Ich bin ja sonst nicht soooo die Sonnenanbeterin, aber dieser Pfingstmontag, also wirklich - da kann sogar ich nicht anders und muss mich mit dem Netbook auf den Balkon setzen, wenn auch in den Schatten unter der Markise. Btw: Sonne hatte ich für heute wirklich schon genug, wegen einer Pflichtveranstaltung verbrachte ich heute Vormittag mehr als eine Stunde in der glühenden Sonne, was man mir morgen sicherlich an einer geröteten Nasenspitze ansehen wird.
Ist nicht mein Balkon hier - meine Wohnung ist ganz ohne Balkon oder Terrasse - sondern einer der vielen am Haus meiner Eltern, das in unmittelbarer Nähe meiner Wohnung liegt. Da gibt's einen kleinen Balkon an der Küche sowie die Terrasse am Wohnzimmer, von dieser aus führt ein kleiner Gang um das Haus herum zum Esszimmer, vor dessen Fenster man mit Blick auf den Garten auf einer Holzbank verweilen kann; die Treppe von der Terrasse hinab gelangt man zum Teich und auf den Rasen, der in zwei Ebenen angelegt ist und von Blumenbeeten und Sträuchern umrandet wird. Im oberen Stockwerk gibt es auch noch einen Balkon, aber da es dort noch kein Geländer gibt, wird er kaum bzw. jedenfalls nicht zum Relaxen benutzt.
Die Vögel zwitschern sich gerade einen ab, als ob der Sommer morgen wieder vorbei sein könnte, die Goldfische tümpeln zu sechzehnt knapp unter der Wasseroberfläche und nagen an den algenbewachsenen Steinplatten im Teich. Ursprünglich waren das mal vier gekaufte Goldfische, diese vier heben sich durch ihre Größe, ihr kräftiges Rot-Orange und die fein gefächerten Schwanzflossen von den anderen Teichbewohnern ab. Die anderen, ja, die waren eines Tages auch da... wir hatten gar nicht damit gerechnet, dass sich die Fische in unserem den Regeln der Aquaristik und Teichkunst wohl kaum entsprechenden Bassin vermehren würden, doch eines Tages schwammen da viele kleine Fische, von denen zwar der ein oder andere vermutlich gefressen wurde, aber ein kleiner bunter Haufen (orange, weiß und schwarz) konnte sich behaupten.
Die Tulpen, gelb, rosa und lila, sind so gut wie verblüht, dafür lassen die Akeleien ihre weiß, rosé und violett betuchten Köpfchen im Wind schaukeln. Die Knospen der Pfingstrosen explodieren eine nach der anderen zu dichten Blütenbällen in kräftigem Pink, Purpur und cremigen Rosatönen.
Bisher ist mir noch keine nervige Wespe begegnet, sondern nur geschäftige Bienen und friedliebende Hummeln, die sich schwerfällig von einer Blüte zur anderen hangeln.
Darüber ein blauer Himmel mit weißen Wolkenfetzen und ab und zu ein erfrischender Windhauch. So genieße sogar ich den Sommer :-)
Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen,
ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.
Johann Wolfgang von Goethe
Und hin und wieder bloggen.
Montag, 24. Mai 2010
Donnerstag, 6. Mai 2010
6. Mai 2010
Ich hasse ja diese neuartige Schreibweise für das Datum, in umgekehrter Reihenfolge und mit Strichen zwischen den Zahlen:
2010-05-06
Das wirkt so nüchtern und genormt, wie eine Rechnungs- oder Kunden-Nummer, ein Datum bzw. Tag sieht aus wie der andere.
Wenn ich hingegen den Monat ausgeschrieben sehe, dann assoziiere ich Bilder mit dem Wort.... April lässt mich an Aprilwetter denken... Mai an blühende Bäume; Juli und August an Schwimmbad, Urlaub, Sonnenschein, Grillen... September und Oktober an Ernte, speziell an Weinlese sowie bunt gefärbtes Laub... November an graue, kühle Tage und viel Nebel, Dezember an Weihnachten und die Wintermonate allgemein an Schnee.
Deshalb (und weil mir auch sonst keine passende einfiel) dient heute das "richtige" Datum als Überschrift - auch wenn das aktuelle Wetter nicht unbedingt meiner Vorstellung von "Mai" entspricht ;-)
Habe mich heute im Blog einer Flugbegleiterin festgelesen.
Außerdem im Chat auf die Cultured Pearls hingewiesen worden und gleich bei amazon deren Pearls of a Decade-Best of-CD bestellt. Eigentlich nicht unbedingt mein Musik-Stil, aber die Musik wirkt so beruhigend, dass ich mir sehr gut vorstellen kann, sie nach einem stressigen Tag im Büro daheim laufen zu lassen, um "runterzukommen".
2010-05-06
Das wirkt so nüchtern und genormt, wie eine Rechnungs- oder Kunden-Nummer, ein Datum bzw. Tag sieht aus wie der andere.
Wenn ich hingegen den Monat ausgeschrieben sehe, dann assoziiere ich Bilder mit dem Wort.... April lässt mich an Aprilwetter denken... Mai an blühende Bäume; Juli und August an Schwimmbad, Urlaub, Sonnenschein, Grillen... September und Oktober an Ernte, speziell an Weinlese sowie bunt gefärbtes Laub... November an graue, kühle Tage und viel Nebel, Dezember an Weihnachten und die Wintermonate allgemein an Schnee.
Deshalb (und weil mir auch sonst keine passende einfiel) dient heute das "richtige" Datum als Überschrift - auch wenn das aktuelle Wetter nicht unbedingt meiner Vorstellung von "Mai" entspricht ;-)
Habe mich heute im Blog einer Flugbegleiterin festgelesen.
Außerdem im Chat auf die Cultured Pearls hingewiesen worden und gleich bei amazon deren Pearls of a Decade-Best of-CD bestellt. Eigentlich nicht unbedingt mein Musik-Stil, aber die Musik wirkt so beruhigend, dass ich mir sehr gut vorstellen kann, sie nach einem stressigen Tag im Büro daheim laufen zu lassen, um "runterzukommen".
Montag, 3. Mai 2010
Donnerstag, 22. April 2010
1500 kcal...
... sind nicht viel, wahrlich nicht. *seufz*
Werde hier nicht näher darauf eingehen, wie es dazu kommt, aber ich versuche mich gerade daran, meine tägliche Energiezufuhr auf (nicht weniger als) 1500kcal zu drosseln.
Da ich heute Urlaub habe, bin ich erst um 10.30 Uhr aufgestanden und habe dann ein winziges Schoko-Osterei (ich brauchte einfach Schokolade), 1 Brötchen mit Sonnenblumenkernen und ein Würstchen gegessen. Und - schwupps - sind ca. 460kcal weg ! Dabei hätte ich noch mindestens ein Brötchen mit Marmelade essen wollen, aber dann bleibt ja nichts mehr für den Rest des Tages übrig ! Also habe ich mir jetzt einen Trostcappucino gemacht und damit die 500kcal fast voll, also ein Drittel meiner Tagesration an Kalorien verbraucht.
Wenn ich auf Arbeit wäre, würde mich die ständige Beschäftigung vielleicht ablenken, aber momentan kreisen meine Gedanken nur noch um's Essen und darum, wie und ob ich mein "Kalorien-Budget" einhalten kann. Deshalb sitze ich jetzt auch hier und blogge ein bisschen - um mich abzulenken und "runterzukommen".
Da ich aber nicht gezwungen bin, mich streng an diese kcal-Vorgabe zu halten, sondern es mir vielmehr so einrichten soll, wie ich am besten damit zurecht komme (d.h. auch die 1500kcal überschreiten darf), werde ich die Strategie wohl ändern. Sinnvoll wäre, bestimmte fett-/kalorienreiche Lebensmittel einzuschränken. Um auf o.g. Schoko-Osterei zurückzukommen: das wäre wirklich nicht nötig gewesen, ich habe einfach dem morgendlichen Impuls "Ich brauch' jetzt sofort Schokolade !" nachgegeben. Werde mir also vielleicht eine hübsche (kleine) Porzellanschale in die Küche oder an einen zentralen Ort der Wohnung stellen, die (m)eine tägliche Schoko-Ration enthält, und daneben eine Schale mit ausreichend Obst. So habe ich meine (restliche) Schoko-Ration im Blick und bin dann eher motiviert, die Schokolade für den Rest des Tages aufzusparen und stattdessen ein Stück Obst zu essen.
Das klingt so banal, und eigentlich finde ich es lächerlich, wenn ich als erwachsene Frau auf solche Kindergarten-Spielchen zurückgreifen muss, aber anders klappt das wohl nicht.
Fest steht nur, dass ich es schon mal geschafft habe (viel) abzunehmen und das feste Ziel habe, heuer im Herbst bei einer bestimmten Familienfeier zumindest eine Kleidergröße kleiner tragen zu können.
Werde hier nicht näher darauf eingehen, wie es dazu kommt, aber ich versuche mich gerade daran, meine tägliche Energiezufuhr auf (nicht weniger als) 1500kcal zu drosseln.
Da ich heute Urlaub habe, bin ich erst um 10.30 Uhr aufgestanden und habe dann ein winziges Schoko-Osterei (ich brauchte einfach Schokolade), 1 Brötchen mit Sonnenblumenkernen und ein Würstchen gegessen. Und - schwupps - sind ca. 460kcal weg ! Dabei hätte ich noch mindestens ein Brötchen mit Marmelade essen wollen, aber dann bleibt ja nichts mehr für den Rest des Tages übrig ! Also habe ich mir jetzt einen Trostcappucino gemacht und damit die 500kcal fast voll, also ein Drittel meiner Tagesration an Kalorien verbraucht.
Wenn ich auf Arbeit wäre, würde mich die ständige Beschäftigung vielleicht ablenken, aber momentan kreisen meine Gedanken nur noch um's Essen und darum, wie und ob ich mein "Kalorien-Budget" einhalten kann. Deshalb sitze ich jetzt auch hier und blogge ein bisschen - um mich abzulenken und "runterzukommen".
Da ich aber nicht gezwungen bin, mich streng an diese kcal-Vorgabe zu halten, sondern es mir vielmehr so einrichten soll, wie ich am besten damit zurecht komme (d.h. auch die 1500kcal überschreiten darf), werde ich die Strategie wohl ändern. Sinnvoll wäre, bestimmte fett-/kalorienreiche Lebensmittel einzuschränken. Um auf o.g. Schoko-Osterei zurückzukommen: das wäre wirklich nicht nötig gewesen, ich habe einfach dem morgendlichen Impuls "Ich brauch' jetzt sofort Schokolade !" nachgegeben. Werde mir also vielleicht eine hübsche (kleine) Porzellanschale in die Küche oder an einen zentralen Ort der Wohnung stellen, die (m)eine tägliche Schoko-Ration enthält, und daneben eine Schale mit ausreichend Obst. So habe ich meine (restliche) Schoko-Ration im Blick und bin dann eher motiviert, die Schokolade für den Rest des Tages aufzusparen und stattdessen ein Stück Obst zu essen.
Das klingt so banal, und eigentlich finde ich es lächerlich, wenn ich als erwachsene Frau auf solche Kindergarten-Spielchen zurückgreifen muss, aber anders klappt das wohl nicht.
Fest steht nur, dass ich es schon mal geschafft habe (viel) abzunehmen und das feste Ziel habe, heuer im Herbst bei einer bestimmten Familienfeier zumindest eine Kleidergröße kleiner tragen zu können.
Sonntag, 11. April 2010
Ganz schön stressig...
... wird die kommende Woche werden. Der morgige Tag bietet, abgesehen natürlich vom Job, noch etwas Schonfrist. Diese sollte ich aber ausnutzen und einen Abstecher in ein Bekleidungsgeschäft machen. Dort hoffe ich für meinen Kurztrip nächstes Wochenende eine Übergangsjacke zu ergattern (okay, der Begriff ist recht old-school, trifft es aber ganz gut, eine zwar leichte, aber trotzdem aprilwettertaugliche Jacke, in der man bei frühlingshaftem Sonnenschein nicht zerfließt, aber bei Regenschauern auch nicht nass wird) und ein, zwei schicke Oberteile.
Den Abend muss ich dann für meinen wohl einzigen Besuch im Fitnessstudio in den nächsten 7 Tagen nutzen.
Ab Dienstag steht bis Donnerstag jeden Abend ein Termin an, und am Freitag Morgen heißt es um spätestens 5.30 Uhr aufstehen, gut frühstücken und ab zum Bus. Ich hoffe, ich ergattere nicht den tollen Platz direkt an der Treppe (spricht: Toilette). Überhaupt finde ich, diese Örtchen dürften im Bus nur für den absoluten Notfall vorgehalten werden, und nicht deshalb, weil die (v.a. männlichen) Mitreisenden sich zuviel Bier einverleiben, um bis zur nächsten Raststätte aushalten zu können. Schließlich werden für die Raucher sowieso Zwischenstopps eingelegt, und die sollten auch reichen, um das WC aufzusuchen.
Aber vielleicht sollte ich mir da mal nicht so viele Gedanken machen und mich überraschen lassen. Ich werde es schon ertragen ;-)
Bis es soweit ist, werde ich allerdings noch vier sehr anstrengende Tage haben und ich bin bemüht, im Büro noch soviel Arbeit wie möglich wegzuschaffen. Schließlich habe ich dann ab Freitag ein paar Tage Urlaub, da wird wieder genug Post liegen bleiben, um mir die Wiederkehr ordentlich zu vermiesen.
Gespannt bin ich auf die Verkehrssituation auf dem Weg zur Arbeit morgen früh. Die letzten beiden Wochen ging es noch relativ flüssig, aber es waren ja auch Osterferien. Ab morgen allerdings kann das ziemlich chaotisch werden, und das vermutlich für die nächsten Jahre, bis die Bauarbeiten abgeschlossen sind (... und noch haben sie nicht einmal begonnen !).
Den Abend muss ich dann für meinen wohl einzigen Besuch im Fitnessstudio in den nächsten 7 Tagen nutzen.
Ab Dienstag steht bis Donnerstag jeden Abend ein Termin an, und am Freitag Morgen heißt es um spätestens 5.30 Uhr aufstehen, gut frühstücken und ab zum Bus. Ich hoffe, ich ergattere nicht den tollen Platz direkt an der Treppe (spricht: Toilette). Überhaupt finde ich, diese Örtchen dürften im Bus nur für den absoluten Notfall vorgehalten werden, und nicht deshalb, weil die (v.a. männlichen) Mitreisenden sich zuviel Bier einverleiben, um bis zur nächsten Raststätte aushalten zu können. Schließlich werden für die Raucher sowieso Zwischenstopps eingelegt, und die sollten auch reichen, um das WC aufzusuchen.
Aber vielleicht sollte ich mir da mal nicht so viele Gedanken machen und mich überraschen lassen. Ich werde es schon ertragen ;-)
Bis es soweit ist, werde ich allerdings noch vier sehr anstrengende Tage haben und ich bin bemüht, im Büro noch soviel Arbeit wie möglich wegzuschaffen. Schließlich habe ich dann ab Freitag ein paar Tage Urlaub, da wird wieder genug Post liegen bleiben, um mir die Wiederkehr ordentlich zu vermiesen.
Gespannt bin ich auf die Verkehrssituation auf dem Weg zur Arbeit morgen früh. Die letzten beiden Wochen ging es noch relativ flüssig, aber es waren ja auch Osterferien. Ab morgen allerdings kann das ziemlich chaotisch werden, und das vermutlich für die nächsten Jahre, bis die Bauarbeiten abgeschlossen sind (... und noch haben sie nicht einmal begonnen !).
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