Die letzten Tage wurden mehr oder weniger vom Abarbeiten diverser Listen bestimmt. Im Büro hatte ich mir die Angelegenheiten notiert, die ich auf jeden Fall noch vor dem Urlaub abschließen oder in irgendeiner Form voranbringen oder angehen musste. Verkehrsbedingt kam ich am Donnerstag sehr verspätet ins Büro (1,5h später als sonst) und um am Abend nicht an der gleichen Stelle, nur in Gegenrichtung, im Stau zu stehen, hatte ich mir wohlweislich schon meine Sporttasche mitgenommen, blieb lange im Büro, ging im Anschluss direkt zur Leibesertüchtigung, und konnte dann frisch geduscht und gestriegelt auf ruhigen Straßen nach Hause fahren.
Am Freitag stand ich, motiviert vom Bewusstsein, dass das mein letzter Arbeitstag vor dem Urlaub ist, sehr früh auf, überraschte meine Zimmerkollegin mit meinem zeitigen Erscheinen und nahm mir vor, dieses Mal nicht erst am späten Abend mega-gestresst das Büro zu verlassen. Ich war dann zwar doch ein bisschen länger als geplant, aber so entspannt wie am Freitag habe ich schon lange nicht mehr vor dem Urlaub das Büro verlassen.
Gestern dann doch noch den neuen Koffer umgetauscht (siehe vorheriger Eintrag), weil sich beim "Probe-Packen" herausgestellt hatte, dass ich ihn nicht so voll bekommen würde, dass er zwecks Stabilität wirklich prall gefüllt sein würde. Jetzt habe ich einen geringfügig kleineren, dafür m.E. wesentlich stabileren Koffer gewählt, und obwohl ich es hasse, mit Verkäufern zu verhandeln und das in der Regel auch nicht tue, bekam ich den Koffer 20,00 EUR günstiger (es handelte sich eigentlich um ein Missverständnis, welches der sympathische Chef des Hauses zu meinen Gunsten auslegte und mir den Koffer zu dem Preis gab, von dem ich annahm, dass es der Preis des Koffers sei - tatsächlich lag der Koffer bei 20,00 EUR mehr).
Zu Hause angekommen gleich den (neuen) Koffer (neu) gepackt, jetzt muss nur noch das Handgepäck incl. Netbook ordentlich und gut gepolstert im kleinen Köfferchen verstaut werden.
Heute ging dann noch die Eitelkeit mit mir durch, denn ich möchte die Gelegenheit im Urlaub nutzen um meine Fingernägel in eine schöne Form wachsen zu lassen. Habe deshalb noch einen Abstecher in die Drogerie gemacht (die sehen mich sonst fast das ganze Jahr nicht, aber wegen des Urlaubs war ich nun schon 4x dort) und mir 2 Fläschchen Nagellack (einen zeitlosen, aber eleganten Beige-Braun-Ton und ein eher modisches, kühles Grau) zzgl. Nagellackentferner-Pads, einen Lippenstift (irgendwas zwischen Rosenholz und Beige, passend zum Nagellack) sowie ein Lidschatten-Trio in Beige- u. Brauntönen gekauft. Irgendwie habe ich so eine doofe Überzeugung, es sei lächerlich, wenn ich mich versuche etwas schick zu machen, obwohl ich nun mal (zu) dick bin. Blödsinn, eigentlich.
Jetzt werde ich noch mein Handgepäck fertig packen und wiegen. Morgen Mittagessen mit Familie, anschließend ab in die Dusche, gegen 15.00 Uhr ins Bett und ca. um Mitternacht raus aus den Federn. Gegen halb Zwei fahre ich dann los, hole meinen Reisebegleiter ab ("junger Mann zum Mitreisen gesucht" bzw. gefunden *g*) und dann ab zum Flughafen. Schön. <3 br="br">3>
Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen,
ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.
Johann Wolfgang von Goethe
Und hin und wieder bloggen.
Samstag, 4. August 2012
Montag, 23. Juli 2012
Wenn eine(r) eine Reise tut ...
... dann kann er oder sie danach viel(leicht) erzählen; vorher muss er oder sie aber erst mal seinen bzw. ihren Koffer packen. Und bevor man den Koffer packt, muss man sich erst mal überlegen, was man im Urlaub so brauchen wird bzw. was man alles mitnehmen möchte. Und vielleicht braucht man auch erst mal einen Koffer, den man packen kann.
Da ich zwischen dem Jahr 2000 und 2011 überhaupt keine nennenswerten Reisen gemacht habe - von 2 Tagen Wildschönau (Österreich) und gelegentlich einer Übernachtung in Bad Brückenau oder Bad Kissingen zwecks Wellness abgesehen - bin ich in Sachen Urlaubsvorbereitungen nicht so routiniert. Für die vorgenannten Kurzurlaube musste ich mir entweder keine Gedanken über Gewicht und Menge der Gepäckstücke machen, weil wir sowieso mit dem Auto fuhren (Österreich) oder es reichte eine kleine Tasche, weil man im Spa-Bereich sowieso den ganzen Tag im Bademantel herumlungert und nur zu Frühstück und Abendessen bzw. anschließendem Besuch in der Bar vernünftige Kleidung braucht.
Für meinen ersten Flug seit vielen Jahren im Jahr 2011 hatte ich mir also den schon fast antiken Hartschalenkoffer meiner Eltern ausgeliehen, ein Ungetüm auf Rollen, an dem es noch keinen Haltegriff mit Teleskopstange gab, so dass man den Koffer immer leicht seitlich gebeugt hinter sich herzieht, von 360°-drehbaren Rollen ganz zu schweigen. Nun gut, seinen Zweck hat er dennoch erfüllt.
Da meine neue Sonnenbrille sowie Kontaktlinsen beim Optiker zur Abholung bereit lagen, der alteingesessene Lederwarenhändler im gleichen Städtchen dieser Tage aber auch einige verlockende Angebote hatte und ich sowieso noch eine Strandtasche brauchte (die hatte ich mir nämlich letztes Jahr, als ich mich recht kurzfristig zum Urlaub entschlossen hatte - 3 Wochen vor Abflug gebucht - noch schnell von einer Kollegin geliehen), bin ich also nach der Arbeit dorthin gefahren und habe einen grooooßen Koffer erstanden: 93l Volumen, 4,5kg Gewicht - angeblich - und mit der Möglichkeit, ihn nach einem Probe-Packen-und-Wiegen noch zurückzugeben, solange ich ihn bis dahin pfleglich behandle (sehr entgegenkommend und ein guter Grund, diesem Geschäft auch weiterhin die Treue zu halten). Außerdem ein wahres Schnäppchen von Strandtasche und als Dreingabe vom Chef des Hauses noch eine "Apfeltasche" aus Filz für mein Smartphone. - Also nein, eigentlich mag ich Shopping ja so gaaaar nicht, aber wenn's mich dann erst mal erwischt - hach :-)
Jetzt befürchte ich nur, dass es mit den höchstzulässigem 20kg deshalb nicht hinhauen könnte, weil der Koffer - wie im Laden nochmal betont - gut gefüllt sein muss, damit er beim Gepäcktransport am Flughafen auch sicher keinen Schaden erleidet. Nächstes Wochenende ist also vergleichendes Doppel-Kofferpacken angesagt (mit dem neuen Koffer und dem alten Koffer der Eltern).
Und während ich so schreibe, denke ich mir: ach ja, ich hab' vielleicht "Luxusprobleme"...
Heute einen guten Tag auf Arbeit gehabt, obwohl immer viel zu tun war und ich nicht all das geschafft habe, was ich mir vorgenommen habe. Aber es lief einfach gut - obwohl heute sowohl die Fensterputzer im Haus herumwienerten und nebenan auf dem Flachdach die gesamte Begrünung abgetragen und die Dichtungsfolien etc. entfernt wurden. Leider keine hübschen Bauarbeiter ;-) aber Respekt, was ihre Arbeit angeht, möchte ich nicht mit ihnen tauschen. Da geht's mir am Schreibtisch doch noch recht gut.
Morgen Abend ist Sport geplant - StepAerobic. Ganz tolle Idee, wo doch schon heute für den Rest der Woche Temperaturen an die 30°C oder darüber angekündigt wurden. Ich gehörte ja früher schon zu den Irren, die bei 35°C Außentemperatur auch noch zwei Stunden Spinning o.ä. machten. Allerdings hatte ich da ca. 20kg weniger auf den Rippen. Da schwingt wohl auch ein trotziges "ja, Mädels, auch eine dicke Frau schafft das !" mit.Bleibt nur zu hoffen, dass ich die sportliche Aktivität nicht am späten Abend gleich wieder mit Naschen kompensiere ...
Da ich zwischen dem Jahr 2000 und 2011 überhaupt keine nennenswerten Reisen gemacht habe - von 2 Tagen Wildschönau (Österreich) und gelegentlich einer Übernachtung in Bad Brückenau oder Bad Kissingen zwecks Wellness abgesehen - bin ich in Sachen Urlaubsvorbereitungen nicht so routiniert. Für die vorgenannten Kurzurlaube musste ich mir entweder keine Gedanken über Gewicht und Menge der Gepäckstücke machen, weil wir sowieso mit dem Auto fuhren (Österreich) oder es reichte eine kleine Tasche, weil man im Spa-Bereich sowieso den ganzen Tag im Bademantel herumlungert und nur zu Frühstück und Abendessen bzw. anschließendem Besuch in der Bar vernünftige Kleidung braucht.
Für meinen ersten Flug seit vielen Jahren im Jahr 2011 hatte ich mir also den schon fast antiken Hartschalenkoffer meiner Eltern ausgeliehen, ein Ungetüm auf Rollen, an dem es noch keinen Haltegriff mit Teleskopstange gab, so dass man den Koffer immer leicht seitlich gebeugt hinter sich herzieht, von 360°-drehbaren Rollen ganz zu schweigen. Nun gut, seinen Zweck hat er dennoch erfüllt.
Da meine neue Sonnenbrille sowie Kontaktlinsen beim Optiker zur Abholung bereit lagen, der alteingesessene Lederwarenhändler im gleichen Städtchen dieser Tage aber auch einige verlockende Angebote hatte und ich sowieso noch eine Strandtasche brauchte (die hatte ich mir nämlich letztes Jahr, als ich mich recht kurzfristig zum Urlaub entschlossen hatte - 3 Wochen vor Abflug gebucht - noch schnell von einer Kollegin geliehen), bin ich also nach der Arbeit dorthin gefahren und habe einen grooooßen Koffer erstanden: 93l Volumen, 4,5kg Gewicht - angeblich - und mit der Möglichkeit, ihn nach einem Probe-Packen-und-Wiegen noch zurückzugeben, solange ich ihn bis dahin pfleglich behandle (sehr entgegenkommend und ein guter Grund, diesem Geschäft auch weiterhin die Treue zu halten). Außerdem ein wahres Schnäppchen von Strandtasche und als Dreingabe vom Chef des Hauses noch eine "Apfeltasche" aus Filz für mein Smartphone. - Also nein, eigentlich mag ich Shopping ja so gaaaar nicht, aber wenn's mich dann erst mal erwischt - hach :-)
Jetzt befürchte ich nur, dass es mit den höchstzulässigem 20kg deshalb nicht hinhauen könnte, weil der Koffer - wie im Laden nochmal betont - gut gefüllt sein muss, damit er beim Gepäcktransport am Flughafen auch sicher keinen Schaden erleidet. Nächstes Wochenende ist also vergleichendes Doppel-Kofferpacken angesagt (mit dem neuen Koffer und dem alten Koffer der Eltern).
Und während ich so schreibe, denke ich mir: ach ja, ich hab' vielleicht "Luxusprobleme"...
Heute einen guten Tag auf Arbeit gehabt, obwohl immer viel zu tun war und ich nicht all das geschafft habe, was ich mir vorgenommen habe. Aber es lief einfach gut - obwohl heute sowohl die Fensterputzer im Haus herumwienerten und nebenan auf dem Flachdach die gesamte Begrünung abgetragen und die Dichtungsfolien etc. entfernt wurden. Leider keine hübschen Bauarbeiter ;-) aber Respekt, was ihre Arbeit angeht, möchte ich nicht mit ihnen tauschen. Da geht's mir am Schreibtisch doch noch recht gut.
Morgen Abend ist Sport geplant - StepAerobic. Ganz tolle Idee, wo doch schon heute für den Rest der Woche Temperaturen an die 30°C oder darüber angekündigt wurden. Ich gehörte ja früher schon zu den Irren, die bei 35°C Außentemperatur auch noch zwei Stunden Spinning o.ä. machten. Allerdings hatte ich da ca. 20kg weniger auf den Rippen. Da schwingt wohl auch ein trotziges "ja, Mädels, auch eine dicke Frau schafft das !" mit.Bleibt nur zu hoffen, dass ich die sportliche Aktivität nicht am späten Abend gleich wieder mit Naschen kompensiere ...
Samstag, 21. Juli 2012
Erst die Arbeit, dann das Vergnügen...
... wird wohl die Devise für die restliche bis zum Urlaub noch verbleibende Zeit sein.
Gestern von einer dreitägigen Fortbildung nach Hause gekommen. Die Fortbildung ist "heiß begehrt", es gibt nicht viele Plätze und ich hatte mich schon seit ca. zehn Jahren darum beworben ohne bisher zum Zug gekommen zu sein. Dieses Jahr, endlich, bekam ich einen Platz, wenn auch der Zeitpunkt sehr ungünstig war, da im Büro zur Zeit generell "Land [bzw. Schreibtisch] unter" ist. Tja, was soll ich sagen - schade um die drei Tage. Der fachliche Teil der Schulung war schlecht organisiert, die Dozenten ließen eine didaktische Aufbereitung ihres Stoffs mehr oder minder vermissen, die Inhalte waren nicht aufeinander abgestimmt. Einem der Dozenten war nicht einmal klar, in welcher Funktion / welchem Aufgabenbereich wir (die Teilnehmer) eingesetzt sind und wozu wir die Schulung brauchen (was aus der Kursbeschreibung sehr wohl explizit entnommen werden konnte), folglich setzte er zunächst ganz unpassende Schwerpunkte, bis er von einer Kursteilnehmerin dann mit recht deutlichen Worten "eingespurt" wurde. Die Unterbringung / Verflegung hingegen war gewohnt gut, da gab's nichts zu meckern, und die Gruppe war auch okay - aber den (Haupt-)Zweck Fortbildung erfüllte der Kurs leider nicht..
Fazit: hätte ich mir ein gutes Buch zum Thema gekauft und zu Hause gelesen statt drei Arbeitstage auf Fortbildung zu vergeuden, müsste ich nun im Büro das Versäumte nicht wieder aufholen (was voraussichtlich deutlich mehr als 3 Tage in Anspruch nehmen wird). Meine "Fortbildungsfreude" ist ziemlich getrübt.
Meinen Besuch in München, wo ich zu einer Feier eingeladen war und von Samstag auf Sonntag übernachten wollte, habe ich dann am Freitag Morgen kurzerhand abgesagt und werde stattdessen im Büro sitzen. Und obwohl ich mir jetzt noch vornehme, dass ich diesen Samstag nicht so lange bleibe wie beim letzten Mal, glaube ich, dass ich mich nicht an diesen Vorsatz halten werde.
Ich wäre gerne nach München gefahren und bin sehr enttäuscht, dass ich mich nicht mit (m)einer ehem. Studienkollegin und Freundin dort treffen kann.
Werde morgen noch eine Karte kaufen und ihr darin die Gründe etwas ausführlicher schildern.
Der Lesestoff für den Urlaub ist nun vollständig, Schuhe habe ich auch gekauft, morgen hole ich bei einem Geschäft in der Stadt noch eine Bluse, die ich dort habe zurücklegen lassen. Ich hatte mir die Bluse bereits in einer anderen Farbkombination gekauft und festgestellt, dass sie sich sehr angenehm trägt und ganz leicht ist. So habe ich zwei hübsche, aber leichte Blusen (wir erinnern uns: Koffer max. 20 kg), mit denen ich auch mal schicker essen gehen kann - ich mag nicht überall mit schlabberigen Strandklamotten rumlaufen.
Auch die Kontaktlinsen sind endlich eingetroffen, so dass ich am Montag Abend die Linsen sowie die neue Sonnenbrille beim Optiker abholen kann.
Die Urlaubsvorbereitungen laufen also ganz gut - wenn nur die Arbeit nicht wäre. Hmpf.
Gestern von einer dreitägigen Fortbildung nach Hause gekommen. Die Fortbildung ist "heiß begehrt", es gibt nicht viele Plätze und ich hatte mich schon seit ca. zehn Jahren darum beworben ohne bisher zum Zug gekommen zu sein. Dieses Jahr, endlich, bekam ich einen Platz, wenn auch der Zeitpunkt sehr ungünstig war, da im Büro zur Zeit generell "Land [bzw. Schreibtisch] unter" ist. Tja, was soll ich sagen - schade um die drei Tage. Der fachliche Teil der Schulung war schlecht organisiert, die Dozenten ließen eine didaktische Aufbereitung ihres Stoffs mehr oder minder vermissen, die Inhalte waren nicht aufeinander abgestimmt. Einem der Dozenten war nicht einmal klar, in welcher Funktion / welchem Aufgabenbereich wir (die Teilnehmer) eingesetzt sind und wozu wir die Schulung brauchen (was aus der Kursbeschreibung sehr wohl explizit entnommen werden konnte), folglich setzte er zunächst ganz unpassende Schwerpunkte, bis er von einer Kursteilnehmerin dann mit recht deutlichen Worten "eingespurt" wurde. Die Unterbringung / Verflegung hingegen war gewohnt gut, da gab's nichts zu meckern, und die Gruppe war auch okay - aber den (Haupt-)Zweck Fortbildung erfüllte der Kurs leider nicht..
Fazit: hätte ich mir ein gutes Buch zum Thema gekauft und zu Hause gelesen statt drei Arbeitstage auf Fortbildung zu vergeuden, müsste ich nun im Büro das Versäumte nicht wieder aufholen (was voraussichtlich deutlich mehr als 3 Tage in Anspruch nehmen wird). Meine "Fortbildungsfreude" ist ziemlich getrübt.
Meinen Besuch in München, wo ich zu einer Feier eingeladen war und von Samstag auf Sonntag übernachten wollte, habe ich dann am Freitag Morgen kurzerhand abgesagt und werde stattdessen im Büro sitzen. Und obwohl ich mir jetzt noch vornehme, dass ich diesen Samstag nicht so lange bleibe wie beim letzten Mal, glaube ich, dass ich mich nicht an diesen Vorsatz halten werde.
Ich wäre gerne nach München gefahren und bin sehr enttäuscht, dass ich mich nicht mit (m)einer ehem. Studienkollegin und Freundin dort treffen kann.
Werde morgen noch eine Karte kaufen und ihr darin die Gründe etwas ausführlicher schildern.
Der Lesestoff für den Urlaub ist nun vollständig, Schuhe habe ich auch gekauft, morgen hole ich bei einem Geschäft in der Stadt noch eine Bluse, die ich dort habe zurücklegen lassen. Ich hatte mir die Bluse bereits in einer anderen Farbkombination gekauft und festgestellt, dass sie sich sehr angenehm trägt und ganz leicht ist. So habe ich zwei hübsche, aber leichte Blusen (wir erinnern uns: Koffer max. 20 kg), mit denen ich auch mal schicker essen gehen kann - ich mag nicht überall mit schlabberigen Strandklamotten rumlaufen.
Auch die Kontaktlinsen sind endlich eingetroffen, so dass ich am Montag Abend die Linsen sowie die neue Sonnenbrille beim Optiker abholen kann.
Die Urlaubsvorbereitungen laufen also ganz gut - wenn nur die Arbeit nicht wäre. Hmpf.
Sonntag, 15. Juli 2012
Der Countdown hat begonnen
Ab sofort werden die Tage bis zum Abflug gezählt. Und nicht erst seit heute zieht bei mir endlich auch die Vorfreude ein. Auch wenn ich es bis zum Urlaub vermutlich nicht geschafft haben werde, soviel abzunehmen wie ich abnehmen wollte - da pfeif' ich jetzt mal drauf ! (Okay, ich weiß, morgen werde ich bestimmt wieder einen Anflug von hach, hättest du dieses nicht gegessen oder jenes nicht gefressen und überhaupt dich besser im Griff gehabt und jetzt gibt's unter der Woche nur noch Salat und außerdem gehe ich so oft es geht zum Sport aber es ist nun so wie es ist und wenn meine Figur bis zum Urlaub noch einen Hauch strandtauglicher wird, freut es mich, wenn nicht, ist es jetzt auch gelaufen !).
Bereits letzte Woche hatte ich eine neue Sonnenbrille in Auftrag gegeben (welche ich auch unabhängig von der Reise gebraucht hätte, weil ich die Sonnenbrille auch beim Auto fahren benutze und meine alte nicht mehr ganz meiner aktuellen Sehstärke entsprach) und außerdem Kontaktlinsen bestellt. Desweiteren hatte ich Urlaubslektüre geordert, nämlich Arthur Schnitzlers Traumnovelle, Jane Austens Stolz und Vorurteil sowie Hermann Hesses Siddhartha - allesamt in handlichen und vor allem leichten Formaten (Koffer max. 20kg !).
Heute dann noch ergänzend online geordert: The Magic von Rhonda Byrne in der engl. TB-Ausgabe (mal sehen, ob ich mit dieser Art von ... hm... spiritueller Literatur etwas anfangen kann, ist mein erstes Buch dieser Art), Hans-Ulrich Grimms Die Suppe lügt: Die schöne neue Welt des Essens sowie Friedrich Schorbs Dick, doof und arm: Die große Lüge vom Übergewicht und wer von ihr profitiert. Wenn dann alle Bücher bei mir eingetroffen sind, werde ich die ersten Seiten überfliegen und entscheiden, welche drei bis vier Bücher mitfliegen dürfen. Da ich zusätzlich am Flughafen noch eine Wochenzeitung kaufen werde, bin ich dann mit Lektüre mehr als eingedeckt, und wenn alle Stricke reißen sollten, kann ich immer noch 10 Tage lang Blogs auf dem Smartphone mitverfolgen. Oder mir eine spanische Tageszeitung kaufen und versuchen zu lesen... habe in irgendeinem Roman gelesen, dass dies auch eine Möglichkeit sei eine fremde Sprache zu erlernen.
Die kommende Woche ist stressig, morgen hoffe ich nicht allzu lange im Büro festzuhängen, damit ich meine Kontaktlinsen und Bücher abholen und evtl. noch nach urlaubstauglichem Schuhwerk schauen kann (ich hasse einkaufen, und ich hasse ganz besonders Kleidung / Schuhe einkaufen....). Anschließend muss ich mein Köfferchen fertig packen, da ich von Dienstag morgen bis Donnerstag Abend auf einer Fortbildung bin. Am Freitag nach dem Büro schnell nach Hause, umziehen, wieder zurück in die Stadt, Konzert spielen.
Samstag Abend bin ich eigentlich zu einer ehem. Studienkollegin und lieben Freundin zur Geburtstagsfeier eingeladen, was allerdings eine An- und Rückreise von jeweils ca. 350km bedeutet, und ob ich im günstig gelegenen Hotel noch ein Zimmer ergattern kann, klärt sich erst am Mittwoch oder Donnerstag. Wenn ich also fahre und erst am späten Sonntag-Nachmittag wieder zurück komme, schließt sich unmittelbar die Einladung zu einer (Binnen-)Schifffahrt am Sonntag Abend an, da heißt es um 19.00 Uhr "anchors away" - wenn ich bis dahin nicht zur Anlegestelle gehetzt bin, muss ich wohl hinterherschwimmen :-)
Alles in allem freue ich mich also fast darauf, Montag in einer Woche einfach nur wieder im Büro zu sitzen und zu arbeiten. ;-)
Bereits letzte Woche hatte ich eine neue Sonnenbrille in Auftrag gegeben (welche ich auch unabhängig von der Reise gebraucht hätte, weil ich die Sonnenbrille auch beim Auto fahren benutze und meine alte nicht mehr ganz meiner aktuellen Sehstärke entsprach) und außerdem Kontaktlinsen bestellt. Desweiteren hatte ich Urlaubslektüre geordert, nämlich Arthur Schnitzlers Traumnovelle, Jane Austens Stolz und Vorurteil sowie Hermann Hesses Siddhartha - allesamt in handlichen und vor allem leichten Formaten (Koffer max. 20kg !).
Heute dann noch ergänzend online geordert: The Magic von Rhonda Byrne in der engl. TB-Ausgabe (mal sehen, ob ich mit dieser Art von ... hm... spiritueller Literatur etwas anfangen kann, ist mein erstes Buch dieser Art), Hans-Ulrich Grimms Die Suppe lügt: Die schöne neue Welt des Essens sowie Friedrich Schorbs Dick, doof und arm: Die große Lüge vom Übergewicht und wer von ihr profitiert. Wenn dann alle Bücher bei mir eingetroffen sind, werde ich die ersten Seiten überfliegen und entscheiden, welche drei bis vier Bücher mitfliegen dürfen. Da ich zusätzlich am Flughafen noch eine Wochenzeitung kaufen werde, bin ich dann mit Lektüre mehr als eingedeckt, und wenn alle Stricke reißen sollten, kann ich immer noch 10 Tage lang Blogs auf dem Smartphone mitverfolgen. Oder mir eine spanische Tageszeitung kaufen und versuchen zu lesen... habe in irgendeinem Roman gelesen, dass dies auch eine Möglichkeit sei eine fremde Sprache zu erlernen.
Die kommende Woche ist stressig, morgen hoffe ich nicht allzu lange im Büro festzuhängen, damit ich meine Kontaktlinsen und Bücher abholen und evtl. noch nach urlaubstauglichem Schuhwerk schauen kann (ich hasse einkaufen, und ich hasse ganz besonders Kleidung / Schuhe einkaufen....). Anschließend muss ich mein Köfferchen fertig packen, da ich von Dienstag morgen bis Donnerstag Abend auf einer Fortbildung bin. Am Freitag nach dem Büro schnell nach Hause, umziehen, wieder zurück in die Stadt, Konzert spielen.
Samstag Abend bin ich eigentlich zu einer ehem. Studienkollegin und lieben Freundin zur Geburtstagsfeier eingeladen, was allerdings eine An- und Rückreise von jeweils ca. 350km bedeutet, und ob ich im günstig gelegenen Hotel noch ein Zimmer ergattern kann, klärt sich erst am Mittwoch oder Donnerstag. Wenn ich also fahre und erst am späten Sonntag-Nachmittag wieder zurück komme, schließt sich unmittelbar die Einladung zu einer (Binnen-)Schifffahrt am Sonntag Abend an, da heißt es um 19.00 Uhr "anchors away" - wenn ich bis dahin nicht zur Anlegestelle gehetzt bin, muss ich wohl hinterherschwimmen :-)
Alles in allem freue ich mich also fast darauf, Montag in einer Woche einfach nur wieder im Büro zu sitzen und zu arbeiten. ;-)
Freitag, 6. Juli 2012
Von wegen früher Vogel und so
Heute ist mein vorletzter Urlaubstag. Da ich leider in den letzten Tagen zuviel herumgegammelt habe, sind noch einige Dinge zu erledigen, die ich im Laufe der Woche, mit ein bisschen mehr Motivation, schön gemächlich und wohl dosiert, eines nach dem anderen, hätte erledigen können. Aber solange die Woche noch lang ist, kann man's ja verschieben, auf den nächsten Tag oder auch auf den übernächsten. Ist ja schließlich Urlaub, hey, im Urlaub solls willst du dich doch erholen und ihn nicht minutiös verplanen.
Andererseits weiß ich aber ganz genau, dass ich nach diesem Urlaubstagen mind. bis zum Monatsende keine Gelegenheit haben werde, diese Erledigungen zu machen. Denn ich werde von Montag bis Samstag im Büro sein, und ich werde am Morgen ins Büro fahren, wenn noch kein Geschäft geöffnet hat, und ich werde vermutlich um ca. 19.00 Uhr aus dem Büro gehen und - außer im absoluten Notfall, worunter z.B. Kleidungseinkauf nicht fällt - dann weder Nerven noch Lust haben, auch noch ein Geschäft aufzusuchen (mal davon abgesehen, dass diese Gegend noch bei weitem nicht so urban ist, dass alle Geschäfte an jedem Wochentag bis 20.00 Uhr geöffnet hätten).
Ich habe heute und die letzten Tage also nicht nur noch nicht viel getan, ich habe für heute noch nicht einmal einen richtigen Plan, was mich zusätzlich davon abhält, beschwingt aus dem Haus heraus und in den Tag hinein zu gehen. Genauer gesagt würde ich mich am liebsten in den Wohnzimmersessel setzen und lesen, zwischendurch gelegentlich mal an den PC schauen, essen & trinken, mehr nicht. Nein, das geht nicht. Kleiner Trost: im nächsten Urlaub sind 10 Tage dolce far niente angesagt.
[seuft]
Na gut, dann raffe ich mich mal auf. Zunächst treffe ich mich mit einer Bekannten auf einen Kaffee (in ihrer Mittagspause). Da die Bäckerei bzw. das Café gegenüber einer Apotheke liegt, werde ich dann noch die Reiseapotheke vervollständigen. Dann evtl. Fahrt in die Stadt, dort Bekleidungs- und Schuheinkauf. Wenn ich etwas hasse, dann Kleider bzw. Schuhe kaufen. Wenigstens ist es (noch ?) nicht so schwül wie gestern, da klebten die Klamotten förmlich am Körper wie eine zweite Haut.
Schluss jetzt. Los geht's.
Andererseits weiß ich aber ganz genau, dass ich nach diesem Urlaubstagen mind. bis zum Monatsende keine Gelegenheit haben werde, diese Erledigungen zu machen. Denn ich werde von Montag bis Samstag im Büro sein, und ich werde am Morgen ins Büro fahren, wenn noch kein Geschäft geöffnet hat, und ich werde vermutlich um ca. 19.00 Uhr aus dem Büro gehen und - außer im absoluten Notfall, worunter z.B. Kleidungseinkauf nicht fällt - dann weder Nerven noch Lust haben, auch noch ein Geschäft aufzusuchen (mal davon abgesehen, dass diese Gegend noch bei weitem nicht so urban ist, dass alle Geschäfte an jedem Wochentag bis 20.00 Uhr geöffnet hätten).
Ich habe heute und die letzten Tage also nicht nur noch nicht viel getan, ich habe für heute noch nicht einmal einen richtigen Plan, was mich zusätzlich davon abhält, beschwingt aus dem Haus heraus und in den Tag hinein zu gehen. Genauer gesagt würde ich mich am liebsten in den Wohnzimmersessel setzen und lesen, zwischendurch gelegentlich mal an den PC schauen, essen & trinken, mehr nicht. Nein, das geht nicht. Kleiner Trost: im nächsten Urlaub sind 10 Tage dolce far niente angesagt.
[seuft]
Na gut, dann raffe ich mich mal auf. Zunächst treffe ich mich mit einer Bekannten auf einen Kaffee (in ihrer Mittagspause). Da die Bäckerei bzw. das Café gegenüber einer Apotheke liegt, werde ich dann noch die Reiseapotheke vervollständigen. Dann evtl. Fahrt in die Stadt, dort Bekleidungs- und Schuheinkauf. Wenn ich etwas hasse, dann Kleider bzw. Schuhe kaufen. Wenigstens ist es (noch ?) nicht so schwül wie gestern, da klebten die Klamotten förmlich am Körper wie eine zweite Haut.
Schluss jetzt. Los geht's.
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