... wird wohl die Devise für die restliche bis zum Urlaub noch verbleibende Zeit sein.
Gestern von einer dreitägigen Fortbildung nach Hause gekommen. Die Fortbildung ist "heiß begehrt", es gibt nicht viele Plätze und ich hatte mich schon seit ca. zehn Jahren darum beworben ohne bisher zum Zug gekommen zu sein. Dieses Jahr, endlich, bekam ich einen Platz, wenn auch der Zeitpunkt sehr ungünstig war, da im Büro zur Zeit generell "Land [bzw. Schreibtisch] unter" ist. Tja, was soll ich sagen - schade um die drei Tage. Der fachliche Teil der Schulung war schlecht organisiert, die Dozenten ließen eine didaktische Aufbereitung ihres Stoffs mehr oder minder vermissen, die Inhalte waren nicht aufeinander abgestimmt. Einem der Dozenten war nicht einmal klar, in welcher Funktion / welchem Aufgabenbereich wir (die Teilnehmer) eingesetzt sind und wozu wir die Schulung brauchen (was aus der Kursbeschreibung sehr wohl explizit entnommen werden konnte), folglich setzte er zunächst ganz unpassende Schwerpunkte, bis er von einer Kursteilnehmerin dann mit recht deutlichen Worten "eingespurt" wurde. Die Unterbringung / Verflegung hingegen war gewohnt gut, da gab's nichts zu meckern, und die Gruppe war auch okay - aber den (Haupt-)Zweck Fortbildung erfüllte der Kurs leider nicht..
Fazit: hätte ich mir ein gutes Buch zum Thema gekauft und zu Hause gelesen statt drei Arbeitstage auf Fortbildung zu vergeuden, müsste ich nun im Büro das Versäumte nicht wieder aufholen (was voraussichtlich deutlich mehr als 3 Tage in Anspruch nehmen wird). Meine "Fortbildungsfreude" ist ziemlich getrübt.
Meinen Besuch in München, wo ich zu einer Feier eingeladen war und von Samstag auf Sonntag übernachten wollte, habe ich dann am Freitag Morgen kurzerhand abgesagt und werde stattdessen im Büro sitzen. Und obwohl ich mir jetzt noch vornehme, dass ich diesen Samstag nicht so lange bleibe wie beim letzten Mal, glaube ich, dass ich mich nicht an diesen Vorsatz halten werde.
Ich wäre gerne nach München gefahren und bin sehr enttäuscht, dass ich mich nicht mit (m)einer ehem. Studienkollegin und Freundin dort treffen kann.
Werde morgen noch eine Karte kaufen und ihr darin die Gründe etwas ausführlicher schildern.
Der Lesestoff für den Urlaub ist nun vollständig, Schuhe habe ich auch gekauft, morgen hole ich bei einem Geschäft in der Stadt noch eine Bluse, die ich dort habe zurücklegen lassen. Ich hatte mir die Bluse bereits in einer anderen Farbkombination gekauft und festgestellt, dass sie sich sehr angenehm trägt und ganz leicht ist. So habe ich zwei hübsche, aber leichte Blusen (wir erinnern uns: Koffer max. 20 kg), mit denen ich auch mal schicker essen gehen kann - ich mag nicht überall mit schlabberigen Strandklamotten rumlaufen.
Auch die Kontaktlinsen sind endlich eingetroffen, so dass ich am Montag Abend die Linsen sowie die neue Sonnenbrille beim Optiker abholen kann.
Die Urlaubsvorbereitungen laufen also ganz gut - wenn nur die Arbeit nicht wäre. Hmpf.
Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen,
ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.
Johann Wolfgang von Goethe
Und hin und wieder bloggen.
Samstag, 21. Juli 2012
Sonntag, 15. Juli 2012
Der Countdown hat begonnen
Ab sofort werden die Tage bis zum Abflug gezählt. Und nicht erst seit heute zieht bei mir endlich auch die Vorfreude ein. Auch wenn ich es bis zum Urlaub vermutlich nicht geschafft haben werde, soviel abzunehmen wie ich abnehmen wollte - da pfeif' ich jetzt mal drauf ! (Okay, ich weiß, morgen werde ich bestimmt wieder einen Anflug von hach, hättest du dieses nicht gegessen oder jenes nicht gefressen und überhaupt dich besser im Griff gehabt und jetzt gibt's unter der Woche nur noch Salat und außerdem gehe ich so oft es geht zum Sport aber es ist nun so wie es ist und wenn meine Figur bis zum Urlaub noch einen Hauch strandtauglicher wird, freut es mich, wenn nicht, ist es jetzt auch gelaufen !).
Bereits letzte Woche hatte ich eine neue Sonnenbrille in Auftrag gegeben (welche ich auch unabhängig von der Reise gebraucht hätte, weil ich die Sonnenbrille auch beim Auto fahren benutze und meine alte nicht mehr ganz meiner aktuellen Sehstärke entsprach) und außerdem Kontaktlinsen bestellt. Desweiteren hatte ich Urlaubslektüre geordert, nämlich Arthur Schnitzlers Traumnovelle, Jane Austens Stolz und Vorurteil sowie Hermann Hesses Siddhartha - allesamt in handlichen und vor allem leichten Formaten (Koffer max. 20kg !).
Heute dann noch ergänzend online geordert: The Magic von Rhonda Byrne in der engl. TB-Ausgabe (mal sehen, ob ich mit dieser Art von ... hm... spiritueller Literatur etwas anfangen kann, ist mein erstes Buch dieser Art), Hans-Ulrich Grimms Die Suppe lügt: Die schöne neue Welt des Essens sowie Friedrich Schorbs Dick, doof und arm: Die große Lüge vom Übergewicht und wer von ihr profitiert. Wenn dann alle Bücher bei mir eingetroffen sind, werde ich die ersten Seiten überfliegen und entscheiden, welche drei bis vier Bücher mitfliegen dürfen. Da ich zusätzlich am Flughafen noch eine Wochenzeitung kaufen werde, bin ich dann mit Lektüre mehr als eingedeckt, und wenn alle Stricke reißen sollten, kann ich immer noch 10 Tage lang Blogs auf dem Smartphone mitverfolgen. Oder mir eine spanische Tageszeitung kaufen und versuchen zu lesen... habe in irgendeinem Roman gelesen, dass dies auch eine Möglichkeit sei eine fremde Sprache zu erlernen.
Die kommende Woche ist stressig, morgen hoffe ich nicht allzu lange im Büro festzuhängen, damit ich meine Kontaktlinsen und Bücher abholen und evtl. noch nach urlaubstauglichem Schuhwerk schauen kann (ich hasse einkaufen, und ich hasse ganz besonders Kleidung / Schuhe einkaufen....). Anschließend muss ich mein Köfferchen fertig packen, da ich von Dienstag morgen bis Donnerstag Abend auf einer Fortbildung bin. Am Freitag nach dem Büro schnell nach Hause, umziehen, wieder zurück in die Stadt, Konzert spielen.
Samstag Abend bin ich eigentlich zu einer ehem. Studienkollegin und lieben Freundin zur Geburtstagsfeier eingeladen, was allerdings eine An- und Rückreise von jeweils ca. 350km bedeutet, und ob ich im günstig gelegenen Hotel noch ein Zimmer ergattern kann, klärt sich erst am Mittwoch oder Donnerstag. Wenn ich also fahre und erst am späten Sonntag-Nachmittag wieder zurück komme, schließt sich unmittelbar die Einladung zu einer (Binnen-)Schifffahrt am Sonntag Abend an, da heißt es um 19.00 Uhr "anchors away" - wenn ich bis dahin nicht zur Anlegestelle gehetzt bin, muss ich wohl hinterherschwimmen :-)
Alles in allem freue ich mich also fast darauf, Montag in einer Woche einfach nur wieder im Büro zu sitzen und zu arbeiten. ;-)
Bereits letzte Woche hatte ich eine neue Sonnenbrille in Auftrag gegeben (welche ich auch unabhängig von der Reise gebraucht hätte, weil ich die Sonnenbrille auch beim Auto fahren benutze und meine alte nicht mehr ganz meiner aktuellen Sehstärke entsprach) und außerdem Kontaktlinsen bestellt. Desweiteren hatte ich Urlaubslektüre geordert, nämlich Arthur Schnitzlers Traumnovelle, Jane Austens Stolz und Vorurteil sowie Hermann Hesses Siddhartha - allesamt in handlichen und vor allem leichten Formaten (Koffer max. 20kg !).
Heute dann noch ergänzend online geordert: The Magic von Rhonda Byrne in der engl. TB-Ausgabe (mal sehen, ob ich mit dieser Art von ... hm... spiritueller Literatur etwas anfangen kann, ist mein erstes Buch dieser Art), Hans-Ulrich Grimms Die Suppe lügt: Die schöne neue Welt des Essens sowie Friedrich Schorbs Dick, doof und arm: Die große Lüge vom Übergewicht und wer von ihr profitiert. Wenn dann alle Bücher bei mir eingetroffen sind, werde ich die ersten Seiten überfliegen und entscheiden, welche drei bis vier Bücher mitfliegen dürfen. Da ich zusätzlich am Flughafen noch eine Wochenzeitung kaufen werde, bin ich dann mit Lektüre mehr als eingedeckt, und wenn alle Stricke reißen sollten, kann ich immer noch 10 Tage lang Blogs auf dem Smartphone mitverfolgen. Oder mir eine spanische Tageszeitung kaufen und versuchen zu lesen... habe in irgendeinem Roman gelesen, dass dies auch eine Möglichkeit sei eine fremde Sprache zu erlernen.
Die kommende Woche ist stressig, morgen hoffe ich nicht allzu lange im Büro festzuhängen, damit ich meine Kontaktlinsen und Bücher abholen und evtl. noch nach urlaubstauglichem Schuhwerk schauen kann (ich hasse einkaufen, und ich hasse ganz besonders Kleidung / Schuhe einkaufen....). Anschließend muss ich mein Köfferchen fertig packen, da ich von Dienstag morgen bis Donnerstag Abend auf einer Fortbildung bin. Am Freitag nach dem Büro schnell nach Hause, umziehen, wieder zurück in die Stadt, Konzert spielen.
Samstag Abend bin ich eigentlich zu einer ehem. Studienkollegin und lieben Freundin zur Geburtstagsfeier eingeladen, was allerdings eine An- und Rückreise von jeweils ca. 350km bedeutet, und ob ich im günstig gelegenen Hotel noch ein Zimmer ergattern kann, klärt sich erst am Mittwoch oder Donnerstag. Wenn ich also fahre und erst am späten Sonntag-Nachmittag wieder zurück komme, schließt sich unmittelbar die Einladung zu einer (Binnen-)Schifffahrt am Sonntag Abend an, da heißt es um 19.00 Uhr "anchors away" - wenn ich bis dahin nicht zur Anlegestelle gehetzt bin, muss ich wohl hinterherschwimmen :-)
Alles in allem freue ich mich also fast darauf, Montag in einer Woche einfach nur wieder im Büro zu sitzen und zu arbeiten. ;-)
Freitag, 6. Juli 2012
Von wegen früher Vogel und so
Heute ist mein vorletzter Urlaubstag. Da ich leider in den letzten Tagen zuviel herumgegammelt habe, sind noch einige Dinge zu erledigen, die ich im Laufe der Woche, mit ein bisschen mehr Motivation, schön gemächlich und wohl dosiert, eines nach dem anderen, hätte erledigen können. Aber solange die Woche noch lang ist, kann man's ja verschieben, auf den nächsten Tag oder auch auf den übernächsten. Ist ja schließlich Urlaub, hey, im Urlaub solls willst du dich doch erholen und ihn nicht minutiös verplanen.
Andererseits weiß ich aber ganz genau, dass ich nach diesem Urlaubstagen mind. bis zum Monatsende keine Gelegenheit haben werde, diese Erledigungen zu machen. Denn ich werde von Montag bis Samstag im Büro sein, und ich werde am Morgen ins Büro fahren, wenn noch kein Geschäft geöffnet hat, und ich werde vermutlich um ca. 19.00 Uhr aus dem Büro gehen und - außer im absoluten Notfall, worunter z.B. Kleidungseinkauf nicht fällt - dann weder Nerven noch Lust haben, auch noch ein Geschäft aufzusuchen (mal davon abgesehen, dass diese Gegend noch bei weitem nicht so urban ist, dass alle Geschäfte an jedem Wochentag bis 20.00 Uhr geöffnet hätten).
Ich habe heute und die letzten Tage also nicht nur noch nicht viel getan, ich habe für heute noch nicht einmal einen richtigen Plan, was mich zusätzlich davon abhält, beschwingt aus dem Haus heraus und in den Tag hinein zu gehen. Genauer gesagt würde ich mich am liebsten in den Wohnzimmersessel setzen und lesen, zwischendurch gelegentlich mal an den PC schauen, essen & trinken, mehr nicht. Nein, das geht nicht. Kleiner Trost: im nächsten Urlaub sind 10 Tage dolce far niente angesagt.
[seuft]
Na gut, dann raffe ich mich mal auf. Zunächst treffe ich mich mit einer Bekannten auf einen Kaffee (in ihrer Mittagspause). Da die Bäckerei bzw. das Café gegenüber einer Apotheke liegt, werde ich dann noch die Reiseapotheke vervollständigen. Dann evtl. Fahrt in die Stadt, dort Bekleidungs- und Schuheinkauf. Wenn ich etwas hasse, dann Kleider bzw. Schuhe kaufen. Wenigstens ist es (noch ?) nicht so schwül wie gestern, da klebten die Klamotten förmlich am Körper wie eine zweite Haut.
Schluss jetzt. Los geht's.
Andererseits weiß ich aber ganz genau, dass ich nach diesem Urlaubstagen mind. bis zum Monatsende keine Gelegenheit haben werde, diese Erledigungen zu machen. Denn ich werde von Montag bis Samstag im Büro sein, und ich werde am Morgen ins Büro fahren, wenn noch kein Geschäft geöffnet hat, und ich werde vermutlich um ca. 19.00 Uhr aus dem Büro gehen und - außer im absoluten Notfall, worunter z.B. Kleidungseinkauf nicht fällt - dann weder Nerven noch Lust haben, auch noch ein Geschäft aufzusuchen (mal davon abgesehen, dass diese Gegend noch bei weitem nicht so urban ist, dass alle Geschäfte an jedem Wochentag bis 20.00 Uhr geöffnet hätten).
Ich habe heute und die letzten Tage also nicht nur noch nicht viel getan, ich habe für heute noch nicht einmal einen richtigen Plan, was mich zusätzlich davon abhält, beschwingt aus dem Haus heraus und in den Tag hinein zu gehen. Genauer gesagt würde ich mich am liebsten in den Wohnzimmersessel setzen und lesen, zwischendurch gelegentlich mal an den PC schauen, essen & trinken, mehr nicht. Nein, das geht nicht. Kleiner Trost: im nächsten Urlaub sind 10 Tage dolce far niente angesagt.
[seuft]
Na gut, dann raffe ich mich mal auf. Zunächst treffe ich mich mit einer Bekannten auf einen Kaffee (in ihrer Mittagspause). Da die Bäckerei bzw. das Café gegenüber einer Apotheke liegt, werde ich dann noch die Reiseapotheke vervollständigen. Dann evtl. Fahrt in die Stadt, dort Bekleidungs- und Schuheinkauf. Wenn ich etwas hasse, dann Kleider bzw. Schuhe kaufen. Wenigstens ist es (noch ?) nicht so schwül wie gestern, da klebten die Klamotten förmlich am Körper wie eine zweite Haut.
Schluss jetzt. Los geht's.
Samstag, 30. Juni 2012
Onion goggles
Ich wusste ja gar nicht, welch' stylische Augenmode es für sensible Hobbyköche und -köchinnen gibt (ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass Menschen, die berufsbedingt in der Küche stehen bzw. ab und an Zwiebeln schneiden, sich nicht der Lächerlichkeit preisgeben, "onion goggles" zu tragen ?). Jedenfalls habe ich vorhin die zweite Runde meines Samstag-Nachmittag-Wochenende-Einkaufs erledigt und bin dabei kurz an einem der non-food-Regale hängen geblieben... nicht bei der 1-EUR-Ware, sondern dort, wo es jede Woche ein anderes Thema, eine andere "Einkaufswelt" gibt. Aktell: quietschbunte Küchenutensilien, und eben unter anderem diese onion-goggles, bei deren Anblick ich mich erst gewundert habe, wieso denn die Schwimmbrille beim Küchenzubehör hängt. Bis ich die Beschriftung las.
Onion goggles. Zwiebel(schneide)brille. Ahja.
Dann wurde mir aber bewusst: wer sich heutzutage ohne geeignete Schutzkleidung in der Gefahrenzone Küche aufhält, handelt grob fahrlässig wider seine eigene Gesundheit ! Deshalb eine Zwiebelbrille, klar. Handschuhe verstehen sich dann von selbst. Aber man sollte schon auf Nummer Sicher gehen, sprich: unter einem Abzug arbeiten wie im Chemielabor... man weiß ja nie... die reizenden Dämpfe (es heißt doch, es läge an den reizenden Zwiebeldämpfen, die man einatmet ?). Sicherheitsschuhe mit Stahlkappen wären sicherlich auch keine schlechte Idee, falls einem angesichts dieser Gefahren für Leib und Leben schwummrig werden und das Messer aus der Hand gleiten sollte, um sich pfeilgerade durch den Vorderfuß zu bohren und diesen an den Boden zu heften.
Nun gut, man kann über Sinn und Erfordernis solcher Küchenhilfsmittel streiten - mir ist mein Geld dafür zu schade.
Nächste Station: das Wein- und Sektregal auf der Suche nach einem guten moussierenden Schlückchen aus der Region, einem Sekt b.A. (eines bestimmten Anbaugebietes). I(n diese)m Supermarkt wohl eher schwierig. Der Sekt sei hergestellt aus deutschem Wein, mehr gaben die rückseitigen Etiketten fast aller Flaschen nicht preis. Subba. Das hatte ich eigentlich auch erwartet. Vorsatz: beim nächsten Besuch einer Winzergenossenschaft in der Nähe die dort angebotenen Sekte verkosten und dann ggf. dort ein, zwei Flaschen mitnehmen. Für besondere Gelegenheiten darf's auch was Besonderes sein.
Aus dem klimatisierten Supermarkt raus, draußen immer noch schwül-heiße 32°C. Schnell nach Hause, Einkäufe verräumt, Auto untergestellt. Am Himmel zieht ein vergilbtes Blaugrau auf, die Landschaft draußen schaut aus wie auf diesen alten Fotos.... nennt man das nicht "sepiafarben" ? - Vielleicht kommt also doch noch das große Gewitter. Ich werde dann mal was lesen.Oder meine Gepäckliste für den Urlaub erstellen (noch 5 Wochen und 1 Tag !). Ach ja, nach einem Badeanzug / Tankini wollte ich noch schauen und meine Wünsche einer Bekannten zwecks gemeinsamer Bestellung mailen. Bin dann mal weg.
Onion goggles. Zwiebel(schneide)brille. Ahja.
Dann wurde mir aber bewusst: wer sich heutzutage ohne geeignete Schutzkleidung in der Gefahrenzone Küche aufhält, handelt grob fahrlässig wider seine eigene Gesundheit ! Deshalb eine Zwiebelbrille, klar. Handschuhe verstehen sich dann von selbst. Aber man sollte schon auf Nummer Sicher gehen, sprich: unter einem Abzug arbeiten wie im Chemielabor... man weiß ja nie... die reizenden Dämpfe (es heißt doch, es läge an den reizenden Zwiebeldämpfen, die man einatmet ?). Sicherheitsschuhe mit Stahlkappen wären sicherlich auch keine schlechte Idee, falls einem angesichts dieser Gefahren für Leib und Leben schwummrig werden und das Messer aus der Hand gleiten sollte, um sich pfeilgerade durch den Vorderfuß zu bohren und diesen an den Boden zu heften.
Nun gut, man kann über Sinn und Erfordernis solcher Küchenhilfsmittel streiten - mir ist mein Geld dafür zu schade.
Nächste Station: das Wein- und Sektregal auf der Suche nach einem guten moussierenden Schlückchen aus der Region, einem Sekt b.A. (eines bestimmten Anbaugebietes). I(n diese)m Supermarkt wohl eher schwierig. Der Sekt sei hergestellt aus deutschem Wein, mehr gaben die rückseitigen Etiketten fast aller Flaschen nicht preis. Subba. Das hatte ich eigentlich auch erwartet. Vorsatz: beim nächsten Besuch einer Winzergenossenschaft in der Nähe die dort angebotenen Sekte verkosten und dann ggf. dort ein, zwei Flaschen mitnehmen. Für besondere Gelegenheiten darf's auch was Besonderes sein.
Aus dem klimatisierten Supermarkt raus, draußen immer noch schwül-heiße 32°C. Schnell nach Hause, Einkäufe verräumt, Auto untergestellt. Am Himmel zieht ein vergilbtes Blaugrau auf, die Landschaft draußen schaut aus wie auf diesen alten Fotos.... nennt man das nicht "sepiafarben" ? - Vielleicht kommt also doch noch das große Gewitter. Ich werde dann mal was lesen.Oder meine Gepäckliste für den Urlaub erstellen (noch 5 Wochen und 1 Tag !). Ach ja, nach einem Badeanzug / Tankini wollte ich noch schauen und meine Wünsche einer Bekannten zwecks gemeinsamer Bestellung mailen. Bin dann mal weg.
Sonntag, 17. Juni 2012
Und sonst so
Eigentlich gibt's ja nichts zu schreiben.
Eigentlich habe ich diese Woche schon überlegt, das Blog "einzustampfen", zu löschen (auch wenn es vermutlich dennoch irgendwo in den Tiefen des Netzes, oder auf irgendeinem Datenträger, weiter existieren wird ?).
Eigentlich ist und war alles, was hier so geschrieben steht, überflüssig.
Dann doch lieber ein persönliches, privates Tagebuch, das man niemandem zeigt und schon gar nicht aufdrängt - ist ein Blog nicht irgendwie eine Aufforderung, die man den "Vorbeisurfenden" zuruft: "schau mal her, was ich geschrieben habe" ?
Weiß gar nicht so recht, wieso ich überhaupt blogge.
Zum Einen aus folgendem ganz praktischen Grund: weil ich schneller schreiben kann, wenn ich tippe. Mit der Hand schreibend kann ich nicht ausreichend schnell meine wirbelnden Gedanken protokollieren. Während ich noch an einem Satz schreibe, bin ich gedanklich schon weit vorausgeeilt, muss mich dann wieder zurück besinnen.... das verwirrt und verstört mich. Deshalb lieber am PC. Und seine Gedanken in eine Textverarbeitungs-Software zu hacken, ist irgendwie... naja... doof (hm, warum eigentlich ?).
Zum Anderen ist das Bloggen vielleicht der Ersatz für das entspannte Gespräch am Abend, am Wochenende, am Telefon, das man mit seinen Freunden und Vertrauten führt (im Gegensatz zum oberflächlichen und obligatorischen Smalltalk mit den vielen Menschen, die einem aus den verschiedensten Gründen und Anlässen unter der Woche begegnen). Wenn man diese Art vertrauter, inniger Kommunikation nicht hat / kennt, muss man sich andere Gelegenheiten, Kommunikationsmöglichkeiten schaffen, um nicht zu verstummen: ein Haustier, mit dem man sprechen kann, wenn's einem danach ist, ein Coach / Berater / Psychotherapeut, Spiritualität in Form von Meditationen oder Gebeten, "Kontakte" im Netz.oder eben ein Tagebuch bzw. Blog.
Ach papperlapapp, genug davon.
Ich freue mich darauf, morgen wieder arbeiten zu können. Arbeit lenkt ab, Arbeit beschäftigt, und überhaupt habe ich so viel Arbeit, dass ich mich über jede Stunde und jeden Tag freue, den ich im Büro nutzen kann. Nachdem ich nun seit Ostern fast jeden Samstag im Büro war, empfand ich den gestrigen Tag als unangenehmen Leerlauf - im Büro fand eine EDV-Umstellung statt, so dass nicht gearbeitet werden konnte. Dabei hätte ich den gestrigen Tag gut gebrauchen können, da mich eine am Donnerstag vormittag eingegangene Angelegenheit dann den gesamten restlichen Donnerstag und Freitag in Anspruch nahm, so dass die ganze andere Arbeit wieder liegen blieb. Allgemein würde ich den restlichen Donnerstag und Freitag und auch den Samstag als "Idiotentage" verbuchen wollen, das ist die Art von Tagen, an denen man nur idiotische Anfragen bekommt und sich auf Schritt und Tritt, auf der Arbeit, im Straßenverkehr, beim Einkaufen von Idioten umgeben fühlt.
Klingt arrogant, ist aber nur das subjektive Empfinden der Auswirkungen von murphy's law.
In der Schlange vor der Supermarktkasse z.B.: wenn dort eine Dame fortgeschrittenen Alters mit 'ner Flasche Bier und einem leicht angewelkten Salatkopf in der Hand vor einem steht, sichtlich unruhig ein "wo issen der jetzt scho widda hin" vor sich hin murmelnd, die gesuchte Person dann hinter der Kasse erblickend in ein gedämpftes Schreien und Schimpfen ausbrechend: "wieso bistn du schon drauße, komm her, komm jetzt sofort her, und bring noch e Päckle Spargelsuppe mit!", während die gesuchte Person sich durch das Labyrinth der Supermarktregale auf der Suche nach Fertigsuppe mit Spargelgeschmack macht weiterhin grummelnd "wo bleibter denn, wo bleibter denn, des kann doch nit wahr sei, mein Gott nääh", dann mit entschuldigend-gehetztem Blick an mich gerichtet "darf ich mei Sach mal bei ihne in den Wagen lech, i muss guck wo der bleibt" ihr Bier und den Salat, ohne meine Antwort abzuwarten,in meinen Wagen legend und hinweg eilend, doch kurz darauf zurück kehrend mit nun entschuldigend-erleichtertem Blick wieder ihre Waren ergreifend und sich bei mir nochmal entschuldigend, während von hinten die gesuchte Person - der ca. 40jährige, schon leicht ergraute, vom Bierbauchansatz abgesehen optisch gar nicht mal soooo unattraktive, solarium-gebräunte, brusthaarpräsentierende Sohn im werbegesponsorten Fußballtrikot mit weißer Shorts und Zehensandalen - mit der gewünschten Spargelsuppenbeute dahergelatscht kommt.
Während andere Kundschaft weiter vorne, eine vier(erwachsen)köpfige Familie den Aushilfskassierer verwirrt, indem sie einen Einkauf mit 3 diversen Zahlungs-, Rabatt- und sonstigen Karten tätigt und zu allem Überfluss dann noch fast die "Schlumpfpunkte" vergisst, die man momentan bekommt für einen gewissen Einkaufswert bekommt. Die Schlumpfpunkte lehne ich dankend ab - die Premium-Fußball-Sammelbilder hingegen nehme ich mit. Am Ausgang oder auf dem Parkplatz lasse ich meinen Blick dann über die anderen Kunden schweifen, ob ich eine(n) Mutti / Vati mit Nachwuchs sehe, der diese Bildchen auch in Händen trägt und biete denen meine Sammelbilder an. Kommt meistens ganz gut an ;-)
Wenn ich schon sonst niemandem Grund zur Freude bin, dann möchte ich zumindest gerne kleine Freuden bereiten.
P.S. Meine Statistik erwähnt zwei Seitenzugriffe per iPad - wer das wohl ist ? Ich kenne niemanden, der ein iPad sein Eigen nennt. Ach ja, und herzlich willkommen dem Besucher aus Indien ;-) - allen anderen natürlich auch !
Eigentlich habe ich diese Woche schon überlegt, das Blog "einzustampfen", zu löschen (auch wenn es vermutlich dennoch irgendwo in den Tiefen des Netzes, oder auf irgendeinem Datenträger, weiter existieren wird ?).
Eigentlich ist und war alles, was hier so geschrieben steht, überflüssig.
Dann doch lieber ein persönliches, privates Tagebuch, das man niemandem zeigt und schon gar nicht aufdrängt - ist ein Blog nicht irgendwie eine Aufforderung, die man den "Vorbeisurfenden" zuruft: "schau mal her, was ich geschrieben habe" ?
Weiß gar nicht so recht, wieso ich überhaupt blogge.
Zum Einen aus folgendem ganz praktischen Grund: weil ich schneller schreiben kann, wenn ich tippe. Mit der Hand schreibend kann ich nicht ausreichend schnell meine wirbelnden Gedanken protokollieren. Während ich noch an einem Satz schreibe, bin ich gedanklich schon weit vorausgeeilt, muss mich dann wieder zurück besinnen.... das verwirrt und verstört mich. Deshalb lieber am PC. Und seine Gedanken in eine Textverarbeitungs-Software zu hacken, ist irgendwie... naja... doof (hm, warum eigentlich ?).
Zum Anderen ist das Bloggen vielleicht der Ersatz für das entspannte Gespräch am Abend, am Wochenende, am Telefon, das man mit seinen Freunden und Vertrauten führt (im Gegensatz zum oberflächlichen und obligatorischen Smalltalk mit den vielen Menschen, die einem aus den verschiedensten Gründen und Anlässen unter der Woche begegnen). Wenn man diese Art vertrauter, inniger Kommunikation nicht hat / kennt, muss man sich andere Gelegenheiten, Kommunikationsmöglichkeiten schaffen, um nicht zu verstummen: ein Haustier, mit dem man sprechen kann, wenn's einem danach ist, ein Coach / Berater / Psychotherapeut, Spiritualität in Form von Meditationen oder Gebeten, "Kontakte" im Netz.oder eben ein Tagebuch bzw. Blog.
Ach papperlapapp, genug davon.
Ich freue mich darauf, morgen wieder arbeiten zu können. Arbeit lenkt ab, Arbeit beschäftigt, und überhaupt habe ich so viel Arbeit, dass ich mich über jede Stunde und jeden Tag freue, den ich im Büro nutzen kann. Nachdem ich nun seit Ostern fast jeden Samstag im Büro war, empfand ich den gestrigen Tag als unangenehmen Leerlauf - im Büro fand eine EDV-Umstellung statt, so dass nicht gearbeitet werden konnte. Dabei hätte ich den gestrigen Tag gut gebrauchen können, da mich eine am Donnerstag vormittag eingegangene Angelegenheit dann den gesamten restlichen Donnerstag und Freitag in Anspruch nahm, so dass die ganze andere Arbeit wieder liegen blieb. Allgemein würde ich den restlichen Donnerstag und Freitag und auch den Samstag als "Idiotentage" verbuchen wollen, das ist die Art von Tagen, an denen man nur idiotische Anfragen bekommt und sich auf Schritt und Tritt, auf der Arbeit, im Straßenverkehr, beim Einkaufen von Idioten umgeben fühlt.
Klingt arrogant, ist aber nur das subjektive Empfinden der Auswirkungen von murphy's law.
In der Schlange vor der Supermarktkasse z.B.: wenn dort eine Dame fortgeschrittenen Alters mit 'ner Flasche Bier und einem leicht angewelkten Salatkopf in der Hand vor einem steht, sichtlich unruhig ein "wo issen der jetzt scho widda hin" vor sich hin murmelnd, die gesuchte Person dann hinter der Kasse erblickend in ein gedämpftes Schreien und Schimpfen ausbrechend: "wieso bistn du schon drauße, komm her, komm jetzt sofort her, und bring noch e Päckle Spargelsuppe mit!", während die gesuchte Person sich durch das Labyrinth der Supermarktregale auf der Suche nach Fertigsuppe mit Spargelgeschmack macht weiterhin grummelnd "wo bleibter denn, wo bleibter denn, des kann doch nit wahr sei, mein Gott nääh", dann mit entschuldigend-gehetztem Blick an mich gerichtet "darf ich mei Sach mal bei ihne in den Wagen lech, i muss guck wo der bleibt" ihr Bier und den Salat, ohne meine Antwort abzuwarten,in meinen Wagen legend und hinweg eilend, doch kurz darauf zurück kehrend mit nun entschuldigend-erleichtertem Blick wieder ihre Waren ergreifend und sich bei mir nochmal entschuldigend, während von hinten die gesuchte Person - der ca. 40jährige, schon leicht ergraute, vom Bierbauchansatz abgesehen optisch gar nicht mal soooo unattraktive, solarium-gebräunte, brusthaarpräsentierende Sohn im werbegesponsorten Fußballtrikot mit weißer Shorts und Zehensandalen - mit der gewünschten Spargelsuppenbeute dahergelatscht kommt.
Während andere Kundschaft weiter vorne, eine vier(erwachsen)köpfige Familie den Aushilfskassierer verwirrt, indem sie einen Einkauf mit 3 diversen Zahlungs-, Rabatt- und sonstigen Karten tätigt und zu allem Überfluss dann noch fast die "Schlumpfpunkte" vergisst, die man momentan bekommt für einen gewissen Einkaufswert bekommt. Die Schlumpfpunkte lehne ich dankend ab - die Premium-Fußball-Sammelbilder hingegen nehme ich mit. Am Ausgang oder auf dem Parkplatz lasse ich meinen Blick dann über die anderen Kunden schweifen, ob ich eine(n) Mutti / Vati mit Nachwuchs sehe, der diese Bildchen auch in Händen trägt und biete denen meine Sammelbilder an. Kommt meistens ganz gut an ;-)
Wenn ich schon sonst niemandem Grund zur Freude bin, dann möchte ich zumindest gerne kleine Freuden bereiten.
P.S. Meine Statistik erwähnt zwei Seitenzugriffe per iPad - wer das wohl ist ? Ich kenne niemanden, der ein iPad sein Eigen nennt. Ach ja, und herzlich willkommen dem Besucher aus Indien ;-) - allen anderen natürlich auch !
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