Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen,
ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.
Johann Wolfgang von Goethe
Und hin und wieder bloggen.
Sonntag, 26. Oktober 2014
Arztbesuche, Antibiotikum und Allergie
Eigentlich war ich bisher ja eher ein Glücksgriff für meine Krankenkasse: gehe selten bis gar nicht zum Arzt, nur wenn's eben gar nicht mehr anders geht, nehme auch empfohlene (Vorsorge-)Termine bei FachärztInnen erst wahr, wenn mich mein Gewissen dazu drängt (das Wohlergehen meines Körpers hat für mich oft eher untergeordnete Bedeutung), und der einzige Arzt, den ich regelmäßig aufsuche, ist ausgerechnet mein Zahnarzt.
Alles in allem also eine ziemlich "günstige" Versicherte.
Das hat sich in den letzten Tagen mal vorübergehend geändert.
Mittwoch vor einer Woche sehr früh morgens aufgewacht, erhebliche Schmerzen im Bein und in der Leiste. Nachdem ich vergeblich versucht hatte nochmal einzuschlafen, raus aus dem Bett und als brave, verlässliche Arbeitnehmerin tapfer ins Büro nach dem Motto "Arbeit lenkt ab". Dort vom Kollegen mit einem nett gemeinten "Du siehst heute irgendwie sch... aus, geht's dir nicht gut?" empfangen worden. An konzentrierte Arbeit war nicht zu denken, konnte irgendwie keinen klaren Gedanken fassen, deshalb ca. eine halbe Stunde abgewogen, ob ich in der Stadt zu irgendeinem Arzt gehe oder nach Hause fahre, bevor es noch schlimmer wird, und dann dort meine Hausärztin aufsuche. Für Letzteres entschieden. Etwa eine Stunde später dann im glücklicherweise bis auf zwei weitere Patienten leeren Wartezimmer, bereits nach 20min bei der Ärztin, welche mir attestierte, dass ich mir da eine fette Entzündung eingefangen hätte, Blut abzapfte und mich mit AU-Bescheinigung und Rezept für Antibiotikum entließ.
In den beiden Tagen im Bett und auf dem Sofa, das Bein mit kalten, nassen Handtüchern kühlend, habe ich festgestellt, dass ich
a) eine neue Matratze brauche, denn das ungewohnte Liegen über die übliche Nachtruhe hinaus führte zu Rückenschmerzen
b) eine geregelte Tagesstruktur aka Arbeit (wie sinnlos und abgestumpft sie auch sein mag) besser als das TV-Programm ist.
Die Blutuntersuchung bestätigte mit 21.000 statt ca. 9.000 Leukozyten pro Mikroliter die sowieso schon offensichtliche Tatsache, dass mein Unterschenkel und der Lymphknoten in der Leiste aus mysteriösen Gründen massiv entzündet waren.
Nun denn, ich nahm das Antibiotikum, entschied mich am Freitag gegen eine weitere Krankschreibung und aus Pflichtgefühl für's Büro (mit der Folge, dass ich am Abend wieder ungefähr genauso viele Stunden mit Hochlegen und Kühlen des Beines verbrachte, wie ich gearbeitet hatte), aber so nach und nach wurde es besser und nach 8 Tagen war dann letzten Donnerstag auch die nach 2 Tagen wegen oben erwähnter Leukozyten-Zahlen nochmal höher dosierte Antibiose vorbei.
Aber, so dachte sich wohl mein Körper, wenn ich jetzt schon mal verrückt spiele, dann lege ich doch noch eines drauf, und schmückte sich, ab Freitag Vormittag am Hals beginnend, mit einem Ausschlag. Da ich im Büro Stress und Ärger hatte, dachte ich zunächst, dass das wohl nur "hektische Flecken" seien und nach der Arbeit schon wieder verschwinden würden. Im Laufe des Freitag Abends breiteten sich jedoch über Dekolleté, Arme, Armbeugen, Kniekehlen, Rücken / Bauch weiter aus, so dass ich am späten Abend einen recht lustigen Anblick bot, so über und über mit roten Pusteln übersät, im Gesicht waren die Pusteln mittlerweile zu einer flächigen Schwellung ineinander übergegangen. Glücklicherweise waren Mund, Augen, Schleimhäute und vor allem Atemwege nicht betroffen. Am Samstag Morgen habe ich dann zum ersten Mal in ca. 4 Lebensjahrzehnten den Ärztlichen Bereitschaftsdienst konsultiert (und war von der kompetenten telefonischen Abwicklung durch das Callcenter incl. Vermittlung zum diensthabenden Arzt mit Terminvergabe äußert positiv überrascht!), dessen Praxis ich mit Rezept für 3 weitere Arzneimittel gegen die allergische Reaktion, das fiese Jucken etc.) sowie dem Hinweis, dass ich bei weiterer Verstärkung der Symptome oder gar Atemnot am Wochenende doch bitte nicht zögern möge den Notarzt zu rufen, wieder verließ.
Verkompliziert wird die ganze Situation durch den Umstand, dass ich zwar einerseits das Antibiotikum genommen und einigen Kommentaren im Internet entnommen hatte, dass die allergische Reaktion bei manchen erst NACH Absetzen dieses Medikaments aufgetreten war (ja, ich gehöre leider zu den dummen Leuten, die im Krankheitsfall manchmal die HorrorErfahrungsberichte anderer Patienten im Internet lesen - ich führe das auf den Umstand zurück, dass ich einfach zu selten krank bin um eigene Erfahrungen zu haben), ich mir aber andererseits im Laufe der Woche erstmals die Haare mit Pflanzenhaarfarben hatte colorieren lassen, die ja auch ein nicht zu unterschätzendes Allergiepotential haben sollen. Deshalb konnten wir (der Arzt bzw. ich) nun schlecht einschätzen, was diese Allergie ausgelöst haben könnte, wobei die allergischen Hautreaktionen auf das Antibiotikum, die ich im Netz gefunden habe, den bei mir aufgetretenen doch sehr, sehr ähneln.
Nun hoffe ich, dass die Medikamente ihren Dienst tun und sich zumindest die Haut im Gesicht und am Hals bis morgen wieder soweit normalisiert, dass die Leute draußen keinen Bogen um mich machen ... denn bislang kann ich noch keine großartige Wirkung der Medikamente (immerhin Cortisonpräparate) registrieren, und da jetzt Herbst-/Allerheiligenferien sind, haben leider auch einige Allgemeinarztpraxen, auch die meiner Hausärztin, geschlossen.
So, nun hatte ich auch mal Krankheitscontent für mein Blog zu bieten, damit kann ich ja sonst eher nicht aufwarten. Aber selbst bei so verhältnismäßig harmlosen Problemchen weiß man Gesundheit wieder umso mehr zu schätzen. Als die Sache mit dem Fuß abgeklungen war, brannte ich z.B. darauf, endlich wieder zum Sport zu gehen ... dann kamen ein paar stressige, lange Tage im Job und schon war der Ausschlag da, mit dem ich mich dann auch nicht gerade in der Umkleide des Studios oder gar im Schwimmbad präsentieren wollte. Aber sobald ich nicht mehr aussehe, als ob ich Masern und Windpocken gleichzeitig hätte, ist endlich Sport und Sauna angesagt!
P.S. Warum werden die von mir eingefügten Absätze nicht dargestellt? Ich bitte den unübersichtlichen Textblock zu entschuldigen ...
Sonntag, 5. Oktober 2014
Zunächst mal: Überschrift gibt's heute nicht. Habe nämlich gerade festgestellt, dass ich einfach zu lange überlege und darauf warte, ob mir eine interessant klingende, zum Thema des Textes passende (dabei schreibe ich doch meist wild drauf los und habe kein konkretes Thema), möglichst kreative Überschrift einfällt. Oft fällt mir keine ein, was mich frustriert und ausbremst. Deshalb lasse ich es heute nicht daran scheitern, dass es keine Überschrift gibt.
Gescheitert wäre das Bloggen heute allerdings fast daran, dass Blogger gerade spinnt oder mein Netbook sich weigert mit Blogger zu kooperieren - ich weiß es nicht. Erst hat das Eingabefenster vom Editor komplett gestreikt, lediglich in der Zeile für den Posttitel hat der Cursor reagiert und ich hatte schon vermutet, dass mein Netbook Gedanken lesen kann und nun bösartig darauf besteht, dass ich mir eine Überschrift einfallen lasse, bevor es mich weiterschreiben lässt. Aber nach mehreren Versuchen und Ändern diverser Einstellungen lässt der Editor mich schreiben.
Letzer Blogpost im Juli, seither ist viel Zeit vergangen, aber nicht viel passiert. Eine Woche Urlaub, ganz nett, im Urlaub auch wohlgefühlt, aber nicht in den (Arbeits-)Alltag hinüber retten können. Spätestens am zweiten Arbeitstag war alles wie immer und der Urlaub weit weg. Seither, wie vor dem Urlaub, in die Arbeit vergraben, meistens ohne Mittagspause und wenn, dann bewusst so spät, dass es in den umliegenden Bäckereien schon ruhiger, der Strom der Schüler/-innen und Studenten/-innen abgeebbt ist. Mittagspausenverabredungen sind eher nicht so mein Fall - wenn ich rausgehe, möchte ich diese halbe Stunde ganz bewusst in absoluter Ruhe genießen, eine halbe Stunde, in der mich eben niemand anspricht, anruft, per Messenger kontaktiert, eine Mail schickt o.ä. Wer mich gut kennt, weiß um diese meine "Eigenart" und auch, dass ich für ein gemeinsames Abendessen mit Kollegen nach der Arbeit, neudeutsch after-work-dinner, (fast) immer zu haben bin (und wie der Zufall es so will, fallen diese spontanen Abende dann meistens auf die Tage, an denen ich sogar meine Sporttasche im Auto habe, weil ich endlich wieder mal zum Training gehen wollte...).
Im Gegensatz zu den letzten Tagen - dichter Nebel am Morgen, der sich im Laufe des Vormittags für strahlenden Sonnenschein und blauen Himmel lichtete - scheint es heute konsequent trüb und kühl zu bleiben. Für mich okay. Werde heute vielleicht in die Stadt fahren und mich mit einem Buch in ein Café setzen, bei dem ich für eine Freundin einen Geschenkgutschein holen möchte. Das Schöne an diesem Café ist nämlich, dass man dort häufig Gäste alleine sitzen sieht und folglich nicht "auffällt", wenn man alleine zu Gast ist - was ja in der Stadt generell nichts Ungewöhnliches ist, hier auf dem Land hingegen schon eher. Und außerdem sind die dort so herrlich entspannt (manchmal auch entsprechend langsam im Service ;-), dass man auch selbst etwas zur Ruhe kommt. Dort kann ich mir dann auch - organisatorische und somit vielleicht tendenziell positive - Gedanken über meinen Geburtstag machen.
Das Netbook kommt jetzt erst mal ans Ladekabel, damit es heute Abend wieder frisch ist. Es muss nämlich zur Zeit den PC ersetzen - manchmal etwas mühselig, hat aber auch den Vorteil, dass man nicht der Versuchung erliegt noch hierhin und dorthin zu surfen, sondern lieber früher ins Bett geht :-)
Donnerstag, 3. Juli 2014
And it burns, burns, burns...
... vielleicht nicht ganz "like fire", aber mir ist schon ganz ordentlich warm.
Sonnenbrand. Ein einziger, erster Sonnenbrand ereilt mich doch irgendwie jedes Jahr, trotz Sonnencreme. Und da ich diese Urlaubswoche nun schon zum dritten Mal für einen Besuch im Freibad genutzt und heute die Kraft der Sonne angesichts vormittäglicher Kühle einfach unterschätzt habe, glühe ich heute Nacht ein bisschen vor mich hin.
Ansonsten entwickle ich mich gerade zum großen Fan unserer kommunalen Freibäder. Eintritt regulär 2,50€ (ohne Zeitbegrenzung) und abends ab 18.00 Uhr (und früher schaffe ich es, wenn ich arbeite, sowieso nicht dorthin) bis ca. 19.45 Uhr 1,50€. Jahrelang habe ich öffentliche Freibäder gemieden: zu laut, zu nervig, zu voll und überhaupt bäh. Aber am Abend und außerhalb der Ferien ist es wirklich okay - werde mir beim nächsten Besuch dann gleich eine Zehnerkarte kaufen, was mich wiederum zwingt, dann auch regelmäßig schwimmen zu gehen, und zwar jeweils mind. 1000m. Weiteres Ziel: bei einem Schwimmverein o.ä. Schwimmunterricht für Erwachsene buchen, denn mein Rückenkraulen ist stark verbesserungswürdig und das Kraulen - nun ja, das verdient eigentlich nicht diesen Namen.
Nach dem Freibad entspannt durch die Altstadt gebummelt, einen Eiskaffee getrunken und zwei Kugeln Eis vom Konditor genossen (das Eis dort hat mir deutlich besser geschmeckt als die Einheits- bzw. Mode-Eissorten so mancher Eisdiele - wobei ich da sicherlich nicht alle über einen Kamm scheren möchte und kann).
Am frühen Abend noch zum Gießen im Garten gewesen und mit Freude beobachtet, wie sich dort, wo die Pflanzen bzw. Beete schon gegossen waren, zahlreiche Schmetterlinge einfanden. Die Sauerkirschen, die ich eigentlich überhaupt nicht mag, sind süß wie selten zuvor - vielleicht schaue ich morgen mal nach einem Rezept für Likör oder Gelee... sofern nicht, wie so oft, die Vögel schneller sind mit der Ernte ;-)
Nun freue ich mich auf morgen Abend: während sehr viele Fußball schauen werden, genieße ich ... hm... ein leeres Schwimmbad... oder leere, ruhige Geschäfte... mal sehen :-)
Sonnenbrand. Ein einziger, erster Sonnenbrand ereilt mich doch irgendwie jedes Jahr, trotz Sonnencreme. Und da ich diese Urlaubswoche nun schon zum dritten Mal für einen Besuch im Freibad genutzt und heute die Kraft der Sonne angesichts vormittäglicher Kühle einfach unterschätzt habe, glühe ich heute Nacht ein bisschen vor mich hin.
Ansonsten entwickle ich mich gerade zum großen Fan unserer kommunalen Freibäder. Eintritt regulär 2,50€ (ohne Zeitbegrenzung) und abends ab 18.00 Uhr (und früher schaffe ich es, wenn ich arbeite, sowieso nicht dorthin) bis ca. 19.45 Uhr 1,50€. Jahrelang habe ich öffentliche Freibäder gemieden: zu laut, zu nervig, zu voll und überhaupt bäh. Aber am Abend und außerhalb der Ferien ist es wirklich okay - werde mir beim nächsten Besuch dann gleich eine Zehnerkarte kaufen, was mich wiederum zwingt, dann auch regelmäßig schwimmen zu gehen, und zwar jeweils mind. 1000m. Weiteres Ziel: bei einem Schwimmverein o.ä. Schwimmunterricht für Erwachsene buchen, denn mein Rückenkraulen ist stark verbesserungswürdig und das Kraulen - nun ja, das verdient eigentlich nicht diesen Namen.
Nach dem Freibad entspannt durch die Altstadt gebummelt, einen Eiskaffee getrunken und zwei Kugeln Eis vom Konditor genossen (das Eis dort hat mir deutlich besser geschmeckt als die Einheits- bzw. Mode-Eissorten so mancher Eisdiele - wobei ich da sicherlich nicht alle über einen Kamm scheren möchte und kann).
Am frühen Abend noch zum Gießen im Garten gewesen und mit Freude beobachtet, wie sich dort, wo die Pflanzen bzw. Beete schon gegossen waren, zahlreiche Schmetterlinge einfanden. Die Sauerkirschen, die ich eigentlich überhaupt nicht mag, sind süß wie selten zuvor - vielleicht schaue ich morgen mal nach einem Rezept für Likör oder Gelee... sofern nicht, wie so oft, die Vögel schneller sind mit der Ernte ;-)
Nun freue ich mich auf morgen Abend: während sehr viele Fußball schauen werden, genieße ich ... hm... ein leeres Schwimmbad... oder leere, ruhige Geschäfte... mal sehen :-)
Samstag, 28. Juni 2014
Smoother Start ins Wochenende
Urlaub! Ab sofort, obwohl Wochenende im eigentlichen Sinne nicht zum Urlaub gehört, okay, dann also ab Montag. Eine Woche. Eigentlich auch nur um den Resturlaub zu verbraten, den ich auf keine andere Weise konservieren bzw. verbrauchen konnte oder musste.
Urlaub. Das sind in meinem Fall selten aufregende, erfreuliche Aussichten. Es ist halt so wie immer, nur ohne Arbeit. Für meine Kolleginnen und Kollegen muss es schon langsam müßig werden mich in Verbindung mit lieben Urlaubswünschen nach meinen Plänen zu fragen. "Fährst du weg?", "Hast du denn was Schönes vor?".... "Äähh...nein. Mal die Wohnung etwas gründlicher aufräumen und putzen. Sonst nix. Naja, vielleicht mal bisschen Sport." ... "Ahhhja. ... ja... ja dann erhol' dich gut. ôô". Genau.
Soweit man sich erholt, wenn man vor dem Urlaub rotiert um drohende Katastrophen, die natürlich genau im Urlaub hereinbrechen und andere Kollegen belasten werden, abzuwenden und weiß, dass nach dem Urlaub die Erholung in just diesem Moment verpufft, in dem man der liegengebliebenen Arbeit ansichtig wird.
Aber dank jahrelanger Übung werde ich das auch dieses Mal hinter mich bringen und höre jetzt mit dem Jammern auf. ;-)
Heute Morgen fand der erste Schritt der Küchengrundreinigung statt: herumliegendes, mehr oder wenigerdem Anschein, aber nicht dem Geschmack nach (über)reifes Obst verbrauchen bzw. entsorgen. Vor gut zwei Jahren hatte ich mir einen doch schon etwas tatkräftigeren Mixer Blender gekauft und dann sehr eifrig begonnen Smoothies herzustellen - ca. eine Woche lang. Danach stand der Blender protzig in der Küche, wurde aber selten benutzt, und heute Morgen war's wieder mal soweit.
Vier Nektarinen gehäutet (sie waren nicht bio und die Haut zu entfernen schien mir zumindest eine kleine Schadensbegrenzung), ein Bio-Apfel ohne Kerngehäuse, aber mit Schale, eine reife Banane (die ich in diesem Zustand - braune Fleckchen auf der Schale - bereits nie und nimmer essen würde), ein guter Esslöffel geschrotete Leinsamen und der Saft vom Viertel einer Limette und dazu ein Eiswürfel in den Mixer. Zunächst mit der Pulse-Taste angeschreddert, bis alles kleingehäckselt war, etwas Wasser zwecks trinkbarer Konsistenz dazu (sonst hat man einen wunderbaren Babybrei ;-)) und den Blender dann noch ein paar Sekunden auf Stufe 1 oder 2 (von 6 verfügbaren) laufen lassen. Fertig.
Geschmack: naja, man ist halt ein anderes, künstliches "Süß" gewohnt, glaube ich. Es schmeckte (noch) gesund (bin gerade beim zweiten Glas).
Gestern Abend habe ich mir ein kleines Buch über grüne Smoothies bestellt, das scheint zur Zeit eine große Mode zu sein/werden, die aus den USA zu uns herübergeschwappt (im wahrsten Sinne des Wortes *g*) ist. Da diese grünen Smoothies zwar superdupergesund sein sollen, aber geschmacklich wohl etwas gewöhnungsbedürftiger sind, weil sie zu 50% aus grünem Blattwerk (Salat oder Blätter von Gemüse) bestehen müssen, taste (haha, "taste" (n) = engl. Geschmack) ich mich mittels Obst-Smoothies langsam wieder an das (in Maßen, nicht in Massen) gesunde Gebräu ran.
Heute Mittag ist dann Sport angesagt oder eher: zugesagt. Ich hab's halt jemandem versprochen, dass ich hingehe. Was auch gut so ist, denn sonst wird das in diesem Sommer oder Jahr nix mehr ... und ich weiß nun mal, dass ich mich durchaus wohler fühle, wenn ich hin und wieder trainiere - schließlich bin ich (mein Rücken v.a.) auch nicht mehr die Jüngste, und die Sauna im Anschluss ans Training ist auch ein Argument.
Jetzt muss ich erstmal aufpassen, wann der/die Post- u. Paketbote/in kommt und diese/n abfangen, weil die Packstation mein Paket mit Kleidern nicht rausrückt :-( (wenn es nicht bereits zurückgeschickt worden ist, was sehr blöd wäre, weil einige der Teile schon recht ausverkauft waren und ich genau DIE und keine anderen will ... - wenn ich schon mal Kleider einkaufe, was ansonsten so gar nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehört).
Urlaub. Das sind in meinem Fall selten aufregende, erfreuliche Aussichten. Es ist halt so wie immer, nur ohne Arbeit. Für meine Kolleginnen und Kollegen muss es schon langsam müßig werden mich in Verbindung mit lieben Urlaubswünschen nach meinen Plänen zu fragen. "Fährst du weg?", "Hast du denn was Schönes vor?".... "Äähh...nein. Mal die Wohnung etwas gründlicher aufräumen und putzen. Sonst nix. Naja, vielleicht mal bisschen Sport." ... "Ahhhja. ... ja... ja dann erhol' dich gut. ôô". Genau.
Soweit man sich erholt, wenn man vor dem Urlaub rotiert um drohende Katastrophen, die natürlich genau im Urlaub hereinbrechen und andere Kollegen belasten werden, abzuwenden und weiß, dass nach dem Urlaub die Erholung in just diesem Moment verpufft, in dem man der liegengebliebenen Arbeit ansichtig wird.
Aber dank jahrelanger Übung werde ich das auch dieses Mal hinter mich bringen und höre jetzt mit dem Jammern auf. ;-)
Heute Morgen fand der erste Schritt der Küchengrundreinigung statt: herumliegendes, mehr oder weniger
Vier Nektarinen gehäutet (sie waren nicht bio und die Haut zu entfernen schien mir zumindest eine kleine Schadensbegrenzung), ein Bio-Apfel ohne Kerngehäuse, aber mit Schale, eine reife Banane (die ich in diesem Zustand - braune Fleckchen auf der Schale - bereits nie und nimmer essen würde), ein guter Esslöffel geschrotete Leinsamen und der Saft vom Viertel einer Limette und dazu ein Eiswürfel in den Mixer. Zunächst mit der Pulse-Taste angeschreddert, bis alles kleingehäckselt war, etwas Wasser zwecks trinkbarer Konsistenz dazu (sonst hat man einen wunderbaren Babybrei ;-)) und den Blender dann noch ein paar Sekunden auf Stufe 1 oder 2 (von 6 verfügbaren) laufen lassen. Fertig.
Geschmack: naja, man ist halt ein anderes, künstliches "Süß" gewohnt, glaube ich. Es schmeckt
Gestern Abend habe ich mir ein kleines Buch über grüne Smoothies bestellt, das scheint zur Zeit eine große Mode zu sein/werden, die aus den USA zu uns herübergeschwappt (im wahrsten Sinne des Wortes *g*) ist. Da diese grünen Smoothies zwar superdupergesund sein sollen, aber geschmacklich wohl etwas gewöhnungsbedürftiger sind, weil sie zu 50% aus grünem Blattwerk (Salat oder Blätter von Gemüse) bestehen müssen, taste (haha, "taste" (n) = engl. Geschmack) ich mich mittels Obst-Smoothies langsam wieder an das (in Maßen, nicht in Massen) gesunde Gebräu ran.
Heute Mittag ist dann Sport angesagt oder eher: zugesagt. Ich hab's halt jemandem versprochen, dass ich hingehe. Was auch gut so ist, denn sonst wird das in diesem Sommer oder Jahr nix mehr ... und ich weiß nun mal, dass ich mich durchaus wohler fühle, wenn ich hin und wieder trainiere - schließlich bin ich (mein Rücken v.a.) auch nicht mehr die Jüngste, und die Sauna im Anschluss ans Training ist auch ein Argument.
Jetzt muss ich erstmal aufpassen, wann der/die Post- u. Paketbote/in kommt und diese/n abfangen, weil die Packstation mein Paket mit Kleidern nicht rausrückt :-( (wenn es nicht bereits zurückgeschickt worden ist, was sehr blöd wäre, weil einige der Teile schon recht ausverkauft waren und ich genau DIE und keine anderen will ... - wenn ich schon mal Kleider einkaufe, was ansonsten so gar nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehört).
Sonntag, 4. Mai 2014
Azzurro
... ist mein erster Gedanke, wenn ich hier vom PC aus schräg nach links oben aus dem Fenster schaue und einen Ausschnitt tiefblauen Himmels sehe. Und es bleibt natürlich auch nicht bei einer Betrachtung von der Wohnung aus, aber bevor ich raus gehe, schreibe ich heute, endlich, nach vielen Wochen, ja Monaten, mal wieder ein paar Zeilen ins Blog.
War vorhin schon kurz draußen, denn ich war heute -ebenfalls zum ersten Mal seit Wochen- wieder mal schön zeitig wach und habe deshalb die Gelegenheit genutzt um zwei Brötchen und ein süßes Teilchen beim Bäcker zu holen. Eigentlich sollten es ja nur Brötchen sein, das Süßzeug lacht mich derzeit gar nicht so an, aber dann hatten sie diese Streuselchen mit Rhabarber, und Rhabarber... nun ja... *seufz* ... da werde ich schnell schwach! Und als ob mich der Zufall bekräftigen wollte, hat mir die Verkäuferin auch noch versehentlich zwei Stück in die Tüte gepackt - was ich aber leider erst zu Hause bemerkt habe. Ich meine mich zu erinnern, dass sie den Betrag für ein Stück in die Kasse getippt hat... oder vielleicht ein Angebot, das ich nicht bemerkt hatte? - Wenn ich das nächste Mal dort einkaufe, werde ich das klären und ggf. das zweite Teilchen nachbezahlen. Jedenfalls bringe ich es dann gleich bei meinen Eltern vorbei, wenn ich mein Auto aus der Garage hole, so haben die beiden auch was von meinem unverhofften Frühstücksglück ;-)
Treffe mich heute mit zwei guten, "alten" Bekannten (alt im Sinne von langjährig, wenn die beiden auch tatsächlich ein paar Jährchen älter sind als ich) in unserer Kreissstadt. Schon lange haben wir ein Treffen geplant und irgendwie hat es nie klappen wollen; es ist ja heutzutage schon schwierig, für nur drei Personen einen gemeinsamen, allen passenden Termin zu finden. Aber nun ist es soweit und ich freue mich wie ein Schneekönig! Meine Zeit floss bzw. strömte in den letzten Wochen und Monaten eher ereignislos dahin, nur bestimmt vom Stress auf Arbeit und diversen Terminen, die eher von Verpflichtung als von Vorfreude gekennzeichnet waren, Aber heute ... wie soll ich es beschreiben ... da habe ich mal wieder dieses "überquellende" Gefühl in der Brust, ein gar-nicht-mehr-erwarten-Können und ein "es-wird-schön-werden", das nicht davon abhängig ist, was wir heute machen werden, sondern alleine davon, dass wir zusammen sind. Das ist umso erstaunlicher, als wir uns zwar seit vielen Jahren virtuell "kennen" (die Bekanntschaft entstand aus einem Chat heraus) und auch schon öfter getroffen haben, aber keine (engen) Freunde im eigentlichen Sinn sind. Ach - ich freu' mich (aber das sagte ich schon, nicht?! ;-)).
Das Sahnehäubchen ist das Wetter, sonnig (macht gute Laune und bietet sich für schöne Fotos an), aber angenehm kühl - so mag ich das. Bleibt nur zu hoffen, dass die Gaststätte, in der ich für das Mittagessen einen Tisch reserviert habe, so gut wie sonst ist - ich selbst war schon öfter dort und denke, die Karte bietet für jeden Geschmack etwas. Allerdings ist momentan die Zeit des "Weißen Sonntags", und so hat auch die Gaststätte heute zwei Kommuniongesellschaften im Haus, was - je nach Größe der Gesellschaft und Art der Bestellung - schon eine gastronomische Herausforderung sein kann! Naja - wir werden bestimmt nicht verhungern ;-)
PC aus - ab in den Tag :-)
War vorhin schon kurz draußen, denn ich war heute -ebenfalls zum ersten Mal seit Wochen- wieder mal schön zeitig wach und habe deshalb die Gelegenheit genutzt um zwei Brötchen und ein süßes Teilchen beim Bäcker zu holen. Eigentlich sollten es ja nur Brötchen sein, das Süßzeug lacht mich derzeit gar nicht so an, aber dann hatten sie diese Streuselchen mit Rhabarber, und Rhabarber... nun ja... *seufz* ... da werde ich schnell schwach! Und als ob mich der Zufall bekräftigen wollte, hat mir die Verkäuferin auch noch versehentlich zwei Stück in die Tüte gepackt - was ich aber leider erst zu Hause bemerkt habe. Ich meine mich zu erinnern, dass sie den Betrag für ein Stück in die Kasse getippt hat... oder vielleicht ein Angebot, das ich nicht bemerkt hatte? - Wenn ich das nächste Mal dort einkaufe, werde ich das klären und ggf. das zweite Teilchen nachbezahlen. Jedenfalls bringe ich es dann gleich bei meinen Eltern vorbei, wenn ich mein Auto aus der Garage hole, so haben die beiden auch was von meinem unverhofften Frühstücksglück ;-)
Treffe mich heute mit zwei guten, "alten" Bekannten (alt im Sinne von langjährig, wenn die beiden auch tatsächlich ein paar Jährchen älter sind als ich) in unserer Kreissstadt. Schon lange haben wir ein Treffen geplant und irgendwie hat es nie klappen wollen; es ist ja heutzutage schon schwierig, für nur drei Personen einen gemeinsamen, allen passenden Termin zu finden. Aber nun ist es soweit und ich freue mich wie ein Schneekönig! Meine Zeit floss bzw. strömte in den letzten Wochen und Monaten eher ereignislos dahin, nur bestimmt vom Stress auf Arbeit und diversen Terminen, die eher von Verpflichtung als von Vorfreude gekennzeichnet waren, Aber heute ... wie soll ich es beschreiben ... da habe ich mal wieder dieses "überquellende" Gefühl in der Brust, ein gar-nicht-mehr-erwarten-Können und ein "es-wird-schön-werden", das nicht davon abhängig ist, was wir heute machen werden, sondern alleine davon, dass wir zusammen sind. Das ist umso erstaunlicher, als wir uns zwar seit vielen Jahren virtuell "kennen" (die Bekanntschaft entstand aus einem Chat heraus) und auch schon öfter getroffen haben, aber keine (engen) Freunde im eigentlichen Sinn sind. Ach - ich freu' mich (aber das sagte ich schon, nicht?! ;-)).
Das Sahnehäubchen ist das Wetter, sonnig (macht gute Laune und bietet sich für schöne Fotos an), aber angenehm kühl - so mag ich das. Bleibt nur zu hoffen, dass die Gaststätte, in der ich für das Mittagessen einen Tisch reserviert habe, so gut wie sonst ist - ich selbst war schon öfter dort und denke, die Karte bietet für jeden Geschmack etwas. Allerdings ist momentan die Zeit des "Weißen Sonntags", und so hat auch die Gaststätte heute zwei Kommuniongesellschaften im Haus, was - je nach Größe der Gesellschaft und Art der Bestellung - schon eine gastronomische Herausforderung sein kann! Naja - wir werden bestimmt nicht verhungern ;-)
PC aus - ab in den Tag :-)
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