Sonntag, 21. November 2010

Frühstücksbloggen

Seit langer Zeit wieder mal ein Posting vom Frühstückstisch. Zwischen acht und halb neun aufgestanden, ein Paar Socken gestopft (und mich dabei gefragt, wieso ich mir einen Stopfpilz (!) gekauft habe, wo ich mir doch eigentlich gleich ein paar neue Socken hätte kaufen können... vielleicht der unbewusste Wunsch nach Häuslichkeit, Mutterschaft und Familie ?) und dann das Frühstück gerichtet: Brötchen mit Wurst, dazu Cola-Mix, im Anschluss Café latte, ein Schoko-Lebkuchen und eine Orange. - Die Orange liegt noch ungeschält neben mir, das erfordert dann einen kurzen Break, damit das Netbook nicht verschmutzt wird. Beim Mandarinen- und Orangenschälen bekommt man immer so einen glimmernden Belag auf den Fingern... ob das wohl Wachs ist, mit dem die Schale behandelt wurde, oder ist das eine natürliche Substanz, die die Orangenschale z.B. davor schützt, bei Nässe zu schimmeln ? Mal schauen, was Wiki dazu sagt ;-) (vielleicht weiß der kluge Moves etwas dazu zu schreiben ?)

[...]

Orange ist mittlerweile geschält und im Radio läuft CD 2 von "Best of Robbie Williams 1990 - 2010", einem Geburtstagsgeschenk. "Let Love be your energy" fordert Robbie mich auf - naja... nicht so passend irgendwie. Ich muss mir meine Energie sonst woher nehmen, aber aus Liebe bekomme ich sie leider nicht.

Heute ist der erste Tag seit geschätzt 4 Wochen, an dem ich einfach gar nichts zu tun habe, keine Termine, nichts was ich dringend erledigen, planen, schreiben muss. Und irgendwie ist das auch wieder nicht gut, denn ich habe zuviel Zeit um nachzudenken. Meistens über nichts Positives. Das Wetter tut sein Übriges - grau und trüb, es fehlt nur noch Dauerregen, aber der kann ja noch kommen.

In der nahe gelegenen Stadt ist Markt, allerdings ist dort - bei jedem Wetter - sehr voll und darauf habe ich nun auch keine Lust, vor allem nicht darauf, Bekannte zu treffen und nett Konversation machen zu müssen. Nee, dafür bin ich heute zu sehr Misanthropin.

1 Kommentar:

Moves hat gesagt…

Na ja, was mir zu denken gibt: Säure löst Wachs. Wenn man nun eine Orange schält, dann hat man ja fast zwangsläufig den Saft und damit die Fruchtsäure an den Fingern. Und damit löst man dann das Konservierungswachs an der Schale und anschließend in den Mund damit...grusel. Andererseits...Sch...drauf, irgendwie erwischt es einen doch.
Was aber Spaß macht: die Mandarinen- oder Orangenschalen über einer Kerzenflamme knicken und quetschen, sodass das Öl aus der Schale rausspritzt. Gibt tolle Stichflammen ;-)