Sonntag, 29. August 2010

Sonntag, 29.August 2010

Kaum zu glauben, aber wahr: jetzt bin ich sonntags nicht nur schon vor 9.00 Uhr wach und frühstücke hier im Esszimmer - nein, im Flur steht heute schon die gepackte Tasche fürs Fitnessstudio, wo ich - wie man vielleicht vermuten könnte - nicht nur den "Nassbereich" (sprich Dusche und Sauna) nutzen, sondern um 10.30 Uhr beim Spinning mitfahren werde. Okay, okay, der Hauptgrund ist, dass mein Lieblingsspinningtrainer den Kurs gibt, aber dennoch - ich bin doch wirklich fleißig !
Was übrigens nicht ohne Folgen geblieben ist, wie ich gestern Abend auf der Waage feststellen konnte. Vielleicht schaffe ich es ja bis Ende September, dass sich die Anzeige mit einer zweistelligen Zahl (vor dem Komma *hahaha*) begnügt.
Allerdings hat dieses Training (gerade mein geliebtes Langhanteltraining) den fiesen Nachteil, dass gewisse Muskeln an Umfang zulegen. So kommt es dann, dass man in der Bekleidungsabteilung locker (!) die kleinere Blusengröße wählen könnte... wenn da nur die Oberarme nicht wären, die selbst in eine im Hinblick auf den restlichen Oberkörper zu große Bluse nicht wirklich reinpassen wollen, ohne den zarten Stoff nahezu zum Zerreißen zu bringen.
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Gestern wieder den ganzen Tag auf'm Bau geholfen. Zunächst noch verhältnismäßig "saubere" Arbeiten erledigt (große Fensterfronten abgeklebt, Farbspritzer weggeputzt etc.), um mich dann zum Ende des Tages noch mal richtig mit weißer Farbe einzuferkeln. Argh. Vor lauter Arbeit die letzte Gelegenheit zum Duschen (Öffnungszeiten des Fitnessstudios...) verpasst; der geplante Weinfestbesuch fiel dem immer wieder einsetzenden Regen zum Opfer, stattdessen endete der Tag dann (was mir eh lieber war) wieder mit gemütlichem nächtlichen Grillen auf der Terrasse und Abendessen an der behelfsmäßig aus Spanplatten, Holzböcken und Farbeimern gezimmerten Tafel. Viel gelacht, aber auch rechtschaffen müde geworden bzw. gewesen.
Zuhause dann Großreinemachen zwecks Entfernung von getrockneter Wandfarbe, Sägespänen und Staub aus Haut & Haar.
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Heute Nachmittag vielleicht der bereits vor zwei Wochen geplante Besuch von Cats&Dogs. Weiß nicht, ob das so meine Art von Film ist, lasse mich aber gerne überraschen, zumal ich letztes Wochenende (wir waren in 'Inception') erst wieder festgestellt hatte, dass ich viel zu selten ins Kino gehe. Mein TV hingegen fristet ein einsames Dasein im Wohnzimmer; ich komme ja noch nicht mal zum DVD-Schauen (davon liegen einige originalverpackt in der Schublade). Habe ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, ob ich mir zum Geburtstag nicht einfach mal eine Kino-Card ("Flatrate" für ein halbes oder ganzes Jahr) wünschen sollte.
Wenn ich die Vorstellungen am frühen Abend nutzen würde, könnte ich direkt im Anschluss an die Arbeit ins Kino gehen, dann fällt auch keine zusätzliche Fahrstrecke an. Andererseits... wenn ich schon mehr ins Kino gehen will, sollte ich vielleicht das kleine, liebevoll restaurierte ein-Saal-Kino zwei Ortschaften weiter bevorzugen, das vom Inhaber als Familienbetrieb geführt wird (die Tochter, die zuweilen an der Kasse sitzt, ist ein lebendes Filmlexikon) und schon mehrere Preise für seine regelmäßig stattfindenden Matineen und Film-Auslesen eingeheimst hat.
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So, jetzt geht's erst mal zum Spinning - yippeh !!!
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Hui-ui-ui, Sport am Morgen hat eine ganz andere Qualität als am Abend. Irgendwie habe ich mehr Power, wenn ich mich abends austoben und beruflichen Stress und Ärger abreagieren will. Aber wenn man dann etwas mehr als eine Stunde nach dem Aufstehen auf dem Bike sitzt und schon beim zweiten Track feststellt, dass das sicherlich kein Sonntagmorgen-Chillout-Spinning wird, sondern ordentlich zur Sache gehen wird... da sehnt man sich dann doch ein bisschen nach dem weichen Bett zurück :-) Aber egal, ich hab's durchgezogen und meiner Disziplin sei Dank nun einen Freibrief für Kaffee und was Süßes im weiteren Verlauf des Tages.
Zumal ich mich heute auch noch in der Wohnung ein bisschen sportlich betätigen werde: staubsaugen bzw. aufwaschen, Spinnweben an Decken und in Ecken entfernen (ich finde es ja sehr rücksichtsvoll von den achtbeinigen Mitbewohnern, dass sie sich nie blicken lassen, wenn ich zuhause bin, obwohl es - nach der regen Bau- oder besser gesagt Web- und Spinntätigkeit hier zu schätzen - mehr als eine Handvoll von ihnen geben muss.

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