und Balsamico. Dann Pizza mit Belag nach Wunsch (auf Ansage beim Eintreffen der Gäste, dann ab in den Ofen, das reicht dann von der Zeit her). Zum Abschluss irgendein Eis (mal sehen, was die TK-Truhe im Supermarkt Leckeres hergibt), dazu Obst (Ananas-Schiffchen, Weintrauben ?), Schokoblätter und Schokopralinen als Deko.
Sonntag, 17. Oktober 2010
Sonntag, 17.Oktober.2010
Seit langem wieder mal ein Sonntagmorgen-Frühstücks-Posting. Die letzten zwei, drei Wochen lag ich entweder am Sonntag recht lange im Bett oder hatte einfach keine Lust, was zu schreiben.
Es gibt auch nicht viel, worüber ich schreiben könnte. Meine Tage sind zwar ausgefüllt bis obenhin, aber da ist nichts dabei, was aus dem täglichen Einerlei herausragen würde.
Arbeit, Arbeit, Arbeit im Büro - vor allem die nächste Woche wird nochmal eine sehr stressige werden. In der darauffolgenden Woche muss ich dann um das in der kommenden Woche Liegengebliebene (liegen bleiben werdende) kümmern, damit ich ca. Anfang November endlich wieder mal ein paar Tage Urlaub nehmen kann. Wobei der Erholungswert dieser Urlaubstag auch immer fraglicher wird, wenn man sich die ersten Tage Sorgen macht, was man alles im Büro nicht mehr geschafft hat zu erledigen und die letzten Urlaubstage unterschwellig in Panik gerät beim Gedanken daran, was einen im Büro erwarten könnte.
Draußen kämpft sich gerade der Sonnenschein durch den nebelverhangenen Oktobermorgen. Während andere nun so richtig das Jammern anfangen ob des trüben Wetters, fühle ich mich wohl. Herbst & Winter, das sind meine Jahreszeiten. Was Drüberziehen geht immer, aber mehr als das "letzte Hemd" ausziehen im Sommer geht nicht. Und während die anderen im Büro mit Strickjacke da sitzen und bibbernd die Heizung aufdrehen, laufe ich im T-Shirt über die Gänge - ich halte das ganze Gebäude für überheizt ;-)
Wow - da draußen bricht gerade ein richtig goldener Herbstmorgen an. :-) Obwohl.... durch die grauen Wolken am Himmel wirkt das Licht der aufgehenden Sonne eher.... platinfarben, verhalten, kühl. Strahlend hell, aber nicht wärmend.
Heute Mittag muss ich mir unbedingt Gedanken machen, ob (naja, das ist eigentlich schon abgehakt, wenn auch trotzdem immer wieder Zweifel aufkommen), wann, mit wem und wie ich meinen Geburtstag feiern werde. Hinsichtlich des Punktes "mit wem" stellt sich weniger die Frage, wer überhaupt kommen soll, sondern wie ich meine Wunschgäste auf diverse Feiern / Tage verteile, da manche weniger gut miteinander harmonieren bzw. ich auch nicht gleichzeitig mit allen feiern möchte, weil ich keine Riesen-Partys mag. Ich möchte am Ende des Abends nämlich die Gelegenheit gehabt haben, mit jedem ein paar Sätze zu sprechen. Das geht nicht, wenn 20 Leute in meiner Wohnung rumwuseln.
Heute Nachmittag fahre ich vielleicht noch in zwei Städte in der Nähe zum verkaufsoffenen Sonntag... zum Einen möchte ich Ausschau nach Büchern halten (und die Gelegenheit nutzen, vor dem Kauf erst mal ein paar Seiten lesen, was bei Bestellungen im Internet nun mal nicht geht), vielleicht finde ich auch noch einen schönen Buchkalender für 2011, und im Anschluss vielleicht noch einen Abstecher ins Möbelhaus machen, in dessen Prospekt ich schöne Lampen und Deko-Artikel gesehen habe.
Es gibt auch nicht viel, worüber ich schreiben könnte. Meine Tage sind zwar ausgefüllt bis obenhin, aber da ist nichts dabei, was aus dem täglichen Einerlei herausragen würde.
Arbeit, Arbeit, Arbeit im Büro - vor allem die nächste Woche wird nochmal eine sehr stressige werden. In der darauffolgenden Woche muss ich dann um das in der kommenden Woche Liegengebliebene (liegen bleiben werdende) kümmern, damit ich ca. Anfang November endlich wieder mal ein paar Tage Urlaub nehmen kann. Wobei der Erholungswert dieser Urlaubstag auch immer fraglicher wird, wenn man sich die ersten Tage Sorgen macht, was man alles im Büro nicht mehr geschafft hat zu erledigen und die letzten Urlaubstage unterschwellig in Panik gerät beim Gedanken daran, was einen im Büro erwarten könnte.
Draußen kämpft sich gerade der Sonnenschein durch den nebelverhangenen Oktobermorgen. Während andere nun so richtig das Jammern anfangen ob des trüben Wetters, fühle ich mich wohl. Herbst & Winter, das sind meine Jahreszeiten. Was Drüberziehen geht immer, aber mehr als das "letzte Hemd" ausziehen im Sommer geht nicht. Und während die anderen im Büro mit Strickjacke da sitzen und bibbernd die Heizung aufdrehen, laufe ich im T-Shirt über die Gänge - ich halte das ganze Gebäude für überheizt ;-)
Wow - da draußen bricht gerade ein richtig goldener Herbstmorgen an. :-) Obwohl.... durch die grauen Wolken am Himmel wirkt das Licht der aufgehenden Sonne eher.... platinfarben, verhalten, kühl. Strahlend hell, aber nicht wärmend.
Heute Mittag muss ich mir unbedingt Gedanken machen, ob (naja, das ist eigentlich schon abgehakt, wenn auch trotzdem immer wieder Zweifel aufkommen), wann, mit wem und wie ich meinen Geburtstag feiern werde. Hinsichtlich des Punktes "mit wem" stellt sich weniger die Frage, wer überhaupt kommen soll, sondern wie ich meine Wunschgäste auf diverse Feiern / Tage verteile, da manche weniger gut miteinander harmonieren bzw. ich auch nicht gleichzeitig mit allen feiern möchte, weil ich keine Riesen-Partys mag. Ich möchte am Ende des Abends nämlich die Gelegenheit gehabt haben, mit jedem ein paar Sätze zu sprechen. Das geht nicht, wenn 20 Leute in meiner Wohnung rumwuseln.
Heute Nachmittag fahre ich vielleicht noch in zwei Städte in der Nähe zum verkaufsoffenen Sonntag... zum Einen möchte ich Ausschau nach Büchern halten (und die Gelegenheit nutzen, vor dem Kauf erst mal ein paar Seiten lesen, was bei Bestellungen im Internet nun mal nicht geht), vielleicht finde ich auch noch einen schönen Buchkalender für 2011, und im Anschluss vielleicht noch einen Abstecher ins Möbelhaus machen, in dessen Prospekt ich schöne Lampen und Deko-Artikel gesehen habe.
Montag, 27. September 2010
Wieder im Trott
Nach einem zuweilen melancholisch angehauchten Wochenende habe ich mich heute wieder gut in den Wochentrott eingefädelt. Sogar so gut, dass ich am Abend richtig zufrieden mit meiner Arbeit im Büro war. Wäre sogar gerne noch länger geblieben, wollte mich aber endlich um einen neuen Lattenrost kümmern. Auf dem Weg erst noch einen Möbel-Discounter besucht (nicht den gelb-blauen) und für mein "Dinner" am Mittwoch Tisch-Sets besorgt, 4x ecru und 4x grau, das dürfte für's erste reichen und bietet Abwechslung. Anschließend, eine Viertelstunde vor Ladenschluss (19.00 Uhr), in das Möbelhaus im Nachbarort gestürmt, dort von der Info direkt an den Bettenverkäufer weitergereicht und kurze Sache gemacht: ca. 10min später war der Lattenrost (mit einer Lieferzeit von 4-5 Wochen - werden die handgeschnitzt ?!) bestellt. Hätte ich möglicherweise bei anderen Discount-Läden günstiger haben können, dafür ist die Lieferung bis ins Schlafzimmer im Preis inclusive und das ist mir der höhere Preis allemal wert.
Zum Abschluss neben ein paar Kleinigkeiten vom ALDI noch eine Flasche Cremant Rose für Mittwoch mitgenommen. Ich habe ja so eher keine Ahnung von Wein und hoffe, einen guten Kauf getätigt zu haben; nun kommen am Mittwoch endlich auch mal meine Champagnergläser zum Einsatz !
Apropos Champagner: meine erste und einzige Flasche Champagner, die mir meine Eltern kürzlich vom Urlaub in der Champagne mitbrachten, wird an meinem Geburtstag geleert. So langsam muss ich mir Gedanken machen, wen ich wann einladen will bzw. wen ich in den erlauchten Kreis der champagner-würdigen Gäste erheben werde ;-)
Zum Abschluss neben ein paar Kleinigkeiten vom ALDI noch eine Flasche Cremant Rose für Mittwoch mitgenommen. Ich habe ja so eher keine Ahnung von Wein und hoffe, einen guten Kauf getätigt zu haben; nun kommen am Mittwoch endlich auch mal meine Champagnergläser zum Einsatz !
Apropos Champagner: meine erste und einzige Flasche Champagner, die mir meine Eltern kürzlich vom Urlaub in der Champagne mitbrachten, wird an meinem Geburtstag geleert. So langsam muss ich mir Gedanken machen, wen ich wann einladen will bzw. wen ich in den erlauchten Kreis der champagner-würdigen Gäste erheben werde ;-)
Sonntag, 26. September 2010
Celebrating the loneliness
Heute morgen gab es kein Frühstück, bei dem ich hätte bloggen können. Mit Rückenschmerzen und schlechter Laune aufgestanden; erstere vermutlich dem defekten Lattenrost geschuldet, den ich eigentlich schon seit fast zwei Wochen ersetzen will, zweitere bereits seit zwei Tagen anhaltend.
Habe dann erst mal in der Küche den am gestrigen Abend gebackenen Apfelkuchen aus der Form gelöst. Hätte den Kuchen vielleicht doch noch eine Viertelstunde länger im Ofen lassen sollen, obwohl er eh schon 15 min länger drin war als vorgesehen. Der Kuchen besteht aus einem Mürbteigboden, auf den man kleingeschnittene Äpfel gibt und anschließend einen aus 3 Bechern Sahne, Vanillepuddingpulver und Zucker aufgekochten Guss. Anschließend wandert die randvolle Kuchenform für (mindestens !) 1,5 Stunden in die Backröhre, was - bei meinem Kuchen - noch immer nicht gereicht hat. Der Kuchen zerfließt zwar nicht mehr und ist halbwegs stabil, auch der Boden ist mürbe und krümelig statt matschig, aber innen ist die Apfelfüllung doch etwas sehr weich für meinen Geschmack bzw. mein mouth-feeling. Beim nächsten Mal werde ich die Zuckermengen deutlich reduzieren, zumindest dann, wenn ich so reife und süße Äpfel verwende wie gestern, denn der Kuchen - ein Stück habe ich probiert - ist schon recht süß (und mächtig sowieso).
Kuchenbacken diente der Restobstverwertung, aber vor allem auch dem Zweck, mich abzulenken und zu beschäftigen. Die Melancholie hat übelst zugeschlagen; als ich gestern eine 24minütige Doku über ein Seminar für Stotterer im Internet gesehen habe bzw. die Geschichte von zwei Teilnehmern, kamen mir an diversen Stellen fast die Tränen. *seufz*
Eine Freundin, mit der ich am Sonntag Mittag desöfteren zum Kaffeetrinken gehe, ist bei Freunden zu Besuch, und meine Wochenend-Beschäftigung der letzten Wochen (Baustelle) ist aufgrund Fertigstellung hinfällig. Nun sitze ich hier vor dem PC, während mein Gemüt sich im Sinkflug befindet, um am Montagmorgen im Büro hart aufzuschlagen.
Habe dann erst mal in der Küche den am gestrigen Abend gebackenen Apfelkuchen aus der Form gelöst. Hätte den Kuchen vielleicht doch noch eine Viertelstunde länger im Ofen lassen sollen, obwohl er eh schon 15 min länger drin war als vorgesehen. Der Kuchen besteht aus einem Mürbteigboden, auf den man kleingeschnittene Äpfel gibt und anschließend einen aus 3 Bechern Sahne, Vanillepuddingpulver und Zucker aufgekochten Guss. Anschließend wandert die randvolle Kuchenform für (mindestens !) 1,5 Stunden in die Backröhre, was - bei meinem Kuchen - noch immer nicht gereicht hat. Der Kuchen zerfließt zwar nicht mehr und ist halbwegs stabil, auch der Boden ist mürbe und krümelig statt matschig, aber innen ist die Apfelfüllung doch etwas sehr weich für meinen Geschmack bzw. mein mouth-feeling. Beim nächsten Mal werde ich die Zuckermengen deutlich reduzieren, zumindest dann, wenn ich so reife und süße Äpfel verwende wie gestern, denn der Kuchen - ein Stück habe ich probiert - ist schon recht süß (und mächtig sowieso).
Kuchenbacken diente der Restobstverwertung, aber vor allem auch dem Zweck, mich abzulenken und zu beschäftigen. Die Melancholie hat übelst zugeschlagen; als ich gestern eine 24minütige Doku über ein Seminar für Stotterer im Internet gesehen habe bzw. die Geschichte von zwei Teilnehmern, kamen mir an diversen Stellen fast die Tränen. *seufz*
Eine Freundin, mit der ich am Sonntag Mittag desöfteren zum Kaffeetrinken gehe, ist bei Freunden zu Besuch, und meine Wochenend-Beschäftigung der letzten Wochen (Baustelle) ist aufgrund Fertigstellung hinfällig. Nun sitze ich hier vor dem PC, während mein Gemüt sich im Sinkflug befindet, um am Montagmorgen im Büro hart aufzuschlagen.
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