Montag, 8. November 2010

So - das Büro hat mich wieder !
Zugegebenermaßen war ich heute noch nicht wirklich produktiv; meist reichte die Zeit zwischen den zahlreichen Gratulanten gerade mal aus um ein Schriftstück abzuheften, eine Mail zu lesen, ggf. zu beantworten und / oder zu löschen und Telefonnotizen zu schreiben. Die Post der letzten Woche war nicht sooo umfangreich, allerdings kam dafür heute umso mehr - um genau zu sein, war der Poststapel von letztem Freitag und heute ebenso umfangreich wie der von Dienstag bis Donnerstag letzter Woche. Aber das wird schon, da bin ich guter Dinge ;-)

Der neue Tagesrhythmus und die früher einsetzende Dunkelheit sagt mir zu - im Gegensatz zu einigen Kollegen/-innen, bei denen die spätherbstlichen Licht- und Wetterverhältnisse schon ebenso trübe Stimmung verursachen.

Mehr fällt mir auch gar nicht mehr ein. Die restliche Woche werde ich wohl kaum zum Schreiben kommen. Obwohl ich die Abende vermutlich mit nichts anderem als Schreiben verbringen werde, aber eben nicht hier im Blog, sondern für das Wochenende. Ich hoffe, die Zeit wird mir nicht zu knapp. Zumal ich mich auch noch um angemessene Garderobe kümmern muss, was bei mir durchaus noch zum Problem werden kann.

Sonntag, 7. November 2010

Sonntagsposting zu später Stunde

Nachdem Moves mein Blog bei sich schon als "Frau Alessas Sonntagsblog" führt, will ich diesem Titel wenigstens noch mit ein paar Zeilen gerecht werden.
Mit der Absicht, heute mal etwas früher ins Bett zu gehen, um für's Büro morgen früh gewappnet zu sein, wird's dann doch nix.

Viel schreiben kann ich nicht und habe auch gerade nicht den Nerv dazu. Das Wochenende war etwas nervenaufreibend, und das ist so gemeint, wie ich es schreibe. Ich hoffe jedoch, dass das Einerlei im Büro mich etwas vom Wirrwarr des Privatlebens ablenken wird. Davon abgesehen steht mir beruflich wie auch privat eine stressige, arbeitsreiche Woche bevor, die ich - wenn alles gut läuft - am nächsten Samstag Abend kurz vor Mitternacht (oder vielleicht auch erst in den frühen Morgenstunden des Sonntags) bei einem guten Glas Wein abschließen werde.

Danach wird's dann wieder etwas ruhiger, mal abgesehen von den anstehenden Konzertterminen in der Weihnachtszeit. Aber Weihnachtskonzerte bzw. die Proben dafür haben ja auch ein bisschen was Meditatives, im Übrigen ist das Musizieren bei mir im gesamten Jahr zu kurz gekommen, also freue ich mich auf diese Gelegenheit zum Abschluss des Jahres.

Vor mir liegt mein Handy, das den ganzen Abend über - seit ich um 20.00 Uhr eine SMS abgeschickt habe - keinen Laut von sich gegeben hat (und nein, es ist nicht auf lautlos geschaltet). Vielleicht hätte ich meine SMS eher abschicken sollen. Oder direkt anrufen (wie mir ein Freund dringlich geraten hat). Aber nein, in meiner grenzenlosen Rücksichtnahme habe ich mich für ein sehr zurückhaltendes Vorgehen entschieden. Das habe ich jetzt davon: keine Reaktion. Und ich sitze weiterhin auf glühenden Kohlen. Ich befürchte, das wird sich auch bis Mittwoch Abend (oder, wenn ich viel Glück habe, Dienstag Abend) nicht ändern.
Naja. Da muss ich jetzt wohl durch.

Dienstag, 2. November 2010

Wie machen's eigentlich die Eulen ?

Nein, nein, nicht das, was mancher jetzt vielleicht denkt. Mir geht's hier nicht ums Paarungsverhalten (die klassische Schenkelklopferantwort wäre natürlich: V****n), sondern darum, wie man das nennt, wenn eine Eule bzw. ein Kauz ruft (wiki umschifft das Thema nämlich geschickt, indem man auch dort nur von heulenden und markanten Rufen schreibt, die in den jeweiligen Sprachen auch die verschiedenen Bezeichnungen für die Eulen geprägt haben).

(H)eult eine Eule ? Sie pfeift, gackert und kräht nicht. Sie zwischert und tiriliert nicht, und als Gurren würde ich das eigentlich auch nicht bezeichnen. Gibt es da kein spezielles Wort für oder will mir das nur nicht einfallen ?

Wie ich eigentlich darauf komme ? Als ich kurz nach halb Neun an meinem ersten Urlaubstag in der Küche stehe und mir eine Tasse Kaffee koche, höre ich draußen eine Eule und denke mir: hm... wir sind wohl spät dran, hä ? Okay, ich gebe zu, um diese Zeit sitze ich normalerweise im Büro und nehme die Laute der heimischen Vogelwelt, wenn überhaupt, nur noch gedämpft war (meistens nur das Krächzen der Raben, die gerne auf unserem Zwischenbau landen) und höre bestimmt keine Eulen rufen, eher trage ich in meiner Tätigkeit Eulen nach Athen. Aber irgendwie scheint mir 9.00 Uhr doch reichlich spät für eine Eule...

Ich fange dann mal an, meinen Plan für diesen Tag abzuarbeiten, zuallererst im Autohaus anrufen, ob man mir dort am Mittwoch die Reifen wechselt und mal nachschaut, wie lange ich noch mit meinem maladen Auspuff durch die Gegend fahren kann (er röhrt schließlich noch nicht, und solange er nicht droht abzufallen...). Dann eine Moderation ausarbeiten und verschicken / verteilen. KV-Karte beim Arzt vorbeibringen. Reste vom Sonntag verarbeiten - also gibt's heute evtl. nochmal Pizza und Salat. Abends dann Sport und vielleicht Sauna.

Montag, 1. November 2010

Alles wieder gut

Er hat (bzw. sie haben) vorhin angerufen, von unterwegs. Jetzt ist alles wieder gut. Vielleicht bin / war ich einfach zu ungeduldig und sehe auch zu schnell schwarz. Ich muss mal etwas großzügiger mit meiner Umwelt werden und versuchen, die Maßstäbe, an denen ich mich selbst messe, nicht so oft auf andere anzuwenden.

Aber ich bin heute allgemein entspannter, habe lange geschlafen, den Tag langsam angehen lassen, später besuche ich noch eine Freundin und ab morgen habe ich vier Tage Urlaub, in denen ich hoffentlich nicht allzu oft ans Büro denke.

Geschafft...

... habe ich es und bin ich jetzt auch.

Fest steht, dass ich es nicht geschafft hätte, wenn mir mein Bruder nicht schon heute Nachmittag geholfen und meine Freundin nicht eine Stunde früher gekommen wäre. Mit vereinten Kräften haben wir es dann geschafft, die Crostini noch rechtzeitig backofenfertig zu kriegen, den Pizzateig auszurollen, alle Zutaten für die Pizza zu schnippeln.

Der Abend war leider kein Musterbeispiel für vollendete Gastgeberqualitäten: ich bin mit dem Anbieten der Getränke und dem Einschenken nicht hinterher gekommen, genauer gesagt stand das warme Essen schon auf dem Tisch, während ich noch Getränke holen und einschenken war. Überhaupt hatte ich ständig irgendwas vergessen und wuselte noch in der Küche rum. Tischdeko: komplette Fehlanzeige. Eigentlich wollte ich noch die Tischsets auflegen und Kerzen anzünden. Aber da wir das Essen gerade so rechtzeitig fertig brachten und dann meine restlichen Gäste teilweise etwas früher kamen als vereinbart, brach dann kurzzeitig das Chaos aus. Zumal ich mich immer auf eine Sache konzentrieren muss, und als dann alle gratulieren und Geschenke übergeben wollten, war ich nur noch im Stress. Nächstes Mal bestelle ich die Pizza lieber vom Italiener (da schmeckt sie eh besser *g*).
Jetzt habe ich bis auf die Backbleche alles gespült... das mache ich morgen, wenn ich dann sowieso den Backofen putze. Vielleicht lade ich morgen am späten Nachmittag meine Eltern noch auf einen Kaffee ein.

Jetzt bin ich allerdings sowas von fertig, dass ich nur noch meine Mails abrufen und den Anrufbeantworter abhören werde - dann geht's ab ins Bett.

Der bittere Wermutstropfen: die Person, von der ich einen Anruf oder eine Nachricht anlässlich meines Geburtstags erwartet hätte, hat sich nicht gemeldet. Das lässt mich doch sehr an der Freundschaft zweifeln. Es sei denn, eine der beiden Nachrichten auf dem AB ist von ihm ...
Aber besser, ich denke nicht weiter darüber nach, sonst kriege ich extrem schlechte Laune.