... vielleicht nicht ganz "like fire", aber mir ist schon ganz ordentlich warm.
Sonnenbrand. Ein einziger, erster Sonnenbrand ereilt mich doch irgendwie jedes Jahr, trotz Sonnencreme. Und da ich diese Urlaubswoche nun schon zum dritten Mal für einen Besuch im Freibad genutzt und heute die Kraft der Sonne angesichts vormittäglicher Kühle einfach unterschätzt habe, glühe ich heute Nacht ein bisschen vor mich hin.
Ansonsten entwickle ich mich gerade zum großen Fan unserer kommunalen Freibäder. Eintritt regulär 2,50€ (ohne Zeitbegrenzung) und abends ab 18.00 Uhr (und früher schaffe ich es, wenn ich arbeite, sowieso nicht dorthin) bis ca. 19.45 Uhr 1,50€. Jahrelang habe ich öffentliche Freibäder gemieden: zu laut, zu nervig, zu voll und überhaupt bäh. Aber am Abend und außerhalb der Ferien ist es wirklich okay - werde mir beim nächsten Besuch dann gleich eine Zehnerkarte kaufen, was mich wiederum zwingt, dann auch regelmäßig schwimmen zu gehen, und zwar jeweils mind. 1000m. Weiteres Ziel: bei einem Schwimmverein o.ä. Schwimmunterricht für Erwachsene buchen, denn mein Rückenkraulen ist stark verbesserungswürdig und das Kraulen - nun ja, das verdient eigentlich nicht diesen Namen.
Nach dem Freibad entspannt durch die Altstadt gebummelt, einen Eiskaffee getrunken und zwei Kugeln Eis vom Konditor genossen (das Eis dort hat mir deutlich besser geschmeckt als die Einheits- bzw. Mode-Eissorten so mancher Eisdiele - wobei ich da sicherlich nicht alle über einen Kamm scheren möchte und kann).
Am frühen Abend noch zum Gießen im Garten gewesen und mit Freude beobachtet, wie sich dort, wo die Pflanzen bzw. Beete schon gegossen waren, zahlreiche Schmetterlinge einfanden. Die Sauerkirschen, die ich eigentlich überhaupt nicht mag, sind süß wie selten zuvor - vielleicht schaue ich morgen mal nach einem Rezept für Likör oder Gelee... sofern nicht, wie so oft, die Vögel schneller sind mit der Ernte ;-)
Nun freue ich mich auf morgen Abend: während sehr viele Fußball schauen werden, genieße ich ... hm... ein leeres Schwimmbad... oder leere, ruhige Geschäfte... mal sehen :-)
2 Kommentare:
Leere Schwimmbäder? Ja, da kommt so eine Erinnerung in mir hoch. Sonntags um 8 Uhr war da mal was. Da konnte man noch Bahnen ziehen. Nur die Umkleiden waren ausgesprochen eng, bäh.
Rückenschwimmen kann ich zwar, habe es aber nur höchst selten praktiziert. Irgend jemand, den man nicht sieht, ist immer im Weg. Auch sonntags um 8 Uhr.
Genießen Sie den Sommer. Besser ein Eis im Becher als einen Eispack auf dem Schienenbein. ;-)
Die Umkleiden sind immer noch eng und insgesamt sehr retro - aber genau das hatte auch einen gewissen Reiz von "hach, früher war alles besser" *g*. Soweit ich weiß bleibt das aber nicht mehr lange so: die Becken wurden kürzlich saniert und nächstes Jahr (oder wenn eben wieder Geld zur Verfügung steht ;-)) soll es mit Umkleiden, Dusche etc. weitergehen - und dann kann man sich wahrscheinlich auch von den schon genannten günstigen Gebühren verabschieden.
Leere Bahnen... naja, mal mehr, mal weniger. Gestern sind sehr viele Besucher mit diesen Auftriebsgürteln im Wasser geschwommen ... äh... umhergetrieben :-P Für einen Wechsel auf die beiden Sportbahnen fehlt es mir noch an Technik und v.a. angemessener Geschwindigkeit, aber ständig zwischen dem menschlichen Treibgut hindurch- und vorbeischwimmen zu müssen ist ganz schön nervig manchmal. Bin ja noch so erzogen worden, dass man schön sachte vorbeipaddelt - schließlich lösen ein paar Spritzer Chlorwasser auf sorgfältig frisierten Haaren gerne eine Tirade über rücksichtslose, unverschämte Mitschwimmer aus ...
Das mit dem Rückenschwimmen ist tatsächlich ein Problem. Selbst wenn das Becken leer ist, beendet gerne der harte Beckenrand abrupt die Bahn - aua! In einer Schwimmanleitung habe ich gelesen, beim "Altdeutsch-Rücken" könne man den Nacken leicht überstrecken, um auf diese Weise den weiteren Verlauf der Bahn einsehen zu können - das kann ich mir schon sehr konkret vorstellen, wie ich rückwärts unter- und prustend und spuckend wiederauftauchen würde *g*
Ein Eispack hat dafür weniger Kalorien als ein Eis im Becher. Nach heutigem Blick auf die Waage ist Eis bis auf Weiteres (bis zum nächsten Urlaub) gestrichen.
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