Urlaub. Das sind in meinem Fall selten aufregende, erfreuliche Aussichten. Es ist halt so wie immer, nur ohne Arbeit. Für meine Kolleginnen und Kollegen muss es schon langsam müßig werden mich in Verbindung mit lieben Urlaubswünschen nach meinen Plänen zu fragen. "Fährst du weg?", "Hast du denn was Schönes vor?".... "Äähh...nein. Mal die Wohnung etwas gründlicher aufräumen und putzen. Sonst nix. Naja, vielleicht mal bisschen Sport." ... "Ahhhja. ... ja... ja dann erhol' dich gut. ôô". Genau.
Soweit man sich erholt, wenn man vor dem Urlaub rotiert um drohende Katastrophen, die natürlich genau im Urlaub hereinbrechen und andere Kollegen belasten werden, abzuwenden und weiß, dass nach dem Urlaub die Erholung in just diesem Moment verpufft, in dem man der liegengebliebenen Arbeit ansichtig wird.
Aber dank jahrelanger Übung werde ich das auch dieses Mal hinter mich bringen und höre jetzt mit dem Jammern auf. ;-)
Heute Morgen fand der erste Schritt der Küchengrundreinigung statt: herumliegendes, mehr oder weniger
Vier Nektarinen gehäutet (sie waren nicht bio und die Haut zu entfernen schien mir zumindest eine kleine Schadensbegrenzung), ein Bio-Apfel ohne Kerngehäuse, aber mit Schale, eine reife Banane (die ich in diesem Zustand - braune Fleckchen auf der Schale - bereits nie und nimmer essen würde), ein guter Esslöffel geschrotete Leinsamen und der Saft vom Viertel einer Limette und dazu ein Eiswürfel in den Mixer. Zunächst mit der Pulse-Taste angeschreddert, bis alles kleingehäckselt war, etwas Wasser zwecks trinkbarer Konsistenz dazu (sonst hat man einen wunderbaren Babybrei ;-)) und den Blender dann noch ein paar Sekunden auf Stufe 1 oder 2 (von 6 verfügbaren) laufen lassen. Fertig.
Geschmack: naja, man ist halt ein anderes, künstliches "Süß" gewohnt, glaube ich. Es schmeckt
Gestern Abend habe ich mir ein kleines Buch über grüne Smoothies bestellt, das scheint zur Zeit eine große Mode zu sein/werden, die aus den USA zu uns herübergeschwappt (im wahrsten Sinne des Wortes *g*) ist. Da diese grünen Smoothies zwar superdupergesund sein sollen, aber geschmacklich wohl etwas gewöhnungsbedürftiger sind, weil sie zu 50% aus grünem Blattwerk (Salat oder Blätter von Gemüse) bestehen müssen, taste (haha, "taste" (n) = engl. Geschmack) ich mich mittels Obst-Smoothies langsam wieder an das (in Maßen, nicht in Massen) gesunde Gebräu ran.
Heute Mittag ist dann Sport angesagt oder eher: zugesagt. Ich hab's halt jemandem versprochen, dass ich hingehe. Was auch gut so ist, denn sonst wird das in diesem Sommer oder Jahr nix mehr ... und ich weiß nun mal, dass ich mich durchaus wohler fühle, wenn ich hin und wieder trainiere - schließlich bin ich (mein Rücken v.a.) auch nicht mehr die Jüngste, und die Sauna im Anschluss ans Training ist auch ein Argument.
Jetzt muss ich erstmal aufpassen, wann der/die Post- u. Paketbote/in kommt und diese/n abfangen, weil die Packstation mein Paket mit Kleidern nicht rausrückt :-( (wenn es nicht bereits zurückgeschickt worden ist, was sehr blöd wäre, weil einige der Teile schon recht ausverkauft waren und ich genau DIE und keine anderen will ... - wenn ich schon mal Kleider einkaufe, was ansonsten so gar nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehört).
3 Kommentare:
Ist schon doof, wenn man an regelmäßigen Sporteinlagen nicht mehr vorbeikommt. Geht mir ja genau so. In die Sauna müsste ich mich ja auch wieder regelmäßiger schwingen, aber dann würde ich mit zwei Sporttaschen anrücken müssen, um das ganze nötige Zeug unterzubringen. Also bleibt es beim entweder oder. Doof.
Aber eines ist mal sicher: Keine Gemüse-Smoothies für mich. Wir basteln uns hier auch regelmäßig alle möglichen Variationen zusammen, aber bitte nicht mit Blattwerk.
Um ehrlich zu sein finde ich auch die Farbe am reizvollsten ;-) geschmacklich kann ich mir lediglich einen Hauch Rucola in einem Smoothie vorstellen ...
Die Begründungen für die 50%-grünes-Blattwerk-Regel klingt teilweise halbwegs nachvollziehbar, teilweise aber auch sehr esoterisch verschwurbelt (die kosmische, lebensspendende Lichtenergie wird von den Pflanzen über die Blätter aufgenommen und durch den Verzehr der Blätter können wir uns diese Energie zuführen, werden vitaler blablabla).
Weil manche Bücher zum Thema offensichtlich zu 2/3 aus esoterischen Herleitungen bestehen, habe ich mich bewusst für ein einfaches, kleines Rezeptheft für 7,5 Ööro entschieden ;-)
Was die Taschenfrage angeht, ist das für mich im Studio sogar günstiger, denn dort brauche ich nicht dieses Schisslaweng wie Bademantel und drittes und viertes Handtuch, außerdem habe ich eine geräumige Sporttasche, die genau in die Spinde im Studio passt und in die ich aber trotzdem alles reinbekomme.
Ich seh' schon, ich sollte mich auf meinen Studio-/Sport-/Saunabesuch freuen und keine Ausreden finden ;-)
Btw: der Blender ist mittlerweile sauber und wieder zusammengebaut (das finde ich ja immer am nervigsten, bis man die ganze Technik auseinandergepfriemelt und wieder zusammengebaut hat...)
In meinem Studio ist es der Bademantel, der mich zu Fall - bzw. zur zweiten Tasche - bringt. Auf den kann ich da leider nicht verzichten. Irgendwann werde ich eine andere Lösung finden. Ganz bestimmt.
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