Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen,
ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.
Johann Wolfgang von Goethe
Und hin und wieder bloggen.
Samstag, 15. Januar 2011
Bin dann mal weg...
... wenn auch nur über Nacht zu einem ultrakurzen Wellness-Wochenende, eine Übernachtung im Hotel mit Wasserwelt und Saunagarten. Ich kenne das Hotel noch nicht, muss ein ziemlich großer Kasten sein, in dem auch Kongresse stattfinden. Was mir nicht gefällt ist, dass Schwimmbad und Sauna an 12 von 15 Stunden Öffnungszeit auch für Besucher von außen zugänglich sind, ich fürchte also ein großes Kommen und Gehen, was überhaupt nicht meiner Vorstellung von Erholung und Ruhe entspricht. Aber jetzt warte ich mal ab und mache mir nicht mehr so viele Gedanken. Notfalls habe ich ein dickes Buch dabei, mit dem ich mich entweder in irgendeinen Ruhekraum zurückziehen oder mich in die Lobby bzw. wenn's ganz schlimm kommt, ins Zimmer setzen kann. Wenn alle Stricke reißen, mache ich einen ausgedehnten Spaziergang.
Freitag, 31. Dezember 2010
Bilanz 2010
negativ
positiv
negativ
- an Gewicht zugenommen bzw. zu wenig abgenommen
- Zustände in der Arbeit (politische Rahmenbedingungen / Vorgaben; Anspruchshaltung und Selbstverständlichkeit, mit der Forderungen seitens der Klienten gestellt werden; Infrastruktur - wie soll man schnell und effizient arbeiten, wenn EDV und sonstige Bürohardware dies häufig be-/verhindern; oberste Führungs"riege"; räumliche Gegebenheiten / Lärmbelastung / Stress)
- zuviel gegrübelt, überflüssige, unnötige Gedanken (über "ungelegte Eier" gemacht
- zu oft zu schlecht über mich selbst gedacht
- zu wenig Zeit für die Familie, insbesondere Eltern gehabt (oder genommen ?)
positiv
- ich habe ein Dach über dem Kopf, muss weder finanzielle Armut noch Hunger leiden, bin halbwegs gesund und habe einen Job
- meine Eltern und mein Bruder sind gesund, wir verstehen uns alle gut, so soll es bleiben
- Personen (neu) kennengelernt, die mir sehr ans Herz gewachsen und wichtig geworden sind und die ich als 'Freunde' bezeichnen kann (mit diesem Prädikat gehe ich im Allgemeinen sehr sparsam um)
- eine supertolle Zimmerkollegin im Büro und auch sonst nette Kollegen um mich rum
- ich bin sehr zufrieden mit meinen 'direkten' Vorgesetzten im Job und fühle mich (abgesehen von den o.g. Gesamtumständen) in meinem direkten Arbeitsumfeld wohl
- ich hatte Gelegenheiten zu guten, ehrlichen Gesprächen in 2010
- als Bewohnerin eines vergleichsweise reichen und fortschrittlichen Landes bin ich in der glücklichen Lage, mich nur über die unter "negativ" gelisteten Umstände beklagen zu können / müssen
Samstag, 25. Dezember 2010
Frühsport
Heute kurz vor Acht (wieder von den Schneeschippgeräuschen des Nachbarn) wach geworden, Katzenwäsche im Bad, warm eingepackt und dann von 8.15h bis ca. 9.15h Schnee geschippt. Auch wenn ich Schnee nach wie vor liebe, sollte es vielleicht langsam mal aufhören zu schneien. Ich jedenfalls komme langsam an meine körperlichen Grenzen, wenn ich zig Schaufeln voller Pappschnee auf bzw. über bereits beträchtlich gewachsene Schneehalden schleudern muss, damit mir der Schnee nicht gleich unten wieder über die Füße und auf meinen frisch geräumten Weg rieselt.
Außerdem frage ich mich langsam, wo man den Schnee noch hinräumen soll. Zwischen Gehsteig und Fahrspur häufen sich an den Straßen entlang bereits "Schneewälle" - beim Versuch, diese zu durchqueren, versinkt man bis in Oberschenkelhöhe.
Hier ist soviel Schnee ja ein Jahrhundertereignis, während das für andere Landstriche ganz normaler Winter ist. ;-)
Und während ich so schreibe, schneit es draußen schon wieder stärker - aber jetzt sind erst mal die anderen (männlichen) Familienmitglieder dran, schließlich habe ich den ganzen Schnee, der über Nacht gefallen ist, weggeräumt. Und das war ganze Arbeit. Gewissermaßen mein Frühsport, da heute das Fitnessstudio geschlossen ist.
Außerdem frage ich mich langsam, wo man den Schnee noch hinräumen soll. Zwischen Gehsteig und Fahrspur häufen sich an den Straßen entlang bereits "Schneewälle" - beim Versuch, diese zu durchqueren, versinkt man bis in Oberschenkelhöhe.
Hier ist soviel Schnee ja ein Jahrhundertereignis, während das für andere Landstriche ganz normaler Winter ist. ;-)
Und während ich so schreibe, schneit es draußen schon wieder stärker - aber jetzt sind erst mal die anderen (männlichen) Familienmitglieder dran, schließlich habe ich den ganzen Schnee, der über Nacht gefallen ist, weggeräumt. Und das war ganze Arbeit. Gewissermaßen mein Frühsport, da heute das Fitnessstudio geschlossen ist.
Frohe Weihnachten
Freitag, 24. Dezember 2010
Is' was ?
Wenn ich am 24.12.2010, nicht frei hätte - worüber ich mich schon glücklich schätzen kann, wenn ich so an die Öffnungszeiten der Geschäfte denke (bis 14.00, 15.00 oder 16.00 Uhr) - würde ich wahrscheinlich nicht mal merken, dass dies kein normales Wochenende ist.
Was war da nochmal ?
Vor lauter Stress ist es mir entfallen.
Hoffe, dass ich mich bis zum Mittag halbwegs erholt habe, um Christbaumdekoration und Geschenke-Einpacken anzugehen.
Gute Nacht.
Was war da nochmal ?
Vor lauter Stress ist es mir entfallen.
Hoffe, dass ich mich bis zum Mittag halbwegs erholt habe, um Christbaumdekoration und Geschenke-Einpacken anzugehen.
Gute Nacht.
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