Sonntag, 27. September 2009

Sonntag, 27.09.2009

Eigentlich gibt es in meinem relativ gleichförmigen, ohne besondere Ereignisse vor sich hinplätscherndem Leben ich keinen Anlass, gerade heute einen Beitrag zu posten. Einziger Grund ist wohl, dass ich einerseits das Gefühl habe, endlich wieder einmal irgendwas schreiben zu müssen, andererseits aber auch ein bisschen freie Zeit.

Diese ist dem Umstand geschuldet, dass ich heute schon sehr früh aufgestanden bin um meinen Bruder zu einem Seminar zu fahren (nach einer Feier traute er seinem Restalkoholspiegel noch nicht und wollte kein Risiko eingehen). Während ich anschließend auf einem Parkplatz darauf wartete, wiederum von meinem Vater abgeholt zu werden (das Auto hatte ich für meinen Bruder dort stehen lassen), spielte ich ein wenig mit der Foto-Funktion meines Handys herum und hielt dasherbstmorgendlichen Schattenspiel und ein tänzelndes Blatt fest.

Bei der Rückfahrt machten wir einen Abstecher zum Garten, dessen spätsommerliche Pracht nun langsam zur Neige geht. Ein bisschen davon habe ich mir in Form von Rosen und Rittersporn in mein Wohnzimmer hinüber gerettet.

Gerade sitze ich an meinem Esstisch, während die goldene Herbstsonne durch's offene Fenster hereinströmt, vor mir der Topf mit dem Basilikum, das sich trotz meiner sehr mangelhaft ausgeprägten gärtnerischen Qualitäten hervorragend hält und knackig grün und frisch vor sich hin wuchert. Leider hatte ich in letzter Zeit keine Gelegenheit zum Kochen.... entweder könnte ich das Basilikum opfern, um erstmals selbst ein Pesto herzustellen, oder ich kaufe mir für's Abendbrot Tomaten und Mozzarella, um diese verschwenderisch mit Basilikum einzuhüllen. Dafür kommt aber eigentlich nur morgen Abend in Frage, denn der Rest der Woche ist bereits verplant: Dienstag Sport, Mittwoch Arbeitskreis, Donnerstag Musikprobe und am Freitag steht wahrscheinlich die Weinlese (Silvaner) an.

Heute Nachmittag bin ich im Briefwahlvorstand, was in erster Linie immer wieder langes Warten bedeutet, denn die eigentliche Arbeit (äußere Wahlumschläge öffnen, innen liegende Wahlscheine anhand des Wählerverzeichnisses kontrollieren, Stimmzettelumschläge in die Urne, ab 18.00 Uhr dann Leeren der Urne, Öffnen der Stimmzettelumschläge, Stapel bilden, Auszählen, über einzelne Stimmzettel Beschluss fassen) dauert gar nicht so lange. Trotzdem muss der Wahlvorstand bzw. ein Teil davon immer anwesend sein. Irgendwann zwischendurch werde ich selbst wählen. Die Wahlanalysen und Interviews nach der Wahl werde ich mir allerdings wahrscheinlich nicht zumuten, das nervt einfach nur noch. Es reicht, via Internet die Hochrechnungen zu verfolgen und dann morgen das vorläufige amtliche Ergebnis zu erfahren.

Ich bin sowieso kein Freund von Parteiprogrammen - ich wünsche mir eine Politik der Gerechtigkeit und Vernunft. Und mit Gerechtigkeit meine ich nicht, dass jeder alles bekommt, was er gerne hätte, sondern das, was er braucht, um zufrieden zu leben und zugleich das, was ihm oder ihr zusteht. Das Problem ist wohl, dass die subjektiven Wünsche und Bedürfnisse das objektiv Erforderliche und Angemessene mittlerweile oft immens übersteigen.
Hm, stellt sich die Frage, wer befugt und qualifiziert ist zu entscheiden, was dem Einzelnen zusteht ...

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Auf meiner Digicam schlummern dann auch noch ein paar Bilder, die ich verbloggen wollte, aber ich bin bisher einfach zu faul gewesen, die Kamera anzuschließen. Vielleicht sollte ich mal einen Versuch mit dem Netbook starten, einfach auch um zu sehen, wie langsam oder schnell das Übertragen auf's Netbook funktioniert.

Ach ja, das Netbook - mein Asus eeePC 1005HA-H. Am Mittwoch, 16.09., kam er per Post (aufgrund des geringen Gewichts von nur 1,27 kg incl. Akku musste er nicht mal per Päckchen verschickt werden). Nach bereits zwei Stunden war der Akku voll geladen und ich konnte zum ersten Mal "reinschnuppern". An den letzten beiden Wochenenden habe ich dann mit Hilfe meines Computer-Bruders den Rechner an meine Bedürfnisse angepasst und seit gestern habe ich WLAN in meiner Wohnung. Deshalb nutzte ich dann gestern erstmals die Gelegenheit, mit dem Netbook hier im Essbereich meiner Wohnung zu sitzen und drahtlos zu chatten, bis der Akku zur Neige ging. Mit Absicht, denn ich wollte ihn - wie empfohlen - einmal "tiefentladen". Es dauerte bis 1.30 Uhr, bis das Netbook dann endlich seinen (elektrischen) Geist aushauchte ;-) und anschließend hing ich das Netbook wieder ans Netz, damit es sich regeneriert.
Ein Minuspunkt ist tatsächlich die Reflektion des Bildschirms, diese ließe sich allerdings vermeiden, wenn man nicht - so wie ich gerade - am Fenster sitzt. Den schwarzen Hochglanz-Pianolack wiederum, der in einigen Kundenrezensionen kritisiert wurde, empfinde ich als nicht so problematisch. Okay, man sieht natürlich die Fingerabdrücke - aber die kann man wegwischen und im Übrigen stören sie mich auch nicht. Das Netbook ist ein Gebrauchsgegenstand und kein Schmuckstück.
An die kleine Tastatur kann man sich gewöhnen, auch wenn ich häufiger als sonst Fehler tippe (diese bitte ich mir ggf. nachzusehen). Einzig an die Lage und den Einsatz der "Fn-(Funktion)-Taste" muss ich mich noch gewöhnen, da ich diese ja am PC nicht habe bzw. brauche. Aber ich bin ja noch jung (*harhar*) und anpassungsfähig. ;-)
Muss mich jetzt nur noch schlau machen, wo es in der Stadt Hotspots gibt, für den Fall der Fälle. Obwohl ich denke, dass ich immer noch am ehesten zu Hause online gehen werde und das Netbook unterwegs eher zum Erstellen von Notizen verwenden werde.

So... jetzt räume ich hier erst mal die Überreste meines Frühstücks weg.

Sonntag, 13. September 2009

Vorfreude

Heute nachmittag habe ich den hier bestellt. Wenn er morgen versandt wird, müsste er voraussichtlich am Mittwoch, spätestens am Donnerstag bei mir eintreffen.
Ich kann's kaum erwarten *zappel* :-)

Freitag, 4. September 2009

Graublau und Schuhkauf-Frust

Was das Wetter angeht, bringt mich ja eigentlich nichts so leicht aus der Fassung. Während andere nach 2 Wochen Regen in mittelschwere Depressionen verfallen, sich lichthungrig unter Solarien oder Tageslichtlampen bzw. wärmebedürftig in Saunen retten, bin ich immer noch froh gelaunt. Aber dieses Wetter heute, das ist schon Hardcore-Herbst-Wetter, echt jetzt.

Der Himmel lückenlos in Grau-Blau gehalten, der Regen variierte zwischen mittelstark und da-hilft-nicht-mal-mehr-ein-Regenschirm und ich habe kurzentschlossen auf meinen geplanten IKEA-Besuch verzichtet, weil ich keine Lust hatte, über den ganzen (gut besetzten) Parkplatz bis zum Eingang im strömenden Regen zu laufen. So spart man Geld !

Ich bin müde. Und wenn ich nicht heute Abend noch in der Pizzeria verabredet wäre, würde ich mich ins Bett legen und schlafen bis morgen früh. Der Pizzeria-Besuch ist eigentlich auch nur eine Gefälligkeit, einer Bekannten zu liebe, denn ich kann mir das eigentlich weder kalorienmäßig leisten noch habe ich gesteigerte Lust drauf (siehe Müdigkeit).
Natürlich müsste ich dort nichts essen - aber das ist dann auch wieder doof, stundenlang an einem Wasserglas zu kleben...

Vorhin habe ich mich dann noch im Schuhladen umgeschaut, denn ich brauche dringend tageslichttaugliche, gute Schuhe für den Herbst / Winter, die ich auch im Büro tragen kann - also klassisch, bequem und belastbar.
Ich finde es immer wieder verwunderlich, wieso Schuhe trotz Größe 42 immer noch die Breite eines Schuhs in Größe 38 haben ? Sollte man nicht annehmen können, dass ein Fuß mit zunehmender Länge auch etwas breiter wird ? Es gab zwar ein (spärlich bestücktes) Regal mit Schuhen in Weite "G", bzw. überschrieben mit "Bequeme Schuhmode". So sahen die dann auch aus. Naturlederlatschen, Öko-Look (nix gegen Öko, aber mit sowas kann und will ich keine Termine wahr nehmen), Kindersärge. Also auch nix für mich.
Und Größe 43 ist dann eben zu groß (das ist neu, dass sie Damenschuhe in 43 führen).
Möglicherweise werde ich mal noch dem Schuhgeschäft, wo ich die ersten 6 Jahre meines Lebens meine Schuhe bekommen habe, einen Besuch abstatten - und wo man mich noch heute mit Namen kennt....

Ansonsten tut es mir leid für den Schuh-Fachhandel, aber dann muss ich eben zum Geschäft mit dem großen D ausweichen - denn die haben Schuhe, die mir passen, auch wenn man das von einem 'Discounter' nicht unbedingt erwartet.

Sonntag, 30. August 2009

Liebe Spinnenphobiker...

... auch wenn es den folgenden Fotos an Brillanz und Schärfe mangeln mag, empfehle ich euch trotzdem, nun woanders weiterzulesen.

Während bei Frau Schäufele die Spinne noch mit dem Garten vorlieb nimmt, haben sich die hiesigen Spinnen offenbar mein Badezimmer auserkoren, denn ich habe binnen zwei Wochen schon zwei dieser niedlichen Exemplare unter größtem Widerwillen (lebend!) aus der Badewanne entfernen müssen:




















Ich bitte die schlechte Bildqualität (Aufnahme durch Plastikdose *g*) zu entschuldigen, aber ich wollte das Tier in einem ausbruchsicheren Behältnis eingesperrt wissen, bevor ich mich an die Foto-Dokumentation machte.

Brrrrrrr. *schüttel*

Zwetschgenkuchen

Gerade eben habe ich einen Anruf von C. bekommen. Eine Kollegin hat ihr einen Eimer voller Zwetschen vermacht, die sie heute morgen u.a. zu Zwetschgenkuchen verarbeitet hat. Aber für sie alleine ist so ein Blech Zwetschgenkuchen zuviel und jetzt ist sie auf der Suche nach Opfern, denen sie den Mund wässrig machen und Abnehmvorsätze sabotieren kann.

Mein Mittagessen war reichlich und ich hatte sogar in Erwägung gezogen, das Abendessen heute ausfallen zu lassen (neudeutsch: Dinner-Cancelling) und stattdessen nur noch Obst zu essen. Naja. Zwetschgenkuchen ist ja, gewissermaßen, auch Obst. Man darf das nicht zu eng sehen. Die Kleider sind schon eng genug.

Ich geh' dann mal - zu Kaffee und (Zwetschgen-)Kuchen.