Donnerstag, 19. August 2010

(K)Leider unpassend ...

Das Leid mit dem Kleid, das ist mir all die Jahre hindurch und die Kilogramm rauf und runter vertraut.
Am meisten könnte ich mich darüber aufregen, dass man als - wie heißt es so schön ? - 'starke' Frau keine anständigen Sportklamotten bekommen. Entweder Großraum-Oberteile mit dem Zuschnitt eines 10-Mann-Zeltes in absolut unschönen Farben wie sämtlichen Erd-, Dreck- und Schlammtönen (sprich "khaki", "sand", "olive"), alternativ marineblau oder irgendein ätzendes Rot.
Möchte man gerne auf das Angebot der Sportbekleidungshersteller zurückgreifen - was eigentlich nahe liegt - gibt es im ganzen Sortiment meist ein bis zwei "Basics", die man vielleicht bis Gr. 44, wenn man Glück hat, bis 46 oder gar 48 bekommt, allerdings spätestens 2 Tage nach Veröffentlichung im e-shop ebenfalls nur in den o.g. Farben, oder man quetscht sich verzweifelt in Kleidung, die unvorteilhafte Stellen noch betont und an Armen und Beinen erstaunliche Kompressionswirkung verspüren lässt.
Nicht besonders motivierend für Frauen, die sich gerne körperlich betätigen möchten (ob nun zum Zwecke der Gewichtsreduktion oder nicht, sei dahin gestellt).

Habe in den letzten Tagen einige, wie ich finde, sehr treffende Beiträge zum Thema Bekleidung und Frauen-Stereotypen gelesen: hier (ganz oben) und dort (ganz unten) bei Frau Kaltmamsell sowie bei Anke Gröner (beachte jeweils auch die weiterführenden Links).

Respekt.

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