Während andere ob des erneuten Schneefalls vermutlich in tiefe Verzweiflung verfallen, habe ich frohlockt, als ich heute Morgen beim Ziehen des Rollos die gemächlich dahinrieselnden, wattigen Flocken gesehen habe.
Da stehe ich doch gerne auf - und nicht nur das, nach dem Morgenkaffee (den ich mir auch nur an solchen Sonntagen gönne) und zwei Stücken leckeren Schokokuchens von meiner Mutter habe ich mich winterfest angezogen, bin raus und habe meinem Vater beim Schneeschippen und Straße-Kehren Gesellschaft geleistet. Er ist schließlich auch nicht mehr der Jüngste und ich war diesen Winter wirklich jeden Tag froh, dass er noch so fit ist. Denn so gerne ich Schnee mag: es kostet ordentlich Zeit, wenn man jeden Tag vor der Arbeit auch noch den Räum- und Streudienst leisten muss. Kürzlich habe ich mehr oder minder zufällig einen Gebührenbescheid einer größeren Stadt über Müll-, Abwasser- und Straßensäuberungsgebühr zu Augen bekommen und daran sehen können, wie gut Städte es sich bezahlen lassen, wenn sie die Räum- und Streupflicht ihrer Bürger selbst übernehmen. In einer Stadt auch sinnvoll, wo es (in manchen Stadtteilen) überwiegend Mietswohnungen gibt, deren Besitzer oft woanders wohnen und man sich nicht bei allen (oder eher den wenigsten) Mietern darauf verlassen kann, dass sie ordentlich (oder überhaupt) räumen bzw. kehren.
Jedenfalls ist Schnee räumen eine Arbeit, die ich gerne erledige.
Aber ich denke, jetzt ist es mit dem Schnee bald vorbei, schließlich ist fast März. Obwohl das nix heißen muss, vor zwei oder drei Jahren hatte es am ersten Freitag im März nochmal gute 10cm geschneit. Das weiß ich noch sehr genau, weil ich so hellauf begeistert war, dass ich - auf total einsamen Straßen - zu meinem Fitnessstudio gefahren bin und dort Saunieren war. Es gibt nichts Schöneres, als sich nach dem Saunagang zur Abkühlung auf den Balkon zu begeben und sich dort auf eine Sonnenliege zu legen, die mit 10cm Schnee bedeckt ist ;-)
Um an das Thema des letzten Beitrags anzuknüpfen: morgen habe ich wieder mal einen ZA-Termin, da wird sich dann wohl herausstellen, ob ich für diesen blöden (toten) Zahn jetzt eine (Teil-)Krone brauche oder wie der ZA das Malheur restaurieren will ;-)
Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen,
ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.
Johann Wolfgang von Goethe
Und hin und wieder bloggen.
Sonntag, 21. Februar 2010
Samstag, 16. Januar 2010
WKB in process ...
Zunächst vielen Dank für die guten Wünsche an J. :-)
Mir geht's wieder besser, erst war der Zahn bzw. seine Wurzel und / oder der Nerv noch etwas widerspenstig, so dass ich die Zahnarztpraxis beim ersten anberaumten Behandlungstermin wieder ziemlich schnell verlassen durfte - die Betäubung hatte mir zwar fast das halbe Gesicht lahmgelegt, aber nicht den noch immer entzündeten Zahn bzw. sein "Fundament"... - und vom Zahnarzt zu einem weiteren Stelldichein binnen 3 Tagen eingeladen wurde.
Bei diesem Termin war's dann endgültig um den Zahn geschehen, er hatte wohl kapituliert und sein Leben ausgehaucht, denn das nun folgende Herumgestochere und Pobeln in der Zahnruine ging komplett ohne Betäubung. Und als ich nach gefühlten 10min ausspülen sollte, die Assistentin schon mein "Lätzchen" abnahm und der ZA meinte, dass wir nur noch einen Termin zum Füllen der Kanäle und des Zahnes bräuchten, war ich dann doch etwas erstaunt und fragte ihn, ob das denn nun schon alles gewesen sei - wo man doch immer hört "huh... Wurzelkanalbehandlung... schrecklich, schmerzhaft, grausam... uah... gaaaanz schlimm" und diese offensichtlich nach der Wurzelspitzenresektion mit zur TopTen der unerfreulichsten Zahnbehandlungen zu gehören scheint. Er meinte, es gebe schon auch schmerzhafte Wurzelkanalbehandlungen, oft dann, wenn die Leute zu lange warten, die Zahnschmerzen in der Hoffnung ertragen, sie würden wieder schwinden und sich dann mit einer bösen Entzündung zum ZA schleppen. Außerdem würden meist die unguten Zahnarzt-Erlebnisse weitererzählt (oder im Internet breit getreten ;-)).
Also, meine WKB war jedenfalls gar nicht so schlimm.
Und wenn ich als kleine Zahnarzt-Schisserin das schreibe, dann stimmt das auch.
Mir geht's wieder besser, erst war der Zahn bzw. seine Wurzel und / oder der Nerv noch etwas widerspenstig, so dass ich die Zahnarztpraxis beim ersten anberaumten Behandlungstermin wieder ziemlich schnell verlassen durfte - die Betäubung hatte mir zwar fast das halbe Gesicht lahmgelegt, aber nicht den noch immer entzündeten Zahn bzw. sein "Fundament"... - und vom Zahnarzt zu einem weiteren Stelldichein binnen 3 Tagen eingeladen wurde.
Bei diesem Termin war's dann endgültig um den Zahn geschehen, er hatte wohl kapituliert und sein Leben ausgehaucht, denn das nun folgende Herumgestochere und Pobeln in der Zahnruine ging komplett ohne Betäubung. Und als ich nach gefühlten 10min ausspülen sollte, die Assistentin schon mein "Lätzchen" abnahm und der ZA meinte, dass wir nur noch einen Termin zum Füllen der Kanäle und des Zahnes bräuchten, war ich dann doch etwas erstaunt und fragte ihn, ob das denn nun schon alles gewesen sei - wo man doch immer hört "huh... Wurzelkanalbehandlung... schrecklich, schmerzhaft, grausam... uah... gaaaanz schlimm" und diese offensichtlich nach der Wurzelspitzenresektion mit zur TopTen der unerfreulichsten Zahnbehandlungen zu gehören scheint. Er meinte, es gebe schon auch schmerzhafte Wurzelkanalbehandlungen, oft dann, wenn die Leute zu lange warten, die Zahnschmerzen in der Hoffnung ertragen, sie würden wieder schwinden und sich dann mit einer bösen Entzündung zum ZA schleppen. Außerdem würden meist die unguten Zahnarzt-Erlebnisse weitererzählt (oder im Internet breit getreten ;-)).
Also, meine WKB war jedenfalls gar nicht so schlimm.
Und wenn ich als kleine Zahnarzt-Schisserin das schreibe, dann stimmt das auch.
Mittwoch, 6. Januar 2010
Zahn 47 UK re...
... ist vielleicht nicht die ganz korrekte zahnmedizinische Beschreibung, aber es dürfte in etwa hinkommen. Der hat mir am Wochenende üble Schmerzen bereitet, ganz plötzlich.
Ich hatte zwar letztes Jahr an diesem Zahn bereits eine Wurzelentzündung, die mein ZA noch mit einer Heilanästhesie behandeln konnte. Dann hatte ich ein Jahr Ruhe.
Auslöser für das Malheur (Pulpitis ? Wurzelentzündung ?) ist wohl der ständige nächtliche Druck, den ich auf meine Zähne ausübe, denn ich presse nachts mit den Zähnen, und das hat auf Dauer den armen Zahn gereizt.
Nachdem ich also von Samstag auf Sonntag und auch in der darauffolgenden Nacht kaum eine Stunde am Stück geschlafen hatte und die Einnahme von handelsüblichen Schmerzmitteln (welche ich sonst eigentlich nie nehme und die letztendlich dann von Freundinnen "geschnorrt" werden :-)) absolut keinen Effekt hatte, war ich Montag Nachmittag dann bei der Vertretung meines Zahnarztes, der noch bis Mittwoch in Urlaub weilt.
Nun ja, nach Anfertigung des Röntgenbildes bestätigte sich, was ich befürchtet hatte, wieder Wurzelentzündung an diesem Zahn. Etwas vermisst habe ich bei diesem Zahnarzt die ausführliche Erläuterung des Befundes und Aufklärung über die nächsten Behandlungsschritte, wie ich es von meinem Zahnarzt gewohnt bin. Der Zahnarzt zeigte mir zwar auf dem Röntgenbild die Entzündung, auch eine durch die letzte Entzündung verursachte Verknöcherung (?), und meinte dann nur, eher zur Assistentin als zu mir gewandt, Spritze und Trepanation. Da ich mich aber schon letztes Jahr mit dem Thema auseinandergesetzt hatte (der Begriff "Wurzelkanalbehandlung" war damals schon gefallen), ahnte ich, was kam. Das Bohren bzw. "Zahnöffnen" tat nicht weh, das-wie-ich-vermute-Abtöten-des-Nervs-bzw.-Ziehen-des-Nervs aber schon, trotz Spritze. Wieder zur Assistentin gerichtet sagte er dann noch etwas von Freilegung Wurzel und gab wohl ein Präparat namens Ledermix in den Zahn (wovon man nicht ausschließlich Gutes liest...), bevor er ihn provisorisch verschloss.
Muss allerdings sagen, ich bekam schnell und unkompliziert den Termin als "Schmerzpatient", der Zahnarzt war im Großen und Ganzen nett, ich fühlte mich jedenfalls nicht "schnell eingeschoben" oder "lästiger Zusatztermin". Am Montag habe ich nun einen Termin bei meinem (geschätzten) Zahnarzt, mit dem ich dann vermutlich noch ein paar Dates zwecks Wurzelkanalbehandlung vereinbaren werde. *seufz*
Die Zahnschmerzen bin ich jetzt zwar los, aber entweder habe ich die verschriebenen Tabletten gg. Schmerzen und Entzündung nicht vertragen oder diese Paste im Zahn, denn seit Dienstag habe ich nun Magenkrämpfe / Magenbeschwerden, D...chf...ll und gelegentlich Schüttelfrost. Wenn's kommt, dann eben geballt.
Ich hatte zwar letztes Jahr an diesem Zahn bereits eine Wurzelentzündung, die mein ZA noch mit einer Heilanästhesie behandeln konnte. Dann hatte ich ein Jahr Ruhe.
Auslöser für das Malheur (Pulpitis ? Wurzelentzündung ?) ist wohl der ständige nächtliche Druck, den ich auf meine Zähne ausübe, denn ich presse nachts mit den Zähnen, und das hat auf Dauer den armen Zahn gereizt.
Nachdem ich also von Samstag auf Sonntag und auch in der darauffolgenden Nacht kaum eine Stunde am Stück geschlafen hatte und die Einnahme von handelsüblichen Schmerzmitteln (welche ich sonst eigentlich nie nehme und die letztendlich dann von Freundinnen "geschnorrt" werden :-)) absolut keinen Effekt hatte, war ich Montag Nachmittag dann bei der Vertretung meines Zahnarztes, der noch bis Mittwoch in Urlaub weilt.
Nun ja, nach Anfertigung des Röntgenbildes bestätigte sich, was ich befürchtet hatte, wieder Wurzelentzündung an diesem Zahn. Etwas vermisst habe ich bei diesem Zahnarzt die ausführliche Erläuterung des Befundes und Aufklärung über die nächsten Behandlungsschritte, wie ich es von meinem Zahnarzt gewohnt bin. Der Zahnarzt zeigte mir zwar auf dem Röntgenbild die Entzündung, auch eine durch die letzte Entzündung verursachte Verknöcherung (?), und meinte dann nur, eher zur Assistentin als zu mir gewandt, Spritze und Trepanation. Da ich mich aber schon letztes Jahr mit dem Thema auseinandergesetzt hatte (der Begriff "Wurzelkanalbehandlung" war damals schon gefallen), ahnte ich, was kam. Das Bohren bzw. "Zahnöffnen" tat nicht weh, das-wie-ich-vermute-Abtöten-des-Nervs-bzw.-Ziehen-des-Nervs aber schon, trotz Spritze. Wieder zur Assistentin gerichtet sagte er dann noch etwas von Freilegung Wurzel und gab wohl ein Präparat namens Ledermix in den Zahn (wovon man nicht ausschließlich Gutes liest...), bevor er ihn provisorisch verschloss.
Muss allerdings sagen, ich bekam schnell und unkompliziert den Termin als "Schmerzpatient", der Zahnarzt war im Großen und Ganzen nett, ich fühlte mich jedenfalls nicht "schnell eingeschoben" oder "lästiger Zusatztermin". Am Montag habe ich nun einen Termin bei meinem (geschätzten) Zahnarzt, mit dem ich dann vermutlich noch ein paar Dates zwecks Wurzelkanalbehandlung vereinbaren werde. *seufz*
Die Zahnschmerzen bin ich jetzt zwar los, aber entweder habe ich die verschriebenen Tabletten gg. Schmerzen und Entzündung nicht vertragen oder diese Paste im Zahn, denn seit Dienstag habe ich nun Magenkrämpfe / Magenbeschwerden, D...chf...ll und gelegentlich Schüttelfrost. Wenn's kommt, dann eben geballt.
Sonntag, 20. Dezember 2009
Selbstbeherrschung...
... fällt sehr schwer, wenn man bei den Eltern am PC sitzt und 10cm links von der Tastatur der erste Plätzchendosenstapel steht (Terassen mit Erdbeermarmelade und Heinerle), gefolgt von weiteren Dosen und Eimern mit Schoko-Nuss-Kränzen, Kokosmakronen, Nougatplätzchen, Vanillekipferl und Schneeballen.
Mjam.
Mjam.
Samstag, 31. Oktober 2009
4und30
Habe mich gerade eben bettfertig gemacht, damit ich morgen früh genug aus dem Bett komme, um letzte Besorgungen zu erledigen.
Schließlich will dann meine "Herkunftsfamilie" zwecks Gratulation und Geschenk-Entgegennahme beehrt werden, wo vermutlich auch das Mittagessen auf mich warten wird, und anschließend muss ich noch eilig in den Supermarkt, um letzte Besorgungen für meine Gäste zu machen, die schon kurz vor Zwei vor der Tür stehen werden.
Überhaupt ist mein Terminplan morgen - dafür, dass es sich um meinen Geburtstag handelt - nicht weniger voll als sonst. Wie bereits erwähnt, am frühen Nachmittag 3 Gäste zu Kaffee und Kuchen, anschließend Stippvisite beim Sektempfang anlässlich einer anderen Geburtstagsfeier, dann bei Freundin zum Abendessen eingeladen, um anschließend mit ihr ins Kino ('Männerherzen') zu gehen. Der Film soll gut sein - hoffentlich !
Gerade eben habe ich beim prüfenden Blick in den Badezimmerspiegel feststellen müssen, dass ich für 34 Jahre schon ziemlich viele graue Haare habe :-( werde mich also entweder weniger ärgern müssen (schwieriges Unterfangen bei meinem Naturell) oder ziemlich bald einen Friseurtermin brauchen (sehr wahrscheinlich *g*).
Jetzt aber ins Bett. Bleibt nur zu hoffen, dass ich mich bis morgen wieder halbwegs auf dem Weg der Besserung befindet (oder zumindest mein derzeit total brachliegender Geschmacks- und Geruchssinn).
Schließlich will dann meine "Herkunftsfamilie" zwecks Gratulation und Geschenk-Entgegennahme beehrt werden, wo vermutlich auch das Mittagessen auf mich warten wird, und anschließend muss ich noch eilig in den Supermarkt, um letzte Besorgungen für meine Gäste zu machen, die schon kurz vor Zwei vor der Tür stehen werden.
Überhaupt ist mein Terminplan morgen - dafür, dass es sich um meinen Geburtstag handelt - nicht weniger voll als sonst. Wie bereits erwähnt, am frühen Nachmittag 3 Gäste zu Kaffee und Kuchen, anschließend Stippvisite beim Sektempfang anlässlich einer anderen Geburtstagsfeier, dann bei Freundin zum Abendessen eingeladen, um anschließend mit ihr ins Kino ('Männerherzen') zu gehen. Der Film soll gut sein - hoffentlich !
Gerade eben habe ich beim prüfenden Blick in den Badezimmerspiegel feststellen müssen, dass ich für 34 Jahre schon ziemlich viele graue Haare habe :-( werde mich also entweder weniger ärgern müssen (schwieriges Unterfangen bei meinem Naturell) oder ziemlich bald einen Friseurtermin brauchen (sehr wahrscheinlich *g*).
Jetzt aber ins Bett. Bleibt nur zu hoffen, dass ich mich bis morgen wieder halbwegs auf dem Weg der Besserung befindet (oder zumindest mein derzeit total brachliegender Geschmacks- und Geruchssinn).
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