Sonntag, 9. September 2012

What a wonderful morning !

Das ist ja jetzt schon eine ziemlich blöde Überschrift für ein Blogpost. Klingt so übertrieben nach positiv-denken-die-Welt-ist-schön-Motivationsgedöns. Aber wenn man um 7.45 Uhr aus dem Haus geht und der Weg zum Bäcker einen geradewegs in Richtung der aufgehenden Sonne führt, man die Straße noch alleine für sich hat und sie überqueren kann ohne auf seinen Weg zu achten, denn ein herannahendes Auto, ja selbst ein Fahrrad würde man in dieser Stille hören, wenn die Vögel sich die Seele aus dem Leib zwitschern, und das Licht und alle Geräusche diese goldene Färbung angenommen haben, die einem signalisiert: jetzt kommt ein fulminanter Herbst.... dann ist das genau das Richtige für mich.

Hoffe nun sehr, dass der Rest des Tages genauso weiter geht, wie er begonnen hat. Schließlich hat er die besten Chancen dazu bzw. ich habe die besten Chancen, ihn zu einem wundervollen Tag zu machen !
(Mist, das klingt schon wieder nach Motivationscoach ... hmpf.)
Aber es stimmt schon, nicht die Dinge und Umstände sind schlecht, sondern die Gedanken, die ich ihnen möglicherweise zuordne, und die Art und Weise, wie ich sie empfinde bzw. damit umgehe.
Die Aussichten für diesen Tag sind besser als ich sie in den letzten Monaten jeweils hatte, also werde ich heute gefälligst meinen breiten Hintern, das Doppelkinn und die Mundwinkel hochkriegen, jawoll ! :-)


Am Freitag Abend mit Freunden (in den letzten Monaten war ich mir nicht mehr so sicher, ob "Freunde" wirklich noch die passende Bezeichnung sei, aber es geht aufwärts) in einem schnuckeligen Bistro. Nach einer Käseauswahl mit Baguette, Trauben und Oliven gab's Quiche Lorraine, eine französische Pizza (was auch immer daran französisch war...) und Flammkuchen mit Schmand, Zwiebeln, Champignons und Kräutern, anschließend ein Baguette mit Schinken und Käse (für die Begleiter) und einen mit Schmand, Zucker und Birnenscheiben belegten und mit Williamsbrand flambierten Flammkuchen für mich... mmmhh :-)
Danach waren wir dann satt und zufrieden und hatten uns vor allem auch gut unterhalten, ein paar (v.a. meiner) Missverständnisse der letzten Wochen und Monate haben sich aufgelöst. Heute Nachmittag sehen wir uns nochmal zu "Gutes-aus-Mamas-Garten-statt-Kaffee": es gibt Caprese von Mamas herrlich aromatischen (und zahlreichen) Strauch-, Eier- und Cocktailtomaten, Wasser- & Honigmelone aus Eigenbau (ja, das geht hier bei uns, und es geht sehr gut, die Melonen wachsen zwar nicht auf Medizinball-Größe wie die aus dem Supermarkt, sondern bleiben etwas kleiner, schmecken aber ungleich aromatischer !) mit luftgetrocknetem Schinken und scharfer Salami dazu, vier Sorten Käse (sehr pikanten Vierwaldstätter, Dijonsenf-Käse, eher süßlich-milden Feigensenf-Käse und dazu noch eine Weichkäserolle mit grünem Pfeffer) und diverse Olivensorten, dazu Baguette. Ach, da fällt mir ein, ich muss noch den Wein kühl stellen.

Vorher machen wir einem Biergarten in der Nähe unsere Aufwartung, der in diesem Jahr von einem neuen Pächter übernommen wurde, in dessen ehem. Lokal wir früher gerne und gut(bürgerlich) gegessen haben.

Und ehe man sich versieht, ist dann der Sonntag wieder rum und es geht morgen ins Büro.

Kurz vor Zehn packe ich dann meine Sporttasche ins Auto, fahre zum Studio, mache Sport gehe unter die Dusche und danach evtl. noch kurz in die Sauna oder lege mich auf dem Balkon in die Sonne (habe ja hier keinen Balkon).

Manchmal  Eigentlich geht's mir schon recht gut.
Es gibt (viele) Menschen, die haben größere (richtige !) Probleme.
Deshalb: enjoy !

Freitag, 17. August 2012

Wieder zu Hause. Gestern Abend gelandet, nachts noch die dreckige Wäsche aus dem Koffer gekramt und dann erst ins Bett gefallen. Heute im Büro den dicken Poststapel in Augenschein genommen - und fünf Telefonat später gewusst, dass ich heute vermutlich auch gar nicht erst werde beginnen können ihn abzuarbeiten. Lange im Büro geblieben, anschließend bisschen Körperertüchtigung. Bei der lieben Mutter Reste vom Abendessen vertilgt, dann mit dem Auseinanderklauben und Aufräumen der einzelnen Handgepäckbestandteile weitergemacht, aber zu müde. An den PC, Mails abrufen, bisschen rumsurfen - und dabei eine sehr freudige Überraschung erlebt, dir noch von einem "zu-schön-um-wahr-zu-sein"-Gefühl überlagert ist. Aber ich bin immer noch happy :-)
Den Tag morgen werde ich auch noch schaffen, dann wird ein bisschen was eingekauft - der Kühlschrank ist noch urlaubsbedingt leer - und das restliche Gepäck bzw. die Koffer endgültig geleert und aufgeräumt.
Plan für's Wochenende: Schwimmen gehen (es soll 35°C heiß werden, aber hey ! wir hatten letzte Woche im Urlaub 39°C, das wäre doch gelacht...).
Jaja, ganz triviales Befindlichkeitsbloggen heute wieder.
Aber vielleicht reicht am Wochenende Zeit und v.a. Kraft, um ein bisschen vom Urlaub zu berichten.

Montag, 6. August 2012

Angekommen !

Hat ja alles geklappt wie am Schnürchen. Auf die Minute genau abgeflogen, im Flugzeug mit Kaffee, Soft-Drink und Brötchen (naja, Bäcker-Handwerkskunst ist was anderes, aber einem geschenkten Gaul schaut man net ins Maul...) mit schmackhaftem rohen Schinken, Parmesanspänen und Rucola verwöhnt worden, fast pünktlich gelandet, binnen 10 min das Gepäck bekommen und 10 min später hatten wir auch unseren (sauberen und hübschen) Mietwagen. Alles super ! Bei unserer Ankunft (und auch beim Frühstücken im Ferienhaus) regnete es, aber seit heute Mittag scheint wieder die Sonne :-) wir haben uns im Supermarkt für die ersten Tage mit Getränken, Obst und Süßkram eingedeckt, sündig-süßes Gebäck genascht, waren mehrmals im bzw. liegen am Pool. Läuft :-)

Und tschüss !

Noch ein paar Zeilen, während ich mit meiner Müslischüssel am PC sitze. Habe gerade noch 4 Din-A4-Seiten Catalá rausgelassen. Normalerweise kann ich mir Sprachen / Wörter gut merken, musste in der Schule auch nie Vokabeln lernen, weil sich die alleine durch's Lesen der Texte bei mir einprägten. Vor etlichen Jahren habe ich dann mal 7 Semester VHS-Spanisch absolviert, wovon zwar nicht viel, aber doch ein paar Brocken hängen geblieben sind - was mir aber auf Mallorca nur bedingt nutzt, denn dort spricht man ja Katalanisch und das finde ich schon deutlich anders ("französischer").

Hatte gestern nach dem Mittagessen noch ein bisschen geputzt und die Wohnung halbwegs ordentlich gemacht und mich dann kurz nach Vier ins Bett gelegt. Dann muss ich wohl zunächst bis Sieben, dann nochmal bis Neun geschlafen haben. Aber danach war's vorbei - bis halb Zwölf war ich mehr oder weniger wach, bin höchstens mal ein bisschen weggeschlummert. Hoffe, ich habe trotzdem genug Schlaf bekommen. Jetzt spüle ich noch schnell die Müslischüssel (Müsli mit Joghurt... das ist genau die richtige Konsistenz, falls der Flug wider Erwarten unruhig werden sollte... *harhar*), dann lade ich mein Gepäck ins Auto und hole den jungen Mann ab ;-) Ich hoffe sehr, dass er mit seiner knapp bemessenen Einschätzung, was Fahrtzeit und Check-in anbelangt, richtig liegt - sonst dürfen wir sprinten ;-)

Adéu !

Samstag, 4. August 2012

Abgehakt

Die letzten Tage wurden mehr oder weniger vom Abarbeiten diverser Listen bestimmt. Im Büro hatte ich mir die Angelegenheiten notiert, die ich auf jeden Fall noch vor dem Urlaub abschließen oder in irgendeiner Form voranbringen oder angehen musste. Verkehrsbedingt kam ich am Donnerstag sehr verspätet ins Büro (1,5h später als sonst) und um am Abend nicht an der gleichen Stelle, nur in Gegenrichtung, im Stau zu stehen, hatte ich mir wohlweislich schon meine Sporttasche mitgenommen, blieb lange im Büro, ging im Anschluss direkt zur Leibesertüchtigung, und konnte dann frisch geduscht und gestriegelt auf ruhigen Straßen nach Hause fahren.
Am Freitag stand ich, motiviert vom Bewusstsein, dass das mein letzter Arbeitstag vor dem Urlaub ist, sehr früh auf, überraschte meine Zimmerkollegin mit meinem zeitigen Erscheinen und nahm mir vor, dieses Mal nicht erst am späten Abend mega-gestresst das Büro zu verlassen. Ich war dann zwar doch ein bisschen länger als geplant, aber so entspannt wie am Freitag habe ich schon lange nicht mehr vor dem Urlaub das Büro verlassen.

Gestern dann doch noch den neuen Koffer umgetauscht (siehe vorheriger Eintrag), weil sich beim "Probe-Packen" herausgestellt hatte, dass ich ihn nicht so voll bekommen würde, dass er zwecks Stabilität wirklich prall gefüllt sein würde. Jetzt habe ich einen geringfügig kleineren, dafür m.E. wesentlich stabileren Koffer gewählt, und obwohl ich es hasse, mit Verkäufern zu verhandeln und das in der Regel auch nicht tue, bekam ich den Koffer 20,00 EUR günstiger (es handelte sich eigentlich um ein Missverständnis, welches der sympathische Chef des Hauses zu meinen Gunsten auslegte und mir den Koffer zu dem Preis gab, von dem ich annahm, dass es der Preis des Koffers sei - tatsächlich lag der Koffer bei 20,00 EUR mehr).
Zu Hause angekommen gleich den (neuen) Koffer (neu) gepackt, jetzt muss nur noch das Handgepäck incl. Netbook ordentlich und gut gepolstert im kleinen Köfferchen verstaut werden.

Heute ging dann noch die Eitelkeit mit mir durch, denn ich möchte die Gelegenheit im Urlaub nutzen um meine Fingernägel in eine schöne Form wachsen zu lassen. Habe deshalb noch einen Abstecher in die Drogerie gemacht (die sehen mich sonst fast das ganze Jahr nicht, aber wegen des Urlaubs war ich nun schon 4x dort) und mir 2 Fläschchen Nagellack (einen zeitlosen, aber eleganten Beige-Braun-Ton und ein eher modisches, kühles Grau) zzgl. Nagellackentferner-Pads, einen Lippenstift (irgendwas zwischen Rosenholz und Beige, passend zum Nagellack) sowie ein Lidschatten-Trio in Beige- u. Brauntönen gekauft. Irgendwie habe ich so eine doofe Überzeugung, es sei lächerlich, wenn ich mich versuche etwas schick zu machen, obwohl ich nun mal (zu) dick bin. Blödsinn, eigentlich.

Jetzt werde ich noch mein Handgepäck fertig packen und wiegen. Morgen Mittagessen mit Familie, anschließend ab in die Dusche, gegen 15.00 Uhr ins Bett und ca. um Mitternacht raus aus den Federn. Gegen halb Zwei fahre ich dann los, hole meinen Reisebegleiter ab ("junger Mann zum Mitreisen gesucht" bzw. gefunden *g*) und dann ab zum Flughafen. Schön. <3 br="br">