Eigentlich hatte ich ja heute Mittag mit zwei Bekannten Abendessen in der Pizzeria vereinbart. Nach der Arbeit hatte ich dann aber überhaupt keine Lust, noch irgendwelchen Verpflichtungen nachzugehen und einen Abend mit Smalltalk zu verbringen ... mein Kopf ist einfach dicht vom Büro und ich will nur meine Ruhe. Habe dann alles abgesagt - leider niemanden persönlich erreicht, also Mailboxes und Anrufbeantworter besprochen (was mir dann sofort einen ganzen Schwall schlechten Gewissens einbrachte ob meiner Unzuverlässigkeit, denn eigentlich hasse ich es, wenn Menschen Versprechen und Zusagen, die sie gegeben haben - auch wenn es sich nur um eine Verabredung zum Essen-gehen handelt - wegen Lustlosigkeit brechen).
Statt also einen Abend beim "Stamm-Italiener" zu verbringen habe ich meine Sporttasche gepackt, bin ins Fitnessstudio gefahren, habe dort in aller Ruhe geduscht und einen Saunagang gemacht. War ganz alleine im Saunabereich und habe es sehr genossen, zumal ich schon länger nicht mehr in der Sauna war. Nach dem Saunieren noch ein bisschen auf dem Balkon in der frischen Abendluft geruht, zufällig sogar einen Blick auf einen Kunstflieger erhascht, der sich durch den blauen Himmel schraubte, später meiner Haut eine Portion Bodylotion gegönnt (was ich meist in der Eile vernachlässige) und jetzt wieder zu Hause.
Ich bin morgen den ganzen Tag aus dem Haus (auf die morgige Gesellschaft freue ich mich allerdings sehr), da gönne ich mir heute Nichtstun.
Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen,
ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.
Johann Wolfgang von Goethe
Und hin und wieder bloggen.
Freitag, 30. Juli 2010
Sonntag, 18. Juli 2010
18. Juli 2010
Wieder eines von diesen schöner-Sonntag-Morgen-Postings :-)
Zum wiederholten Male sitze ich in meinem Esszimmer, habe eine Tasse Schweizer Kakao sowie ein Brötchen mit Hüttenkäse und Hagebuttenmark hinter mir und setze das Frühstück gerade weiter fort mit Geflügelwienerle, Brötchen, einer kleinen Tasse Milchkaffee und Saftschorle. Nebenbei spüle ich das Geschirr, das im Verlauf der letzten Tage und des heutigen Frühstücks angefallen ist, für das es sich aber nicht gelohnt hätte, mit dem Spülen zu beginnen (und im Anschluss die Spüle und das gesamte Drumrum putzen zu müssen.
Gestern Abend wieder mal mit Freundin in der alten "Stamm-Pizzeria" gewesen, die ich für längere Zeit wegen eines m.E. sehr unaufmerksamen / unfreundlichen Verhaltens der Besitzer gemieden und erst in letzter Zeit wieder gelegentlich besucht hatte. Und am gestrigen Abend schmeckte es mir zum ersten Mal auch wieder, denn bei den letzten Besuchen war ich enttäuscht.... über zu harte Nudeln und lasche Salatdressings, überhaupt schmeckte alles nur noch sehr durchschnittlich. Ich glaube nicht, dass mein Geschmacksempfinden durch meine kritische Einstellung zu den Betreibern getrübt oder davon beeinflusst war, sondern vermute als Grund eher die Tatsache, dass man dort zwei bis drei Köche hat. Zumindest einer von denen ist einer zuviel... oder wie man so schön sagt: viele Köche verderben die Pasta.
Heute Abend geht's in Twilight Eclipse. Bin sehr gespannt und freue mich vor allem - bzw. hoffe darauf - Carlisle möglichst oft zu sehen, der mein Favorit in den Verfilmungen der Romane von Stephenie Meyer ist. Habe mittlerweile gehört, dass der dritte Teil nach dem eher enttäuschenden zweiten Teil wieder sehenswert sein soll (wenn man diese Art von Filmen sehen möchte *g*). Wahrscheinlich sitzen wir Mitdreißiger/-innen (bzw. deutlich darüber) wieder inmitten Horden von Teenies. :-)
Während mich die letzten Tage jeden Morgen Halsschmerzen plagten, treibt mir gerade ein heftiger Niesanfall die Tränen in die Augen und verhindert, dass ich hier einen Absatz am Stück schreiben kann, ohne ein neues Taschentuch holen zu müssen...
Gestern im Supermarkt bei den Druckerzeugnissen zugeschlagen: zuerst bei den Zeitschriften der P.M. Perspektive "Verschwörer & Geheime Mächte" nicht widerstehen können in der Hoffnung, dass dieses Heft sich eben gerade nicht an der Panikmache beteiligt, sondern sauber trennt zwischen wahren und möglicherweise ganz harmlosen Fakten auf der einen Seite, so z.B. über historisch gewachsene Zusammenschlüsse wie die Freimaurer und deren Rituale, und haltlosen Gerüchten und Übertreibungen auf der anderen Seite.
Anschließend am Bücherregal noch auf David Safiers neues Buch "Jesus liebt mich" aufmerksam geworden. Zwar fand ich "Mieses Karma" nur auf den ersten Seiten sehr witzig-spritzig, während der Spaßfaktor dann im weiteren Verlauf des Buches deutlich abnahm. Aber nun habe ich mich vom "Teaser" auf dem Cover (oder wie nennt man den kurzen Ausschnitt bzw. die Zusammenfassung auf der Rückseite des Covers, ist ja eigentlich kein Klappentext...) animieren lassen das Buch zu kaufen und hoffe, es ist besser als "Mieses Karma" - was durchaus zu machen wäre ;-)
Zum wiederholten Male sitze ich in meinem Esszimmer, habe eine Tasse Schweizer Kakao sowie ein Brötchen mit Hüttenkäse und Hagebuttenmark hinter mir und setze das Frühstück gerade weiter fort mit Geflügelwienerle, Brötchen, einer kleinen Tasse Milchkaffee und Saftschorle. Nebenbei spüle ich das Geschirr, das im Verlauf der letzten Tage und des heutigen Frühstücks angefallen ist, für das es sich aber nicht gelohnt hätte, mit dem Spülen zu beginnen (und im Anschluss die Spüle und das gesamte Drumrum putzen zu müssen.
Gestern Abend wieder mal mit Freundin in der alten "Stamm-Pizzeria" gewesen, die ich für längere Zeit wegen eines m.E. sehr unaufmerksamen / unfreundlichen Verhaltens der Besitzer gemieden und erst in letzter Zeit wieder gelegentlich besucht hatte. Und am gestrigen Abend schmeckte es mir zum ersten Mal auch wieder, denn bei den letzten Besuchen war ich enttäuscht.... über zu harte Nudeln und lasche Salatdressings, überhaupt schmeckte alles nur noch sehr durchschnittlich. Ich glaube nicht, dass mein Geschmacksempfinden durch meine kritische Einstellung zu den Betreibern getrübt oder davon beeinflusst war, sondern vermute als Grund eher die Tatsache, dass man dort zwei bis drei Köche hat. Zumindest einer von denen ist einer zuviel... oder wie man so schön sagt: viele Köche verderben die Pasta.
Heute Abend geht's in Twilight Eclipse. Bin sehr gespannt und freue mich vor allem - bzw. hoffe darauf - Carlisle möglichst oft zu sehen, der mein Favorit in den Verfilmungen der Romane von Stephenie Meyer ist. Habe mittlerweile gehört, dass der dritte Teil nach dem eher enttäuschenden zweiten Teil wieder sehenswert sein soll (wenn man diese Art von Filmen sehen möchte *g*). Wahrscheinlich sitzen wir Mitdreißiger/-innen (bzw. deutlich darüber) wieder inmitten Horden von Teenies. :-)
Während mich die letzten Tage jeden Morgen Halsschmerzen plagten, treibt mir gerade ein heftiger Niesanfall die Tränen in die Augen und verhindert, dass ich hier einen Absatz am Stück schreiben kann, ohne ein neues Taschentuch holen zu müssen...
Gestern im Supermarkt bei den Druckerzeugnissen zugeschlagen: zuerst bei den Zeitschriften der P.M. Perspektive "Verschwörer & Geheime Mächte" nicht widerstehen können in der Hoffnung, dass dieses Heft sich eben gerade nicht an der Panikmache beteiligt, sondern sauber trennt zwischen wahren und möglicherweise ganz harmlosen Fakten auf der einen Seite, so z.B. über historisch gewachsene Zusammenschlüsse wie die Freimaurer und deren Rituale, und haltlosen Gerüchten und Übertreibungen auf der anderen Seite.
Anschließend am Bücherregal noch auf David Safiers neues Buch "Jesus liebt mich" aufmerksam geworden. Zwar fand ich "Mieses Karma" nur auf den ersten Seiten sehr witzig-spritzig, während der Spaßfaktor dann im weiteren Verlauf des Buches deutlich abnahm. Aber nun habe ich mich vom "Teaser" auf dem Cover (oder wie nennt man den kurzen Ausschnitt bzw. die Zusammenfassung auf der Rückseite des Covers, ist ja eigentlich kein Klappentext...) animieren lassen das Buch zu kaufen und hoffe, es ist besser als "Mieses Karma" - was durchaus zu machen wäre ;-)
Samstag, 5. Juni 2010
Blick in den Garten am 05. Juni
Heute war es wirklich richtig heiß. Über 28°C - sagte jedenfalls die Temperaturanzeige meines Autos (und es hat sich definitiv auch so angefühlt).
Ich zog mich deshalb vorzugsweise in den Schatten des alten Kirschbaums zurück, weil mir die Sonne zu intensiv war...
aber die Knospen der Pfingst- und Seerose streben dem wärmenden Sonnenlicht entgegen:
Es grünt und blüht ...
Ich zog mich deshalb vorzugsweise in den Schatten des alten Kirschbaums zurück, weil mir die Sonne zu intensiv war...
aber die Knospen der Pfingst- und Seerose streben dem wärmenden Sonnenlicht entgegen:
Es grünt und blüht ...
Das kommt davon...
... wenn man auf anderen Blogs herumstöbert und sich dabei zum Drogenkonsum verleiten lässt.
Täglich schaue ich auf Dona Quijotas Blog und hoffe auf Bilder vom Urlaub, finde aber immer wieder bzw. noch den Eintrag vom 28. April vor, wo Dona Quijota beschreibt, wie sie der Versuchung einer legalen Droge erliegt.
Und nun hat's mich erwischt ! Gestern im Supermarkt konnte ich nicht widerstehen und habe mich gerade noch so durchgerungen, zwischen Erdbeer-Rhabarber, Heidelbeer- bzw. Himbeer-Vanille und Pfirsich-Aprikose zu wählen statt gleich von jeder Sorte einen Joghurt-Schokoladen-Stick zu kaufen.
Den Rest der Geschichte kennt man ja:
Täglich schaue ich auf Dona Quijotas Blog und hoffe auf Bilder vom Urlaub, finde aber immer wieder bzw. noch den Eintrag vom 28. April vor, wo Dona Quijota beschreibt, wie sie der Versuchung einer legalen Droge erliegt.
Und nun hat's mich erwischt ! Gestern im Supermarkt konnte ich nicht widerstehen und habe mich gerade noch so durchgerungen, zwischen Erdbeer-Rhabarber, Heidelbeer- bzw. Himbeer-Vanille und Pfirsich-Aprikose zu wählen statt gleich von jeder Sorte einen Joghurt-Schokoladen-Stick zu kaufen.
Den Rest der Geschichte kennt man ja:
"all-all"
Brückentag
Während die Stadt, in der ich arbeite, gestern aus allen Nähten platzte - nach tagelangem Regenwetter lockten der letzte Tag der Pfingstferien bzw. der "Brückentag" und die warmen Sonnenstrahlen die Menschen aus den Häusern heraus und hinein in die (Eis-)Cafés und Geschäfte, auf die Straßen und Plätze der Innenstadt -, nutzte ich den Tag, um halbwegs ungestört und konzentriert arbeiten zu können.
Ich hatte am späten Nachmittag noch einen Termin vereinbart, so dass die Versuchung, das Büro doch früher zu verlassen, gar nicht erst aufkam.
Nachdem eine Kollegin schon mehrmals von einer kleinen Konditorei geschwärmt hatte, die wöchentlich nur an bestimmten Tagen - u.a. am Freitag - geöffnet hat und nur eine kleine, aber feine, saisonal abgestimmte Auswahl hausgemachter Kuchen und Torten bereit hält, bot ich mich an, in meiner Mittagspause mit meiner Kollegin zu dieser Konditorei zu fahren und Kuchen zu besorgen.
So versüßten meine Kolleginnen und ich uns die Mittagspause mit einer Tasse Kaffee und solch einem prachtvollen Stück Rhabarbertorte, das wunderbar schmeckte: kein künstlicher Mürbeteigboden unter dem Rührteig, wie es bei den Fabrikkuchen üblich ist, auch wenn der Rührteig dann unten eben etwas feuchter ist, fein-säuerlicher Rhabarber und locker-fluffige, nicht allzu pappig-süße Baisermasse obenauf:

Nach diesem gesunden, vitaminreichen Mittagssnack ;-) ließ es sich doch gleich viel entspannter weiterarbeiten und ich konnte noch einige Sachen fertig machen, zumal sich der geplante Termin dann noch um eine Stunde nach hinten verschob. Habe das Büro dann zwar erst um 17.15 Uhr verlassen, dafür kann ich mich am Montag auf einen halbwegs geordneten Tisch freuen !
Ich hatte am späten Nachmittag noch einen Termin vereinbart, so dass die Versuchung, das Büro doch früher zu verlassen, gar nicht erst aufkam.
Nachdem eine Kollegin schon mehrmals von einer kleinen Konditorei geschwärmt hatte, die wöchentlich nur an bestimmten Tagen - u.a. am Freitag - geöffnet hat und nur eine kleine, aber feine, saisonal abgestimmte Auswahl hausgemachter Kuchen und Torten bereit hält, bot ich mich an, in meiner Mittagspause mit meiner Kollegin zu dieser Konditorei zu fahren und Kuchen zu besorgen.
So versüßten meine Kolleginnen und ich uns die Mittagspause mit einer Tasse Kaffee und solch einem prachtvollen Stück Rhabarbertorte, das wunderbar schmeckte: kein künstlicher Mürbeteigboden unter dem Rührteig, wie es bei den Fabrikkuchen üblich ist, auch wenn der Rührteig dann unten eben etwas feuchter ist, fein-säuerlicher Rhabarber und locker-fluffige, nicht allzu pappig-süße Baisermasse obenauf:
Nach diesem gesunden, vitaminreichen Mittagssnack ;-) ließ es sich doch gleich viel entspannter weiterarbeiten und ich konnte noch einige Sachen fertig machen, zumal sich der geplante Termin dann noch um eine Stunde nach hinten verschob. Habe das Büro dann zwar erst um 17.15 Uhr verlassen, dafür kann ich mich am Montag auf einen halbwegs geordneten Tisch freuen !
Abonnieren
Posts (Atom)