Samstag, 17. März 2012

Karotten-Thymian-Brot

War heute früh wach und deshalb seit langem wieder einmal am Samstag Morgen beim Bäcker. Dann ließ ich den herrlichen, sonnigen Samstagmorgen gemächlich angehen, machte mir einen Kaffee, den ich aus einer meiner beiden eleganten neuen Tassen nippte (mit Zucker statt Süßstoff, jawoll !), ließ die Cultured Pearls in Dauerschleife singen und las gemütlich im Sessel Anke Groeners "Nudeldicke Deern" zu Ende.
Von den Quellenangaben und Lese-Empfehlungen auf den letzten Seiten inspiriert, klickte ich mich durch ihre Essensgalerie und zum wiederholten Male durch die Rezepte in ihrem Blog, bis ich beim Möhren(siehe im Text) - bzw. Pastinakenbrot hängen blieb.

In der Küche lagen noch einige Karotten rum, die ich heute oder morgen dringend verarbeiten musste, außerdem hatte ich im Kühlschrank noch Ziegenfrischkäse, der mir eine mögliche Alternative zum geriebenen Parmesan zu sein schien. Also legte ich mir die Zutaten zurecht und zerschredderte zunächst eine mittelgroße Gemüsezwiebel und zwei Karotten. Die Zwiebel dünstete ich in Butter statt in Öl an. Während die Zwiebel noch auf dem Herd schwitzte, vermischte ich schon mal die geraspelten Karotten mit 50g Ziegenfrischkäse, Salz und Pfeffer, einem guten TL Thymian und einigen Prisen zwischen den Fingern zerrebelten Kräutern der Provence. Da der Ziegenfrischkäse etwas trockener als "normaler" Frischkäse ist, arbeitete ich die Masse gut mit einer Gabel durch. Dann kamen die Zwiebeln hinzu sowie Weizenmehl (Typ 405), Backpulver, ein Ei und etwas Milch. Da mir der Teig danach noch etwas zu klebrig war, streute ich noch etwas Mehl darüber, bis er sich gut kneten und zu einem kleinen Laib formen ließ, welcher anschließend auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech in den auf 180°C vorgeheizten Ofen (Ober-/Unterhitze) kam. Das Ergebnis nach 45 min sah so aus:



Hätte evtl. noch 2-3 min im Ofen bleiben können (oder evtl. das Laib etwas flacher formen). Konnte aber nicht widerstehen - ich habe es noch ofenwarm angeschnitten und - wie Anke Groener empfiehlt - die erste Scheibe mit etwas Butter und Fleur de Sel genossen: seeehr lecker :-) (da stört es nicht, wenn die Konsistenz etwas feucht ist).

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